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Ladegut selbst hergestellt

Dieses Thema im Forum "Bastelecke und wie geht was?" wurde erstellt von ErnstelMEF, 18. Dezember 2005.

  1. Ralf_2

    Ralf_2 Foriker

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    Moin,
    hm.... wie soll ich sagen: Mir sieht das Rohr zu rostig aus. Neues Material hat eher Zunder drauf - das ist dann so etwas in blauschwarze gehend. Wenn das Rohr so aussieht, hat es schon 10 Jahre draußen gelegen und ist eigentlich Schrott.
    Dann hätte man es aber entsprechend zerschneiden müssen, wenn es zum Stahlwerk geht. Dann sieht es nicht mehr so dekorativ aus, nutzt den Transportraum aber besser.:)
    Grüße Ralf
     
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  2. Gleiswarze

    Gleiswarze Foriker

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    Ja, ist alles reine Geschmacksache, der Kreativität sind ja keine Grenzen gesetzt.
     

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  3. Per

    Per Foriker

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    Danke für die Erinnerung, irgend was Brauchbares hatte Roco ja doch im Programm ;).
     
  4. Max M

    Max M Foriker

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    Hallo amazist...was hast du für die Spanngurte genommen?

    Grüße vom Kaiserstuhl
     
  5. jasch

    jasch Foriker

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  6. amazist

    amazist Foriker

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    habe ich Edelgarn Coats GmbH, 100% Polyester, Nr.9030, waschbar bei 95 Grad. Made in Germany.
    Kein Baumwollgarn, das fusselt.
     
  7. amazist

    amazist Foriker

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    Hab mal den seiner Windradnaben beraubten Clubwagen mit grob zugeschnittenen Holzbalkenstapeln versehen.
    Zwischenlagen sind aus Pappe, an den Stirnseiten sind mittig nur Restholzstückchen eingesetzt, damit ist der Stapel innen hohl.
    Über die Rungenenden hab ich mal verrödelten Draht angedeutet.
     

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    Zuletzt bearbeitet: 13. Oktober 2018
  8. amazist

    amazist Foriker

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    Anderes Thema: Kohle
    Da jetzt die Mibrag Selbstentlader als Nachwuchsförderung günstig zu erwerben waren musste auch dafür ja auch ein passender Einsatz angefertigt werden.
    Die ersten (für Busch passenden) wurde mit Schulmalfarben eingeschwärzt, hier hab ich mal einen Edding genommen. Da man dabei viel Tinte verbraucht, empfiehlt sich eine Nachfüllflasche zu comp_DSCF0489.jpg kaufen. Im Nachhinein war ich froh, dass die Tinte das Styropor nicht angreift.
    Da die Selbstentlader ja nach unten breiter werden und man ja nicht den Laderaum mit Kohle füllen will macht sich eine Einfassung des Füllkörpers mit Papier erforderlich. comp_DSCF0488.jpg Freilich kann man den Styroporkörper auch höher machen - dann ragt die Kohle aber oben heraus bzw. die Schicht wird zu dünn.
    Nun müssen eigentlich die Wagen noch verdreckt werden, jedoch: ich trau mich nicht.... comp_DSCF0493.jpg
    Schade ist bei den Güterwagen von Tillig die Einsparung vom Lackierschritt - der durchgefärbte Kunststoff lässt einfach zu viel Licht durch.
    comp_DSCF0501.jpg
    Mit Einsatz sieht man das auch noch, aber weniger.
    comp_DSCF0503.jpg
    Die Kohlependel Wählitz-Buna (Kraftwerk Schkopau) werden zwar heute von der MEG gefahren - was solls....
     

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    Zuletzt bearbeitet: 13. Oktober 2018
  9. Ralf_2

    Ralf_2 Foriker

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    Moin,
    Vielleicht kann man die Wagen wenigstens von innen spritzen, damit sie nicht so durchsichtig wirken.
    Grüße Ralf
     
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  10. Schorsch

    Schorsch Foriker

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    Das haben die N-Bahner mit ihren Wagen, glaube die von Fleischmann, so gemacht. Es hilft.
     
  11. amazist

    amazist Foriker

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    Nach dem "Osterspaziergang" mal ein wenig Rundholz abgelängt und nochmal in der Microwelle 10 min geköchelt. Natürlich unter Aufsicht! Wer will kann auch den Backofen benutzen.
    Diverse Sachen wie Styroporkörper und Spannbänder waren schon vorbereitet und wollten endlich mal verwendet werden.
    comp_DSCF0287.jpg Herausgekommen ist Ladegut für den Eaos-t 058 (Vorbildfoto)
    Wer an Einzelheiten interessiert ist - bitte mal >hier nachlesen<
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. April 2019
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  12. amazist

    amazist Foriker

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    comp_DSCF0296.jpg
    Kleine Fleißarbeit vom Junior und mir.
    comp_DSCF0300.jpg
    passend für Eaos-t, Eas und Es. (Eas Einsätze sind geringfügig kürzer)
    >Weiterführender Link<

    Gibt es bei der DBAG noch Es Wagen, also offene 2achser?
    Wenn man einen gemischten Holzzug aus DB, CD, ÖBB und italienischen Wagen nachbilden will sind dann auch private Loks vor DBAG Wagen einsetzbar?
     
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  13. amazist

    amazist Foriker

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    Bei fast allen Herstellern ist das Ladegut nicht ohne weitere Basteleien (Fotoecken, Adapter aus Klarsichtkunststoff u.ä.) auf Ladeflächen platzierbar ohne dass es verrutschen kann.
    DSCF0201.JPG
    So auch beim Samms.
    Eine kaum sichtbare Befestigung mit einer Federspange sollte doch auch genügen dachte ich mir und bohrte unter Zuhilfenahme eines Stiftenklöbchens 0,4mm Löcher in die Planen der abgedeckten Maschinen.
    Dann nahm ich wie so oft einen 0,3mm Bronzefederdraht und bog diesen leicht vor um dann die Enden so ca 85 Grad abzuwinkeln.
    DSCF0205.JPG
    Die abgewinkelten Enden von innen durch die gebohrten Löcher stecken und aussen ablängen, so dass ca 2mm überstehen.
    DSCF0203.JPG
    Wenn man ein Ende vom Ladegut unter Ausnutzung des Federweges an die Bordwand drückt, darf das andere Ende die gegenüberliegende Bordwand gerade noch berühren. Die Federspange noch mal ausbauen und sauber entgraten, dass beim Einsetzen in den Wagenkasten keine Kratzer entstehen können.
    DSCF0202.JPG
    Der Federweg von 2mm ist bei entsprechender Vorspannung ausreichend um die Teile auch über Kopf sicher festzuklemmen. Wer den absoluten Halt möchte macht sich an der Stelle der Bordwand eine kleine Vertiefung wo das Federspangenende einrastet. Im Normalbetrieb ohne Unfälle braucht man das aber eher nicht.
    (wäre ja auch schade am Wagen zu schnitzen)
    Für andere Maße/Wagen/Lkw fertigt man sich einfach eine andere Federspange an.

    (pS. Man staunt, dass der Plastkrümel auch über Kopf an der Plane hängenbleibt - Makros offenbaren aber auch alles - Mist)

    Übrigens war an einer Lagerbuchse eines mittigen Radsatzes der Bund halb abgerissen, so dass dieser den Lauf der Achse behinderte indem er die Radscheibe bremste. Mittlerweile gibt es mindestens 3 Buchsenlängenmaße, also muss man schauen, was man verwenden kann. Ich nahm als Ersatz eine von den 4 achsigen Containerwagen, welche ich auf Peho Bundbuchsen umgestellt habe. Eine kleine Plastdistanzscheibe aus einem Joghurtdeckel brachte den gewünschten Abstand denn auch die Bunde an den Buchsen sind verschieden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Oktober 2019 um 16:36 Uhr
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  14. amazist

    amazist Foriker

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    So nun noch eine Kleinigkeit - irgendwo gab es wohl schon mal einen Freileitungsmast als Ladegut.
    Hier ein Mittelspannungsmast für 10kV wie er in den ländlichen Gebieten von Dorf zu Dorf anzutreffen war,
    wenn die Leitung die Richtung ändern musste.
    Es sind einfache Schaschlykstäbe und geteert wurden sie unten mit einem Edding 8055.
    DSCF0201.JPG DSCF0202.JPG DSCF0203.JPG DSCF0204.JPG
    Die Isolatoren sind vom Auhagen Hochspannungsmast. Aus einem Hochspannungsisolator 110kV bekommt man in diesem Fall drei 10kV Isolatoren. gehalten werden sie wie so oft von Bronzefederdraht der in einem Loch endet, welches unten im Isolator eingebracht wurde. Die Schnittstellen werden nachgeschwärzt - im Original sind die Isolatoren meist braun (jedenfalls der, den ich von einer Demontage mal mitgenommen habe).
    Für eine Freileitung ist der Mast eher nicht gedacht - dazu ist der Aufwand doch zu hoch aber als Beladegut kann man mal einige wenige machen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Oktober 2019 um 00:14 Uhr
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  15. Ralf_2

    Ralf_2 Foriker

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    Wurden die A-Maste nicht erst vor Ort zusammengeschraubt? Glaube sowas gesehen zu haben, war aber damals noch seeehr jung/klein (1965).
    Inzwischen ist die Leitung schon wieder weg und wir haben Dank Kabel kein Problem mehr mit Blitzschlag.
    Grüße Ralf
     
  16. amazist

    amazist Foriker

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    Haste wieder was verraten - freilich bei Neubau - einzelne, die nicht mit Betonfüßen versehen sondern ersetzt wurden haben wir aber auch schon mal vorgefertigt. Bei "Schaltung" war immer Zeitdruck. "Durfte" Mitte der Neunziger mal 'ne Trasse mit abreißen. Die nur aus Holz waren fast alle bis auf wenige Zentimeter im Kern abgefault. Ging ganz leicht. Seile schneiden und zuschauen. Gehalten wurde das Ganze nur noch die angeschuhten mit Beton"füßen". Zum Glück, sonst wäre das Domino übers Feld weiter gegangen. Wurde durch Achteckmasten von Pfleiderer ersetzt. Die haben sich gut saniert und eine goldene Nase verdient - ein Absatzmarkt vom feinsten....
    Die alten Leitungen über Land hatten es aber auch nötig. Die waren teilweise noch Originalbaujahr Ende der Dreißiger. Lange wäre das nicht mehr gut gegangen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Oktober 2019 um 03:25 Uhr
  17. BR 53 0001

    BR 53 0001 Foriker

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    Mhmm, mir kommen die Hölzer doch sehr massiv vor!
     
  18. TT18375

    TT18375 Foriker

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    Immerhin.
    Was hält denn heute noch solange:gruebel:
    (Außer Edelmetalle):versteck::steinigun
     
  19. amazist

    amazist Foriker

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    Sind ja auch Schaschlykstäbe für H0 ;).
    Wollte nur mal zeigen was mit geringen Mitteln aus der Bastelkiste möglich ist.
    Selbstverständlich kann man nun im gut sortierten Handel oder Baumarkt feine Rundhölzer kaufen
    und dann den perfekten Mast gestalten.
    Aus Kunsstoff gespritzte kaufen (jedenfalls als Telegrafenmast) darf man freilich auch.

    DSCF0201.JPG DSCF0206.JPG
    Jedenfalls war es Bastelspaß während der Herbstferien und bei der Gelegenheit ist noch etwas zum beladen entstanden. Da braucht man nicht denken und es ist nichts elektrisches/elektronisches, was einem wieder Sorgen bereiten kann.
     

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    Zuletzt bearbeitet: 11. Oktober 2019 um 14:27 Uhr
  20. Frontera

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    Hübsche Bastelei. Was ich mich jetzt aber frage. Hätte man die Keramik Isolatoren wirklich schon vor dem Transport angebracht? Ist da die Gefahr das zu Beschädigungen kommt nicht viel zu groß?
     
  21. amazist

    amazist Foriker

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    Das sind doch keine Keramikisolatoren, sondern Isolanporzellatoren. :lach:
    Kann man auch auf's Freilager von der Energieversorgung stapeln.
    Irgendsowas schwebt mir mal noch vor - schließlich gab es ja mal Fahrzeuge mit Energie-Logo.
    Gibt auch geätzte Stapel-Blechkisten. Da kann man noch Zubehör wie Traversen und Isolatoren reinpacken.
    Also - alles ist offen.
     
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