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Länderbahn-Schnellzugwagen auf Zeuke-Basis

Angekündigt hatte ich ihn bereits als kleinen Bruder des AB4üPr.94: einen B4üPr.94. Auch dieser Ein-Klassen-Wagen der ersten Generation preußischer D-Zug-Wagen hat Zeuke & Wegwerths zeitlos schönen CiPr.05 mit geschlossener Bühne als Bastelbasis. Was ihn attraktiv macht, ist zugleich die größte Herausforderung an Geduld und Nerven: die Zwillingsfenster. Nicht genug damit, daß man sie aus den Seitenwänden der Opferwagen einzeln auszusägen hat, sind für diesen Wagen die Fenster des CiPr.05 leider auch noch zu breit. Das heißt: zuerst tranchieren und neu zusammenzusetzen, bevor die jeweiligen Zwillinge vereint werden können. Bei 26 Fenstern fangen Säge und Feile an zu glühen …

Bevor ich's lange erkläre, lasse ich die Teile für sich sprechen, siehe Lichtbilder.

B4ü_pr94_8210.jpgB4ü_pr94_8222.jpgB4ü_pr94_8233.jpgB4ü_pr94_8247.jpg
 
Da lebt ja noch einer! Das ist reine Sisyphus-Arbeit. :oops:
 
Hallo,

nicht nur das akkurate Aussägen, sondern die Sisyphos Arbeit welches Teil muss wie lang wo hin.... usw.
Die Vorarbeit dazu ist ja immens :gut::applaus:

Hut ab :huld::huld::huld:

Gruß Ralf
 
Schön, dass du wieder on Board bist!
Grüße Bernd
 
Handwerklich sehr sauber und akkurat gearbeitet das "Wagenpuzzle".
Respekt vor dieser Arbeit - da ist's kein Wunder, daß keine Zeit bleibt hier auch noch zu kommunizieren.
Ich bin echt gespannt, wie dann mal der fertige Wagen ausschaut .
 
Repekt für deinen Fleiß.
Dafür sind ja etliche Spendergehäuse erforderlich.
Ein spannendes Projekt, abseits der üblichen...
Hoffentlich gibt es bei den nächsten Schritten keine nervigen Überrasschungen.
U.V.
 
@ford.prefect: Fürs Tranchieren benutze ich eine billige Kleinbohrmaschine aus dem Westen, die mir mein Vater vor zwanzig Jahren geschenkt hat. Man soll darin laut Anleitung zwar keine Kreissägeblätter einspannen, doch die sind für den Zweck nun mal am besten geeignet: Eine ruhige Hand vorausgesetzt, büßt man nur 0,1 mm Material ein und kann die Schnitte recht präzise ausführen. Sollte nach dem Ausschneiden eine Kante schief sein, wird mit der Feile nachgesetzt.

Wunderwerk_der_Technik_4494.jpg
 
Zurück zum Wagen selbst: Zwei Bilder mögen einen Eindruck davon vermitteln, wohin die Reise gehen soll.

Die bemaßte Zeichnung unter dem Basismodell von Z&W ist annähernd im Maßstab 1:120, so daß grobe Fehler in den Proportionen sofort sichtbar werden. Das andere Bild zeigt oben zum Vergleich den schon bekannten AB4üPr.94, der hier lediglich optisch größer aussieht; er ist einfach näher dran an der Telefon-Linse. An dieser Zeichnung wird zugleich das Innendesign ersichtlich.

Es handelt sich beim B4ü um keinen Seiten-, sondern einen Mittelgang-Wagen mit – im Prinzip – zwei Großraumabteilen und einem geschlossenen Viererabteil. Das kleinere der Großabteile war für Raucher reserviert und durch eine Schwingtür vom anderen Abteil abgetrennt. Interessant ist auch die Verteilung der Aborte. Das Damenabort liegt dem Viererabteil gegenüber, was wiederum darauf hindeutet, daß es sich bei letzterem um ein damals nicht unübliches Frauenabteil handelt. Das Männerabort liegt entsprechend am anderen Wagenende.

B4ü_pr94_1109.jpgB4ü_pr94_1110.jpg
 
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