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Piko BR 91 (T9.3)

Optisch ist das schon ne richtig chice Lok.
Hier hat TT-Kurier auch Recht - es ist eine sehr gut aussehende Lok die mir erstklassig gefällt und auch mit dem Sound wäre ich sehr zufrieden, nur mit der Zugkraft halt nicht und die ist der Grund der Rücksendung.
Natürlich könnte jetzt der Händler mir eine Nachbesserung anbieten und die Feder wechseln und was weiß ich was noch und sie hat dann die gewünschte Zugkraft, dann würde ich mich bestimmt freuen - wobei ein Wermutstropfen trotzdem dabei wäre - warum erst, wenn man vom Widerufsrecht gebrauch macht. Aber auch das hatten wir ja als gebahren seitens Piko schon.
Von meiner Warte her bekommt Piko (nicht die BR91.3 !) so langsam aber sicher Punkteabzug bei mir.
 
Du hast m.E. viel Geld für eine nagelneue Lok bezahlt um dann als nächstes mit Umlauten zu beginnen ...
Meinst du etwa „hätte“, „wäre“ oder „könnte“??

... genau wie die ewige Leier vom Totschlagargument "... aber basteln macht mir doch Spaß."!
Is in unserem Falle nich das „Totschlagargument“, sondern das Argument, was die Modellbahn am Leben erhält.
„Immer öfter wird von vielen wegen höherer Preise herumgejammert“ is für mich eher ein Totschlagargument, denn genau von denen, die Spaß am Basteln haben, wird eher nich gejammert.
„Konsequenz ist anders …“ Genau! Einfach hier abmelden und nix mehr kaufen. Kein Gemecker mehr, kein Gejammer mehr und auch kein funktionsloser Müll mehr. Soll’n die doch seh’n, wie weit die damit kommen …
Ja ja ja, ich gebe zu, is ja alles nich falsch, was du schreibst. Aber vorbehaltlos richtig is’es auch nich.

Ich hab bisher nur gelesen und kann und mag das hier alles nich wirklich verstehen. Irgendwie (für mich!) ein Sturm im Wasserglas.
Mir scheint, es geht zumeist nur noch darum, als Erster den Besitz zu vermelden und ein Video präsentieren zu können. Einen wirklichen Test hab ich hier jedenfalls noch von keinem geseh'n oder gelesen. Es gibt so gut wie keine Detailbilder und früher mal wichtige Atribute wie Auslauf werden kaum erwähnt. Was hat sich da der Eine oder Andere vor Jahren noch Mühe gegeben ...
Statt dessen ... Kaufverweigerung. Der Brüller is aber (meiner Meinung nach!):
Geht gar nicht. Bei mir bleiben alle Fahrzeuge im Originalzustand damit diese später mal mit guten Gewissen in der OVP verkauft werden können!!
Da weigert sich jemand, sich mit ein paar Handgriffen selbst eine Freude zu machen, nur damit später der der erhoffte Erlös noch eintritt!?!?
Kleiner Tipp: Kauf Handarbeitsmodelle nich mehr existierender Kleinserienhersteller. Liefen zumeist zwar noch weniger brauchbar, waren und sind allerdings beim Wiederverkauf wesentlich profitabler! Meine Herr'n ...

Ob ein Modell brauchbar is und was es so schafft, bekam ich im Zweifelsfall immer raus, wenn ich (bei Problemen) zum Testen vorübergehend alles Überflüssige weglasse. Beim Wiederanbau merkt man schon, wenn was hakt. So hab ich’s auch dieses Mal gemacht und wollte den Vorläufer erstmal demontieren. Das is aber gar nich notwendig, denn man merkt schnell, wo’s klemmt. Ja klar, das mit der Feder is Mist. Is aber auch nix Neues. Federspannung am und über dem Laufgestell is seit den ersten 01er und 52er bei Problemen immer mal wieder ein zu kontrollierender Punkt. Und sein wir mal ehrlich, bei diesem Modell rauszufinden, dass der Vorläufer zu viel Federspannung bekommt, is nich die schwierigste Sache. Die Lok wippt ja fast auf dieser Achse!
Belastet man diese Feder, drückt sie den Federstift derart von unten gegen das Rahmenteil, dass er kaum noch daran gleitet. Das fällt so lange nich auf, wie es eben gerade aus geht. Sobald aber eine Kurve kommt und das Vorlaufgestell ausschwenken muss, fällt diese Gleitbewegung extrem schwer, die Lok drängt gerade aus und zwängt so im Gleis. Kommt eine (wie auch immer gestaltete) Steigung oder erhöhte Last an der Kupplung dazu, bleibt die Fuhre schon mal stecken. Also hab ich Feder samt Stift ausgebaut.
Ein möglicher Denkansatz wäre:
Könnte man die ... ggf. auch ausbauen, und dafür das Vorlaufgestell mit Blei etwas schwerer machen?
Den Vorläufer dann allerdings beschweren, halte ich für die falsche Lösung. Das mangelnde Gewicht wäre ja wieder nur das Symptom (schwer drehende Laufachse) zu bekämpfen, die Ursache dafür wäre, etwas an den Schleifkontakten zu ändern. Weglassen is eine Variante, es gibt zahlreiche C-Kuppler, die auch so sehr gut funktionieren. ODER aber ändern. Habt ihr euch mal die Schleifkontakte angesehen? Wenn man von den zwei Fahnen pro Seite jeweils eine entfernt, funktioniert das immernoch genauso gut und man hat die dort bremsende Kraft halbiert. Dabei kann man die verbleibenden 2 Fahnen auch gleich noch so einstellen, dass diese 'nur noch' mit ausreichendem Druck anliegen. Außerdem hab ich die Federn der B-Achse weggelassen, da deren unbedingte Notwendigkeit sich mir noch nich offenbart hat. Das Modell läuft spitze und zieht auch! Die Vorlaufachse dreht leicht, läuft und lenkt sicher.

Nebenbei bemerkt gibt es einen prall gefüllten Zurüstbeutel mit vielen doppelt beigelegten Kleinigkeiten, obwohl für den normalen Betrieb schon alles an der Lok vorhanden ist. Ich wünschte mir allerdings ein paar Vorbildangaben mehr. Bei all den beigelegten Zurüstteilen kann man schlecht sagen, was bei dieser Nummer nun gerade dran gehört und was nich. Ich habe leider nur zwei Bilder und zu denen passt das Modell nur bedingt. Einige Details sind einfach nich richtig, andere zweifelhaft.
Dennoch: ich finde das Modell super!!
Ein dreifach Hoch auf stolli! Er sollte recht behalten.
Und ich kaufe nahezu immer aus der ersten Serie. Meine Verzweiflung hält sich aber irgendwie in Grenzen ...
 

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Wenn man von den zwei Fahnen pro Seite jeweils eine entfernt, funktioniert das immernoch genauso gut und man hat die dort bremsende Kraft halbiert. Dabei kann man die verbleibenden 2 Fahnen auch gleich noch so einstellen, dass diese 'nur noch' mit ausreichendem Druck anliegen.
Ich bin ja eher Fan von Ausfallsicherheit und würde alle 4 Fahnen, wenn auch mit reduzierter Kraft, weiterbenutzen.
Ich habe leider nur zwei Bilder und zu denen passt das Modell nur bedingt.
Gerade von der 697 wurden einige Bilder von freundlichen Boardlern im Thread verlinkt oder eingestellt!
 
Gibt es "Sachzwänge", die

so weit oben darzustellen?
Mit meiner ersten Version der schwarzen Schallkapsel ja. Die hätte die eigentliche Feuerbüchse verdeckt. Deshalb hatte ich sie angedeutet. Also mehr Schein als Sein. Jetzt mit der gefunden durchsichtige Schallkapsel im ZRT Beutel, könnte sie an originale Stelle und würde durchscheinen.
 
Hallo, meine Piko BR91 ist da. Optisch und Fahrweise sehr gut. Was die Zugkraft betrifft, schafft die Kleine 6 Zweiachser den Berg hoch. Es ist eine Mischung aus Hädel, Tillig und Saxionia. Kann nicht Klagen, aber ein wenig Ballast wird sie noch bekommen. Grüße Mike
 
Vielleicht ist deutsch nicht seine Muttersprache?
Ja, das ist möglich. Allerdings gibt es heute technische, einfache Möglichkeiten.
Schreibe in Deiner Muttersprache, übersetzen, hier einstellen. Holpert sicher etwas, ist aber deutlich verständlicher.
Hier schreibt er, wenn er schreibt, sehr aufgeregt und benutzt komische Worte.
 
Hallo TT Kurier! Ich habe meine Loks mit Steigung getestet mit 3wagen 2achser ! Leider stimmen mit deiner Angaben zu 12 Achsen nicht überein , das sind 50% zuviel ! Den Loks umtauschen und dann ist die nächste Loks auch zu schwach , weil der Loks 90 gramm zu leicht ist! Ich bin ja nicht selber zu blöd? Ich kann ja mit Mathematik und Technik gut umgehen!
Gruß Jens.
Hat eher was mit Physik zu tun…
 
Ich bin ja eher Fan von Ausfallsicherheit und würde alle 4 Fahnen, wenn auch mit reduzierter Kraft, weiterbenutzen.
Kann man machen, is aber nich notwendig. Das merkt man schon beim Schneiden, das Material is nich besonders zart.
Alle vier Fahnen is eben doppelt so viel Bremskraft …
Gerade von der 697 wurden einige Bilder von freundlichen Boardlern im Thread verlinkt oder eingestellt!
Naja, eben. Genau die passen nich. Ich dachte schon an Vorbildangaben zum dargestellten Modell.
Die, welche behaupteten, passende Bilder geseh'n zu haben, haben nix verlinkt.

Die Schleifkontakte sind auch (ich hoffe, man entschuldigt meine Blasphemie) falsch konstruiert. Ein viel zu kurzer und deshalb viel zu harter Federweg. Ich hätte das so (siehe Bild) mit Bronzedraht gemacht, wesentlich länger und federt daher weicher. Der sichere Kontakt kommt dann durch die Schleifbewegung.
Lässt sich das einmal zusammen fassen?
Einiges steht ja schon in verschiedenen Posts, vielleicht is das aber zusammenfassend geschrieben gar nich so schlecht.
Was auf die Schnelle auffällt:
Glocke zu nah an der Esse, genietete statt geschweißte Wasserkästen, Dampfpfeife auf dem Führerhausdach statt auf dem Kessel hinter dem Dom, Handlauf auf dem Kessel links falsch, vorn Lampenhalter für drittes Licht falsch, Tritt an der Führerhausseite fehlt, Hauben über vorderen Führerhausfenstern fehlen, Zuleitungen für Beleuchtung hinten falsch verlegt (statt Regenablauf), hinten fünf statt drei Stützen für Kohlekastentritt, genietete statt geschweißte RKT-Scharniere und der Werkzeugkasten unter dem Führerhaus hat drei statt zwei Scharniere. Dass einige Leitungen variieren is zu vernachlässigen und dann das mit dem Windabweiser … spar ich mir …
 

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Was vielleicht hilfreich wäre, ist eine Art Umrechnungstabelle...
Was soll das bezwecken?

Die 440PSi des Vorbilds haben so schon kaum die Wurstscheibe vom Teller gezogen, waren aber für bestimmte Einsatzszenarien abseits von Strecken mit starken Neigungen gut geeignet.
 
So, diesen Zug schafft sie bei mir auf der Anlage. Die Steigung beträgt bis zu 3,5 Prozent. Vorwärts/ Rückwärts macht keinen Unterschied.
Wie schon mal geschrieben, jetzt 103 Gramm und keine Schleifer mehr am Vorläufer.
Die Jatt-Lok schafft aufgrund ihres höheren Gewichtes noch ein paar Wagen mehr.

Gruß Frank
 

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... ob das auch in der Großserie umsetzbar ist.
Ob man jetzt einen Blechstreifen oder einen Draht biegt und ob man das Eine oder das Andere an die Litze lötet, scheint mir ... so oder so umsetzbar zu sein.
Wie auch immer, die angewendete Lösung is unglaublich straff und denkbar ungünstig.
 
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