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Neuental, meine entstehende TT Anlage

Eine interessante Alternative, aber bei 130cm längste Gleislänge und nur etwa 40cm Tiefe die zur Verfügung stehen eher nicht umsetzbar.

Aber gut gemacht.

Markus
 
@McRuss

Der Schubladenschrank ist also höher als Anlagenhöhe? Wusste ich nicht, aber da könnte Frust für das FY schon vorgeplant sein. Du fährst ins FY ein und kommst hinten nirgends mehr ran, weil der Schrank davor steht. Wie willst Du damit Züge neu bilden. Egal wie der hintere Teil des FY ausfällt, ob mit Weichen, Entkupplungsgleisen oder was auch immer - Du müsstest Dir was einfallen lassen, wie Du damit Züge neu zusammenstellst. Weichen oder Entkupplungsgleise am Ende führen zusätzlich zu weiterer Verkürzung der effektiven Zuglänge. Der Fünffingerkran ist schwerer einsetzbar, da man sich den Rücken irgendwie verbiegen muss.

Das ist kein FY, das wird ein kleiner Schattenbahnhof, in welchem man nicht richtig „fiddeln“ kann. Das könnte für den Betrieb echt hinderlich sein.

Was ist denn das für ein Schubladenschrank; frühes Biedermeier oder spätes Centrum Warenhaus? Kann man an dem Teil was ändern, oder ist das Teil Pflichtprogramm und unverrückbar, weil er so wertvoll ist?

Ideal für eine Anlage ist der freie Zugang zur Szene inklusive zum FY. Kannst Du denn vielleicht besser unter und über der Anlage Schrankteile positionieren anstatt davor?
 
Ich habe mal nachgemessen, der Schubladenschrank ist ohne Beine 100cm hoch. Die Beine wollte ich aber sowieso entfernen. Zu hoch möchte ich mit der TT Anlage aber nicht kommen, da darüber ggf. noch eine Schmalspuranlage soll. Unter der Anlage sollen ca. 80cm Luft sein, das z.B. Kallaxregale mit 77cm Höhe oder Selbstgebaute Regale mit drei 20cm hohe Euroboxen darunter passen. Der Schubladenschrank ist aus Vollholz und ziemlich massiv. Und mit den Vorgaben nicht woanders unterzubringen. Aber je nachdem wie hoch der Unterbau der TT Anlage wird sollte man einigermaßen auf den Bereich hinter dem Schrank hineingreifen können.

Markus
 
@McRuss

Nun ja - ich kann Dir nur Hinweise und Ratschläge geben, wie ich es machen würde. Ich kann Dir keine Ratschläge geben für die Positionierung von zwei unterschiedlichen Anlagen in ein und demselben Raum inklusive der Platzierung von Luftmatratzen ;) - da bin ich total inkompetent.
 
Nach dem ich nun mit dem neuen Schlafzimmer für meine Mutter heute soweit fertig geworden bin, bin ich noch mal in mich gegangen und zu den Schluss gekommen, den Schubladenschrank ggf. wo anders zu verwenden. Stattdessen werde ich beide Nachtkästchen die je ca. 50cm breit sind als Stauraum benutzen, diese sind um einiges niedriger, so das ich mit dem Fiddle Yard um die Ecke bis an die Terrassentüre ran kann. Den Einfahrbereich des Fiddles habe ich mit Weichen dargestellt, ich werde aber wohl eher wie auch bei meiner N Anlage eine Schleppweiche verwenden, und am Ende des Fiddle werde ich dann eine Schiebebühne zum Umsetzen der Loks verwenden.
NeuenbergV1.2b.jpg

Markus
 
Ich gebe zu bedenken,
daß im Fiddleyard nicht nur gefiddelt, sondern auch gekuppelt werden muß.
Im Radius ist das mit Steifkupplungen und KKK aber "so 'ne Sache", angeblich soll es ja ab R 700 funktionieren. Besonders bei langen Wagen wäre ich da aber sehr vorsichtig...
 
Die Frage, wieviel er im offenen Schattenbanhof fiddeln will, kan uns nur der Markus selber beantworten. Könnte ja auch sein dass ein Teil der Gleise für Züge dient, die nicht dauernd zerlegt und neu zusammengestellt werden.

Den Hinweis von Stardampf, die Kupplungsprobleme durch einen größeren Radius zu verringern, kan ich nur unterstützen.

Ich möchte aber noch eine Veränderung der Gleisharfe zur Einfahrt in der Form anregen, dass du die so anlegst, dass möglichst viele einigermaßen gleich lange Gleise entstehen (Stichwort Flexibilität) vor allem für die Güterzüge und für kurze Züge wie Triebwagen, kürze Wendezüge daneben eine passend lange Stummelgleise.

Durch die Raumänderung, auch wenn der Anlass ein trauriger ist, kannst du aber auch noch mal an die früher durch Andere angesprochene Lösungen für Traverser nachdenken, vieleich auch nur als Lösung für einen Teil der Gleise.
 
Wie schon weiter oben geschrieben, plane ich für den Einfahrteil des Fiddles eine Schleppweiche zu verwenden, dies habe ich schon im Fiddle meiner modularen N Anlage im Gebrauch.

Markus
 
@McRuss
Die Schleppweiche spart schon mal eine Menge Platz und bewirkt, dass alle Abstellgleise etwa gleichlang sind. Wenn Du die Schleppweiche von Hand bedienen solltest und Du sowieso schon mit dem Fünffingerkran hantierst, dann kannst Du zum Umsetzen der Loks eventuell auch einen "Loklift" von Peco (... oder der Digitalzentrale) verwenden.
 
Am Ende des Fiddles werde ich wahrscheinlich so wie auch bei meinem N Fiddle eine Handschiebebühne bauen, die gleichzeitig als Drehscheibe für Schlepptenderloks dienen kann. Habe das so bei meinem N Fiddle gemacht, dieses hatte ich von einem FREMO Kollegen übernommen, da war als Anbauteil eine mit Hand verschiebbare Schiebebühne dabei. Nach Jahren habe ich dann ein wenig nachgedacht und diese so modifiziert (Gleis auf eine kupferbeschichtete Pertinaxplatte gelötet und dann mittig auf die Schiebebühne geschraubt, nun kann man das Gleis um 360° drehen. Den Kontakt zu dem Restbühnengleis wird dann mit Metallklammern hergestellt.

Markus
 
Das klingt interessant. Vielleicht könntest Du mal für uns zum Anfüttern ein paar Fotos in Deinem FY einstellen.

Wenn der Schubladenschrank jetzt woanders steht, kommst Du gleich viel besser an die Schiebe-/ Drehbühne hinten ran :cool: !
 
So hier mal ein paar Bilder von meinem N Fiddle Yard mit Schleppweiche und Drehschiebebühne
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Bei der Schleppweiche wurde Peco Code 55 Gleis (welches im Prinzip ein Code 80 Gleis ist). Dadurch ist die Schleppweiche sehr Lagestabil und kann auch ohne eine Fixierung ihre Position halten. Daher würde ich dann für das TT Fiddle auch das Peco Code 55 Flexgleis nehmen.
Bei der Schiebebühne, die basiert auf der Ursprünglichen Schiebebühne des Vorbesitzers. Ich habe das ursprünglich aufgeklebte Gleise entfernt und auf eine entsprechend zugeschnittene Pertinaxplatte die Schieneprofile aufgelötet und mittig und um die Schraube in der Mitte der Drehscheibe auch auf der Rückseite die Kupferbeschichtung entfernt, so das es kein Kurzschluß gibt. Dann noch Metallprofile am Rand angelötet, über diese wird dann auch der Strom zur Drehscheibenbühne mit Hilfe von Klammern übertragen.

Markus
 
Danke für die informativen Bilder und Beschreibungen!!!!

Und man sieht auch, dass dein Keller entsprechend der Empehlungen der Bundesregierung für Krisenfälle ausgestattet ist mit genug Trinkbaren Reserven. Oder ist das der Sicherheitsvorrat, falls überraschend andere Modellbahner zum Spielen vorbeikommen?!
:cool::lach::nietenzae:moulin:
 
Bei der Schleppweiche wurde Peco Code 55 Gleis (welches im Prinzip ein Code 80 Gleis ist).
Sorry, aber das kann nicht sein. Der Code gibt die Höhe des Schienenprofils in tausendstel Zoll an. Außerdem sind die "Code" Profile genormt.

Meinst du vielleicht, das die Gleise trotz unterschiedlichem Codes die exakt gleiche Gesamthöhe haben? Das ist nichts ungewöhnliches. Kühn/Roco Gleis (Code 70) und TTfiligran Gleis (Code 60) haben auch die gleiche Gesamthöhe wie das Tillig Gleis (Code 80)
 
Peco bezeichnet sein Finescale N Gleis als Code 55, aber es ist im Prinzip ein Code 80 Gleis, von dem ein Teil in den Schwellen versenkt ist und man eben nur einen Teil des Gleisprofils letztendlich sieht, dies haben sie soweit ich weiß auch mit ihrem TT Flexgleis gemacht. D.h. das eigentliche Gleisprofil ist ca. 2mm hoch, aber nur etwas mehr als 1mm des Gleisprofils sind sichtbar, da der Rest im Schwellenband versteckt ist.

Markus
 
@McRuss
Vielen Dank für die Mühe, die wir Dir gemacht haben mit der Bitte um Präsentation Deines Fiddle Yards :cool: ! Da können wir wieder dazulernen.
Dir also ein Fiddle Yard zu erläutern käme dem Transport von Eulen nach Athen gleich.

Ich habe eine Frage zur Schleppweiche (Hab sowas noch nicht gebaut.):
Ich gehe mal davon aus, dass die Schleppweiche den gesamten braun gefärbten Bereich umfasst - angefangen vom Übergang der Landschaft zum braunen Bereich bis hin zur "Bühne", auf welcher die Gleise auf Leiterplattenmaterial aufgelötet wurden.

Meine Frage:
Hat dieser Schleppweichenbereich irgendwo einen festen Drehpunkt, oder ist das Gleis in diesem Bereich einfach nur unbefestigt und beweglich?
(Die Aussparung in der Platte unter der Bühne ist wohl nur zur Führung der Bühne gedacht ...?)?
 
Ok, wieder was gelernt. Wusste ich nicht.... Hab mich bloß immer gewundert....
Aber warum in Zoll? Muss ich das verstehen?

Eindeutig ja :cool:, musst Du !!!

Ich weiß und verstehe es aber auch nicht. Wir könnten mutmaßen, dass vielleicht die Kollegen hinter dem großen Teich diese Norm ins Leben gerufen haben ?! Code 1,6 - Code 1,8 - Code 2 usw. hört sich vielleicht zu kompliziert an? Immerhin müsste man dann an vielen Stellen Bruchrechnung können ...
 
Ja, haben sie. Während bei der großen Bahn das Metergewicht in Kilogramm pro Meter die Maßeinheit ist, wird bei der Modellbahn das Code-System angewendet. Das System stammt aus den USA und wurde maßgeblich durch die National Model Railroad Association (NMRA) festgelegt.
 
@McRuss
Danke für die Erklärung. Dann ist ja Peco Code 55 eine echte Mogelpackung, denn die Code Spezifikationen enthalten nicht nur die Schienenhöhe, sondern auch die Höhe und Breite des Schienenkopfes und Schienenfußes und vieles mehr. Nachzulesen hier:
NMRA RP-15.1 (pdf)
Merkwürdigerweise enthält die Liste weder Code 80 noch Code 60. :gruebel:

Ich habe Peco Flexgleis für TT schon einmal in den Händen gehabt, aber nicht darauf geachtet, wie hoch das Profil insgesamt ist. Mir sind nur 2 Sachen aufgefallen: Die geringe Höhe des Profils über den Schwellen und etwas, das ich von anderen Flexgleisen nicht kenne: Wenn man es biegt, bleibt es so liegen und geht nicht von selbst in die Gerade zurück. Ist das nicht etwas störend bei einer Schleppweiche?
 
Ich werde später noch mal mehrere Bilder von der Schleppweiche für Euch machen. Die Nut unterhalb der Bühne dient der Führung und ist nicht kreisförmig sondern elliptisch geformt. 2009 habe ich meine Fiddlekästen ohne den Kasten für die Schleppweiche von einem FREMO Kollegen übernommen, dieser hatte für seinen Fiddle Frankental von 60cm Kästen auf 80cm Kästen umgestellt und die beiden 60cm Kästen waren über und ich habe für Great-britN ein Fiddle gebraucht. Mit Frank Janson den ursprünglichen Eigentümer habe ich dann zusammen den Kasten für die Schleppweiche und die Schleppweiche gebaut. Und bei der Schleppweiche ist das Code 55 Gleis von Peco durchaus von Vorteil eben weil es sich nicht wieder in die Gerade zurückbiegt, so kann man sogar ohne eine Festlegung der Schleppweichenbühne das Gleis positionieren.

Markus
 
Die Idee mit der Schleppweiche gefällt mir eigentlich immer besser! Einfacher kann man ein Fiddle Yard kaum aufbauen. Bleibt denn das "Schleppweichengleis" schön elastisch und biegsam?

Eigentlich wollte ich eine Schiebebühne bauen, aber eine Ausführung mit Schleppweiche benötigt in der Breite weniger Platz als die Schiebebühne. Ein Schleppweichen-FY wird dagegen ein bisschen länger.

Ich habe noch eine interessante Ausführung einer
Schleppweiche
im Internet gefunden. Bei dieser Konstruktion werden die Positionen mit Neodymmagneten gehalten.
 
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