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Modelltest Komfort-/ InterEx-Wagen von Modist und Tillig

Halberstädter Wagen 26,4 m haben erst Mitte der achtziger GP 200 erhalten.
Der Wagen Bmee 51 50 21-70 000-7 stammt nicht aus Halberstadt, sondern aus Bautzen; Bj. 1979 Dies war der erste Reisezugwagen mit GP200 und wurde ausgiebig von den Herstellern (Drehgestell wie Gesamtfahrzeug) in der DDR und ČSSR getestet. Auch weil mit diesem Fahrzeug die ZEV mit unterschiedlichsten Energiequellen getestet wurde.
Der Halberstädter erst Z Wagen 2. Klasse hatte kein GP 200 lt. Wiki.
Was auch immer das aussagen soll: Das Roco-Modell (Link vom Magister) hat sehr wohl ein Vorbild. Für mich fragwürdig ist Halberstadt als Hersteller. Das Raw war zwar Entwicklungspartner; gebaut wurde die Kiste in Bautzen. Deswegen hatte der Wagen - wie die Bcme - 800 mm breite Vorraum-/WC-Fenster.

Mit ähnlicher Farbaufteilung und Fensterbreite gingen auch die beiden in Halberstadt gebauten Prototypen (10-40 200 & 201) 1981 auf Reisen. Allerdings auf Drehgestellen der BA Görlitz 5 und mit eigener Energieversorgung. Wieder was für
Welche Farbvariante der Halberstädter hätte denn sowohl Tillig als auch ELRIWA schlagartig weit über 1000 Stück in die Kassen gespielt?
Die Varianten waren wohl zu nah am Vorbild.

So hätte ich den auch gern.
Zu spät: TT-Modellbahn Datenbank War superexklusiv und der Auftraggeber wird einer weiteren Auflage ganz sicher nicht zustimmen (können) Widersprechen allerdings auch nicht.
 
Wird man sehen . Modist war ja auch exclusiv. Der Vorserienwagen geht ja auch, und solange die Form da ist...... Nochmal 50+ als Farbvariante ist bestimmt absetzbar. Hoffe ich...

@Mika Daumen runter wegen Hoffnungsberaubung 🤣🤣🤣🤣🤣
 
solange die Form da ist
Für die Inneneinrichtung: ja.
Beim Wagenkasten sind es die zu schmalen Vorraumfenster und wohl einiges unter der Gürtellinie. Das hat bei den Bcme weder modist noch TILLIG gestört. Wenn der Kundschaft in den schon außen völlig abweichende Modelle der GNSR 1095 Komfortwagen ansieht, dann sind die Unterschiede zwischen Halberstädter Halberstädtern und Bautzner Halberstädtern nicht mal nebensächlich.

wegen Hoffnungsberaubung
Es ist immer wichtig, auch das kleingedruckte zu lesen ...
 
Die Varianten waren wohl zu nah am Vorbild.
Wenn man Zugang zu den Informationen hat und einem die passenden Ideenblitze in den Kopf kommen, kann man die sicher machen. Ich weiß, 5 min das Internet durchforstet und man hat alles... ;)
Außerdem laufen die ja nicht weg.
 
Wir driften zwar vom Thema ab, aber scheinbar gibt es noch min. 3 weitere 26,4 m Prototypen, deren Umsetzung interessant wäre.

1. Bmee 51 50 21-70 000-7
2. 10-40 200
3. 10-40 201

Im Netz konnte ich keine Vorbildphotos finden. Formtechnisch umsetzbar scheinen die Wagen ähnlich zu "liegen" wie die aktuellen Komfortwagen und der Z-2 Prototyp. Aber hatten sie farbliche Besonderheiten gegenüber Serienfahrzeugen? Danke
 
Wenn man Zugang zu den Informationen hat
Was genau fehlt denn? Ich kann ad hoc nur mit dem Lieferdatum der zwei Halberstädter dienen. Bei einigen Fahrzeugen ist das REV-Datum identisch Lieferdatum; bei den meisten nicht.
Ansonsten besteht die Option des Abschreibens beim größeren Modell.

Ich weiß, 5 min das Internet durchforstet
Ohne Internet reicht für den ersten Schuss schon das Reisezuwagen-Archiv 1. Da ist ein Vorbildfoto eines der Prototypen drinnen. WIMRE (mein Büchlein liegt 700 km entfernt) steht da auch was zu den neuen Komponenten des 21-70 000 (GP200, ZEV, etc.)

Aber hatten sie farbliche Besonderheiten gegenüber Serienfahrzeugen?
Ja: die Stirnseiten waren nicht komplett grün, sondern hatte die Farbteilung wie auf den Seiten; siehe oben verlinktes H0-Modell. Ähnlich den ozeanblauen Reisezugwagen der DB.
Dachfarbe war u.U. abweichend; in den (privat geführten) Lieferlisten findet sich bei einigen Wagen der Hinweis:
  • Dreifarbvariante (SW grün/elfenbein/Dach grau)?
  • Abweichend vom später eingeführten Farbkonzept

Hier: Deutschland Leipzig Hbf. 1990 er Jahre ist ziemlich mittig eines der Halberstädter Erprobungsmuster Am 10-40 zu sehen (nicht aufs Datum achten; das war grob zehn Jahre eher).

Formtechnisch umsetzbar scheinen die Wagen ähnlich zu "liegen" wie die aktuellen Komfortwagen und der Z-2 Prototyp.
Die sind mit den vorhandenen/bekannten Sebnitzer Formen schon deutlich vorbildnäher.
 
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