• Hallo TT-Modellbahner, schön, dass du zu uns gefunden hast.
    Um alle Funktionen nutzen zu können, empfehlen wir dir, dich anzumelden. Denn vieles, was das Board zu bieten hat, ist ausschließlich angemeldeten Nutzern vorbehalten. Du benötigst nur eine gültige E-Mail-Adresse und schon kannst du dich registrieren.
    Deine Mailadresse wird für nichts Anderes verwendet als zur Kommunikation zwischen uns.
    Die Crew des TT-Boardes

Preußische Kleineisen in Code 60 - Bedarf?

Besteht Interesse an preußischen Kleineisen für Code 60 Gleis?

  • Grundsätzlich ja, aber falscher Schienentyp. Code 55 wäre besser.

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ich würde 250 Spritzlinge nehmen.

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    8
  • Diese Umfrage wird geschlossen: .

madas

Foriker
Beiträge
2.837
Reaktionen
2.446 188
Ort
GG
Moin,

anbei mal eine kleine Marktabfrage, ob es noch mehr Interessenten für preußischen Kleineisen für Code 60 Gleis gibt.
In Zusammenarbeit mit der Firma Hädl sollen selbige hergestellt werden. Das agnze lohnt sich aber nur, wenn insgesamt
mindestens 1500 Spritzlinge über einen Zeitraum von ca. 2 Jahren (vielleicht lässt sich das auch noch um ein Jahr verlängern)
abgenommen werden.

Damit man etwas kalkulieren kann, kommen hier ein paar Eckdaten:

12m Joche (in TT 10cm) gab es mit 13-16 Schwellen, soweit mir bekannt. Heißt man bräuchte für 10cm TT-Gleis zw. 26 und 32 Kleineisen (Vergleich TTFiligran 40 pro 10cm Holzschwellenvariante). Davon sind die 4 an den jeweiligen Enden Hakenplatten. Die gleichen Hakenplatten wurden auch für Weichen auf Holzschwellen benutzt. Daher ist angedacht pro Spritzling 32 normale Kleineisen (für die Mittelschwellen) und ca. 10 Kleineisen in Hakenplattenform (für die Stoßschwellen bzw.Weichen) unterzubringen. Die überzähligen Kleineisen in Hakenplattenform vom normalen Streckengleis kann so für den Weichenbau benutzen. Somit bräuchte man für 1m Streckengleis 260-320 Kleineisen, je nach Gleisbauart, sprich Hauptbahn oder Nebenbahn usw. Oder anders gesagt pro 1m Streckengleis 10 Spritzlinge.

Nun die gute Nachricht: der Preis lege um die 1,50€ pro Spritzling.

So in etwa werden aussehen (Hädl passt das Ganze noch etwas an, damit der Formbau auch klappt) und es werden höchstwahrscheinlich 2 Befestigungszapfen werden:

1777122194832.png

Also falls Interesse besteht, wäre es sehr nett, wenn Ihr Euch für eine der Auswahlmöglichkeiten entscheiden würdet.

Vielen Dank.

madas
 
Und die Joche?
@Stardampf ich meinte, wo gibt es die? Auch bei Hädl?
Müsste ich Hädl noch einmal fragen, ob sie diese auch liefern könnten. Wenn nicht, kann ich aber gerne die Dateien zur Verfügung stellen. Schraube bekommt das auf jeden Fall hin. Und vielleicht stellt man sie dann über die EP1 Seite zur Verfügung, wie Kleineisen eventuell auch.
 
Da die Gleisjoche zwar unterschiedlich lang sind, die verschiedenen Abstände an den Übergängen aber ähnlich, könnte man den inneren Teil (mit den gleichmäßigen Schwellenabständen) als "Meterware", die Übergänge (beide Seiten inkl Doppelschwelle) als weiteren Teil. Dann hat man mit zwei Teilen eine größere Anzahl an Möglichkeiten.
 
Da schauen wir dann mal. Aber ich würde die Übergänge in der Mitte platzieren und nach Links bzw. Rechts dann die anderen Schwellen dransetzen. Und hier dann die Schwellenanzahl fürs längste Gleisjoch als Standard nehmen. Wer es dann kürzer braucht, trennt links und rechts etwas ab.
Problem ist aber auch, dass es die 12m Joche mit verschiedenen Anzahl an Schwellen gab. Abhängig von der Einsatzart. Sprich Haupt- oder Nebenbahn usw.
Ich denke hier sollte man sich zum Anfang auf die gängigsten Varianten (Vorschläge nehmen wir gerne entgegen) konzentrieren. Ausbauen kann man immer noch. Bzw. auf Anforderung fertigen. Das sollte ja recht flott gehen.

Weichen(joche) sollen ja auch noch folgen. Dazu muss ich aber noch einiges konstruieren und testen. Dauert also noch etwas.
 
Mit Weichen könnte das auch für mich interessant werden. Kleiner als Code70 hab ich mir noch nicht getraut.
Poldij :versteck:
 
Kleiner als Code70 hab ich mir noch nicht getraut.
Code 55 wäre mir auch zu knapp für Kleineisen. Code 60 geht aber gerade so. Nach NEM hätte man vom Schienenfuss nach oben ca. 0,52mm zur Verfügung (bei den TTFiligran Profilen wohl auch 0,54-0,56mm). Schienenfuss abziehen, bleiben ca. 0,3mm drüber damit bei NEM Radsätzen nix rattert.
 
Hallo,
da ich mich zur Zeit selber zu preußischen Weichen ein wenig belese finde ich die Kleineisen sehr interessant.
Ich bin auch u.a. über dieses Dokument gestoplert, wo einige Dinge zu Schwellenabständen beschrieben werden.

Ich bin hätte tendenziell auch mehr Interesse an Code 55. Bei meinen Testprofilen hat aber interessanterweise das Code 55 (Hobbyecke Schuhmacher) einen etwa 0,1mm breiteren Fuß als das Code 60 (Peco).
Hier habe ich eine Übersicht mit dem Maßen einiger Schienenprofile gefunden. RST-Eisenbahnmodellbau bieten laut Homepage die Profile von Micro Engineering an.

Passen an den Spritzling auch noch ein paar Laschen (zum Einkleben in die Schiene)? Auch wenn diese dann wirklich vom ausgewähltem Profil abhängig sind. Und kannst du noch die Schrauben etwas verdrehen, damit der Vierkant nicht immer parallel zur Schiene steht? Sieht man wahrscheinlich aus 30cm nicht mehr, aber das (Ge)Wissen ... ;)

Sind die Spritzlinge als Einmalauflage geplant oder kommen die auch ins reguläre Lieferprogramm von Hädl?
 
Hallo

da ich mich zur Zeit selber zu preußischen Weichen ein wenig belese finde ich die Kleineisen sehr interessant.
Ich bin auch u.a. über dieses Dokument gestoplert, wo einige Dinge zu Schwellenabständen beschrieben werden.
ja dieses Dokument liegt mir auch vor. :)

Ich bin hätte tendenziell auch mehr Interesse an Code 55. Bei meinen Testprofilen hat aber interessanterweise das Code 55 (Hobbyecke Schuhmacher) einen etwa 0,1mm breiteren Fuß als das Code 60 (Peco).
Hier habe ich eine Übersicht mit dem Maßen einiger Schienenprofile gefunden. RST-Eisenbahnmodellbau bieten laut Homepage die Profile von Micro Engineering an.
Ja, Code 55 hat einen breiteren Fuß.
Code 60: 1,2-1,3 mm und Code 55: 1,35-1,4

Die Kleineisen sind mit einer max. Fußbreite von 1,3 mm geplant. Wird für Code 55 wohl zu eng.

Passen an den Spritzling auch noch ein paar Laschen (zum Einkleben in die Schiene)?
Die würde ich dann wohl ätzen lassen.

Und kannst du noch die Schrauben etwas verdrehen, damit der Vierkant nicht immer parallel zur Schiene steht? Sieht man wahrscheinlich aus 30cm nicht mehr, aber das (Ge)Wissen ... ;)
Kann ich so weitergeben. Aber ehrlich, das wird bei 0,25mm (kaum) einer sehen.

Sind die Spritzlinge als Einmalauflage geplant oder kommen die auch ins reguläre Lieferprogramm von Hädl?
Dazu kann ich derzeit noch keine endgültige Aussage treffen. Nur so viel: Wenn die Form einmal hergestellt wurde, kann man diese Kleineisen auch später noch einmal herstellen. Die Umfrage dient ja erstmal nur dazu, herauszufinden, ob überhaupt Interesse besteht und mit welchen Absatzzahlen man rechnen könnte.

VG
 
Die Kleineisen sind mit einer max. Fußbreite von 1,3 mm geplant. Wird für Code 55 wohl zu eng.
Lassen sich nicht evtl. noch die 0,1mm in der Toleranz der Form finden? :lupe: Das würde die Optionen beim Gleisbau vergrößern, Code 60 auf den Hauptgleisen und Code 55 auf Nebengleisen, Gleisanschlüssen etc. Wenn nicht, muss ich dem Code 55 einen schlankeren Fuß feilen...
Die würde ich dann wohl ätzen lassen.
Auch gut.
Kann ich so weitergeben. Aber ehrlich, das wird bei 0,25mm (kaum) einer sehen.
Naja, ist wirklich nur für das gute Gewissen. 😇 Ich habe mir Schwellen von Tillig, Kühn und Peco angeschaut. Nur bei Kühn kann ich bei guter Vergrößerung 🔬 an der Hakenschraube einen Sechskant ausmachen. Mit bloßem Auge sehen diese Muttern aber auch rund aus. Alle anderen betrachteten Schrauben sind nur noch kleine Kunststoffknubbel. Es wird hier wohl am Ende technologiebedingt in unserem Maßstab auch nicht viel anders aussehen.
 
Das würde die Optionen beim Gleisbau vergrößern, Code 60 auf den Hauptgleisen und Code 55 auf Nebengleisen, Gleisanschlüssen etc. Wenn nicht, muss ich dem Code 55 einen schlankeren Fuß feilen..
Also Oberbau 6 und 7 war z.B. für die Hauptbahnen gedacht. 10 und 11 für die Nebenbahnen. 8 und 9 für besondere Hauptbahnen.
Die Schienen von 6 und 10 unterschieden sich nur in der Höhe um 5mm, was einem höheren Schienenkopf geschuldet ist. Dat wären 0,04mm in TT. Ob man da wirklich 2 Schienenformate für brauch? Ja, Code 55 wäre sicher wünschenswert, aber wegen der Betriebssicherheit und Konformität zur NEM würde ich nicht unter Code 60 gehen. Auch hier wird es mit den inneren Haltenasen schon knapp, aber es sollte gerade so ausreichen. Bei Code 55 sehe ich das nicht mehr machbar.


Schraubendrehung ist aber notiert.

VG
 
Nun, für die Schmalspurbahn wären sächsische Hakenplatten das Objekt der Begierde. Dort ist der Haken auf der Innenseite der Schiene. Zwei Schrauben befestigen innen die Platte. Außen hält ein Nagel die Schiene.

Laut Röll: Enzyklopädie des Eisenbahnwesens war es in Preußen genau anders herum, der Haken außen, innen eine Schraube statt Nagel.

Insofern die wichtigste Frage: sind die Kleineisen symetrisch, also rum wie num einbaubar?

Hast du auch ein Bild der konstruierten Hakenplatten?

Wenn es nur 10 Hakenplatten je Spritzling sind, dann wird auch mit 1,50 € pro Spritzling recht teuer. Bei Schwellenbreite im Original von 200mm und Schwellenabstand von 650mm braucht man in TTe aller 850mm/120=7,1 mm eine Schwelle. Pro Meter also 1.000/7,1 = 141 Schwellen und 282 Kleineisen. Der Gleismeter kostet 282 * 1,50€/10 = 42,30€ alleine fürs Kleineisen.

Womöglich ist der Unterschied zwischen Kleineisen mit und ohne Haken kaum sichtbar und beides schon viel besser für Länderbahngleise als alles andere am Markt.

Vielleicht lässt sich der Spritzling aus so bauen, dass man zwei Äste hat, die leicht abbrechbar sind. So kann man mit einem Spritzling zwei Produkte anbieten.

Code 60 ist aber zu hoch für Schmalspurbahnen. Code 40 wäre optisch ideal (0,039mm Fußbreite). Aber da können die Innenschrauben kaum Höhe haben, schon gar nicht die Schiene halten. Sonst würden die Spurkränze auflaufen. Die Kleineisen müssten dann angeklebt werden, was ich mir antun würde.

Code 50 wäre der gute Kompromiss für Schmalspurbahnen (0,49-0,55mm Fußbreite). Es wäre zu testen, ob für Code 50 konstruierte Kleineisen auch bei Code 40 gehen, wenn man die Schrauben innen runtergefeilt und die Kleineisen anklebt.

Einen Vergleich der Hakenplatten aus Preußen / Sachsen sieht man hier: trainz.de: Gleise für Trainz - Gedankenaustausch, Synergien, etc.
Originalbilder von sächsischen Schmalspuroberbauformen gibt es hier: bimmelbahn-forum.de: [?] Oberbau bei sächsischen Schmalspurbahnen
Eine Zeichnung des sächsischen Originals der Hakenplatte gibt es bei Röll:Enzyklopädie des Eisenbahnwesens.
 
Nun, für die Schmalspurbahn wären sächsische Hakenplatten das Objekt der Begierde.

Häh? Also hatten preußische Schmalspurbahnen in Pommern oder Schlesien auch sächsischen Oberbau? Ich zweifle.
Nur zu Info: Es gibt Schmalspurbahnen auch außerhalb von Sachsen (tatsächlich noch viel mehr und in unterschiedlichsten Spurweiten ;) ). Das war ein globales Konzept. Sachsen hatte weder das größte, noch das erste Netz, es ist halt nur noch in Teilen vorhanden (jetzt könnte man am frühen Morgen gemein sein und Gründen nennen, aber das lasse ich mal lieber. Ich will hier ja was ab haben ;) ).

Generell ist Code 60 natürlich für solche Zwecke - jenseits von Sachsen - etwas sehr stabil aber fineScale in 1:120 muss in meiner Welt nicht sein. Die alternativen sind Code80+ und TTfiligran mit seinen schwächen oder der komplette Eigenbau (ab 1:45 macht das echt Spaß aber in winzig? Nein danke). Ich persönlich muss hier nicht bei 100% ansetzen.
 
Zurück
Oben