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3D-Druck: Rechte und Pflichten beim Drucken und Vermarkten frei erhältlicher Konstruktionen

Das Vor-Bild des Machwerks findet man auf Wikipedia, wenn auch nur ähnlich (andere Stellung der Stangen, andere Pantos, Gleis usw.). Hier wurde also nicht nur mit Farbe und Schattierung gespielt.
In welchem Dateiformat wurde das ausgegeben?
Auch würde mich die genaue Fragestellung interessieren...
 
Mein erster Wurf, 3min Arbeit...ohne da eine perfekte Umsetzung zu verlangen, im Gegenteil.
Spannend! Bleibt naturülich die Frage wie stark man am Ende (nachdem Schritt) zum nutzbaren 3D Modell (3d Rendering im Bild und ein Nutzbares, zerlegbares 3D-Modell bleiben 2 paar Schuhe) noch hand anlegen muss und ob das auch bei nieschigeren Fahrzeugen (ohne wikipedia Artikel oder mehr als 50 Verfügbaren Bildern) funktioniert. Gerade in den Randbereichen steigt "KI" ja gerne mal aus.

Trotzdem sehe ich hier ein großes Potenzial (sozusagen prototyping), denn die Lernkurve beim 3D Modellieren ist nicht die flacheste (wie viele unförmige 3D Modelle und drucke Zeigen. EDV (und KI) im speziellen senken die Hürden, Eleminieren sie aber nicht). Mal gucken was uns diese Kombination so beschert, neben vermutlich unendlich vielen Klumpen wie uns madas gezeigt hat.

Vielen dank an H-Transport für "die Mühe" ;)

/edit: Maßzeichnung und 5 Bilder rein und 3D Modell raus, wär schon geil und würd' ich mir was kosten lassen (billiger als der im letzten Beitrag erwähnte... "Mediengestalter für 3D Kram" ist es allemal). Rechtetechnisch wird das aber dann wirklich spannend...
 
So einfach wird das aber nicht machbar sein. Mehrteilige Baugruppen müssen aufeinander abgestimmt werden und nicht jedes Detail ist vorteilhaft, wenn es am Objekt mit dran ist. Da sind Einzelteile deutlich im Vorteil bzw. gibt es Komponenten, welche beleuchtet sind und oder funktionsfähig anstelle von starren Panthographen. Die Konstruktion ist halt immer individuell und nicht pauschal einheitlich machbar. Als Grundlage in einem gewissen Umfang bzw. die Nutzung einzelner KI Funktionen bei der Konstruktion ist sinnvoller. Z.B. wenn man die Wandstärken der Modelle festlegen will.
 
Das ist nur ein Rendering, basierend auf der höchsten Wahrscheinlichkeit, wie ein Bild einer solchen 3D-Datei in gängigen Programmen aussehen könnte. Mit Modell hat das nullkommanichts zu tun.
Ca. 2003 Foto für Schulbuch zur Verfügung gestellt: 100 €, bei neuer Auflage 60 €, Abrechnung und Belegexemplar liegen vor. Und ehrlich, das Bild war nicht der Brüller, war aber exakt das, was sich die Autoren wünschten.
...
Was bitte hat das mit der Datei tun, die entgegen der Bedingungen genutzt wurde?
...kann damit nicht jeder machen, was er möchte.
Hier liegt ein klarer Verstoß gegen Lizenzbedingungen vor. Eine gewerbliche Nutzung ist durch den Urheber untersagt...
Woraufhin ein Schaden/Streitwert zu belegen wäre. Alles Andere ist sinnlose Aufplusterei.
 
@ Svies, kann man vollumfänglich zustimmen.
@ Ralf_2 hast du schon einmal etwas in einem Konstruktionsbüro zeichnen / entwickeln lassen?
Wenn ja, weist du was du da für einen Stundenverrechnungssatz zu berappen hast.
Und die Kosten kann man sehr wohl vor Gericht
Klar legen. Auch wenn es „Hobby“ ist.

Ich konstruiere Stahlbau - nicht 3D Druck. Der Aufwand ist auch nicht ganz ohne …

Der Kollege schreibt doch, dass man normalerweise kaum den Aufwand raus kriegt. Und genau das hatte ich erwartet.
Kann ja jeder Aufwand treiben wie er will - muss aber nicht erwarten, dass sich das bezahlt macht.
Grüße Ralf
 
Wer nicht denken kann nim KI.
Alle anderen Bitte selbst die Birne anstregen, sonst verblödet alles.
 
Schätze 10 % verblöden nicht.
Aus einem vermuteten schwierig zu realisierenden Gewinn den Schluß zu ziehen, es sei kein Schaden entstanden, das werden Gerichte wohl anders sehen, wenn man sich den Gang vor den Kadi mit letzter Konsequenz leisten will und kann.
Wenn bei einem Stahlbauer Pläne "wegkommen" und jemand anderes macht damit den Job, ist es auch eher egal, ob der mit Gewinn oder Verlust ausgeht. Ein Gericht würde den (üblichen) Konstruktionsaufwand bewerten.
 
Also, Alexa bringt mir mittlerweile auch ein Bier. Gut, sie ist 10, und wenn sie sich was zu trinken holt, kann sie dem Opa ja auch was mitbringen. War bis jetzt immer korrekt. 🤣🤣🤣🤣🤣 sorry mein Schatz, du heißt ja auch Milena 😀😘😘
 
Ich freue mich schon auf die Zeit, wenn hier KI generierte Modelle mit Hilfe von KI generierten Vorbildfotos beurteilt werden.

Die Beurteilung erfolgt natürlich auch per KI-Bot, sonst wäre es ja langweilig
 
Moin,
ich konstruiere und drucke ja nun auch schon geraume Zeit und wer zufällig auf dem 2025er-Frühjahrsstammtisch in Rostock war, wird meine kleine schwedische Welt fahren gesehen haben. Dunkel erinnere ich mich an die hier weit oben genannten Idee, einen gemeinsamen Pool an Zeichnungen/Konstruktionen zu erzeugen und vorzuhalten. Damals fand ich die Idee nicht mal schlecht; heute sehe ich das etwas anders. Konstruieren ist (für mich) fast wie Meditation, wenn man sich stundenlang mit Details beschäftigt. Es ist ja nicht nur das Zeichnen, sondern auch die Recherche. Es hat bei mir z.B. über 10 Jahre gedauert, bis ich endlich brauchbare Zeichnungen von einem schwedischen Triebwagen bekam, so wie er heute auf der Inlandsbahn fährt. Wie soll man das (be)werten? Das geht einfach nicht und ich kann jeden Konstrukteur verstehen, der sich seine Arbeit in irgend einer Art & Weise honorieren lässt - jenseits von Ruhm & Ehre!

Was ich mir aber vorstellen könnte wäre ein Handel mit standardisierten Teilen und vielleicht auch deren Konstruktion. Es macht ja überhaupt keinen Sinn, wenn sich hier im Board 10 Leute parallel mit Schienenfahrzeugen befassen und ALLE konstruieren ein Y25-Drehgestell neu. Da fände ich es cool, wenn ein "für gut befundenes" Y25-DG einzeln kaufbar wäre um es dann nicht selber neu erfinden zu müssen. Gerade bei den Drehgestellen gibt es ja eine solche Vielfalt, da könnte sich jemand richtig austoben. Oder Puffer, oder KK-Kulissen oder oder oder...

Mit kaufen meine ich tatsächlich das Teil, nicht eine Datei. Denn wer in dem Feld unterwegs ist wird wissen, dass es einen himmelweiten Unterschied zwischen der schicken 3D-Optik von CAD-Programmen und dem Druckergebnis gibt. Nicht alles, was gut aussieht, lässt sich auch gut drucken - geschweige denn montieren und lackieren.

Mein Fazit: Ich fände so einen Zubehör-Bauchladen ganz gut, in dem man zu vernünftigen Preisen bewährte Komponenten erwerben und für eigene Projekte weiterverarbeiten kann. Die Weitergabe (und damit der Kontrollverlust) von Konstruktionsdateien wird nicht stattfinden, außer unter guten Freunden

Und weil wir gerade dabei sind...ich suche noch nach Drehgestellen in TT vom Typ MD83S, MDS4, MD12 und ganz dringend das ASEA M84S, bei dem ich nicht richtig weiterkomme.
 

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  • M84S-CAD.JPG
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Mein Fazit: Ich fände so einen Zubehör-Bauchladen ganz gut, in dem man zu vernünftigen Preisen bewährte Komponenten erwerben und für eigene Projekte weiterverarbeiten kann. Die Weitergabe (und damit der Kontrollverlust) von Konstruktionsdateien wird nicht stattfinden, außer unter guten Freunden

Anmerkung vorab: Wir sollten klar unterscheiden zwischen Konstruktionsdatei (CAD) und Austauschformat für den Drucker.


Ich betrachte meine 3D-Dateien für den Drucker als Beitrag zu einer Art Bauanleitung, bei der bestimmte Bauteile per Drucker entstehen und nicht aus vielen Blechen, anderen Modellen usw. zusammengestückelt werden. Es bleibt immer noch erstaunlich viel dran zu tun. Ich versuche ausdrücklich keine Spezialteile, die nicht im üblichen Handel sind mitzudenken. Was hilft eine Anleitung, für die du ein teures Sammlerstück einer speziellen Lok, die vor 30 Jahren gefertigt wurde, auftreiben musst und das teure Kleinteil in ein Projekt mit offenem Ende stecken musst. Gedankliche Ausnahmen mache ich da eher bei günstigen Teilen, die im Handel oder ständig auf Flohmärkten vorhanden sind.

Mit dem Druck habe ich den Vorteil das Modell bauen zu können, egal ob ich in Chile, Indonesien oder in Deutschland bin. Die Standard-Radsätze bekommt man sicher auch da noch, im Notfall dreht man eine Achse in der Bohrmaschine und druckt die Radsätze. Ok, dass ginge auch mit Detailzeichnungen und Blech. Der Aufwand für jedes einzelne Modell ist dann allerdings größer.

Was mich an dem Bauchladenprinzip stört, wird im Lauf der Zeit nach dem Projekt sichtbar. Ich kenne einige Anleitungen mit langen Einkaufslisten, teils sogar verlinkt. Natürlich sind nach ein paar Jahren Links tot und die Teile nicht mehr zu bekommen. Und manche Spezialteile "waren halt noch in der Kiste" oder vor 10 Jahren auf Vorrat gekauft.
 
Ich muß da mal dazu sagen, daß der Bauchladen mit den Einzelteilen eigentlich nur ein Abfallprodukt ist. Ich bin bei dir, möglichst komplette Bausätze anzubieten. Diese ganzen Einzelteile sind fast alles praktisch Auszüge aus Bausätzen, die zum Teil nur noch nicht veröffentlicht sind. Manche Teile sind auch Ersatzteile für Teile, der Industrie, die verbessert werden können bzw. Teile, die einfach fehlen. Dabei ist es so, daß der Konstrukteur bei mir drucken läßt und ich die Dateien dann weiter nutzen kann. Um mal den Bogen zum Titel zu ziehen.
 
Des Weiteren, wenn ich an solche Daten gekommen bin, und ich einen Weg habe diese zu ändern, sind m.E. jegliche Ansprüche des Urvaters weg, da die Daten nun andere sind.
Falsch. Einfach die einschlägigen Urteile zur GNU General Public License anschauen. Mit dem verändern der Daten schaffst Du ein abgeleitetes Werk. Das Urheberrecht der ursprünglichen Autoren gilt weiter. Außerdem hast Du mit dem unerlaubten Verändern einen zusätzlichen Schadensersatzanspruch geschaffen.
 
Dunkel erinnere ich mich an die hier weit oben genannten Idee, einen gemeinsamen Pool an Zeichnungen/Konstruktionen zu erzeugen und vorzuhalten. Damals fand ich die Idee nicht mal schlecht; heute sehe ich das etwas anders. Konstruieren ist fast wie Meditation, wenn man sich stundenlang mit Details beschäftigt. Es ist ja nicht nur das Zeichnen, sondern auch die Recherche.

Was ich mir aber vorstellen könnte wäre ein Handel mit standardisierten Teilen und vielleicht auch deren Konstruktion. Es macht ja überhaupt keinen Sinn, wenn sich hier im Board 10 Leute parallel mit Schienenfahrzeugen befassen und ALLE konstruieren ein Y25-Drehgestell neu. Da fände ich es cool, wenn ein "für gut befundenes" Y25-DG einzeln kaufbar wäre um es dann nicht selber neu erfinden zu müssen.
Es war mehr als Bild Datenbank gemeint, wo man konkret nachgucken kann, was die Leute so alles gemacht haben. Das lässt sich einfacher realisieren als eine extra Seite wo man die Datensätze hochladen würde.
Jeder Konstrukteur macht von seinem 3D Modell einen Screenshot und oder Bilder der Drucke/fertigen Modelle mit konkreten Angaben zu den Modellen. So hätte man die Übersicht, was es alles gibt und wen man für eine Anfrage zwecks drucken lassen anschreiben müsste.
Ggf. steht in der Beschreibung dann auch schon drin, wo die Modelle zu finden sind.

Aktuell müsste man z.B. bei @Tomek in den Blogs nachgucken, was er so alles in TTm realisiert hat und bei mir in meinem Bastelthread in gewissen Abständen auf mehreren Seiten, wo ich zum Harzkamel oder Rollwagen zu Tomek's passende Ergänzungen gemacht habe. Das wäre in einer Datenbank einfacher zu finden.
 
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