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Eisenbahn in Italien

Dieses Thema im Forum "Reiseberichte und Vorbildfotos" wurde erstellt von TT-Olli, 22. Juli 2018.

  1. TT-Olli

    TT-Olli Foriker

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    Hier ein paar Bilder der Rittnerbahn, der letzten verbliebenen Schmalspurbahn in Südtirol.
    Mit zwei dieser Züge (Nr.21 und Nr.24) wird der tägliche Regelbetrieb abgewickelt. Diese Züge stammen ursprünglich von der Trogener Bahn (St. Gallen, Schweiz). Ein dritter Zug wird momentan in der Werkstatt im Bhf. Oberbozen aufgearbeitet.

    Bild 1: Endbahnhof Klobenstein
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    Bild 2: Endbahnhof Maria Himmelfahrt. Von hier ging es bis 1966 als Zahnradbahn weiter bis Bozen.
    7DD9AF4F-2BFC-4979-B5A5-E88527BB7A35.jpeg

    Bild 3: Am Haltepunkt Rappersbühl
    FD541CB4-2753-4C4A-A599-1D57939A01D2.jpeg
     
  2. TT-Olli

    TT-Olli Foriker

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    Hier noch die historischen Fahrzeuge. Dieser stammt aus dem Eröffnungsjahr 1907 und wird bei schönem Wetter vormittags für zwei Umläufe eingesetzt.

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  3. TT-Olli

    TT-Olli Foriker

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    Und hier noch END-Wagen Nr.12 aufgenommen in Oberbozen. Dieser TW kam 1981 von der 1978 eingestellten Überlandbahn Esslingen-Neulingen-Denkendorf.

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    Hier noch die Streckenführung:

    D2684A96-710A-4C7A-9F14-B125A821AF45.jpeg
     
  4. Schwarzfahrer

    Schwarzfahrer Foriker

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    Hallo!
    Nachdem es im letzten Jahr im Italienurlaub mit dem Zug von Latisanna nah Venedig ging, war dieses Jahr die Gegenrichtung dran. Es ging von Portogruaro nach Triest. In Triest stand am Bahnsteig ein Nostalgiesonderzug mit einer dieselelekr. Lok, Packwagen,Seitengangwagen, Centoporte 3.KL und Centoporte 2Kl. Die Bilder sind nur mit dem Handy gemacht, Beifang aus dem Familienurlaub!
    Gruß vom Schwarzfahrer
     

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  5. sv_de

    sv_de Foriker

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    Sizilien
     

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  6. jörg62

    jörg62 Foriker

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    Ich habe mich damals gewundert, dass die Italiener moderne Loks mit nur einem Führerstand haben. Da scheint es ja nicht nur eine Baureihe davon zu geben. Aber warum machen das die Italiener so? Kostengründe? Gibt es das sonstwo noch in Europa?
    Ich bin übrigens vor paar Jahren genau auf Sizilien von jetzt auf gleich in einen Bahnstreik reingekommen. Die Züge standen in Catania am Bahnsteig, die Fahrgäste hatten sich auch noch Fahrkarten gekauft, saßen zum Teil schon im Zug und dann kam die Ansage "Streik".
    Na ja, habe mir erst die Züge und Bahnanlagen eine Weile angeschaut, dann wusste immer noch keiner, ob es in Stunden oder Tagen weitergeht und am Ende sind wir mit dem Überlandbus wieder nach Taormina gefahren. War mal eine interessante Erfahrung.
     
  7. Luchs

    Luchs Foriker

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    Ja, das ist günstiger, aber auch aerodynamischer. Und ja, das wird z.B. auch in Deutschland so gemacht, nennt sich 401 bzw. 402. Im Gegensatz dazu haben die Italiener aber noch einen Hilfsführerstand.
     
  8. Mülsener

    Mülsener Foriker

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    Grüße.
    Bei der Italienischen Staatsbahn FS sollte es eine Regelung geben , das der Führerstand mit 2 Mitarbeitern besetzt sein muss, oder alternativ von einem 2. Mitarbeiter der im Zug sich befindet jederzeit erreichbar sein muss.
    Deswegen die Übergangseinrichtung an einem Ende der Lok .
    Bei Triebwagen gibts auch irgendwelche Einschränkungen.
    Für Private EVU gilt diese Regelung Nicht.
    .
    Das wurde mal bei DSO erklärt, im Zusammenhang mit dem Ersatz klassischer Eloks auf Sizilien durch die E 464 .
    Mfg Micha

    Hier mal der Link zu DSO ,im 7.Beitrag gibt's die Erklärung
    https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?030,9155655,9156010#msg-9156010.
    .
    Mfg Micha
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13. April 2020
  9. Winfried

    Winfried Foriker

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    Hallo,

    ein paar Bilder aus dem Stiefel von 2014 anläßlich des 60. MOROP Kongress in Genua und Umgebung aufgenommen.

    Die Küstenstrecke der Bahn ist durch sehr viele Tunnel geprägt. Viele Unterwegsstationen im Bereich der Chinque Terre zwischen Genua und La Spezia haben nur ein sehr kurzen offenen Streckenabschnitt. In diesen Tählern liegen kleinere und größere Ortschaften, deren Bahnhofsbahnsteige im Tunnel beginnen und enden. Im Sonnenlicht liegen nur etwa zwei Fahrzeuglängen. DSas ist schon sehr verwirrend und beindruckend. Das Ganze beginnt bereits in Genua. Der Bahnhof Brignole Platz ist der östliche Bahnhof der Stadt. Er beginnt auch gleich im Tunnel. Er ist der größere der beiden Bahnhöfe. Genua Piazza Prinzipale ist eigentlich der Hauptbahnhof, aber deutlich kleiner. Dieser Bahnhof liegt gleich zwischen zwei Tunneln. Am wetlichen Ende beginnt eine Zahnradbahn, von der man einen schönen Blick über ganz Genua bekommt. Von dort kann man auch ins "Hinterland" sehen. Damals stand die eingestürzte Autobahnbrücke noch.
    FILE0284.JPG
    Bahnhof Brignole westlicher Bahnhofskopf

    FILE0001.JPG
    Nahverkehrszug in Brignole

    FILE0310.JPG
    Genua Piazza Prinzipale von der Westseite gesehen. An diesem Punkt beginnt die Zahnradbahn Salita San Rocco.

    FILE0322.JPG
    hier an ihrer Endstation auf den westlichen Bergen von Genua.


    Es gibt in Genua noch ein sehr interessantes Verkehrsmittel. Es verkehrt aber ausschließlich unterirdisch. Ja, wie soll man es bezeichnen, Bergbahn, Aufzug? Es fahren zwei Kabinen gegenläufig ein ganzen Stück nur leicht in der Neigung und schieben sich dann automatisch auf eine Aufzugplattform und es geht senkrecht nach oben. Ist zwar mit Sicherheit keine Eisenbahn, aber ein bemerkenswertes Verkehrsmittel in der Innenstadt von Genua.
    Hier das schematische Bild der unteren Station.
    FILE0338.JPG
    Nun noch ein paar Bilder aus einem Eisenbahnmuseum in La Spezia.

    Eine Version des Antriebes einer Ellok am rad. Federtopfantrieb ist sicher die völlig falsche Bezeichnung. Aber das Prinzip entspricht dem.


    Ein Breuer Traktor zur Wiederaufarbeitung. Bemerkenswert der Antriebsstrang, den man sonst nicht sieht.
    FILE0172.JPG

    Pufferhöhenunterschiede gibt es auch bei den Fahrzeugen in Italien.
    FILE0045.JPG
    zum Schluß der Auswahl ein Dienstwasserwagen. Er diente der Wasserversorgung der Bahnwärterhäuser an den Küstenstrecken, da diese Gebäude oft gar nicht anders erreichbar waren.
    FILE0137.JPG

    Und außerhalb der Bahn mal ein Bild von der Küste. Es soll ein wenig Appetit auf die Reisen des MOROPS machen, die immer im September für Eisenbahnfans organisiert werden.
    FILE0011.JPG

    Beste Grüße

    Winfried
     
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  10. Winfried

    Winfried Foriker

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    Hallo,

    wo ist denn das Bild vom Antriebsrad hin?

    Hier noch einmal oder erstmals, wenn ich es nicht hochgeladen habe.
    FILE0166.JPG

    Sorry for mistake,

    beste Grüße

    Winfried
     
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  11. Columbus210

    Columbus210 Foriker

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    Hallo!
    kennt sich einer mit den Bahnen dort richtig aus?
    Ich habe zwar in den 90er dort gelebt, aber meine Eurostar Zeiten sind halt auch schon 20 Jahre her.
    Jetzt gibt es richtig tolle Züge
    ETR400 (1000)
    ETR500
    Italo AGV 575

    Bei den ETRs komme ich ins grübeln, was die Bezeichnung betrifft
    Frecciarossa oder Frecciabianca oder Frecciargento oder DIA.MAN.TE.?
    Der Italo is ja ne Privatbahn, soweit ich weiß.
    Generell finde ich die Frecciarossa -und die AV Lackierungen sehr schick, ich gehe davon aus, dass die nach Linien lackiert sind, oder?

    Sind das eher Linienbezeichnungen der Trenitalia oder werden die Züge so benannt, wie bei uns ICE?

    Danke
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Mai 2020 um 01:33 Uhr
  12. ghostdog

    ghostdog Foriker

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    BDie Zuggattung bei Trenitalia (100% Tochter der FS) heißt "Le Frecce", was bei der DBAG in etwa der IC oder ICE ist. Bis 2012 hießen die Eurostars Italia. Mit Linien oder Strecken hat das nur begrenzt zu tun, wobei die Zuggattungen aufgrund der unterschiedlichen Ausbaustufen der Strecken nur definiert eingesetzt werden können.

    Frecciarossa („roter Pfeil“) ist für Züge mit einer Höchstgeschwindigkeit von derzeit 300 km/h. Die Züge verkehren auf Schnellfahrstrecken. Das sind ETR500 und 1000.
    Frecciargento („silberner Pfeil“) ist für Züge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Das sind Pendolinos also ETR6xx. ETR7xx fallen da wohl auch mit hinein.
    Frecciabianca („weißer Pfeil“) ist für Züge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h, die aber nur im italienischen Gleichspannungsnetz verkehren. Das sind die ETR4xx.

    Der Italo ist ein Privatunternehmen, welches aber meines Wissens nur die ausgebauten Hochgeschwindigkeitsstrecken bedient. Die Züge sind AGV 575 oder neuerding laut Wiki weiterentwickelte ETR600 als Italo EVO. Gebaut sind die alle von Alstom.

    Ich bin schon mit den meisten Varianten gefahren. Unterwegs war ich schon in der Gegend um den Lago Maggiore/ Mailand, um Genua, Venetien/ Südtirol & Toskana und von Florenz über Rom nach Neapel (im Anschluss dann noch mit der Überlandstraßenbahn Ferrovia Circumvesuviana nach Sorrento). Gerne stelle ich auch mal ein paar Bilder der Circumvesuviana ein.

    Zugfahren in Italien macht richtig Laune.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Mai 2020 um 10:38 Uhr
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