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Frage an die Luftpinselexperten (Airbrush) - welche Ausrüstung?

@Andi Wuestner Du hast es auf den Punkt gebracht. Es kommt immer darauf was man machen will. Ich lackiere nun fast 30 Jahre und alle Spritzpistolen waren ihr Geld wert. Mit der Zeit wächst die Erfahrung und auch die Ansprüche werden größer. Beim Altern von Fahrzeugen im Maßstab 1:120 sind schon feine Spritzergebnisse erforderlich. Dazu ist eine mechanische Farbmengeneinstellung sehr hilfreich. Wie oft ist es schon passiert, dass man den Hebel zu weit durchgezogen hat. Wenn man nur eine leichte Lasur haben wollte ist dies manchmal fatal. Wenn es schief geht dann hilft nur noch Isopropanol. Wie schon gesagt jedem die Pistole nach seinen Bedürfnissen und Erfahrungen.

Gruß Thomas
 
Du kannst das lackieren zum TdoT aber nicht wirklich mit Airbrush vergleichen... Ansonsten ist alles gesagt. Jeder sollte mit dem arbeiten was am meisten Freude bereitet und zufrieden stellende Ergebnisse liefert. Acryl Farben, Lösungsmitelfarben, Double Action, Triplex, 0,3 oder 0,4er Düse, 1 oder 2 bar... egal solange man damit zu recht kommt. Jedoch wenn man frustriert über das Ergebnis ist und langsam die Lust verliert dann wurden hier einige Alternativen aufgezeigt. oder man besucht doch mal einen Workshop und lässt es sich vom Profi zeigen.
VG Mirko
 
weil es hier nicht nur ums Material sondern auch um Tips allgemein geht, ein kleiner Erfahrungshinweis:

Drückt ab und zu mal auf das Ventil vom Wasserabscheider am Kompressor! Ich hatte gestern den Fall, dass ein Wasserstrahl aus der Pistole kam. Da guggste ganz schön doof wenn das so völlig unvermittelt passiert 🤣
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

gibt es einen Adapter, um den Schlauch, der an die Airbrush-Pistole geschraubt wird, auch an ein Autoventil zu schrauben?
Ich frage so doof, weil ich wirklich null Ahnung habe.

Vielen Dank
 
Für die Aquariumbelüftung habe ich mal einen Benzinschlauch warm gemacht - Problem war, schnell genug zu sein, dass nach Ventilrausschrauben überhaupt noch Druckluft vorhanden war.
Aber besser als nix war das schon. Die Luxusklasse wäre, ein Abzweig mit Ventil zum nachpumpen. Am besten mit einem Kompressor.

Da fällt mir ein… es geht auch ohne den Reifen, wenn man nur den Kompressor nimmt. Dann kann man meist sogar den Druck einstellen.

Grüße Ralf
 
Hallo, es gibt Adapter, z.B. hier (für die Kappe für Druckluftflaschen) und hier. Aber, da Du keinen konstanten - oder überhaupt regelbaren - Druck hast, ist das nicht die beste Lösung. Und ohne Übung ist das Regeln der Luftmenge über die Pistole schwierig.
 
Ah,

das ist genau das was ich suche.
Ich möchte damit auch nicht Luftpinseln, sonder nur die oben verlinkte Flasche befüllen, um den 3D-Druck sauber zu blasen. Bisher habe ich die Flasche mit der Luftpumpe vom Fahrrad gefüllt, was auch mühsam ist. Jetzt habe ich einen einfachen Kompressor ohne Tank bekommen.
Den mit Tank nehme ich dann zum Pinseln.
Was ein Luxus, oder?
 
Nur ein kurzer Erfahrungsbericht zum Equipment:
Neulich hörte der Fengda FD-186 beim lackieren nicht mehr auf zu laufen, Absaugung aus, Kompressor aus, da pfeifft was!
Luftbehälter durchgerostet nach ca. 5,5 Jahren.

Ich dachte erst - gehst zum Hufschmied im Dorf, Schweißpunkt druff und gut. Aber nachdem mir ein viertel Liter Rostbrühe entgegen kam, als ich die Schraube unten aufgedreht hatte, möchte ich nicht wissen wie der Kessel von innen aussieht. Also doch was komplett neues kaufen?

Jetzt bin ich am überlegen, ob ich für die nächsten 5 Jahre wieder 80,- ausgebe, was "richtiges" kaufe oder ein Rohr quer durch den Keller ziehe und (wie damals) den 35 Jahre alten Kompressor in der Garage mit benutze.
 

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Nur ein kurzer Erfahrungsbericht zum Equipment:
Neulich hörte der Fengda FD-186 beim lackieren nicht mehr auf zu laufen, Absaugung aus, Kompressor aus, da pfeifft was!
Luftbehälter durchgerostet nach ca. 5,5 Jahren.

Ich dachte erst - gehst zum Hufschmied im Dorf, Schweißpunkt druff und gut. Aber nachdem mir ein viertel Liter Rostbrühe entgegen kam, als ich die Schraube unten aufgedreht hatte, möchte ich nicht wissen wie der Kessel von innen aussieht. Also doch was komplett neues kaufen?

Jetzt bin ich am überlegen, ob ich für die nächsten 5 Jahre wieder 80,- ausgebe, was "richtiges" kaufe oder ein Rohr quer durch den Keller ziehe und (wie damals) den 35 Jahre alten Kompressor in der Garage mit benutze.
Kauf was richtiges, Kleinanzeigen ist voll von Angeboten guter Kompressoren. Und es lohnt sich, das weiß ich aus eigener Erfahrung!
 
Der Schaden ist nach meiner Ansicht durch den Benutzer verursacht.
Du hast also mit deiner grenzenlosen Weisheit aus 500km Entfernung ohne Begutachtung des Objektes unwiderlegbar festgestellt, daß ein gelegentlich genutzter fünfeinhalb Jahre alter Kompressor, der genauso behandelt wurde wie ein gelegentlich genutzter 35 Jahre alter Kompressor, an der Fehlbedienung des Nutzers gestorben ist.

Applaus Applaus!
Ich hätte gern die Lottozahlen für nächste Woche gewusst, aber bitte per PN schicken.

Ich hab mal in einer Oldtimer-Restaurationsbude dabei geholfen 50-60-70 Jahre alte Kraftstofftanks aufzuarbeiten, die wurden 24h mit Schleifgranulat gefüllt auf einem alten Betonmischer gedreht. Anschließend wurde eine kraftstofffeste 2K PU-Beschichtung eingefüllt, welche unter weiterer Drehung ausgehärtet ist. Diese Beschichtung ist nach Aushärtung sicher nicht nur beständig gegen Benzin oder Diesel sondern auch gegen das Kondensat aus für Menschen und Kompressor:innen hoch aggressiver und gefährlicher Umgebungsluft.

Vielleicht sind meine Ansprüche ja ein bisschen hoch, aber so eine Beschichtung erwarte ich auch bei einem Kompressorkessel. Noch dazu wo die Schweißnaht zwischen den Kesselhälften im Inneren ohne Behandlung definitiv rosten wird.
 
Vielleicht sind meine Ansprüche ja ein bisschen hoch, aber so eine Beschichtung erwarte ich auch bei einem Kompressorkessel.
Deine Erwartungshaltung ändert nichts am verfügbaren Angebot. Letztlich will man keine Feuchtigkeit in der Druckluft haben, so dass man schon im Interesse des Spritzergebnis den Kessel und die Leitungen trocken halten sollte. Professionelle Anlagen haben einen Trockner vor dem Kessel.
 
Du hast also mit deiner grenzenlosen Weisheit aus 500km Entfernung ohne Begutachtung des Objektes unwiderlegbar festgestellt, daß ein gelegentlich genutzter fünfeinhalb Jahre alter Kompressor, der genauso behandelt wurde wie ein gelegentlich genutzter 35 Jahre alter Kompressor, an der Fehlbedienung des Nutzers gestorben ist.
Die alten Kompressoren waren wohl noch aus richtigem, dickeren Blech und nicht aus dem dünnen Knotenblech von heute und da rostet ein Stahlkörper nun mal schneller durch. Wenn man etwas langlebiges bevorzugt, hilft wohl nur ein Tank aus VA.
 
@chap:
Mit der Weisheit … vergiss mal lieber. Wenn ich die Lottozahlen kennen würde, würde ich sie niemals weitersagen, dann gewinnt niemand.
Hatte schon mal alle richtig und habe 1,50 beim Fußballtoto (DDR) gewonnen, weil alle Spiele wie erwartet ausgegangen waren.
Seitdem ist mir klar, beim Lotto musst als einziger gewinnen, wenn es lohnen soll.

Mein Kompressor ist nix Besonderes - hält aber schon mindestens 12 Jahre. Glück?
Na ich lasse immer nach Benutzung die Luft raus - kommt meist auch etwas Feuchtigkeit mit raus. Und so hält der Kessel etwas länger.
Glaube nicht, dass der innen beschichtet ist…

Grüße Ralf
 
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