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Container in echt

@H-Transport
Das sehe ich ähnlich. Die DB braucht die Konkurrenz, um endlich mal den eigenen Wasserkopf auszudünnen. Schon Karl Marx erkannte, dass Konkurrenz das Geschäft belebt und ihm eben nicht schadet. So sehr ich den Bahnverkehr auch liebe, aber um zu überleben braucht es Konkurrenz. Man darf dabei natürlich nicht jede Regulierung abschaffen, denn die Bahn hat auch eine Funktion bezüglich der Entwicklung des Nahverkehs von Menschen und Gütern im ländlichen Raum. Den Fehler der Briten müssen wir nicht wiederholen, denn dort wurden ganze Regionen vom Bahnverkehr abgekoppelt.
 
Im Grunde haben wir die schon im täglichen Miteinander und Interagieren.
Wobei ich von der Trennung gar nichts halte. Schon wie es jetzt ist, ist das gesamte Konstrukt unserer Eisenbahnpolitik ein bürokratisches Monster mit extrem viel Verwaltungsaufwand, der aber zu sehr großen Teilen aus der Trennung in Geschäftsbereiche, der Liberalisierung und der Verpachtung von Strecken entsteht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Verstehe...aber dieses Zwischending aus Staatsbahn und vollkommener Privatisierung macht es ja überall auch nicht einfacher.
Ich hätte so naiv gedacht, das Netz ist Daseinsfürsorge, Staatseigentum und wird staatlich ausgebaut und finanziert.
GV, FV und NV können dort fahren, muss man nur noch die Trassen gerecht vergeben...
Der Teufel steckt dann aber bestimmt im Detail.
 
Hallo miteinander
unter wirtschaftlichen Bedingungen würde zb. eine Neubaustrecke über die jede Stunde ein ICE rauscht und sonst nichts
nicht finanzierbar sein-die paar pimperlinge Trassengebühr vom ICE bezahlen die Strecke nicht
fb.
 
Gebühren sind aber schon verhandelbar und nicht in Stein gemeißelt.
 
wie hoch müssten dann die Trassengebühren und die Fahrkarten sein das sich zb die Neubaustrecke durch Thüringen irgendwann mal
bezahlt macht-Güterverkehr hat man ja erst mal ausgeschlossen

fb.
 
Das kannst du dir gern selbst zurecht phantasieren @FB.
Nimm einfach den Preis der Strecke, teile ihn durch die Anzahl an km. Dann überlege dir, in wieviel Jahren du diese Geld wieder "rein haben" möchtest. Dann nimmst du dir eine Anzahl Züge pro Tag und Richtung auf der Strecke bringst das alles in den entsprechenden Topf, wo es kocht.
Hast du dann noch eine Anzahl Plätze pro Zug, kannst du auch den Anteil des Trassenpreises an deiner Fahrkarte ausrechnen.

Bin gespannt, was du für Zahlen annimmst und auf welche Kosten pro Fahrkarte oder auch pro Zug du da so kommst.

Gruß ebahner
 
@Mika
Du hast recht, es fahren nicht jede Stunde ein Zug in jede Richtung, es sind weniger, da nachts dort gar nichts verkehrt. Güterzüge fahren nicht auf der Trasse, weil es trotz gar vielen Überholstellen bei DB Cargo kaum Loks gibt, die mit der dort verbauten Signaltechnik kompatibel sind. Die Überholbahnhöfe dienen mehr als Dauerparkplätze für Güterwagen und Bauzüge, da in den echten Bahnhöfen dafür inzwischen die Gleise fehlen. Ich benutze die Strecke gerne und auch öfters, ich weis somit, was da real rumsteht.
 
Es gab ja Anfang des Jahres eine wichtige Entscheidung zu den Trassenpreisen:

Natürlich wird gewarnt, denn die Förderungen für den NV (D-Ticket) müssten steigen. Andererseits muss die Bahn viel Strecke sanieren, warum keine ehrlichere Rechnung?

(Wäre ein Mod vielleicht so freundlich das Ganze zu Was ist bei der Bahn los? oder in ein eigenes Thema Trassenpreise zu verlagern?❤️)
 
Ob ich das jetzt über Steuern oder die Fahrkarte bezahle, ist doch rechte-Tasche-linke-Tasche.
Wie bei den meisten Subventionen.

Du meinst, das hat nix mehr mit Containern zu tun? :eek:
Früher gab es die DHL Containerzüge, die fuhren recht schnell und nahmen gerne die Neubaustrecken...
 
die Restriktionen machen einen regelmäßigen Güterverkehr sogut wie unmöglich(nur Nachts-kein Gegenverkehr-Lastbegrenzung)
so hat es seit 8 Jahren ein Containerzug über die Strecke geschafft
für andere Strecken ist es noch schlimmer,da ist die Trassierung so steil das Güterverkehr faktisch nicht möglich ist

das ganze war auch schon mal Thema in einer Eisenbahnzeitung(EK oder Eisenbahnmagazin)

fb.
 
Du hast recht, es fahren nicht jede Stunde ein Zug in jede Richtung, es sind weniger
Pro Tag fahren rund 30..32 ICE gen Süden. Nach Norden werden es nicht viel weniger sein. Im Schnitt deutlich mehr als einer je Stunde.
 
die Restriktionen machen einen regelmäßigen Güterverkehr sogut wie unmöglich(nur Nachts-kein Gegenverkehr-Lastbegrenzung)
Nur Nachts ist falsch.
Richtige Formulierung wäre: Tagsüber ist durch das Tunnelbegegnungsverbot einfach kein Platz.

Kein Gegenverkehr ist ebenfalls falsch.
Richtig wäre: es gibt das Tunnelbegegnungsverbot, da die VDE 8.1 keine Zweiröhrentunnel hat und sich zwischen Bau und Inbetriebnahme die Regelungen nunmal verschärft haben.

Lastbegrenzung:
Gibt es nicht. Die Topografie ist nunmal so, wie sie ist. Physik lässt sich nicht überlisten.
so hat es seit 8 Jahren ein Containerzug über die Strecke geschafft
Ich weiß es nicht genau. Aber eins weiß ich: Auch das ist falsch. Ich hab selber schon mehrere Fahrpläne dort lang gemacht.
 
Ich finde den Spruch "Rechte Tasche, linke Tasche" nicht gut. Mag in einem Privathaushalt zutreffen, aber bei Staat mit hundertausenden Mitarbeitenden, Teilorganisationen usw. , da dient das nur In Transparenz und am Ende falscher Verteilung der Mittel.

Das mit den verschärften Tunnelregeln, Bestandsschutz gibt es nicht? Welchen Unfall gab es denn, dass das plötzlich für zu gefähtlich angesehen wird? Danke.
 
Richtig wäre: es gibt das Tunnelbegegnungsverbot, da die VDE 8.1 keine Zweiröhrentunnel hat und sich zwischen Bau und Inbetriebnahme die Regelungen nunmal verschärft haben.
Zum TdoT nach Sonneberg ist uns ein ICE im Tunnel entgegengekommen, gilt das nur für ICEs und Güterzüge oder ?
 
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