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Welche Kupplung verwendet ihr?

Hallo, ich habe Probleme im Schiebebetrieb mit mehreren Dostos in Kurven mit Übergang zur Steigung. Die Kupplungen schrieben z.T. zusammen und lassen die Fahrzeuge entgleisen.
Eine (doch mehrere) Fragen seien erlaubt, nachdem ja so viele und auch unterschiedliche Meinungen und Tipps kamen:
Um welche Fahrzeuge handelt es sich?
Welchen Radius hat die "Kurve"?
Wie stark ist die Steigung?
Ausrundung am Steigungsbeginn?

Fahre analog da ist die Lok immer vorne.
...passt ja auch, da die Frage war?

Probleme im Schiebebetrieb
...genau.
¿
🤦‍♂️
 
Hallo, die Fahrzeuge sind eine Tillig-Lok mit Kühn-Dostos im Radius 310mm und einer in der an die Kurve anschließenden Geraden beginnenden Rampe mit extrem milde auslaufender Steigung. Die sich zusammenschriebenden Kupplungen entstehen nach meiner Beobachtung durch das Gewicht der Wagen die sich bereits in der Steigung befinden und den Druck nach hinten auf alle Verbindungen weiterreichen. Ich werde einmal die Peco-Kupplungen testen und vielleicht ist das Problem dann schon gelöst.

Sind eigentlich die stromführenden Peco-Kupplungen gleichlang wie die Tillig-Kupplungen? Wenn ja, würde ich die beim nächsten Innenbeleuchtungsprojekt einmal testen.
 
die Fahrzeuge sind eine Tillig-Lok mit Kühn-Dostos im Radius 310mm und einer in der an die Kurve anschließenden Geraden beginnenden Rampe mit extrem milde auslaufender Steigung.
Mmmm....Ich habe eine Tillig 228 mit den Kühn-Dostos im Einsatz auf unserer kleinen Spielanlage mit Bettungsgleis. Auf der Nebenbahn haben wir eine S-Kurve mit 310mm Radius drin, in der auch noch der recht kurze und deutliche Neigungswechsel liegt. Selbst diese wirklich an der Kotzgrenze gebaute Stelle meistert das Gespann problemlos.
Check einfach mal alle Kupplungskulissen. Vielleicht ist da irgendwas schwergängig oder hakelig.
 
Die Tillig-228 ist insoweit mangels KKK nicht das beste Beispiel.
Allgemein haben die KKK ein gewisses Längsspiel, weswegen gerade schwere Züge beim Schieben gestaucht werden.
Da hilft m.E. nur ein größerer Abstand zwischen den Fahrzeugen, auch wenn der Preis dafür eine größere Lücke bei gezogenem Zug ist.

Falls vorhanden, könnten die starren Deichseln der Jatt- bzw. Heris-Zweiachser helfen. Die sind geringfügig länger als die der Fa. Tillig.

MfG
 
Ja, hinsichtlich des Knickwinkels der Kupplungspaarung ist die Tillig V180 nicht ohne.
Bei den älteren C'C'-Loks ohne die beiden "Hörner" unten an der Drehgestellblende neben dem Kupplungsschlitz sind ein paar Grad Beweglichkeit der Kupplung drin, wenn man dort den zusätzlichen "Keil" auf dem Kupplungsschaft weg lässt.

Aber der Abstand zum anderen Fahrzeug ist wegen der Kupplungsaufnahme ohne KKK größer.

Es ist dann halt die Frage, ob es die Fahrzeuge allein durch die KKK aushebelt (Klemmen, Winkel) oder ob es zuvor eine Überpufferung gab.

MfG
 
Da der NEM Schacht für beide Größen ist, passt die Kupplung auch für TT. Wahrscheinlich wirkt sie in TT auch besser, weil filigraner.
Und vom Material (ich gehe von Spritzguss aus) sagt mir das mehr zu als (UV) Resin.
 
Die NEM 355 unterscheidet eigentlich nicht für TT und N:
 
Ja, wenn nicht die Hersteller immer wieder davon abweichen würden .

Also , wer hat die wirklich schon probiert? Einige Händler ( elriwa ) haben die auf Lager liegend , da könnte man vor dem Kauf im Laden mal Probieren.
Mfg Micha
 
Schön, 3 haben geantwortet mit Sachen die ich mir auch gedacht habe . Aber es hat noch keiner im Modell getestet. Ihr seid doch sonnst immer so schnell.
Ja das mit dem Probieren ist Online so eine Sache. Wenn man sonst wo hinfahren muss zum Händler.
 
Ja das mit dem Probieren ist Online so eine Sache. Wenn man sonst wo hinfahren muss zum Händler.
Schreibst du eine Email oder rufst direkt bei Piko an und fragst nach dem Abstand der NEM Zapfen, da kannst du dann mit der Tillig Steifkupplung vergleichen und sehen obs passt.
 
weil N-Puffer kürzer sind, als TT-Puffer.
Und für den anderen Kupplungen gibt es andere Puffer? Der Abstand Schacht-Pufferteller ist in der Norm vorgegeben, die eigentliche Länge der Puffer ist völlig uninteressant. Einzig der Abstand der Puffer in der Breite (N vs TT) hat einen Einfluss, der sollte aber über die Kulisse abgefangen werden.
 
... @Birger - weil N-Puffer kürzer sind, als TT-Puffer.
Somit könnte der Abstand zu knapp sein...
Haben die N-Fahrzeuge denn auch so eine Kupplungskinematik wie die TT-Fahrzeuge? Oder funktioniert es dort ganz anders? Dann wäre ja unter Umständen die Pufferlänge bzw. der Pufferabstand der N-Fahrzeuge doch unerheblich für die Funktion bei TT.

Leider brauche ich momentan nichts von elriwa. Sonst würde ich so einen Satz einmal bestellen, denn das ist eigentlich eine gute Idee für Wagengruppen, die nicht dauernd getrennt werden.

Vielleicht sollte man bei PIKO die Länge dieser Steifkupplung erfragen und bei Tillig die Länge deren Steifkupplung. Wenn die von PIKO gleichlang oder länger ist, dann paßt 's!
 
Zuletzt bearbeitet:
... @Per - wenn diese Steifkupplung für N konstruiert wurde, ist der Abstand der Pufferbohlen (respektive, der Kupplungsaufnahmen) entscheidend. Nicht der (geplante) Abstand der Pufferteller.
Sie kann also kürzer sein, als zwei gekuppelte KuKuKöpfe und dann klemmt's in TT...

@HolgerH - ja, die KKK ist auch in N üblich und die Aufnahme ist gleich...
 
Die NEM 355 gilt für TT und N gleichermaßen, damit muß diese Kupplung, damit sie in N funktioniert, einen Abstand der Zapfenmitten von 14mm haben (6mm Normschacht hinter Pufferebene, 1mm Mitte Zapfen hinter Normschacht x2) und hat sie diesen Abstand, dann funktioniert sie auch in TT problemlos. Die 6mm, die der Normschacht hinter der Puffernebene liegen soll, entsprechen in TT zufällig in Etwa der Länge der Modellpuffer, in N liegt er dann bloss ein wenig hinter der Pufferbohle, was aber nichts an der Funktion ändert.

gruss Andreas
 
Ich fahre heute nochmal zu elriwa weil ich endlich auch meine Preußen abholen möchte, da kann ich ja mal fragen, ob ich das mal vor Ort testen kann. Wenn die passen nehme Ich vielleicht einen packen mit.
 
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