Mitropa
Foriker
Hallo,
Da ESU monatelang die gewohnten Leisten (20€) nicht liefern konnte, habe ich mal o.a. für 12€ ausprobiert und will mein erstes Fazit teilen.
Sie wurden passend für die Tillig Eurofimas abglängt und, wie bei uns bereits in ca. 50 anderen Fahrzeugen üblich, gemäß Anleitung korrekt mit Goldcaps versehen.
Auf dem ESU Prüfstand verlief die Einrichtung zunächst unauffällig:
- die ID und F-Tasten liessen sich zuweisen
- die LEDs leuchteten gleichmäßig (identischer Abstand zu ESU)
- bei Trennung nach >2min leuchteten die LEDs nach, wenn auch sofort auffallend dunkler, als bei den ESU Leisten
Auf der Anlage (Z21, 14V) begann das Mysterium:
Die erste Leiste leuchtete nicht dauerhaft, sondern blinkte ca. 1x / s.
Das Ändern der Gleisspannung +/- 1V änderte daran nichts, erst nach dem x. mal Aus- und Anschalten der Gleisspannung leuchtete sie plötzlich dauerhaft - aber nicht mehr nach.
Zufällig bin ich bei einer der nächsten Leiste dann darauf gekommen, dass das Deaktivieren von railcom dazu führt, dass die Leisten sofort leuchten. Wenn sie denn einmal leuchten, kann railcom auch wieder aktiviert werden. Leider sind aber die Goldcaps der Leisten, die länger auf dem Gleis waren, bevor ich die Railcom-Idee hatte, offensichtlich zerstört worden, sie funktionieren nirgendwo mehr.
Löte ich Neue an und mache sofort den Railcom-Trick, bleibn sie (zumindest vorerst) funktionstüchtig.
Ich habe den netten Herrn von Decoderwerk dann kontaktiert. Er fragte sofort, ob Goldcaps montiert sind und empfahl, einen 100 Ohm Widerstand zur Ladestrombegrenzung hinzuzufügen, Railcom könne halt Probleme machen. (?!) Auch kann er sich nicht erklären, warum die GoldCaps zerstört wurden.
Das finde ich schon schräg, denn in der Anleitung steht von all den potentiellen Einschränkungen nichts.
Ich hab mir erst mal Widerstände und neue Goldcaps besorgt, werde die einsetzen und beobachten.
Aber schon jetzt gefällt mir das Lichtbild nicht, da die Helligkeit im Moment des Einspringens der Goldcaps so deutlich dunkler ist, dass das Licht in den Wagen optisch deutlich flackert, obgleich die LEDs an sich schon an bleiben.
Die ESU-bestückten Züge bleiben im Vergleich immer schön gleichmäßig hell. (Kühn LT10 dito!)
Fazit:
Vorerst bin ich wenig begeistert und werde wohl zukünftig wieder 8€ mehr / Leiste an ESU bezahlen (wenn sie denn liefern können) - und mir dadurch derartigen Aufwand & Ärger ersparen.
Da ESU monatelang die gewohnten Leisten (20€) nicht liefern konnte, habe ich mal o.a. für 12€ ausprobiert und will mein erstes Fazit teilen.
Sie wurden passend für die Tillig Eurofimas abglängt und, wie bei uns bereits in ca. 50 anderen Fahrzeugen üblich, gemäß Anleitung korrekt mit Goldcaps versehen.
Auf dem ESU Prüfstand verlief die Einrichtung zunächst unauffällig:
- die ID und F-Tasten liessen sich zuweisen
- die LEDs leuchteten gleichmäßig (identischer Abstand zu ESU)
- bei Trennung nach >2min leuchteten die LEDs nach, wenn auch sofort auffallend dunkler, als bei den ESU Leisten
Auf der Anlage (Z21, 14V) begann das Mysterium:
Die erste Leiste leuchtete nicht dauerhaft, sondern blinkte ca. 1x / s.
Das Ändern der Gleisspannung +/- 1V änderte daran nichts, erst nach dem x. mal Aus- und Anschalten der Gleisspannung leuchtete sie plötzlich dauerhaft - aber nicht mehr nach.
Zufällig bin ich bei einer der nächsten Leiste dann darauf gekommen, dass das Deaktivieren von railcom dazu führt, dass die Leisten sofort leuchten. Wenn sie denn einmal leuchten, kann railcom auch wieder aktiviert werden. Leider sind aber die Goldcaps der Leisten, die länger auf dem Gleis waren, bevor ich die Railcom-Idee hatte, offensichtlich zerstört worden, sie funktionieren nirgendwo mehr.
Löte ich Neue an und mache sofort den Railcom-Trick, bleibn sie (zumindest vorerst) funktionstüchtig.
Ich habe den netten Herrn von Decoderwerk dann kontaktiert. Er fragte sofort, ob Goldcaps montiert sind und empfahl, einen 100 Ohm Widerstand zur Ladestrombegrenzung hinzuzufügen, Railcom könne halt Probleme machen. (?!) Auch kann er sich nicht erklären, warum die GoldCaps zerstört wurden.
Das finde ich schon schräg, denn in der Anleitung steht von all den potentiellen Einschränkungen nichts.
Ich hab mir erst mal Widerstände und neue Goldcaps besorgt, werde die einsetzen und beobachten.
Aber schon jetzt gefällt mir das Lichtbild nicht, da die Helligkeit im Moment des Einspringens der Goldcaps so deutlich dunkler ist, dass das Licht in den Wagen optisch deutlich flackert, obgleich die LEDs an sich schon an bleiben.
Die ESU-bestückten Züge bleiben im Vergleich immer schön gleichmäßig hell. (Kühn LT10 dito!)
Fazit:
Vorerst bin ich wenig begeistert und werde wohl zukünftig wieder 8€ mehr / Leiste an ESU bezahlen (wenn sie denn liefern können) - und mir dadurch derartigen Aufwand & Ärger ersparen.