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Länderbahn-Schnellzugwagen auf Zeuke-Basis

Ob man das von außen erkennen wird, muß sich beim Beleuchtungstest erweisen.
Erst mal Hut ab vor dem was du hier zeigst. Meiner Meinung nach ist es am Ende völlig irrelevant, ob man die halb oder ganz geöffneten Türen sieht oder nicht. Ich für meinen Teil bin nur dann mit der Gestaltung von Inneneinrichtungen zufrieden, wenn sie mit vertretbarem Aufwand dem Vorbild so nahe wie möglich kommen, egal ob man es sieht oder nicht. Am Ende zählt für mich nur, dass ich weiß, was alles gemacht wurde.
Analog zu deinem Argument bezüglich der möglichst vorbildlichen Farbe.

Gruß Jan
 
Schläfst du auch manchmal? (...)
Ja, manchmal. Manchmal sogar zwischen Frühstück und Gänsebraten. ;)
Warum tut man sich so etwas an? (...)
Das frage ich mich auch jedesmal, wenn ich mich an den Basteltisch genötigt habe. Es kann sich eigentlich nur um Höhere Gewalt handeln. Oder um eine Strafe wegen läppischer Verfehlungen in einem früheren Leben, irgendein schlechtes Karma.
(...) Meiner Meinung nach ist es am Ende völlig irrelevant, ob man die halb oder ganz geöffneten Türen sieht oder nicht. (...) Am Ende zählt für mich nur, dass ich weiß, was alles gemacht wurde. Analog zu deinem Argument bezüglich der möglichst vorbildlichen Farbe.
Das trifft meinen Ansatz ganz gut. Es geht immer auch ein bißchen ums Austesten der eigenen Möglichkeiten.
Ja warum? :gruebel: Weil mans kann? Oder weil es unglaublich Spass macht? (...)
Beides, der Spaß ist einfach unbezahlbar. Das merke ich am Ende jeder Bastelnacht. Ich stehe vor dem gerade bearbeiteten Modell, sehe, daß es ein Stück vorangegangen ist und kann mich gar nicht losreißen. Darum enden meine Bastelnächte stets mit eindringlichen Ermahnungen der Anstaltsleitung, die immer mit der bedrohlich klingenden Einleitung "Mein lieber ..." beginnen. Aber ist schon in Ordnung so.
 
Solange auf das tiefe Abdriften ins Hobby nachher ein wieder Einfangen durch den häuslichen Alltag folgt, ist das Leben doch ziemlich vollkommen. Ganz laienhaft aus der Ferne geschätzt :icon_smil

Begeistert, Poldij :tach:
 
Die heutigen Bilder zeigen etwas mehr als nur hinzugekommene Trennwände für die künftige Bestuhlung der Großraumabteile. So sind auf dem ersten Foto im Eingangsbereich Podeste zu erkennen. Diese haben eine Tischform. Das ist eine vorbereitende Maßnahme für die Faltenbalge. Denn je nach Position des Wagens im Zugverband wird er gelegentlich an einer Seite einen zurückgezogenen Faltenbalg aufweisen. Die Faltenbalge müssen folglich austauschbar sein. Dabei werden die „Tische“ als Halterung fungieren.

Das zweite Foto läßt außerdem schon die Polster des Frauenabteils erkennen. Hierfür habe ich L-Profile aus Polystyrol verwendet. Leider reichte das Material nicht für mehr als dieses Abteil und muß erst nachgekauft werden.

In meiner Not habe ich mich dann mit den Einstiegen befaßt, genauer gesagt mit den Trittstufen. Sie bestehen wie gewohnt aus Federstahldraht und 0,5 mm starkem Polystyrol. Um ehrlich zu sein, ist das eine Arbeit, die erst Freude bereitet, wenn sie fertig ist.

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Die nachfolgenden Aufnahmen sind selbsterklärend. Darum ohne großes Wort zum Sonntag: Das fehlende Material wurde nachgekauft und die Inneneinrichtung konnte recht flott weitergehen. Es fehlen bloß noch die Kopfpolster für die Sitzbänke. Auf die Bemalung freue ich mich bereits, die dem Ganzen etwas mehr Kontur verleihen wird. Dabei kann ich mich zum Glück beim „Diener“ bedienen.

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Beinahe hätte ich die angekündigte offene Abteiltür einzuhängen vergessen: Da ist sie nun und man kann sich gut vorstellen, wie alle naselang „Tür zu!“ gerufen wird, weil wieder irgend ein zugestiegener Depp sie hat offenstehen lassen.

Damit ist der Rohbau des B4üPr.94 soweit fertig und kann vorerst beiseite gelegt werden. Das einstweilen letzte Lichtbild zeigt ihn mit Faltenbalgen – im Vordergrund die eingezogene, im Hintergrund die ausgezogene Variante.

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Beim Zersäbeln etlicher brauner Zeuke-CiPr05 für den Wagenkasten des B4üPr.94 fielen reichlich Restteile an. Was fängt ein sparsames altes Mädchen damit an? – Eine Sondierung ließ erkennen, daß Wegwerfen nicht in Frage kommt, im Gegenteil! Und da man in einem D-Zug der frühen Epochen nie zu viele Wagen der Holzklasse haben kann ... Siehe Bilder.

Schwanenhals-Drehgestelle waren noch von BTTB-Reko-Wagen übrig, die sechs schmalen Toilettenfenster entstanden nach dem bekannten Schnittmuster – tranchier‘ mich, montier‘ mich –, und ein PS-Streifen für den Wagenboden war schnell zugeschnitten. Und plötzlich und unerwartet steht in losen Einzelteilen auf dem Basteltisch, was ein Wagen der von der DRG 1921 wegen akuten Mangels nachbestellten Serie von D-Zug-Wagen preußischer Bauart in Stahlbauweise werden soll.

Im Hintergrund hat sich das 2019 gebaute erste Exemplar dieser durch ihre größere Länge recht eleganten Bauform ins Bild geschoben.

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@Stedeleben Es ist immer wieder erstaunlich (...) und es macht Spaß, deiner Liebe zum Detail mitzufrönen.

Ich bedanke mich für die freundliche Ermunterung. Wenn alles gut läuft, wird das hier noch ein Weilchen weitergehen.

Ich bin gespannt, wie das Ganze mit Farbe drauf aussieht.

Oh, das geht mir selbst auch so, und zwar schon seit 2019, als ich mit diesen Wagen angefangen habe und Tante Tillig damit noch nicht aus den Puschen gekommen war.

Vielleicht gibt es da ja bald was zu sehen.

Ich arbeite dran, aber alles braucht seine Zeit, wenn es ordentlich werden soll. Wer diesen Thread zurückverfolgt und durchzählt, wird inklusive Packwagen auf zehn angefangene Modelle kommen, zuzüglich eines Chassis. Mein eherner Neujahrsvorsatz war es, 2026 die begonnenen Wagen fertigzustellen. Hintergrund ist, daß für ein umfangreicheres Projekt, das auf einen 100. Jahrestag 2027 abzielt, Kopf und Basteltisch frei sein müssen. Deswegen ruhen aktuell alle anderen kleinen Basteleien.
 
Danke für dieses Thema ... mal ein richtiger Bastler und auch Könner. Jemand, der uns an seine Basteleien dran teilhaben läßt.
 
Wer diesen Thread zurückverfolgt und durchzählt, wird inklusive Packwagen auf zehn angefangene Modelle kommen...

Da lohnt sich ja wirklich die Anschaffung einer Airbrush. Damit sieht's dann auch richtig gut aus.
 
Daß auf den heutigen Fotos die drei Gehäuseteile immer noch nicht zusammengefügt sind, hat Gründe. Damit würde ich bei der mechanischen Bearbeitung der Wagenenden aufbrechende Klebestellen riskieren. Denn wie man sieht, habe ich bereits die typischen, über dem Einstieg hochlaufenden Vordächer ausgeformt. Das geschah wie gewohnt mit Schnitzbesteck und Schaber. Zuvor habe ich aber noch die vier schmalen Wandteile zwischen Einstiegen und Seitenwänden angefertigt und eingepaßt – siehe zweites Bild rechts. Ordentlich verklebt, verschaffen sie der Konstruktion Stabilität für die weiteren Arbeiten. Außerdem kann erst, wenn der Wagenkastengrundriß vollständig ist, der Fahrzeugboden daran angepaßt werden.

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Da lohnt sich ja wirklich die Anschaffung einer Airbrush.

"Lohnt sich" ist immer relativ. Vielleicht würde sich die Anschaffung bezogen allein auf die Anzahl der zu lackierenden Wagen "lohnen", aber im Verhältnis zum bereits vorhandenen Farben- und Pinselbestand sowie im Vergleich der erworbenen Erfahrungswerten und Fertigkeiten mit der jeweiligen Technologie relativiert sich das schon wieder. Nicht zuletzt will so ein Gerät auch bezahlt sein.

Damit sieht's dann auch richtig gut aus.

Ob das Ergebnis letztlich gut aussieht, hängt bei beiden Varianten meines Erachtens eher davon ab, wie gut oder schlecht der Farbauftrag kaschiert, daß die Wagenkästen derart wild zusammengestoppelt sind. Das ist eigentlich für mich der größte Unsicherheitsfaktor bei der Sache.

Entfernst Du so auch überzählige, angegossene Schilder (Zuglaufschilder) ?

Aber gewiß doch. Bei dem 2019 zuletzt hier gezeigten AB4ü war es bereits zu sehen, ebenso beim zweitklassigen "kleinen braunen Bruder" weiter oben. Wobei ich gestehen muß, daß ich diese überflüssige Beschilderung zum Teil etwas länger drangelassen habe, weil sie den Rohbauwagen irgendwie ein bißchen mehr Gesicht gibt, siehe untenstehendes Foto des C4ü vom 20. Mai 2019.

C4üpr13-21_2202.jpg
 
Hä?
Verschleifen
Grundieren
Anschauen
Ev. Spalte füllen (Füller oder Leim oder Spachtel oder...)
Wieder verschleifen
Grundieren
Anschauen
Wenn gut, überlackieren
Wenn schlecht, verschleifen
Anschauen
U.s.w.
Was ist kompliziert?
 
Moin, ,

ich hatte mal so ein Kommplettprushdings mit Membrankommressor bei einem Discounter für weiß nicht mehr billig ergattert. Läuft heute noch.
Und wenn, würde ich mittlerweile bei sowas Ersatz, gerne auch teurer, nachkaufen. Meine Erfahrung: nie wieder Pinsel bei Komplettlackierung!
Der in der Datenbank wurde z.B. damit lackiert.

Gruß Frank
 
Zuletzt bearbeitet:
Hä? (...) Was ist kompliziert?

Wie sagt der Fachmann: Lieber schlecht geschliffen als ungehobelt.

Moin, ,

ich hatte mal so ein Kommplettprushdings mit Membrankommressor bei Norma (...), gerne auch teurer, nachkaufen (...) nie wieder Pinsel bei Komplettlackierung!

Danke für den Tip. Ich werde es erst mal an unbedeutenderen Modellen mit dem Pinsel ausprobieren und dann entscheiden, wie ich's an den D-Zug-Wagen handhabe. Und damit zurück in meine Bastelstube.
 
Was ist diesmal zu vermelden? – Es wurden die Wagenkastenteile miteinander verklebt und der Wagenboden der Gehäusekontur angepaßt. Ferner sind – nicht sichtbar – die Bodennuten für die Kupplungskulissen hergestellt und Pufferbohlen angebracht worden. Probeweise wurden die Puffer aufgesteckt.

Auf dem ersten Bild sieht man, daß ich die Oberlichtfenster über den Abortfenstern verschlossen habe. Das zweite Bild dokumentiert den ersten Schritt beim Herabziehen des Dachaufbaus zu den Stirnseiten: Pro Seite wurden zwei PS-Profile aufs Dach geklebt. Vorher mußte deren Unterseite der Dachwölbung so angepaßt werden, daß die Seitenflächen nach dem Aufkleben lotrecht sind. Spachtel verwende ich ungern. Meistens gelingt es durch saubere Arbeit, Spalte zwischen einzelnen Bauteilen zu vermeiden. Nicht in diesem Fall. Drei der vier zugeschnittenen Wandteile am Gehäuseeinzug erwiesen sich beim Einbau als zwei Zehntel zu schmal bzw. wiesen minimale Ausbrüche und somit unsaubere Kanten auf. Was halt so passiert, wenn man sprödes, 50 Jahre altes Material bearbeitet. Also wurden die Lücken ausnahmsweise zugeschmiert. Das letzte Bild zeigt die Spachtelstelle auf der Gangseite nach der Glättung als dünne senkrechte Linie – und den fertiggestellten Oberlichtaufbau.

C4ü-pr13-21_1379.jpgC4ü-pr13-21_1407.jpgC4ü-pr13-21_1422.jpg

@Delta-Romeo: Und, schon was bemerkt? ;)
 
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