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Modellbau 14) Der Landschaftsgärtner kommt

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Die Fertigstellung des Projektes ist absehbar. Die Begrünung steht an. Ich bewege mich beim Begrasen und Modellieren von Büschen und Bäumen komplett auf Neuland.

Um mangelnde Erfahrung wettzumachen habe ich mich im Vorfeld auf Ausstellungen und auf YouTube umgesehen. Viel wird dort für H0 vorgestellt. Meine spezielle Empfehlung sind die Kanäle Sebb‘s 1zu87 und vor allem Die Gleiswüste. Ein großes Dankeschön an die MoBa- Kollegen für all die Tipps und Tricks sowie ihre Geduld beim Beantworten meiner Fragen.

Ein guter Freund hat mir seine Greenkeeper 35kV geliehen. Damit hat‘s mit dem Begrasen auf Anhieb funktioniert.

Meine Erkenntnisse aus der Begrasungsarbeit sind:
1) schauen wie es in der Natur aussieht, merken!
2) mit kurzen Fasern starten, dann länger werden
3) erst die hellen dann die dunklen Fasern schiessen
4) Mischen bringt die notwendigen Nuancen
5) Alles Störende auf der Fläche später platzieren (beeinflusst ggf. das elektrostatische Feld negativ)
6) Geduld beim Trocknen haben
7) regelmäßig und akribisch zwischen den Durchgängen absaugen

Ich verwende zur Vorbereitung des Untergrundes verschiedene Sande und Erden. Ich habe diese auf Spaziergängen oder auf Reisen immer mal gesammelt. Auf der Anlage liegt der arabische Wüstensand einträchtig neben dem Staub vom mecklenburger Feldweg.
Ohne Vorbereitung durch Sanden sieht das Begrasungsergebnis meiner Meinung nach nicht ganz so gut aus.

Ich verarbeite die Fasern von MiniNatur, Turfs von Woodland und Vliesmatten von Polak. Für die Brachflächen empfehle ich das Drainagematerial von Asoa.

Da ich das Geländer schon gesetzt habe und dort nicht richtig Begrasen kann, muss ich Einzelbüsche bzw. Flicken setzen. Für Letztere verwende ich Seidenpapier als Trägermaterial, trage Erde auf und schiesse dann die Fasern auf.

Kommentare

für so ganz neu und noch nie gemacht, sage ich mal, sieht das schon sehr beeindruckend aus. :applaus:
 
Wow, sieht sehr gut aus.
 
Nicht schlecht, fürs erste mal! Sieht sehr reallitätsnah und überzeugend aus. Weiter so... und zeig ruhig mehr
 
Danke für das Teilen deiner Erfahrung! Alles komprimiert in wenige Sätze und Stichpunkte, ich hätte vermutlich einen Roman geschrieben.

Ich habe das alles noch vor mir, insofern freue ich mich darüber!
 
Das hier ist einer der genialsten Blog's hier im Board mit unglaublich viel Informationen.
Fantastischer Modellbau, genial beschrieben und dokumentiert von der Idee bis zum Modell. Eine wahre Fundgrube an Ideen und Techniken mit der Lizenz es nachzumachen.
Danke fürs Zeigen der tollen Arbeiten.
Wenn hier in Sachen Anlagenfotografie noch das Tüpfelchen seinen Weg auf das i findet und das Ensemble mit passendem Hintergrund abgelichtet wird, ist es schwer Vorbild und Modell voneinander zu unterscheiden (was jetzt bei einigen gezeigten Motiven schon der Fall ist).
 
Hallo Modellbahnfreunde, insbesondere die erfahrenen Landschaftsgärtner,
ich bräuchte ein ein klein wenig von Eurer Erfahrung, denn ich bin auch Anfänger auf dem Gebiet, insbesondere mit der heute im Fachhandel erhältliche und unübersehbare Vielfalt an Materialien. Da diese Materialien in der Regel auch recht den Geldbeutel strapazieren, hätte ich von Euch ein paar Hinweise, welche Basics unbedingt erforderlich sind. Meine Anlage besteht aus je einer eingleisigen Haupt- und Nebenbahn. Der Bahnhof der Hauptbahn steht am Rand einer Stadt, die aber selbst nicht dargestellt ist. Ein Bauernhof und ein Fluss mit Wassermühle (eventuell mit Mühlgraben) endet in einem See. Dahinter liegen Berge die ein Tal bilden das von einer Stahlbrücke überspant wird. Der Berg ist untertunnelt und trägt eine Burg. Die Nebenbahn endet in der 2. Ebenen (etwa ein Drittel der Gesamtläche) in einer kleinen Stadt mit Rathaus usw.
Die Berge mit Felsen sind fertig und bereits bemalt, aber noch nicht begrünt, Dabei habe ich alle Flächen, die begrünt werden sollen, braun grundiert. Der unbeschiente Rest ist noch rohe Holzplatte. Fluss und See wurden aus der Platte (10 mm) ausgesägt und von unter wieder verschlossen und etwas gespachtelt. Zur Gestaltung ist vorhanden, gesiebte Erde, Vogel- und Ostseesand, Strukturgeländematte (Heki), Grasmatte "Sommerwiese" 2.5 mm Faserlänge (Noch),
1 Set "Bahndammbewuchs " (Meerschaum und Streumaterial), Streu fein "Wald-/Feldweg" und "Waldboden" (Silhouette).
2 direkte Fragen:
1. Ist Turf und Streumaterial das gleiche?
2. Fluss und See sind ca. 8 mm tief. Da würde ziemlich viel Harz, Waterdrops oder anderes rein gehen und sehr teuer werden. Welche Tiefe wäre ein sinnvoller und wirtschaftlicher Kompromiss?
Ich bin auf die Hinweise gespannt und Grüße aus Coswig in Sachsen.
 
1. Ist Turf und Streumaterial das gleiche?

Turf ist feiner Schaumstoff fein zerbröselt. Fine Turf ist wunderbar geeignet als Laub und für die Darstellung von ganz kurzem Gras.

Streumaterial ist in meinen Augen eher ein Überbegriff, der Turf einschließt, aber auch die gefärbten Sägespäne. Letzteres finde ich für Grasdarstellung nicht mehr zeitgemäß. Eine andere sinnvolle Verwendung fällt mir nicht ein.

Welche Tiefe wäre ein sinnvoller und wirtschaftlicher Kompromiss?

Ohne es je selbst gemacht zu haben: Die Tiefe eines Sees und von tieferen Flüssen/Gräben kann man gut durch farbliche Behandlung des Grundes darstellen. Wenn man es gut macht, braucht es gar kein Gießharz sondern nur irgend etwas zum Darstellen der Wellen, z. B. Bootslack.

Siehe auch:

stummiforum.de/t48584f172-Meine-Modulanlage (Die fehlenden Bilder habe ich auf meiner Platte, kann sie hier aber nicht veröffentlichen)

The Signature Scene | The River Final - River Road - Vlog #66

Beitrag Modul Hirschsprung (Höllental H0) von Michael Robert Gauß im Modelleisenbahner 12 2024

Meereswellen aus Bootslack von kloetze in tt-board.de/.../ueber-sieben-bruecken-und-die-baut-kloetze/post-1421568

Meer- oder Seewasser mit Welleneffekt realistisch, billig & leicht macht mitToilettenpapier und Leim oder hier
 

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delta-bear
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