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HORNBY HM7000 BT-Decoder

Zur Info, bei Hornby gibt es momentan eine größere Rabattaktion auf Decoder. Zum Beispiel die Next18 und 21Pin Bluetooth-Decoder mit Sound für 38,48 Euro. Wer bei der goldenen Eierjagd mitgemacht hat, kann auch darauf nochmal mit dem erhaltenen Code 15% sparen.
 
Ja, kam per Newsletter. Mit deutscher Besteuerung nur 38,155€
Ich hoffe nur, dass das nicht der Anfang vom Ende dieser Technologie ist, jetzt wo nach ein paar Updates alles ziemlich prima funktioniert. Leider stehen die normale Fahrdecoder für die NEM651-Schnittstelle seit fast zwei Jahren aus und können mittlerweile seitens Hornby gar nicht mehr (vor)bestellt werden.
 
Bei den 6Pin Decoder gab es starke Verzögerungen, schon alleine wegen der Priorisierung der Chiphersteller für andere Alltagsgegenstände wie Autos, die in höheren Stückzahlen abgefragt werden und dementsprechend diese Kunden bezüglich Entwicklung und Support hofiert werden.

Das Ende wird es lange nicht sein, da der HM7000 momentan das Flagschiff für Hornby ist, und schon alleine deshalb viele neue Kundschaft gewonnen wurde, insbesondere in Spurgröße TT. Einfach nur ein großer Sale.

Wer weiß, vielleicht machen sie das Lager klar für die nächste Generation an HM7000?
Vielleicht sogar mit E24 Schnittstelle, auch wenn ESU nich nicht geschafft hat diese als Standard anzumelden?

Darüber könnte man gut munkeln und doch stehenbleiben im Dunkeln.
 
Der 6- wie auch der 8-pin Decoder ohne Sound sind lieferbar. Sie sind jedoch nicht immer mit Android-Handys älterer Provenienz zu linken. Das steht im Gegensatz zu den Sound-Decodern, die ab 8.0 /BT 4.2 arbeiten.
Ich möchte mein Telefon zum eigentlichen Zweck freihalten und es nicht beim Bahnspielen blockieren. Deshalb habe ich mir das billigste 'Seniorenhandy' bei netto besorgt. Das hat Android 13 und -interessanterweise- BT 4.2. Aktuelle Smartphones haben BT5.0 oder 5.1. Jedoch läuft die aktuelle Version der HM7000App und die R7321/R7335 lassen sich problemlos linken, obwohl sie eine neuere Treiberversion von Hornby benötigen. Es gibt ein noch billigeres Smartphone, das hat jedoch nur Android 9.0 und BT4.2. Ob das ebenso mit der App und allen Decodern funktioniert, weiß ich nicht. Auf meinem alten Samsung A3 jedenfalls läuft zwar die neue App, aber der R7321 lässt sich nicht linken. Die Sounddecoder machen jedoch keine Probleme.
 
Ich habe am Wochenende bei der IG TT Wetzlar/Gießen den R7321 6-pin-Decoder ausgiebig testen können. Im Hornby-Forum steht ja einiges über ihn mit dem Tenor, dass er im BT-Betrieb ziemlich 'zickig' ist. Das heißt, ohne Puffer ist BT-Betrieb praktisch unmöglich. Das kann ich voll und ganz bestätigen. Hinzu kommt dass die Steuerung der Ladeschaltung für den R7321 nicht den Aussagen von Hornby entspricht. Diese lautet, dass nach Einschalten der Gleisspannung nach 2 sec die Ladung der Speichers/Puffers freigegeben wird. Das ist extrem wichtig bei nicht ganz sauberem Gleis oder einem nicht 100-prozentigem Fahrwerk, weil nach dem ersten Anrucken zum Losfahren kurzzeitig der Kontakt verloren gehen kann. Dieser Verlust führt zum Zusammenbruch der BT-Verbindung und der Neuaufbau nach Spannungswiederkehr dauert bis zu 30sec.
Meine sämtlichen R7321 schalten erst die Ladespannung an der Buchse ein, wenn mindestens Fahrstufe 1 angewählt ist. Da ruckt die Lok aber mit leerem Speicher an und schon bricht alles zusammen, Ladung wird natürlich wieder ausgeschaltet. Das lässt sich nur umgehen, indem man zum Lötkolben greift und den unbenutzten +V-Pad auf der Unterseite der Platine und als Minuspol den den gelben Ta-Kondensators nutzt, indem man dort Drähte für den Speicher anlötet. Im H-Forum wird davor mit Horrorstories von durchgebrannten Decodern gewarnt, da haben aber wohl nur die Verfasser ihr eigenes Unvermögen dokumentiert. Die Größe des Speichers ist wichtig, da ausgerechnet dieser Decoder auf Spannungsschwankungen innerhalb des für den Betrieb eigentlich zulässigen Bereichs schon mit Verbindungsabbruch reagieren kann. Soll heißen, auch mit einem train-o-matic mit Standardkondensatoren ( 0,15F ) kann man Verbindungsabbruch bekommen, richtig sicher ist man erst mit 0,47F von CapXX- wegen ihrer flachen Form kriegt man die meist unter, wo rund Schwierigkeiten hat.
Im DCC-Betrieb funktioniert der R7321 mit 940µF Puffer in den kleinen Loks wie 'Terrier' und 'Normandy' ohne Probleme, aber da gibt's genügend Alternativen aus kontinentaler Produktion, sogar mit Sound.
 
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Moin,
ich habe eine Princess Coronation und bisher noch keine Stromabnahmeprobleme. Vielleicht liegts an der Länge.

Aber die Sound-Synchronisation mit der Radumdrehung passt so überhaupt nicht zusammen. Kann man da irgendwas anpassen, dass der Auspuffschlag besser mit den Radumdrehungen harmonisiert?
 
Ich habe mich nochmals genau mit der Ladeschaltung der HM7000-Decoder befasst, weil sie, wie @Ilmson auch weiß, Gegenstand ausgiebiger Diskussionen im Hornby-Forum in bezug auf 'Fremd' Kondensatorpuffer ist. Das Ergebnis meiner Messungen ist, dass an der Ladebuchse als +Pol die direkt vom Gleichrichter liegende Versorgungsspannung anliegt und als -Pol eine Stromsenke, die in Gegenrichtung mit einer Diode überbrückt ist. Das muss so sein, damit im Pufferbetrieb der Kondensator ungehindert den Decoder versorgen kann, da der Strom dann umgekehrt fließt. Die Stromsenke begrenzt den Strom zum Laden des Kondensators auf ca. 70mA und deshalb können da auch 'Riesen-Elkos' angeschlossen werden, ohne dass ein Bauteil Schaden nimmt. Ich habe das am R7321 ( dem kleinen ) mit einem 6800µF/25V Kondensator an 15V Versorgungsspannung ausprobiert. Man braucht daher weder Vorwiderstand noch Überbrückungsdiode. Einige im dortigen Forum haben die Spannung ohne Kondensator oder mit einem Widerstand an den Anschlüssen gemessen und deshalb kursieren da die abenteuerlichsten Behauptungen über die zur Verfügung gestellte Ladespannung.
Diese Sache hat jedoch einen Nachteil: Die Kondensatorspannung beträgt voll geladen ca. 1,5V weniger als die Versorgungsspannung.
Man kann an der Ladebuchse des R7331 (Sounddecoder) oder den daneben liegenden Pads C+ und C- auch einen Step-Up Wandler wie z.B. den von train-o-matic anschließen. Das empfiehlt sich besonders für die 2' C 1' Dampfloks, da man das ganze einschließlich Kondensatoren problemlos im Tender unterbringen kann. Beim R7321würde ich eher einen solchen Puffer, wie schon oben beschrieben, direkt an +V und 0 anlöten, damit man das volle Potential ausschöpfen kann.
Übrigens hat Hornby mittlerweile eingesehen, dass ich recht hatte (hüstel) und es wird die Firmware des R7321 so abgeändert, dass auch bei diesem nach dem Einschalten nur eine Pause von ca. 2 sec. vor dem Aktivieren der Aufladung eingelegt wird. Damit ist dann das von mir kritisierte vorher beschriebene Verhalten beseitigt und man kann trotzdem mit angeschlossenem Kondensator/StepUp programmieren.
 
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