BR 81 und BR 92 haben bisher keine Beleuchtung. Die könnte man einbauen, aber das wird nicht trivial. Bei BR 56 und 86 ist es einfacher. Ich habe zu DDR-Zeiten die Lichtleiter rausgeworfen und LED so klein gefeilt, dass sie in die Lampen passen. Sah gut aus, allein das Licht ist quittengelb. Heute haben die Loks Bestandsschutz und kommen nicht mehr zum Einsatz. Etwas einfacher ist die Beleuchtung der BR 35. Hier kann man den Glaskörper durch zwei warmweiße LED mit passendem Durchmesser ersetzen.
Ich gehe mal davon aus, dass du weist, auf welcher Seite ein Lötkolben warm wird, also sollte die Verbindung mit Lackdraht (ich nutze als Spender geschrottete Weichenantriebe) kein Problem sein. Ich empfehle eine Schutzdiode einzubauen. Der Vorwiderstand berechnet sich so:
R = (Versorgungsspannung - Spannungsabfall der LEDs)/Stromstärke der LED
Die Versorgungsspannung dürfte bei 12 bis 18 V liegen und der Spannungsabfall über der LED liegt bei weißen LED bei 3 bis 3,3 V pro LED, die Stromstärke der LED liegt bei maximal 0,02 A.
Mit der Rechnung kommst du bei 18 V und zwei LED auf einen Widerstand von ca. 600 Ohm. Bei 12 V sind es nicht mal 60 Ohm. Ein sicherer Wert, der auch Spannungsspitzen ab kann, wäre 300 Ohm.