Es gab bei der DR immer wieder Versuche eine automatische Mittelpufferkupplung einzuführen. Erste deutsche Versuche führten zur Scharfenbergkupplung, die aber für schwere Güterzüge ungeeignet blieb. Schon in den 1950er Jahren und in den 1960ern wurden die Versuche zu einer einheitlichen internationalen Mittelpufferkupplung für Ost und West auch auf Betreiben der Sowjetunion intensiviert. Der große Bruder hatte bis 1957 seinen Fuhrpark auf die SA-3 umgestellt und die Vasallen sollten endlich nachziehen und kompatibel zum Westen bleiben. Die DR entwickelte die zur SA-3-Kupplung kompatible Intermat-Kupplung bis in die 1970er Jahren intensiv weiter, die auch zu zeitgleichen westlichen Versuchen wie der von Knorr-Bremse entwickelten AK69e kompatibel war, aber das Projekt scheiterte letztlich. Das Hauptproblem war, dass die SA-3 und auch die kompatible Intermatkupplung sowie die westliche AK69e mit den bei der DR und der DB existierenden engen Kurvenradien in Güterbahnhöfen oder bei Werksanschlüssen Probleme hatte.
Bei der DR waren dennoch fast alle Neubauten auf die Umrüstung auf eine Mittelpufferkupplung vorbereitet, sie erfolgte aber nie.
Heute versucht die DB das Problem endlich zu lösen, aber selbst heute, wo keine Güterbahnhöfe oder Werksanschlüsse mehr existieren, ist das ein nunmehr ernsthaft verfolgtes Zukunftsprojekt für die 2030er Jahre.