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Gleisplan Software

Was mich bei der neuen Version von SCARM auch ankotzt - die Gleisbibliotheken sind nun verschlüsselt. In der Beta-Version waren es noch Textdateien, die man hätte anpassen können bzw. eigene Bibliotheken für Hersteller schreiben können, die noch nicht erfaßt sind (z.B. für TT Filigran).
 
Also ich finde auch, das hätte man als Shareware anpreisen müssen. Auch das man plötzlich seine älteren Gleispläne nicht mal mehr anpassen kann ist nicht gerade Glücklich gewählt. Aber gut wenn man denk damit Geld generieren zu können dann nur zu. Es gibt ja alternativen.
 
Nach über 7 Jahren Entwicklungsphase bei SCARM ist es eigentlich ein legitimer Schritt, daß sich die bisher geleistete Arbeit auch rechnen soll. Die erste Version wurde ja bereits am 20.05.2010 veröffentlicht und bis zum Juli diesen Jahres als Freeware ständig weiterentwickelt.
Und für kleine/kleinere Anlagen mit bis zu 100 Objekten bleibt es ja auch weiterhin Freeware.
Mal ein Zitat von compukick. de: "Die meisten Freeware Autoren bieten allerdings die Möglichkeit, in Form einer Spende ein kleines „Dankeschön“ zu übermitteln. Bei häufig genutzter Software ist es ein Akt der Fairness, den Programmierer und seine Arbeit mit einem kleinen Betrag zu unterstützen."
Und ehrlich, wieviele Nutzer dieser Software waren so fair?
Und so exorbitant teuer ist es ja nun auch nicht mit derzeit einmalig ~ 30€. Andere Progs schlagen da schon heftiger zu Buche.
 
opa67, ja. Und der Preis ist auch durchaus angemessen und ich wünsche Milen jeden erdenklichen Erfolg mit seinem neuen Preismodell. Er hat es verdient, von der Software zu profitieren.

Was Du aber übersiehst: Auch das Zeichnen von Gleisplänen eine Investition der Nutzer ist. Die Nutzer haben Zeit und Nerven investiert in SCARM investiert. Ich bin mir sicher, dass es einen gewissen Anteil an SCARM-Nutzern gibt, die Zeit und Geld eher in WinTrack oder was auch immer investiert hätten, hätte Milen von Anfang an mit offenen Karten gespielt. Anfixen und erst nachdem die Leute nur noch schwer wechseln können Geld zu verlangen, ist einfach kein seriöser Ansatz. Besonders fies an Milens Ansatz ist, dass er ältere SCARM-Versionen einfach deaktiviert. Sie funktionieren nicht mehr. Ich kann verstehen, warum er so vorgeht. Seriös und aufrichtig ist es trotzdem nicht. Harmlos gesprochen, mag man in dieser Taktik einen justiziablen Lizenzbruch seitens Milen sehen. Wenn man den Bogen ganz weit spannen mag, ähnelt seine Taktik, Dateien der Nutzer in Geiselhaft zu nehmen, der Strategie der allseits gefürchteten Krypto-Trojaner. Ich hoffe, dass diese Ausführungen genügen, meine (leichte) moralische Empörung zu illustrieren. Von großer Relevanz ist dies eh alles nicht: Läppische 30€ sind eigentlich diese ganze Empörung nicht wert. Besonders im Vergleich zum Nutzen dieser Software.
 
Man muss aber bedenken das man diese "nur 30 Euro" pro PC bezahlt. Wer wie ich zum Beispiel auch auf einen Laptop installiert hatte darf dann schon mal doppelt bezahlen. Niemand kann auch vorhersagen wie lange der Licensekey funktioniert, da anscheinend jedes mal mit dem Internetserver abgeglichen wird.
Aber gut wir lassen diese Diskusion. Ich persönlich finde es extrem Kunden unfreundlich alte Dateien zu sperren und bereits bei der Entwicklung geleistete Arbeit so zu unterwandern. Egal ob man mal gespendet hat. Schließlich sollten auch Fehler und Funktionen in der Beta getestet werden. Wenn die Arbeitsstunden umrechnet müssten alle Nutzer eher noch was raus bekommen.
 
Seltsame Frage, egal.

Angenommen, Du hast die Auswahl zwischen zwei nahezu identischen Versionen des gleichen Programms. Einzige auffällige Änderung, ist dass Du für die neuere Version zahlen musst, um sie sinnvoll zu nutzen, während die ältere Version komplett kostenlos ist. Beide Versionen können ohne zeitliche Einschränkung genutzt werden.

Erste Frage: Welche der beiden Programmversionen würdest Du zukünftig nutzen?
Zweite Frage: Was denkst Du, welcher Anteil an Nutzern die gleiche Entscheidung wie Du trifft?
 
Eine Frage zur Nachhaltigkeit

Moin,
Wenn ich ein, zweimal im Leben eine Heimanlage planen möchte, ist es wohl besser, irgendwas Freies oder Papier und Bleistift zu verwenden.

Nach dem ersten Plan hat man ja dann …4 bis 5 Jahre zu tun. Dann vielleicht noch mal ein Jahr um eine automatische Steuerung zu implementieren (wer's mag).

Danach ist der Rechner, auf dem das Programm lief ersetzt, letzteres veraltet …

Warum Sachen kaufen, deren Möglichkeiten man nur zu einem Bruchteil nutzen kann?

Grüße Ralf
 
Dann mach mal den Erklärbär.

Die älteren - also 0.9.x - funktionieren ab Tag X einfach nicht mehr, damit zwingt er quasi die Nutzer, auf 1.0.x upzudaten ... und damit die Allermeisten zu zahlen, wenn sie bei dem Programm bleiben wollen.

Mir ist es das wert, aber die Vorgehensweise vom Programmierer ist jetzt nicht grad die Allerfeinste - um es mal vorsichtig auszudrücken - nichtsdestotrotz legal.

Irgendwie will ja jeder seine Kosten reinkriegen. Leben wird er davon eh nicht können.
 
Surprise surprise ...

Die älteren - also 0.9.x - funktionieren ab Tag X einfach nicht mehr, damit zwingt er quasi die Nutzer, auf 1.0.x upzudaten ... und damit die Allermeisten zu zahlen, wenn sie bei dem Programm bleiben wollen.
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Irgendwie will ja jeder seine Kosten reinkriegen. Leben wird er davon eh nicht können.

Wenn es vorher laut und deutlich klar gemacht wurde, dann ist gegen das Vorgehen nichts einzuwenden. Andernfalls ist es ein hinterhältiger billiger Trick. :braue:

Ich halte es da wie Ralf_2 und fertig.
Da der TO schon eine fertige Anlage hat, würde ich zu Papier und Bleistift an seiner Stelle greifen; aber das hatten wir schon, nur dass es noch nicht von jedem ... usw.
 
@MephisTTo: In seinem Blog führt er ausschließlich monetäre Gründe an: Spenden und Zugsimulator haben ihm laut Blog nicht die erwünschten Einnahmen verschafft. Zu Windows 10 lässt er sich nicht aus, somit wäre alles zu Windows 10 Spekulation. Solange man aber sauber programmiert hat und keine Windows-10-spezifischen Features nutzen möchte, sollte eigentlich keine spezifischen Anpassungen an Windows 10 notwendig sein: Man kann Microsoft ja viel nachsagen, aber Windows kompatibel zu älteren Versionen zu halten, beherrschen sie, wie wohl kein zweiter Software-Hersteller. So weit ich mich erinnere, liefen alte SCARM-Versionen auch problemlos in meiner virtuellen Windows-10-Maschine. Ja, SCARM ist offenbar ausreichend sauber programmiert, dass es per Wine unter Linux läuft.

@Ralf_2: Du überschätzt massiv die Fähigkeit der Computer-Generation, mit Bleistift, Lineal und Zirkel vernünftige technische Zeichnungen zu erstellen. So spielend leicht uns der Umgang mit Computern fällt, so inkompetent sind wir mit traditionellen Zeichenwerkzeugen.

@wuschtl: Damit begibst Du Dich aber in eine Grauzone. Mindestens.
 
@Ralf_2: Du überschätzt massiv die Fähigkeit der Computer-Generation, mit Bleistift, Lineal und Zirkel vernünftige technische Zeichnungen zu erstellen. So spielend leicht uns der Umgang mit Computern fällt, so inkompetent sind wir mit traditionellen Zeichenwerkzeugen.
Wir wollen mal nicht übertreiben. So ein Programm ist meiner Meinung nach eh nur für Leute geeignet, die ein paar Stückelgleise aus Großserienproduktion zusammenschieben möchten. Ansonsten lässt sich mit Bleistift und Papier einfacher ein vernünftiger Plan erstellen.

@wuschtl: Damit begibst Du Dich aber in eine Grauzone. Mindestens.
Wir wollen mal nicht übertreiben. Ist man neuerdings dazu verpflichtet, zu Hause Internet zu nutzen? Was mache ich, wenn der Empfang weg ist - sofort die Arbeit einstellen?
 
@wuschtl: Damit begibst Du Dich aber in eine Grauzone. Mindestens.
Nein, wieso? Wenn in der Eula der Beta nix diesbezüglich steht, passt alles. Ein unerwünschtes Update ohne Rückfrage auf eine neue Version seitens des Herstellers ist da schon eher "dunkelgrau" zu sehen.
 
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So ein Programm ist meiner Meinung nach eh nur für Leute geeignet, die ein paar Stückelgleise aus Großserienproduktion zusammenschieben möchten. Ansonsten lässt sich mit Bleistift und Papier einfacher ein vernünftiger Plan erstellen.
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Hallo Frank, mein Namensvetter,

da muss ich Dir aber gehörig widersprechen. Wenn Du einen simplen Gleisplan hast, mag das gehen. Aber bei meinem Gleisplan würdest Du mit Bleistift und Papier eine ordentliche Bruchlandung hinlegen. Den Gleisplan hätte ich ohne Software-Unterstützung mit den ganzen Bedingungen, wie Gleisplan an sich, Gleislängen, Steigungen und Durchfahrtshöhen, Platzbedarf für Zubehör usw., usf. nicht hinbekommen. Es sei denn, Du wärst Technischer Zeichner. Aber die arbeiten heute auch nur noch mit CAD-Programmen.
 
Aber bei meinem Gleisplan ...
Du meinst jetzt nicht sowas: http://www.tt-board.de/forum/attachment.php?attachmentid=177839&d=1353363658 :wiejetzt: Die dazu beste Bewertung stammt nicht von mir
Warum du für diesen Plan ein Vierteljahr gebraucht haben willst, erklärt sich mir auch nicht. Die Schattenbahnhöfe schafft man sicher in 10 Minuten, dann kopiert und fertig.
beschreibt aber ziemlich genau das selbe, wie es Frank 72 ausdrückt. Nicht einmal die überarbeitete Version hat Übergangsbögen bekommen. Für mich ein großer Vorteil der Software im Vergleich zu deren händischer Erschaffung.

Den Gleisplan hätte ich ohne Software-Unterstützung mit den ganzen Bedingungen, wie Gleisplan an sich, Gleislängen, Steigungen und Durchfahrtshöhen, Platzbedarf für Zubehör usw., usf. nicht hinbekommen.
Mit Software auch nicht allein.
 
Die meisten Bleistiftskizzen und mehr sind es nicht, die im Web oder Zeitschriften und Büchern zu finden sind, sind durchweg nicht umsetzbar, da stimmen Radien, Steigungen bzw. Höhen vorne und hinten nicht von der Geometrie gar nicht erst zu reden. Hinzu kommt zwangweise maßstabsbedingte Ungenauigkeiten. Da vertraue auch ich lieber auf durchdachte Software, skalierbar, editierbar, schnell kopierbar (um Varianten durchzuspielen), Spantenberechnung und so weiter. Da muß ich nicht radieren, mit Tuschen nachzeichnen. Scram ist aber auch für mich keine Alternative mehr, wer Shareware als Freeware anpreist und meine wertevolle Zeit stiehlt, hat bei mir verschie... und bekommt keine zweite Chance. Da mögen andere Produkte sogar mehr kosten, aber von deren Machern werde ich nicht verschaukelt.
 
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