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geätzte Messingschilder lackieren und abziehen, wie geht's

Dieses Thema im Forum "Bastelecke und wie geht was?" wurde erstellt von Bigfoot, 11. Februar 2019.

  1. BR 53 0001

    BR 53 0001 Foriker

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    Kann ich so nicht stehen lassen Stardampf.
    Hast Du es schon einmal mit Pariser Oxid versucht?

    Hier würde mich die Marke interessieren, bisher erwiesen sich die BTTB Gestänge bei mir immer als immun gegen meine Brüniermittel.[/QUOTE]

    ... das könnte daran liegen daß die Gestänge vernickelt sind!
    Ein Mittel das Nickel brüniert ist mir nicht bekannt.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16. Februar 2019
  2. Simon

    Simon Foriker

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    Geht trotzdem. Sehr gut sogar.
     
  3. Nordbahner

    Nordbahner Foriker

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    Moin,

    Nee, Daniel. Ich habe die selben Erfahrungen wie Bigfoot gemacht. MIT Metallgrund von Elita - und doch Abplatzungen. Obwohl vorher mit ordentlich Spülmittel gewaschen und klargespült (Ohne Handberührung!). Spiritus wollte ich wegen Klebung von Metall auf Plaste nicht nehmen. Hatte Angst um den Kleber. Mag bei gelöteten Blechen auf blankem Metall vielleicht bei Verwendung von Spiritus gehen, aber nicht bei Mehrfachlackierung. Spiritus greift nach meiner Erfahrung Elita Farben an.

    Gruß frank
     
  4. TTDanielTT

    TTDanielTT Foriker

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    Hallo Frank,

    Also ich nutze Küchen Entfetter und meine Triebwagen halten ohne Probleme, auch bei mehrfach Lackierungen.

    Gruß Daniel
     
  5. Bigfoot

    Bigfoot Foriker

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    Habe die Ätzschilder lackiert und mit Kaffeerührstäbchen und Zahnstocher abgezogen. Hat gut geklappt. Verwendet habe ich Revell Farben.
     
  6. Janosch

    Janosch Foriker

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    @Bigfoot
    Nun “brauchen“ wir nur noch Bilder, um zu sehen, was du da gebastelt hast. :)
     
  7. Nordbahner

    Nordbahner Foriker

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    Moin,

    He Daniel,
    Muss ich mal probieren. Könnte die Lösung sein.

    @Bigfoot: Ergebnis ist von Interesse. Besonders die roten, da ich auch einige CSD Fahrzeuge in Arbeit habe.

    Gruß Frank
     
  8. Bigfoot

    Bigfoot Foriker

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    Fotos muss ich euch vorerst vorenthalten. Ich bin nur Zuarbeiter bei einem grösseren Projekt und kann hier wahrscheinlich nichts davon öffentlich zeigen.
    Aber die Modelle, die übrigens 1:87 sind, gibt es demnächst in einem öffentlichen Museum in DD zu sehen.
     
  9. Andi Wuestner

    Andi Wuestner Foriker

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    Auch Weinert-Farben vertragen Alkohol nicht. Von Waschbenzin werden sie aber nicht angegriffen. Vielleicht gilt das auch für Elita-Farben. Bei Spülmittel stören möglicherweise die rückfettenden Anteile.

    Andi
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Februar 2019
  10. tt-ker

    tt-ker Foriker

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    Genau so ist es Richtig! Hab ich auch so gemacht. Und soooooo viel teurer ist das nämlich auch nicht. Die fertigen Schilder von KUSWA sind nur zu empfehlen!

    MfG
    tt-ker
     
  11. Luedi

    Luedi Foriker

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    Die BTTB-Gestänge habe ich immer ausgeglüht. Ggf. müssen dann ein paar Nieten ersetzt werden. Danach habe ich dann wieder die Farbe in die Kehlen gefüllt.

    Lüdi
     
  12. Bigfoot

    Bigfoot Foriker

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    Ich darf euch Fotos der Ätzschilder zeigen, aber erst am Donnerstag.
     
  13. lichti

    lichti Foriker

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    Ich stelle mir eben die Frage nach dem Sinn einer Grundierung auf geätzten Schildern. Da bekommt man doch schon Probleme mit der Schichtdicke in den Vertiefungen. Egal mit welchem Verfahren die Beschichtung von den "blanken" Teilen der Schilder wieder entfernt wird. Wenn grundiert wird, ist ein Teil des mit Beschichtungsstoff zu füllenden Raumes mit Grundierung, die in der Regel nicht schwarz oder rot ist, gefüllt. Damit ist weniger Platz für Schwarz oder Rot.
    Nach dem Anbringen der Schilder folgt entweder das Altern des Modells oder gleich eine schützende Beschichtung mit einem Klarlack. Erfahrungsgemäß sollte auf den Klarlack nicht verzichtet werden.
    Bei der großen Eisenbahn versucht man die Grundierung so dünn wie möglich (20 - 50µm) aufzutragen. Dickere Schichten stören die Haftung des Gesamtsystems.
     
  14. Bigfoot

    Bigfoot Foriker

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    Ich habe die Genehmigung zu zeigen, an was wir gearbeitet haben.
    Seit heute könnt ihr im Dresdner Verkehrsmuseum die Sonderaustellung "Dresden-Bagdad und zurück" besuchen. Ich habe @eisersdorf dabei geholfen, einen Modellzug der Bagdadbahn zu gestalten, bzw. sind wir noch dabei, weil zwei Wagen nicht rechtzeitig angekommen sind. Wir haben Schilder in rot, schwarz und grün lackiert. Eine Vorbestellung der Schilder in Farbe, hätte uns zumindest beim grün vor das Problem gestellt, das wir eben diesen Farbton bei den Modellen hätten exakt treffen müssen. Also machte das bestellen der unlackierten Schilder durchaus Sinn.
    Ich kann zwar jetzt zeigen was ich fotografiert habe, nur habe ich leider kaum Fotos gemacht.
    Ausrichten der Ätzschilder mittels Schablone:
    20190212_144919.jpg

    Die fertige Lok:
    20190212_105454.jpg

    Wenn ihr mehr sehen wollt, besucht einfach das Museum. Ich finde es immer wieder eine Reise wert.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Februar 2019
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  15. GunTT

    GunTT Foriker

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  16. Bigfoot

    Bigfoot Foriker

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    Danke für den Link, ich kannte die Reportage noch nicht. Unser Zug hats leider nicht ins Bild geschafft. Ich fahre nächste Woche hin und sehe mir die Ausstellung mit der Familie persönlich hin.
     
  17. eisersdorf

    eisersdorf Foriker

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    Genau, die Ausstellung im Verkehrsmuseum heißt „Dresden — Bagdad und zurück“ und es geht hauptsächlich um die Eisenbahnen im osmanischen Reich, die dort begannen, wo der Orient-Express endete: In Konstantinopel. Verbunden sind die Bahnen vor allem mit dem Namen Heinrich August Meißner – einem Eisenbahningenieur, der in Dresden studierte und es bis zum Pascha brachte. Der MDR-Beitrag, der von @GunTT verlinkt wurde, bringt die Ausstellung schon sehr gut auf den Punkt.

    Nun aber zum Zug: Ich habe diesen Zug „eingerührt“ und bin @Bigfoot äußerst dankbar, dass ich auf seine Hilfe in puncto Lackieren und Aufbringen der Beschriftungen zählen konnte. Ziel war es, einen möglichst authentischen Zug der Bagdadbahn nachzustellen, was meiner Meinung nach gelungen ist. Er besteht aus dem H0-PIKO-Modell der G7.1, einem PIKO-G10 und drei PIKO-Abteilwagen mit extra erstellter Inneneinrichtung. Wie schon richtig bemerkt, kommen in Kürze noch zwei Wagen (Tillig H0) und Lokpersonal hinzu, dann ist der Zug vollständig. Der Zug fährt auf Knopfdruck mit Zeitschaltung in einer kleinen Vitrine, die die Werkstatt und Modellbahner des Verkehrsmuseums Dresden gebaut haben, hierfür ein dickes Danke. Ein weiterer Dank gebührt Herrn @KUSWA , welcher „in Schallgeschwindigkeit“ die Ätzmessingschilder hergestellt hat. Für die G-Wagen kommen Decals zum Einsatz.

    Die Ausstellung selbst legt den Fokus auf Heinrich August Meißner, seinem Ingenieursarbeiten, seiner Familie sowie sozialen Umständen und geopolitischen Fragen der Zeit von 1880 bis 1940. Aber natürlich haben der Bahnbau und Fahrzeuge großen Raum. Sogar die Epoche VI – im Sinne des heutigen Zustands und Verkehrs der ex-osmanischen Bahnen – ist ein Teil der Ausstellung. Kuratiert hat die Ausstellung u.a. übrigens der Historiker Peter Heigl, initiiert wurde sie vom Ururenkel Meißners.

    Die Ausstellung ist ab morgen geöffnet und läuft noch bis 14. Juli 2019.
    Wer also zum Beispiel am WE nach der Messe noch Lust, Interesse und Zeit hat, sollte sich unbedingt diese Ausstellung im Verkehrsmuseum Dresden ansehen! :)

    Hier noch einige Schnappschüsse zum Ende des Ausstellungsaufbaus:

    51814833_246789619565241_6333268112216948736_n(1).jpg 51814833_246789619565241_6333268112216948736_n.jpg 51936821_584725135328569_5727253054294589440_n.jpg 51939183_1992810757694736_2956811578562838528_n.jpg 52016059_307732889878620_3803284864497614848_n.jpg 52354575_387800465348027_8449390085115215872_n.jpg 52518094_287858021833681_6476053539763257344_n.jpg 52546657_2293249817385883_3278888276986953728_n.jpg
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Februar 2019
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    Ätzsschilder abziehen.
    Ich habe bei meinen Hechten die Schilder ebenfalls lackieren und abziehen müssen. Dabei kam ein feiner Abziehstein (Blätterbau von Holzblasinstrumenten) zum Einsatz. Dadurch gibt es keine eventuellen Wellen wie bei Papier oder Leinwand. Einfach mit etwas Wasser am Finger angepappt und hin und her bewegt. Fertig.
    Siehe Fotos.
     

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    Weist du wie fein dieser Stein ist, also gibt es eine Angabe auf dem Abziehstein bzw. der Verpackung ?
     
  20. Dikusch

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    mcpilot Foriker

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    Ich arbeite mit verschieden feinen Steinen im Werkzeugbau und danke für den Link, das ist der normale Stein zum Abziehen im Alltag, also nicht so fein wie die Steine zum Vorarbeiten fürs Polieren. Den gibt es auch halb so groß zum Arbeiten und dieser sollte für die Schilder ausreichen, muss ich mal ausprobieren.
     
  22. FB.

    FB. Foriker

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    Hallo miteinander
    -die entgrateten und mit Verdünnung abgewaschenen Schilder mit Doppelklebeband auf eine alte Glasplatte aufkleben
    -mit der Airbrush dünn einnebeln bis die Farbe (Modellmaster /Testor) deckt
    nach dem trocknen mit 1000 Schleifpapier abziehen -
    fertsch
    -vor dem anbauen noch die Klebereste auf der Rückseite entfernen(Waschbenzin/Verdünnung)-anschließend mit etwas Klarlack aufkleben


    gruß FB.
     
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