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arctos bastelt: Umbau für Standardgleis-Weichenantrieb an EW1

arctos

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Dresden
Die Idee ist ja nicht direkt neu, Tillig hatte wohl früher auch mal solche Umbausätze im Angebot, und igrnedwo hier hab ich sowas auch schonmal gesehen.
Da aber heute alle Gleise fertig verlegt wurden und nicht genug Antriebe vorhanden sind (wie bohrt man eigentlich am besten die Löcher für Unterflur-Antriebe, wenn die Weiche schon liegt???) war die Bastel-Idee des Tages, die rund zwei Dutzend alten BTTB-Antriebe irgendwie anzubauen - wenigstens im Schattenbahnhof.

Also: Ein altes Stück Schienenprofil genommen, in die breite Seite szwei Kerben gedremelt und fertig. OK, erst im zweiten Anlauf weil das kurze Ende immer noch lang genug sein sollte, damit es auf dem Blech bleibt... zum Schluß noch ein dünnes Stück Plaste dazu, damit es nicht hängenbleibt und schon sollte es hut sein. Die Verbindung an die Stellschwelle wird wohl per dünnem Lackdraht erfolgen.

Soweit erstmal die Theorie, mal sehen wie die Praxis aussieht (Info folgt...).
 

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Die Weichen des Modellgleise haben zu den Standardgleisweichen einen abweichenden (hach, was'n Wortspiel) Stellweg. Da wirst um einen zwischengeschalteten Federdraht nicht umhinkommen.

Nicht daß es ohne diesen Draht nicht ginge, aber auf Dauer läufst Du ohne diesen Gefahr das irgendwo der Kunststoff den Geist aufgibt.
 
Gute Idee von dir, bin gespannt wie es funktioniert. Das Schienenprofil solltest du aber auf jeden Fall am linken Ende mit der Feile verbrechen.
Ich habe ca. 30 BTTB Antriebe im Einsatz, 25 gehen immer. Die fünf die manchmal nicht schalten sind immer die selben Weichen selbst wenn ich die Antriebe wechsel.
Gruß Michael
 
Zumindest als Unterflurantrieb spielt der (von mir nicht festgestellte) abweichende Stellweg des BTTB-Antriebs bei der EW 1 keine Rolle.
Bei Verwendung des BTTB-Umrüstsatzes ist in dem gesamten Antriebsstrang so viel toter Gang, daß es (bei mir) keines besonderen Feder-/Ausgleichsweges bedarf.
Im Gegenteil, bei größerem Abstand (Weiche auf dem Bahndamm, Antrieb unter der Grundplatte, insgesamt ca. 6cm Abstand) zueinander brauchte die Stellschwelle im Antrieb noch eine zusätzliche Führung.

Nach meiner Erfahrung sind die letzten Antriebe mit S- statt Z-förmiger Führung und Kontakten am (roten) Stellteil am besten geeignet.

Bei Verwendung als Unterflurantrieb macht es sich gut, den Antrieb auf eine Montageplatte zu schrauben, die ihrerseits Langlöcher zur Befestigung/ Justierung an der Anlagenplatte aufweist.
Die Grundidee war mal in einem ME der 1980er Jahre.

MfG
 
...Bei Verwendung als Unterflurantrieb macht es sich gut, den Antrieb auf eine Montageplatte zu schrauben, die ihrerseits Langlöcher zur Befestigung/ Justierung an der Anlagenplatte aufweist.
Die Grundidee war mal in einem ME der 1980er Jahre.

MfG

-> siehe dazu auch >hier< oder auch das im komplette Thema schon mal >hier<
 
Ich habe die alten Weichenantriebe zwar nicht Unterflur verbaut aber Oberflur unter einer Rampe. Hier in etwa zu erkennen : BITTE KLICK . Dabei waren die Antriebe nicht mal festgeschraubt sondern wurden einfach nur zwischen jeweils 4 kleinen aufgeklebten Holzklötzchen gelegt. Die Holzklötzchen habe ich so verklebt dass der Weichenantrieb etwas Spiel hatte um eben den leicht kürzeren Stellweg der Weiche selbstständig auszugleichen. Der Vorteil war dass ein defekter Antrieb innerhalb kürzester Zeit ausgewechselt war ohne groß Werkzeug zu benötigen.
Das geht natürlich Unterflur nicht so ohne Weiteres. Hier müßte man den Antrieb über eine Halterung verriegeln. Da ich das so aber nie gebraucht hatte ist das natürlich auch erstmal nur ein theoretischer Gedanke.

Herzlich
Roland TT
 
Die Standardantriebe der Nachwendeüberarbeitung (mit Phosphorbronze Kontakte zur Endabschaltung und ausgerundetem Umschalthebel) sind sehr zuverlässig.
Bei den Vorgängern muss man desöfteren mal die Kontakte säubern.

Ich verlasse mich aber auch nicht auf irgendwelches Spiel, sondern verwende 0,8 Ms Draht, der in einem Messingrohr drehbar gelagert ist. Dadurch kann ich mit der Antriebsposition den Stellwegunterschied ausgleichend einstellen - und das ganze federt zusätzlich, so dass die Endlager stabil und sicher bleiben.

Luchs.
 
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