Mit zwei gut fahrenden Loks nach Vorbildern der Franzburger Kreisbahn bin ich auf meiner Mini-Anlage schon sehr zufrieden. Außerdem gibt es ja noch einen Triebwagen. Insgesamt ausreichend für meinen Betrieb.
Aber: Eine kleine Lenz i wäre wirklich ein Traum. So ein Zweiachser hat doch wirklich etwas von einer Bimmelbahn. Die 99 5605 und 99 5606 waren beim Vorbild relativ lange im Einsatz, sie passen also in meinen dargestellten Zeitraum. Ausgesucht habe ich mir die 99 5606, das ist die Variante ohne Sonnenblenden über den ovalen Führerstandfenstern.
Nun habe ich vom Fahrwerksbau keine Ahnung. Zweiachsige Loks benötigen einiges an Gewicht für eine sichere Stromaufnahme und für die Zugkraft. Das Vorbild der ausgesuchten Maschine ist sehr flach gehalten, hat seitlich nur recht kleine Kohlenkästen (der Wasserkasten befindet sich im Rahmen) und ein wirklich kleines, kurzes Führerhaus. Passt das alles zusammen? Und noch viel wichtiger: Bewegt sich so ein Gefährt auch störungsfrei?
Es kommt auf den Versuch drauf an. Als Spenderlok besorgte ich mir eine gebrauchte Fleischmann piccolo 7000 für einen schmalen Taler. Original sind die Fahrleistungen ganz ordentlich. Schließlich ist das ganze Oberteil aus Metall und bringt etwas Gewicht auf die Waage. Was mir nicht gefällt, ist das grobschlächtige Gestänge. Vielleicht fällt mir dazu noch eine Alternative ein.
Die Lok wurde zerlegt und im Ultraschallbad gereinigt. Dann wurde beherzt die Säge angesetzt und der Rahmen vorn und hinten eingekürzt. Den etwas zu langen Achstand mit den Zahnrädern dazwischen habe ich belassen. Hier hat die Lok schon ein "Probegehäuse" aus Papier.
Doch der Reihe nach:
Nach dem Sägen, Feilen und Kleben hatte ich einen Rahmen in maßstäblicher Länge mit Aufnahmen für die N-Kupplung, welche ich als Mittelpufferkupplung mit Magnet modifiziert habe. Der originale Motor ist natürlich viel zu groß für das kleine Führerhaus. Also wählte ich einen Glockenankermotor 0812s, der schon bei mir vorhanden war und auch in den anderen Loks Dienst tut. Mit einer passenden Hülse konnte ich die originale Schnecke weiterverwenden. Der vorhandene Umlauf, den man bei der originalen N-Lok durch die Wasserkästen gar nicht sah, musste weichen, da er viel zu hoch lag. Damit musste ich eine neue Stromabnahme zu den Rädern aus Bronzedraht basteln.
Hier noch ohne Puffer aber mit etwas Blei anstelle des Kessels.

Mit Puffern ging es mit 3 Waggons auf den analogen Testkreis. Das lief schon ganz gut.

Nun hat so ein Testkreis keine Modulübergänge geschweige denn Weichen, die im realen Betrieb problematisch werden können. Der nächste Test sollte digital stattfinden. Also einen Decoder (D&H) in Verbindung mit einem Pufferspeicher von Fichtelbahn eingelötet und unter realen Bedingungen noch einmal ausführlich getestet. Die Lok hat keinerlei Kontaktprobleme und zieht sogar anstandslos 5 Waggons, obwohl das Fahrgestell (Lok kann man noch nicht sagen) nur 20 g auf die Waage bringt. Hätte ich nicht gedacht.

Passt das denn nun auch alles ins Führerhaus? Fast. Zur Kontrolle habe ich ein Provisorium aus Papier und Pappe gebastelt. Da es so im Moment recht straff sitzt, werde ich wohl einen halben Milimeter in der Länge dazugeben. Prinzipiell kann ich den begonnenen Weg fortsetzen. Wahrscheinlich nicht gleich, eher im kommenden Winter. Aber ich kann schon mal anfangen, die Kleinteile zu sammeln und die Frästeile für das Führerhaus zu bestellen.
Noch keine Idee habe ich zur Steuerung. Vielleicht hilft ein wenig Farbe zur Tarnung, damit sie nicht mehr so wuchtig wirkt?
Aber: Eine kleine Lenz i wäre wirklich ein Traum. So ein Zweiachser hat doch wirklich etwas von einer Bimmelbahn. Die 99 5605 und 99 5606 waren beim Vorbild relativ lange im Einsatz, sie passen also in meinen dargestellten Zeitraum. Ausgesucht habe ich mir die 99 5606, das ist die Variante ohne Sonnenblenden über den ovalen Führerstandfenstern.
Nun habe ich vom Fahrwerksbau keine Ahnung. Zweiachsige Loks benötigen einiges an Gewicht für eine sichere Stromaufnahme und für die Zugkraft. Das Vorbild der ausgesuchten Maschine ist sehr flach gehalten, hat seitlich nur recht kleine Kohlenkästen (der Wasserkasten befindet sich im Rahmen) und ein wirklich kleines, kurzes Führerhaus. Passt das alles zusammen? Und noch viel wichtiger: Bewegt sich so ein Gefährt auch störungsfrei?
Es kommt auf den Versuch drauf an. Als Spenderlok besorgte ich mir eine gebrauchte Fleischmann piccolo 7000 für einen schmalen Taler. Original sind die Fahrleistungen ganz ordentlich. Schließlich ist das ganze Oberteil aus Metall und bringt etwas Gewicht auf die Waage. Was mir nicht gefällt, ist das grobschlächtige Gestänge. Vielleicht fällt mir dazu noch eine Alternative ein.
Die Lok wurde zerlegt und im Ultraschallbad gereinigt. Dann wurde beherzt die Säge angesetzt und der Rahmen vorn und hinten eingekürzt. Den etwas zu langen Achstand mit den Zahnrädern dazwischen habe ich belassen. Hier hat die Lok schon ein "Probegehäuse" aus Papier.
Doch der Reihe nach:
Nach dem Sägen, Feilen und Kleben hatte ich einen Rahmen in maßstäblicher Länge mit Aufnahmen für die N-Kupplung, welche ich als Mittelpufferkupplung mit Magnet modifiziert habe. Der originale Motor ist natürlich viel zu groß für das kleine Führerhaus. Also wählte ich einen Glockenankermotor 0812s, der schon bei mir vorhanden war und auch in den anderen Loks Dienst tut. Mit einer passenden Hülse konnte ich die originale Schnecke weiterverwenden. Der vorhandene Umlauf, den man bei der originalen N-Lok durch die Wasserkästen gar nicht sah, musste weichen, da er viel zu hoch lag. Damit musste ich eine neue Stromabnahme zu den Rädern aus Bronzedraht basteln.
Hier noch ohne Puffer aber mit etwas Blei anstelle des Kessels.

Mit Puffern ging es mit 3 Waggons auf den analogen Testkreis. Das lief schon ganz gut.

Nun hat so ein Testkreis keine Modulübergänge geschweige denn Weichen, die im realen Betrieb problematisch werden können. Der nächste Test sollte digital stattfinden. Also einen Decoder (D&H) in Verbindung mit einem Pufferspeicher von Fichtelbahn eingelötet und unter realen Bedingungen noch einmal ausführlich getestet. Die Lok hat keinerlei Kontaktprobleme und zieht sogar anstandslos 5 Waggons, obwohl das Fahrgestell (Lok kann man noch nicht sagen) nur 20 g auf die Waage bringt. Hätte ich nicht gedacht.

Passt das denn nun auch alles ins Führerhaus? Fast. Zur Kontrolle habe ich ein Provisorium aus Papier und Pappe gebastelt. Da es so im Moment recht straff sitzt, werde ich wohl einen halben Milimeter in der Länge dazugeben. Prinzipiell kann ich den begonnenen Weg fortsetzen. Wahrscheinlich nicht gleich, eher im kommenden Winter. Aber ich kann schon mal anfangen, die Kleinteile zu sammeln und die Frästeile für das Führerhaus zu bestellen.
Noch keine Idee habe ich zur Steuerung. Vielleicht hilft ein wenig Farbe zur Tarnung, damit sie nicht mehr so wuchtig wirkt?