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Modellbau Ostbrandenburger Kleinbahnschmiede

RoFra

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Seid gegrüßt,
da sich der Fahrzeugbau aus Bausätzen/Eigenbau in TTe als erstaunlich spaßig herausgestellt hat, dazu noch platzsparend ist und recht wenig Dreck macht, haben sich rund um mein kleines TT Modulprojekt doch viel zu viele Fremdfahrzeuge angefunden. Hier scheint eine gewisse Schwelle überschritten und nun vermehren sich die kleinen Modelle fröhlich, sodass ich ein extra Faden lohnt.

Zum Warmwerden habe ich mir für die kommenden kalten Abende ein paar Bausätze von DK Modell gegönnt. Es handelt sich um 3 schmalspurige (760mm Spurweite also TTe) Altbauwagen aus Zeiten der Doppelmonarchie Österreich Ungarn. Generell waren die altösterreichischen Wagen einheitlich aufgebaut und weit verbreitet, wodurch die Fahrzeuge nach dem Zerfall des riesigen Reiches in vielen Ländern weiter genutzt wurden. Das macht die nach tschechischen Museumsfahrzeugen gestalteten Bausätze recht breit einsetzbar. Ich tendiere gerade zu italienischen Vorbildern. Soweit bin ich hier aber noch nicht. Da ich eine Vorliebe für Packwagen habe, möchte ich mit eben einen solchen hier Starten:

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Dooferweise habe Ich mich erst beim Bau für einen Baubericht entschieden, deswegen sind hier Teile schon gebaut. Die Anleitungen sind herstellertypisch wortkarge Teilelisten mit Platzierungenhinweisen. Den einzigen beschreibenden Text habe ich gekonnt ignoriert. Es wird empfohlen die Fensterrahmen vor dem Einsetzen zu lackieren... ich bin da aus div. Gründen skeptisch wie gut das funktioniert. Es kann mir aber auch egal sein, denn farblich unterschiedliche Fensterrahmen lassen sich auf keinen meiner Vorbildbilder erkennen :) Erstmal haben mich trotzdem die Kleinteile wieder erschlagen, am Ende flutsche aber bisher alles.

Naja Fast, die Fensterrahmen hatte ich so nicht in Erinnerung. Die müssen nämlich per Hand ausgerichtet und dann befestigt werden.

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Gut das der Wagen nicht all zu viele hat und so stand recht schnell der hintere Eingang vor mir...

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... dann die erste Seite. Ein paar der Kleinteile, wie die Fensterbretter sind etwas nervig, zumal mir eins abhanden gekommen ist und aus Platinenresten ersetzte werden musste. Auf die Türklinken habe ich verzichtet.

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Und nach einem Abend habe ich jetzt schonmal den Wagenkasten ohne Türen. Die Griffstangen habe ich mit <1mm Abstand zum Wagenkasten vll. etwas "tief" eingehangen aber ansonsten bin ich mit Modell und Umsetzung erstmal zu frieden. Soviel kommt da auch nicht mehr, wobei die Schiebetüren bzw. Beschlagteile heiß werden dürften.

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Ein bis zwei Bauschritte lassen sich mit recht einfachen Werkzeug auch mal nach Feierabend einschieben. Da die aber vom Hersteller nicht mitgeliefert werden, sollte man aber gerade für die Packwagen etwas Erfahrung mitbringen.
 
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Jo, ich bin einer der 3 Klebenden, das hat sich bisher bewährt.

/edit: Oben sieht man alles was ich benutze: Skalpell, Feilen, Pinzette, Leim (dazu noch Klopapier und Wattestäbchen zum Abtupfen/saugen). In der Werkstatt kommen dann noch eine Biegehilfe und ein Besenstiel dazu.
 
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@RoFra,
Du solltest Dir, bevor Du alles zusammen klebst, über die Farbgebung Gedanken machen. Gerade Kleinteile wie Fensterrahmen oder Gruffstangen, aber auch das Dach, solange es Einzelteile sind, lassen sich vor der Montage deutlich besser abweichend lackieren.
Sonst wirst Du noch sehr, sehr genervt werden.
 
Das ist hier Schmerzbefreit, deswegen habe ich ja die einzige Arbeitsanweisung ignoriert. Wagenkasten, Dach und Fahrwerk bleiben bis zum Schluss getrennt (ein Innenleben muss ja auch noch rein). Der Wagenkasten wird einfarbig ohne farblich abgesetzte Fensterrahmen oder Beschlagteile (abgesehen von Griffstangen und leitern).
Bei den Griffstangen wäre es wirklich fast klug, die als letztes Einzusetzen, die richten aber auch den gesamten Wagenkasten zur Montage aus, d. H. hier müsste man alles Lackieren und dann zusammensetzen inkl. Bohrungen neusetzen. Deswegen ärgere ich mich dass die etwas tief reingerutscht sind, das wird fummelig, aber machbar. Es empfiehlt sich generell gerade die DK Bausätze erstmal hinzulegen, anzuschauen und Sacken zu lassen und auch den Bau in Schritte aufzuteilen und schon vorher zu wissen wo man hin will.

Bei dem dazugehörigen Personenwagen wird das Thema relevanter, dazu dann aber mehr wenn es so weit ist. Ich überlege jetzt hier erstmal ob ich die Beschlagteile nicht doch noch farblich abheben möchte. Danke Dikusch :/ Da wir gerade beim Thema Farbe sind, für die beiden Wagen schwanke ich zwischen klassisch Österreichisch d. H. ein klassisches dunkles Grün oder eben

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q: www.technikmuseum-online.de Beitrag 10

bzw. hier gibts mehr zu entdecken: Grödner Bahn – Wikipedia

Ich war tatsächlich, vor meiner Modellbahnzeit, 2 mal am Startpunkt dieser Bahn unterwegs und habe erst im Nachhinein gelernt, dass dieses, sich eigenartig durch die Stadt schlängelnde Bauwerk, das Kreisviadukt der Bahnhofsausfahrt einer der wenigen 760mm Schmalspurbahnen Italiens war. Interessant sind die weit vom kuk Standard abweichenden Hochbauten der Bahn. Die sind für eine, für ein rein militärische Nutzung gebaute Bahn erstaunlich hübsch! Eins der kleinen hölzernen Wartehäuschen(+?) wurde in den letzten Jahren wieder aufgebaut. Der erstaunlich große Lokschuppen aka Heizhaus wurde m. E. leider abgetragen. An dem dürfte ich noch vorbei gefahren sein, ohne dass ich einen Blick dafür hatte.

Den Plan, Teile des Bahnhofs Plan an der Strecke, in 0e umzusetzen habe ich nicht umgesetzt, vll. wirds was in 1:120...
 
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Hier mal paar Bilder vom Tunnel in St.Christina und der Lok im St.Ulrich aus dem Jahr 2024
 

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Die D-Kuppler der Strecke sind einfach schöne Maschinen. Danke fürs Zeigen.

Inzwischen ging es am Packwagen weiter. Der hielt jetzt doch noch ein paar mehr Tücken bereit.

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Die Konstruktion der Schiebetüren wäre schmerzbefreit, wenn nicht die unteren, winkligen Beschlagteilen wären. Oben ist hier ein durchgängiges langes Teil verbaut unten 2 winzig kleine Eckteile, die frei hand ausgerichtet werden müssen... das ist mir trotz mehrerer Anläufe nur bedingt gelungen.

Damit ist das schlimmste aber auch durch. Das Fahrwerk sollte recht flott gehen.
 
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19 Jahre bei mir... naja.

Nicht so lange her sind ein paar weitere Arbeitsschritte am Wagen, um genau zu sein Dach und Fahrwerk, bis gerade ebend. Das Fahrwerk ist wie gewohnt aufgebaut, die Kupplungsschlitze an den Stirnseiten aber sehr eigen gestaltet. Bisher waren dort immer Ausspahrungen, sodass der im der schwingende Kupplungsschaft nicht in der Höhe begrenzt wird, aber etwas im seitlichen Spiel, was wichtig für den Rollwagenbetrieb ist (siehe Robis Rumpelkammer (mit Wutecke)). Die Konstruktion wird u. U. noch Probleme mit meinen Veit Kupplungen machen. Dank der extraordinären Dusternis in meiner Wohnung, konnte ich die leider nicht aufs Lichtbild bannen, auf der Platine oben sieht man die Teile auch mehr schlecht als recht. Da der Umbau wohl etwas umfangreicher werden dürfte, kommt das noch.

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Wie schon erwähnt, hat der Wagen noch das alte DK Fahrwerk, wenn ich Pech hab, sieht das ganze also erstmal besser aus als es am Ende laufen wird. Bei meiner letzten Bestellung musste ich 3/4 der Achsen nacharbeiten und bei den hohen Wagenkästen fällt der unsaubere Lauf doch sehr auf. Im Größenvergleich mit den beiden Sachsen von Lorenz und DNA (irgendwie muss man ja die Extreme auseinander halten), fügt er sich gut ein. Erstaunlich gut gefiel mir die Kombination aus Traglastenwagen und Packwagen. Das hatte ich so nicht erwartet. Der G-Wagen fällt mir in _uckow da wesentlich mehr ins Auge.

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Eine schöne kleine Zugkomposition, für Schmerzbefreite Kleinbahner, vll. im Triebwagenersatz.
Der Bau hat zwar so seine Tücken aber der Wagen gefällt mir auch durch unsymetrische Bauart sehr gut. Eigentlich würde er sich auch in _uckow ganz gut machen :/
Jetzt fehlen noch Trittbretterer, Bremserbühne und eine Leiter aufs Dach, dann wars das auch schon wieder mit dem Bausatz. Mal gucken was die Kleinteilsammlung noch so hergibt.
 
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Kleiner Nachtrag: Ich habe gestern noch die Trittbretter und Bremserbühne ergänzt. Mit etwas besseren Licht und anderem Blickwinkel, kann ich auch noch ein Detailbild der Kupplungsaufnahmen nachreichen. Da passt nicht mal ein Normschacht durch... würde ich sagen.

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Auch schön - oder auch nicht - zu sehen, ist eine der Versteifungen(?) für die Dachenden, die sind entsprechend der vorgesehenen Dachrundung geätzt, die Rundung beim biegen des Daches zu treffen ist aber nicht so einfach. Zum Glück sieht das ganze auf den Semimakroaufnahmen schlimmer aus als es ist. Die Trittbretter scheinen mir etwas hoch angesetzt, sitzen aber so tief wie möglich.
Die Äußeren halterungen passten dabei nur bedingt (es kann aber auch sein, dass ich hier falsch gebogen habe) oder garnicht in bzw.an den Rahmen. Das Ausrichten des Wagenkastens (+ Dach + Bühne) ist bei dem Wagen generell wesentlich komplizierter als bei den bisher von mir gebauten Modellen. Trotz der Schwierigkeiten bin ich aber mit dem Gesamtauftreten des Wagens und dem bisherigen Ergebnis zufrieden. Dafür dass die Wagen nicht viel größer sind, als die deutschen Schmalspurwagen auf 750mm Spur, wirken sie irgendwie "erwachsener".
 
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