Icke war am Wochenende mal nicht bzw. nur kurz in meiner Werkstatt sondern am anderen Ende der Märkischen Schweiz unterwegs, wo ein etwas verspielter aber sehr ansehnlicher Feldbahnfahrtag zum Herbstfest in Garzin statt fand. Da noch keiner was gezeigt hat, fasse ich mal meine Beiträge aus dem Schmalspurtreff hier zusammen:
Im Einsatz waren 2 Diema Loks (zwei DL6 würde ich behaupten, die eine ist aber so verbaut dass ich unsicher bin), ein Strüwer Schienenkuli und eine Fahrraddraisine. Die Vereinseigene Ns2f ist für solche Geschichten übrigens leider zu schwer, wie ich erfahren hab. Wenn ich mich recht entsinne waren auf 500m Streckenlänge insgesamt 3 oder 4 Ausweichen und bis zu 3 gut gefüllten Zügen unterwegs.
Mich selbst hat die Veranstaltung positiv überrascht. Schön wieder solche Freizeitbahnen, die früher auf Messen und Parks doch recht verbreitet waren, sehen zu können. Noch schöner zu sehen ist aber, dass sich in der Brandenburger Pampa noch was Bewegt und es von den Menschen so gut angenommen wird.
Fangen wir mit dem wichtigsten an: Wo sind wir denn hier eigentlich. Das Doppeldorf Garzin-Garzau, liegt ca. 40km östlich von Berlin und ca. 15km vom C Bereich entfernt. Es ist Teil des Naturpark Märkische Schweiz. Einziger größerer Verkehrsweg ist der Europaradweg R1. Ich habe mich von Berlin aus, mit der RB26 nach Rehfelde aufgemacht und bin dann nach Garzin gelaufen . Sofern man das Nachahmen möchte, empfehle ich 1. ein Fahrrad und 2. nicht unbedingt die RB26 zu benutzen... für Ortsfremde ist das jetzt (09/2026) gerade am Wochenende nicht zu empfehlen.
Die Grünen Punkte zeigen die einzelnen Fotopunkte
Nach kurzen Fußweg erreicht man die ersten ausläufer des "Märkischen Hügellandes", gigantische von Eiszeitglätschern hinterlassene Sandwellen.
Da wo die Glätscher keinen Sand hinterließen, hinterließen sie Schmelzwasserlöcher, die wir einheimischen bis heute als Badeseen nutzen. Die Lebenszeit dieser Biotope ist von vornherein endlich, weil die Seen seit ihrem entstehen sich langsam zusetzen, durch die klimatischen Veränderungen der letzten Jahrzehnte wird dieser Vorgang gerade massivst beschleunigt, sodass alle Gewässer mit stark sinkenden/schwankenden Wasserständen zu kämpfen haben.
Nach einem Päusschen am See sah ich dann schon die ersten Meter Gleis liegen. Auch im Bild eins der Transportfahrzeuge für das Rollmaterial
Das Streckenende hier fand ich besonders interessant:
Die Strecke führte an der Dorfstraße entlang und machte sich den Aufbau der Brandenburger Straßendörfer zu nutzen
Musste sich aber Feldbahnntypisch an die Gegebenheiten anpassen. Die Methoden um Gleis und Erdboden einander näher kommen zu lassen, ähneln sehr stark, meinen in 1:13
Um am Dorfplatz mit Fest- und Fresszelten zu Enden bzw. Starten.
Hier befand sich auch diese Drehscheibenkonstruktion
Ansonsten Gleise, Schienenstöße und Ähnlichs:
Kommen wir zu den Fahrzeugen. Wie schon erwähnt, war hier primär Funktionalität gefragt für mich weniger interessant aber auch hier gab es ein paar Kleinigkeiten. Die Personenwagen waren größtenteils auf normalen Lorenrahmen aufgebaut aber auch einige einfache Wagen aus U-Profilen waren im Einsatz.
Einen Fahrplan gab es m. E. nicht, dafür diese Info Tafeln. Falls wer eine Feldbahn für jede Gelegenheit braucht.
Für mich ging es dann Richtung meiner Werkstatt, die sich am anderen Ende der Märkischen Schweiz befindet. Nach einem Blick auf die für die Region typische und gut erhaltene Garziner Feldsteinkirche
Ging es auf dem R1 - den man mit minimalen Eingriffen sehr schön an unsere Straßen angepasst hat. So macht man das! - nochmal durch die Märkische Schweiz die sich wie aus im Bilderbuch Präsentiert
Auch wenn die Menschen, die Streuobstwiesen nur nur noch bedingt Nutzen, werden sie von Anderen gern weiter genutzt
Ich habe in den letzten Jahren - erst recht seit dem Deutschlandticket - eine Vorliebe für unsere Busfahrpläne entwickelt.
Die daraus resultierenden Fußwege gleichen oft Dschungelexpeditionen
Da hilft nur ein Blick auf die architektonischen Schmankerl um sich zu beruhigen
Das letzte Bild stammt noch aus Garzin, aber ich bekomme es nirgends unter. Eigentlich war das gesamte Ensemble aus schön Sanierten Landhaus, Scheune und Hof schön anzusehen aber leider stark zugeparkt.
Ich hoffe der Bericht über eine doch eher eigene Veranstaltung am Gesäß der Welt konnte euch ein paar Eindrücke vermitteln und vll. auch etwas inspirieren.
Im Einsatz waren 2 Diema Loks (zwei DL6 würde ich behaupten, die eine ist aber so verbaut dass ich unsicher bin), ein Strüwer Schienenkuli und eine Fahrraddraisine. Die Vereinseigene Ns2f ist für solche Geschichten übrigens leider zu schwer, wie ich erfahren hab. Wenn ich mich recht entsinne waren auf 500m Streckenlänge insgesamt 3 oder 4 Ausweichen und bis zu 3 gut gefüllten Zügen unterwegs.
Mich selbst hat die Veranstaltung positiv überrascht. Schön wieder solche Freizeitbahnen, die früher auf Messen und Parks doch recht verbreitet waren, sehen zu können. Noch schöner zu sehen ist aber, dass sich in der Brandenburger Pampa noch was Bewegt und es von den Menschen so gut angenommen wird.
Fangen wir mit dem wichtigsten an: Wo sind wir denn hier eigentlich. Das Doppeldorf Garzin-Garzau, liegt ca. 40km östlich von Berlin und ca. 15km vom C Bereich entfernt. Es ist Teil des Naturpark Märkische Schweiz. Einziger größerer Verkehrsweg ist der Europaradweg R1. Ich habe mich von Berlin aus, mit der RB26 nach Rehfelde aufgemacht und bin dann nach Garzin gelaufen . Sofern man das Nachahmen möchte, empfehle ich 1. ein Fahrrad und 2. nicht unbedingt die RB26 zu benutzen... für Ortsfremde ist das jetzt (09/2026) gerade am Wochenende nicht zu empfehlen.
Die Grünen Punkte zeigen die einzelnen Fotopunkte
Nach kurzen Fußweg erreicht man die ersten ausläufer des "Märkischen Hügellandes", gigantische von Eiszeitglätschern hinterlassene Sandwellen.
Da wo die Glätscher keinen Sand hinterließen, hinterließen sie Schmelzwasserlöcher, die wir einheimischen bis heute als Badeseen nutzen. Die Lebenszeit dieser Biotope ist von vornherein endlich, weil die Seen seit ihrem entstehen sich langsam zusetzen, durch die klimatischen Veränderungen der letzten Jahrzehnte wird dieser Vorgang gerade massivst beschleunigt, sodass alle Gewässer mit stark sinkenden/schwankenden Wasserständen zu kämpfen haben.
Nach einem Päusschen am See sah ich dann schon die ersten Meter Gleis liegen. Auch im Bild eins der Transportfahrzeuge für das Rollmaterial
Das Streckenende hier fand ich besonders interessant:
Die Strecke führte an der Dorfstraße entlang und machte sich den Aufbau der Brandenburger Straßendörfer zu nutzen
Musste sich aber Feldbahnntypisch an die Gegebenheiten anpassen. Die Methoden um Gleis und Erdboden einander näher kommen zu lassen, ähneln sehr stark, meinen in 1:13
Um am Dorfplatz mit Fest- und Fresszelten zu Enden bzw. Starten.
Hier befand sich auch diese Drehscheibenkonstruktion
Ansonsten Gleise, Schienenstöße und Ähnlichs:
Kommen wir zu den Fahrzeugen. Wie schon erwähnt, war hier primär Funktionalität gefragt für mich weniger interessant aber auch hier gab es ein paar Kleinigkeiten. Die Personenwagen waren größtenteils auf normalen Lorenrahmen aufgebaut aber auch einige einfache Wagen aus U-Profilen waren im Einsatz.
Einen Fahrplan gab es m. E. nicht, dafür diese Info Tafeln. Falls wer eine Feldbahn für jede Gelegenheit braucht.
Für mich ging es dann Richtung meiner Werkstatt, die sich am anderen Ende der Märkischen Schweiz befindet. Nach einem Blick auf die für die Region typische und gut erhaltene Garziner Feldsteinkirche
Ging es auf dem R1 - den man mit minimalen Eingriffen sehr schön an unsere Straßen angepasst hat. So macht man das! - nochmal durch die Märkische Schweiz die sich wie aus im Bilderbuch Präsentiert
Auch wenn die Menschen, die Streuobstwiesen nur nur noch bedingt Nutzen, werden sie von Anderen gern weiter genutzt
Ich habe in den letzten Jahren - erst recht seit dem Deutschlandticket - eine Vorliebe für unsere Busfahrpläne entwickelt.
Die daraus resultierenden Fußwege gleichen oft Dschungelexpeditionen
Da hilft nur ein Blick auf die architektonischen Schmankerl um sich zu beruhigen
Das letzte Bild stammt noch aus Garzin, aber ich bekomme es nirgends unter. Eigentlich war das gesamte Ensemble aus schön Sanierten Landhaus, Scheune und Hof schön anzusehen aber leider stark zugeparkt.
Ich hoffe der Bericht über eine doch eher eigene Veranstaltung am Gesäß der Welt konnte euch ein paar Eindrücke vermitteln und vll. auch etwas inspirieren.