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Modellankündigung Auhagen Neuheiten 2026

Ich hab die Schachteln auch schon geöffnet.
Lackierung? Ist doch farbiger Kunststoff.
Bedruckung, bis auf die leichte Innenbedruckung am Fensterrahmen der Tür, die aufgrund des Verglasungseinsatzes wohl sichtbar bleiben wird, nix auffälliges.
Jetzt noch mal rausgeholt und mit Lupe betrachtet. Ja, wie auf den Makrofotos ist die Farbe im Bereich der Sieken nicht bis in den letzten Winkel gedrungen.
Etwas, was bei jedem Hersteller als 'sieht man eh nicht' toleriert wird.
Bei solchen Ansprüchen kann man den mit Robur Schriftzug über den Sieken auch gleich mit zurücksenden.
 
Danke erstmal für Eure Rückmeldungen. Offenbar gibt es Streuungen. Bei meinem Gehäuse seh ich schon aus normaler Entfernung, (ca. 30cm) das die weiße Bauchbinde grieselig ist und im Bereich der Strukturen wie Sicken teils nicht deckt, generell die Farbintensität besser sein könnte. Als ob die weiße Farbe (Lackierung oder Druck??) nicht richtig haftete oder perlte. Im Bereich der Frontrundung fluchten die weißen Flächen nicht richtig, bzw. überlappen sich deutlich sichtbar mit Farbtonkanten.
Etwas, was bei jedem Hersteller als 'sieht man eh nicht' toleriert wird.
Das kann man ja halten, wie man will. Der Bausatz ist wahrlich kein günstiger in meinen Augen. Da sollte auch entsprechende Qualität geliefert werden.

Das Exemplar auf der firmeneigenen Webseite sieht deutlich besser aus: minicar 66061 Robur LO3000 Halbbus Feuerwehr in TT ✅ hier klicken!
 

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Hallo.

Der Girlsbus wird auch zu mir finden. Das ist ein prima Bandbus für die EPV. Und wenn man schon Pussy schreibt hätte das Riot noch daran gepasst. Da passt dann auch die Farbe vom Bus dazu.

Gruß Ralf.
 
Das kann man ja halten, wie man will. Der Bausatz ist wahrlich kein günstiger in meinen Augen. Da sollte auch entsprechende Qualität geliefert werden.

Das Exemplar auf der firmeneigenen Webseite sieht deutlich besser aus.
Was schreibt denn Auhagen zu deiner durch die Fotos belegten Kritik?
Möglicherweise ist ja ein Bauteiltausch gegen eines mit besserer Bedruckung möglich.

Die mit dem Pfeil markierten Überlappungen des Streifens an den Rundungen sind natürlich auch bei meinem Bausatz so sichtbar. Ohne wird es wohl nicht gehen. Das war ja auch schon Tillig Modellen Thema, wo es mal mehr, mal weniger auffällig erkennbar war. Ich meine, das war besonders bei weißen Streifen auffälliger.

Beim Foto von Auhagen frage ich mich, wie echt das ist? Sollte da trotz des schön weißen Streifens nicht auch ein wenig von Griffmulde und Türgriff erkennbar sein? Mehr als die obere Kante der Mulde kann ich da aber nicht erkennen.
 
Dann wäre aber hier die Diskussion beendet…🤦🏻‍♂️

Diskutieren kann man max. den Freelance-Bausatz, da es im Original so ein Fahrzeug mit Bauchbinde nicht gab.

Zu DDR-Zeiten gab es eigentlich nur ein Fahrzeug, dass auch den Status eines Einsatzfahrzeuges hatte. Das war dies 1985 für die Grubenwehr des Kalibetriebes Südharz Sondershausen in Dienst gestellte Ello:

Robur eigene Bilder (53).jpg

Eine Bauchbinde gab es bei der Grubenwehr nicht.

Im Mai 1990 hat die Ostberliner Feuerwehr ein bauartgleiches Fahrzeug erworben. Dieses sollte zum ELW in Eigenregie umgebaut werden. Dazu kam es in der turbulenten Zeit nicht mehr. Stattdessen hat man das Fahrzeug an die Allgemeine Verwaltung Bau der Berliner Feuerwehr weitergereicht. Das Fahrzeug war rot lackiert und hatte eine "Frontbinde" in weiß. Allerdings hatte es nie blaue Rundumleuchten.

Nach der Wende hat die FFW Krielow (LK Teltow-Fläming) ein Fahrzeug mit diesem Aufbau in Dienst gestellt. Mit diesem Fahrzeug wurde der TSA-Anhänger, den man zu DDR-Zeiten nur hatte, auf ein Fahrzeug verlastet. Allerdings hatte das Fahrzeug nie eine Bauchbinde.

Eine Mehrzweckfahrzeug mit Bauchbinde mit Bauchbinde hatte nach der Wende die FFW Herges-Hallenberg. Bei dem Fahrzeug fehlte allerdings die Dacherhöhung.

Von den Mehrzweckfahrzeugen der Ello-Baureihe gab es noch ein paar andere Fahrzeuge. Auf Basis des Busses (ähnlich Auhagen 66052 bzw. 66059) hatte Auto-Trans Berlin für die eigene Feuerwehr ein Fahrzeug aufgebaut. Dieses hatte aber kein Heckfenster sondern Türen. Nach der Wende ist das Fahrzeug bei der FFW Kallinchen gelandet. Das Fahrzeug hatte die Bauchbinde.

Vom Allrad-Mehrzweckfahrzeug gab es nach der Wende ein Fahrzeug bei der FFW Mittelpöllnitz. Dieses entsprach nicht dem Aufbau des aktuellen fiktiven NVA-Bausatz von Auhagen. Ursprünglich war es für den Export nach Syrien oder Lybien bestimmt. Zu dem Export kam es nicht mehr, obwohl das Fahrzeug bereits im Rostocker Hafen war...
 
Du hast den Farbfilm vergessen, mein Multicar...

Das Fachhandelsmodell 2026 orientiert sich an den Leipziger Messemodellen in Original. IFA hatte verschiedene Werbe-/Kooperations-Partner. 1984 war der Partner ORWO. In anderen Jahren waren es z.B. Interflug oder der Seehafen Rostock. Es gab 1984 mindestens zwei Fahrzeuge und einen Anhänger mit ORWO-Werbung. Das waren eine lange W50 Spedi-Pritsche mit einem HL60 oder ähnlich sowie ein Gubener Koffer auf W50.

Bei Multicar haben die Farbfilme wohl nicht mehr gereicht, zu mindestens sind keine Messe- oder Prospektbilder aus dieser Zeit bekannt.

Allerdings sollte Auhagen dem Lütten auch ein paar realistische Kennzeichen spendieren, da weder die Filmfabrik noch der "Schatz im Silbersee" im Kreis Plauen lagen... Ein A wie "Schaabe" geht auch. ORWO hatte wahrscheinlich eines der geilsten Ferienlager am nördlichen Ende der Nehrung auf Rügen. Die Lage direkt am feinen Ostseestrand war einfach spitze.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde, gerade die Kennzeichen, da könnte Auhagen echt kreativer werden und für mehr Abwechslung sorgen, wenn sie die schon dazu packen, sie nehmen ja auch kreativ Geld dafür.
 
Andere Multicar-Varianten werden grade versucht für teils unter nen Zehner unters Volk zu bringen...
Sorry, das ist nur noch Preistreiberei.
Und auch gleich lösungsorietierte Verbesserungsvorschläge:
Und ja, ich sehe es wie @magicTTfreak und @Nordländer : Der immergleiche Papierbogen stört. Die Kennzeichen usw. könnten ruhig Decalsbögen im Stil von SDV sein, also Trägerschicht auch passend zum Motiv, d.h. nur grob auszuschneiden. Und bei jedem Modell andere.
Weiterer Mangel sind die Anbauteile wie Spiegel etc.. Diese bestehen aus der falschen Kunststoffsorte und müssen dazu noch stumpf auf Außenflächen geklebt werden. Die Bauteile selber verzeihen schon keine unüberlegten Kräfte und könnten teils klüger an den Spritzlingen montiert sein, um nicht schon beim Abtrennen kaputt zu gehen. Wie es geht, zeigt bspw. Hädl. Elastischer Kunststoff. Bohrungen im Gehäuse so passend, dass Spiegel usw. ganz ohne Kleber halten.
 
ooooooha, die Spiegel, damit gehe ich denen schon ewig auf die Nerven.

Letzte Antwort war, das Loch für die Spiegel herzustellen ist zu teuer.

Von mir aus sollen sie es weglassen aber der Spritzling der Spiegel sollte zumindest am Guss so ein Teil als Verlängerung haben, dass man es in ein Selbstgebohrtes Loch stecken kann. Wer weiter stumpf drauf los kleben will schneidet den Spiegel so ab wie bisher, wer ihn richtig befestigen will lässt den Stil für das Loch dran. Aber so kreativ ist man in Auhagen nicht.
Als der Bus in Entwicklung war habe ich das vorgeschlagen ...
Auf Mails wird nur kurz reagiert, spricht am es konstruktiv vor Ort (z.B. Messe) an bekommt man eine Visitenkarte vom Rooooobert und das wars. Antwort bleibt später aus.


Aber die Spatzen pfeifen es von den Dächern, man ist beratungsresistent.
Dafür kann ich mir auf Juhtup Geplätscher und Gemurmel vom Auhagenbach als Pottkieker rein ziehen, dafür ist Zeit.

Hätten sie zum ORWO Multicar eine Nina Hagen als TT - Gimmick mit rein getan wäre es was geworden. So wird mir das langsam zu bunt ;) :yipie:
 
Ich mag persönlich keine Löcher in den Karossen. Da erschwert das "Tunen" von Serienbausätzen mit deutlich feineren Ätzteilen. Für Spiegel markiere ich mir die Position mittels Maskierband. Und dann braucht es einen vernünftigen Klebstoff. Meiner ist recht dünnflüssig und kommt aus Japan.

Allerdings muss man auch Kritik an Auhagen richten. Sie sollten nicht das "technisch mögliche" aus den Bausätze rausholen, sondern nur das "technisch notwendige". Das erleichtert dem größten Teil der Modellbahner das Leben.

So halte ich es für nicht notwendig, bei den Robur-Modellen separaten Rücklichter im hinteren Unterfahrschutz einzusetzen. Die 3-Kammerleuchten hätte man von der Größe auch gleich in den Unterfahrschutz integrieren können und ggfs. bedrucken können. Ähnlich verspielt ist der Ikarus 280. Wieviel % der verkauften Bausätze bekommen eine Beleuchtung? Bedruckte Rückleuchten wären dichter am Original als die fummelige Auhagen-Lösung.

Das teilweise sinnfreie Bedruckungen von Modellen hängt wohl mit der notwendigen Auslastung der beiden Tampon-Druckmaschinen zusammen. Irgendwie müssen diese ja finanziert werden. Jeden Druckvorgang kann man dem Kunden in Rechnung stellen. Vor Jahren hat mir mal ein anderer Marktteilnehmer erklärt, dass bei ihnen damals ein Druckvorgang pro Farbe 0,50 € kostet. Dann kommt darauf noch die notwendige Marche und Steuer.

Dazu kommt dann bei Auhagen, dass es für den Multicar kaum sinnvolle Vorbilder für die Bedruckung im Original gibt. Von ORWO habe ich ein Bild eines Multicar M25 Sattelschleppers, der nur ein kleines ORWO-Logo an den Türen hatte. Auf dem letzten Multicar-Treffen in Brandenburg stand ein M24-0, der auch bei ORWO lief. Keine aufwendige Lackierung und Beschriftung. Wofür auch? Der Multicar M24-0 hatte in seinem Berufsleben keine Straßenzulassung.

Auch die Bedruckung "Stadtwerke" am M22 ist sinnfrei. Mit "Stadtwirtschaft" oder "Stadtentsorgung" wäre man dichter beim Vorbild.

Und dann werden Symbolfarben gewählt, die der Kunde mit einem Original verbindet, aber gleichzeitig nichts mit den Originalfahrzeuge zu tun hat. So gab es bei der Deutschen Post keinen gelben M25 mit Koffer (gibt es bisher nur als 1:87-Bausatz) oder einem Multicar, der komplett in postgrau lackiert war.

Mein Wunsch wird auch immer noch ignoriert. Ich hätte gerne den M25 mit den drei vorhandenen Aufbauten in den Werkslackierungen blau, grün und orange ohne großen Schnick-Schnack bei der Bedruckung. Man(n) könnte auch selbst lackieren, aber ich bekomme das feine IFA-Multicar-Logo an der Front nicht mit einem Decal hin.

Trotzdem ist und bleibt Auhagen eine meiner Lieblingsfirmen. Nur hat der Sch... immer einen Nachteil. Die Modelle sind einfach zu schnell fertig gebaut...
 
Auf dem letzten Multicar-Treffen in Brandenburg stand ein M24-0, der auch bei ORWO lief. Keine aufwendige Lackierung und Beschriftung. Wofür auch? Der Multicar M24-0 hatte in seinem Berufsleben keine Straßenzulassung.
Bei der Straßenzulassung meinst du doch sicher das konkrete Fahrzeug, nicht den M24 generell?
(also quasi "Dieser Multicar M24-0...")
 
Letzte Antwort war, das Loch für die Spiegel herzustellen ist zu teuer.
Komisch - bei Auftragsarbeiten für andere Hersteller geht es.
Meinetwegen sollen sie das Loch auch weglassen, aber an den Spiegel gehört halt ein Einsteckzapfen - also genau wie von Dir vorgeschlagen.

Gibt es die Spiegel für den Ikarus inzwischen eigentlich von einem Zubehöranbieter als Ätzteil?

Andi
 
Dazu kommt dann bei Auhagen, dass es für den Multicar kaum sinnvolle Vorbilder für die Bedruckung im Original gibt.
Irgendwo habe ich ein Bild eines M25 vom Fahrzeugwerk Waltershausen mit der Beschriftung 4x4 allrad. Der Stand Mitte der 80er in Leipzig auf der Messe. Das war auch farblich ein etwas bunteres Modell.
 
Der Multicar M25 wurde zu einer Zeit gebaut, in der es in der DDR keine Werbeaufsschriften mehr gab. Selbst wenn man sie haben wollte, war da niemand mehr, der das auch herstellen konnte. Schildermaler gab es nicht mehr, Folierungen waren noch nicht erfunden.
 
Stand da nicht schon irgendwo, dass es ein Fahrzeug für die Messe war? Da gab es allerdings mannigfaltige Werbung an den verschiedensten Fahrzeugen. Auch für Prospekte, wo die Fotos dann vermutlich auf den Messen entstanden.

MfG JPP

P.S.: Habe es gefunden Beitrag #209.
 
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