Um mal ein bißchen Wasser auf die Mühle zu gießen, mal meine neuesten Projekte. Ladegut; weil ein Samms braucht nun mal das oben drauf, wozu er originär gebaut wurde. Das ist nur ein Test für die eigentliche Darstellung erlebter Zeitgeschichte, Verladung des 115 unabhängigen Panzerregiments der GSSD in Wegeleben. Da fehlte auch immer mal eine Ecke vom Stellwerk, die Laderampe war nicht ganz einfach zu erreichen. Manchmal fuhren die "Russen" tagelang, nicht weit vom Gartenhäuschen entfernt, durchs Gelände. Als Kinder waren wir in den Großen Ferien mit dem Fahrrad dort zum Gucken. Und es gab immer mal eine Einladung mitzufahren. Nach dreihundert Metern wieder Aussteig, die Taschen voller Konfekt und Snatschki. Zurücklaufen und wieder per Anhalter mitfahren. Mädchen wurden auch zurückgefahren, meine Schwester musste nicht zurücklaufen, sie wurde gefahren, short cut durch ein Wäldchen, Luken dicht, Kanone nach hinten und dann knickende Kiefern. Kindheitserinnerungen eben. Und der Kreis schloß sich in Khazmas, einem aserbaidschanischen Provinzkaff. Im Haus, achos, ich muss erzählen, daß ich sechs Jahre dort große Eisenbahn gebaut habe, lebte ein Tankist. Irgendwann fragte er mich, wo denn genau aus Deutschland ich herkomme. Ich hatte bei solchen Fragen immer Magdeburg angegeben. Die Alten kannten es, waren oft selbst dort, die Jungen wussten, daß Opa dort war..... Er pokerte, ob ich denn Halberstadt kenne. nach einem Ja, nun der Royal Flash. Ob ich denn Quarmbeck kenne. Normalerweise ein Knockout, wer kennt schon Quarmbeck. ER war überzeugt, er hat mich. Ich fragte, ob er Quedlinburg kennt und das Steinholz dort. Steinholz, da waren immer Kinder mit Fahrrädern... , die haben wir mitgenommen ein Stück immer.
Nicht zu leugnende Zeitgeschichte eben. Und technisch ist ein Panzer eben doch etwas aufregender als Biogemüse oder THW oder sonstiger gerne zitierter Ersatz. Es wird ja bei all diesen korrekten Diskussionen gerne vergessen, das er nur dasein muss, um nicht zu schießen. und ja, auch gegen das eigenen Volk.... Was nicht alles gegen das eigene Volk eingesetzt, Verdummung, Ablenkung, "Brot und Spiele", heute Fußball und F1 und etliche Superstarshows.
Und eigentlich folge ich ja nur dem Trend. Jeder schreit ja jetzt nach Aufrüstung mit Superwaffen, selbts Gruppierungen, die lediglich auf die Nachhaltigkeit eines Geschoßes wertlegen schreien nach Militär, gut, diese natürlich nicht selbst, dafür gibt es ja Outsourcing.
Wenn es da man nicht nur ums Geschäft geht, wo bleibt der Mensch. Und wo bleibt die Bereitschaft "Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muß; verteidigen sollte.... Nicht wegposaunt, nicht delegiert. Da behalte ich doch gerne die Erinnerungen an Snatschki und Konfekt und ende mit Wilhelm Busch "Bewaffneter Friede".
Egal, technisch auch im Kleinen eine Herausforderung, wenn man nicht dem klobigen Trend des Marktes folgen möchte. Und es sind aussschließlich Modelle der NVA. Was es sonst auf dem Markt gibt, sind frühe Versionen der sowjetischen Streitkräfte, Bergebalken unter dem Heck, 300 Liter Rollreifenfässer, die es si nie bei der NVA gab. Wenn schon Technik und Zeitgeschichte, dann bitteschön richtig. So sidn die frei verfügbaren Cad-Modelle im Internet nicht grundlegend falsch, aber eben nicht NVA, da stimmt auch der Turm nicht.
Das Triebwerk ist durchbrochen, noch nicht angebracht sind die Trossen. Manches ist etwas größer als der Maßstab es hergeben würde, aber sonst sieht es das Auge einfach nicht mehr. Es ist nur der Test für einen anderen Typ, was ist machbar, wie nimmt man es wahr, was ist die richtige Farbe, wie wirkt diese bei welchen Licht usw.
Die Bilder sind auf einem Wassertrogabschnitt der LNER gemacht worden, Gleisabstand 3,50m. Eine kleine Referenz zu unseren britischen Nachbarn. Frage, wie stellt amn im Modell einen Overflow dar? Das dann im übernächsten Leben. Jetzt erstmal Wegeleben mit Panzer im Stellwerk.