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Vorbild Vorbildfotos von Straßenfahrzeugen

Jupp! Da stehen gerade noch weitere 8-Zylinder-Autos in einer Sonderausstellung. Nach Auskunft unserer Museumsführerin ist es fast ausgeschlossen, dass man diese Autos jemals wieder zu sehen bekommt, da sie sonst nur in Hochsicherheitsgaragen privater Sammler versteckt werden. Also, auf nach Zwickau!

Ach ja, wenn's ein bissl mehr sein soll, gab es da noch diesen Motor (ein V16!)
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Das Auto des deutschen Botschafters in Buenos Aires
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Da es noch keine Metalliclacke gab, musste man sich etwas anderes einfallen lassen. In das helle grün wurden gemalene Fischschuppen des Ukeleifisches eingemischt, um den Metalliceffekt zu erhalten.2026-03-14_14-41-03.JPG
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preiswerter war dieser Wanderer, der eine mit Kunstleder bespannte Holzkarosserie hat2026-03-14_14-48-44.JPG

Der "Stromer" von Framo stand in Konkurrenz zum Volkswagen
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man beachte das Fehlen jeder Federung und die Straßen waren damals eher schlechter als heute
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hier beachte man, dass dieses wintertaugliche Auto zwar noch keine Heizung hatte, aber es gab tatsächlich schon eine elektrische Frontscheibenheizung mit glühenden Heizdrähten in ca. 5 mm Abstand zur Frontscheibe. Ob der Panzerfahrerschlitz als dann einzige nicht beschlagene Scheibe wirklich sicher war, wage ich zu bezweifeln.
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Wanderer W 25 Stromlinie Spezial 1938 mit 60 PS und 130 km/h Höchstgeschwindigkeit
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hier gibt es doch tatsächlich ein Waschbecken mit kalten und warmen Wasser
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interessant, dass das Vorkriegsmodell eine gewölbte Frontscheibe hat, das Nachkriegsmodell aber eine geteilte
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Horch H3
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und der H3A
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der Pionier
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von diesem Kombi-Modell gab es tatsächlich nur 5 Stück und alle wurden fürs Fernsehen hergestellt um die Friedensfahrt zu filmen
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Der P70 als Spaßmobil
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@Harka ein sehr schöner Bilderbogen! Leider kein oller Wartburg dabei, meine beiden stehen in Deutschland im Museum.
Hast Du noch ein Bild zum Motorradgespann auf dem H3A?
 
Das ist kein Vorkriegsmodell, sondern ein westdeutscher Auto Union F89. Der F9 hat es vor dem Krieg nicht mehr in Serie geschafft. Einige DKW-Ingenieure haben nach dem Krieg "rübergemacht" und mit den Plänen des F9 eine Zweizylinder-Variante im Westen gebaut, während in der DDR der F9 mit Dreizylinder-Motor herauskam.
 
@Harka ein sehr schöner Bilderbogen! Leider kein oller Wartburg dabei, meine beiden stehen in Deutschland im Museum.
Hast Du noch ein Bild zum Motorradgespann auf dem H3A?
Leider nein. Wartburgs gibt es im Horch-Museum in Zwickau nicht und das Gespann auf dem H3A konnte ich auch nicht fotografieren, da meine Meute dort recht schnell vorbei zog. Der DDR-Anteil ist im Museum eher gering und den fanden alle anderen der Truppe auch nicht so interessant. Ich wollte hingegen nicht den Anschluss verlieren ...
Ich persönlich hätte dem H3 und dem H3A gerne mehr Zeit gegönnt, auch dem dort gezeigten primitiven Schubkarren, der tatsächlich nach dem Krieg Laufräder aus den im Krieg geferigten Sd.Kfz. 251 hatte (ein Halbkettenfahrzeug der Wehrmacht).
 
Moin Harka,

danke dür die Rückinformation ... naja halt Zwicke und Eisenach ... sind schon Welten dazwischen. :)
 
Wartburgs gibt es in Heichelheim. Dort gibt es nicht nur jede Menge Produkte zu kaufen, die man aus DDR-Zeiten kennt. Hexeneis aus dem Harz, normale Kartoffeln und Zwiebeln aus thüringer Erde, tiefgefrorene Kartoffelpuffer und Kartoffelklöse, vor Ort sogar mit richtig gesunden Rotkraut und Fleischrolladen, die nicht erst eingefroren werden mussten ... und dazu ein Fahrzeugmuseum mit jeder Menge Exoten aus der DDR. Selbst ein schwimmfähiger Wartburg (Jagdwagen) ist da zu sehen.
 
Insgesamt gab es sogar 8 Kübelwagen auf Warburg 353 - Basis.

Die ersten 6 Exemplare sind zwischen 1970 und 1971 in Eisenach entstanden. Sie hatten eine Karosse aus durchgefärbten glasfaserverstärkten Polyester. Die Fahrzeuge entstanden ohne offiziellen Entwicklungsauftrag. Allerdings lies man sich auf einem Vergleichstest mit dem Kübel von Trabant ein. Gewinner war der Trabant und das Wartburg-Projekt musste abgebrochen werden. Allerdings fanden die Wagen Interesse bei der Partei- und Staatsführung und ihrem exklusiven Jagd-Hobby. So blieben die Fahrzeuge, anders als andere Prototypen, erhalten und mussten nicht verschrottet werden. Die Kosten für Unterhalt etc. durfte allerdings AWE tragen.

4 von 6 Exemplaren, wie auch die Leihgabe im Kloßmuseum Hechelheim, gehören heute der AWE-Stiftung.

1976 gab es einen offiziellen Auftrag vom Ministerium für Allgemeinen Maschinen-, Landmaschinen- und Fahrzeugbau. Es sollte ein Fahrzeug für den Export ins NSW entstehen. Da man mit dem 3-Zylinder-2-Takt-Motor immer mehr Zulassungsprobleme bekam, sollte es 4-Takt-Motor sein. Da man selbst keinen serienreifen Motor hatte, griff man auf Dacia zurück. 2 Prototypen wurden gebaut. Zu dem gewünschten Exportauftrag kam es nicht, da auch Trabant wieder im Rennen war. Dort startete man 1978 mit der Produktion der Kübel-Variante TRAMP, die nach Griechenland, Spanien, Dänemark etc. exportiert wurde. Von dem Warburg Kübel mit Dacia-Motor blieb ein Exemplar erhalten. Es befindet sich in Privatbesitz in Sondershausen. Das andere Exemplar ist verschollen.

Der von @FB. gezeigte Kübel sollte das Exemplar mit Dacia-Motor sein.

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Der allererste 353-400 Kübel.

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Ein 353-400 in Privatbesitz.
 
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