• Hallo TT-Modellbahner, schön, dass du zu uns gefunden hast.
    Um alle Funktionen nutzen zu können, empfehlen wir dir, dich anzumelden. Denn vieles, was das Board zu bieten hat, ist ausschließlich angemeldeten Nutzern vorbehalten. Du benötigst nur eine gültige E-Mail-Adresse und schon kannst du dich registrieren.
    Deine Mailadresse wird für nichts Anderes verwendet als zur Kommunikation zwischen uns.
    Die Crew des TT-Boardes

Modellankündigung Laffont Modellbau Neuheiten ab 2024

Habe jetzt keinen expliziten 2026er Thread gefunden und packe es daher hier mit rein. Bei Laffont gibt es in diesem Jahr einige Neuheiten für TT. Der unten verlinkte Wasserturm kommt mir dabei sehr bekannt vor - das ist doch der MKB Bausatz, oder? Dachte die wären alle bei der Modellbahnunion gelandet? Vielleicht ja auch nur ein „Symbolbild“, da der eigentliche Bausatz ja noch nicht lieferbar ist. Bin gespannt und finde es auf jeden Fall sehr schön, dass das Angebot hier weiter ausgebaut wird. Art.-Nr. T13801: Wasserturm Sternebeck - Dipl.-Ing. Stefan Laffont, Architekturmodellbau

Thementitel hab ich angepasst. Danke!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das sind unterschiedliche Modelle, die sich aber ähneln.

Den Wasserturm von Laffont gab es schonmal im Märklin/Trix-Sortiment in verschiedenen Maßstäben als Exklusiv-Bausatz. Laffont ist Partner/Zulieferer des Göppinger Herstellers in Sachen Gebäude.

In Spur N gab es den Wasserturm Sternebeck von Minitrix/Laffont und weiterhin als Spritzguss-Bausatz von Auhagen....
 
Es gibt weitere Neuheiten von Laffont -> guckst du

neben einem 2- und einem 3-stöckigen DDR-Mehrfamilienhaus gibt es 2 verschiedene DDR-Einfamilienhäuser, einmal verputz, einmal in Ziegeloptik, sowie die Gendarmerie St. Tropez und ein Set mit französischen Dorfgebäuden
 
Frage an die Experten: woran erkenne ich, dass es sich um ein DDR Haus handelt? Liegt dem Modell ein Normbaum zugrunde, wie EW 65 oder WBS 70 (nur als Beispiel), oder taucht DDR nur zu Marketing Zwecken auf? Sieht mir auch nicht sehr regional spezifisch aus.
 
Das sieht man, wenn man im Osten wohnt. So meine laienhafte Antwort. Ich habe es gleich erkannt, dass die Einfamilienhäuser, DDR-Bauten sind.
 
Der industrielle Wohnungsbau der DDR liefert kein Vorbild für diese Hohlkörper. Man hätte diesbezüglich nur die reichlich verfügbare Fachliteratur konsultieren müssen. Anscheinend wollte der Künstler oder die Künstlerin den L1 oder L4 oder sogar Q3A nachempfinden, doch das allerwerteste Empfinden hat leider für nicht mehr als diese Pseudo-DDR-Modelle gereicht. Aber wen schert's letztlich? Gekauft wird, was gefällt.
 
DDR hat sich der Ossi-Konsum ELRIWA ausgedacht. Laffont spricht von selbst nur von Mehrfamilienhaus 3-geschossig, Einfamilienhaus 2-geschossig, Einfamilienhaus in Ziegelbauweise und Einfamilienhaus verputzt.

Aber ELRIWA kann gerne mal die konkreten Typenbezeichnung für diese angeblichen DDR-Bauten innerhalb von 12h nachreichen.
 
T3101 entspricht jedenfalls keinem mir bekannten DDR Typenbau. Die Einfamilienhäuser sehen mir eher nach Siedlungshaus aus den 30er Jahren aus. Die sind in Ost und West zu finden. Die beiden Bilder sind übrigens Müll. Mir hängt dieser ganze KI-Scheiß mittlerweile sowas von zum Hals raus.
 
Das Highlight ist das KI-Bild bei Elriwa! Diese Trabant hätten locker als Viertürer durchgehen können. Auch die Bordeauxrote Lok im Hintergrund. Genau so ein Schenkelklopfer wie die „DDR“-Häuser. Vielleicht wurden diese gar mit oder von KI konstruiert?
 
In der DDR wurden nicht nur Typenbauten errichtet. Und selbst die Typen wurden „an den Standort angepasst“.
Mein EW 65 ist auch nicht original.

Denke schon, dass viele Bauten vor allem aus der frühen Nachkriegszeit vor allem am Zeitgeist orientiert zunächst mal praktisch sein mussten. In Ost und West wird’s wohl zunächst mal um das Dach über dem Kopf gegangen sein.
Muss man an allem und jedem so‘n Ost-West Theater anfangen?
Komplexe?
Grüße Ralf
 
Es war zu DDR-Zeiten nicht unüblich, dass man den Maurern einen zusätzlich Kasten Bier hinstellte und die dafür Fenster, Türen und Wände gegenüber dem Plan da hin versetzten, wo man sie haben wollte. Mein Freund, auf dessen Baustelle wir als Kinder spielten, hat so zum Beispiel eine Tür zur Straße hin bekommen, da sie das Haus um 180° gedreht zur Straße bauen liesen. Es steht gewissermaßen mit dem Rücken zur Straße, was durchaus Sinn machte, da so bei der Hanglage der Zutritt einfacher und die Sonnenseite sinnvoller für die Raumaufteilung war. Niemand will ein Schlafzimmer auf der Südseite und die Stube nach Norden (zum Hang). Auch die Garage wurde gegenüber dem Plan um einige Meter verlängert und tiefer in den Hang hinein gebaut, was man von außen aber gar nicht merkt. Man konnte da schon ein enig individuell mitgestalten und musste nicht sklavisch an der Bautypzeichnung hängen.
 
Städtebaulich spricht man übergreifend von der gegliederten und aufgelockerten Stadt im Zeitraum zwischen 1950 bis etwa 1970. Die Zeilenbauten als Zwei- und Dreispänner quer zur Straße mit großen Grünflächen (Abstandsgrün) zwischen den Gebäuden sind typisch für Siedlungen. Gestalterisch unterscheiden sich die Gebäude weniger zwischen Ost und West, denn eher durch lokale Bautraditionen/Materialien sowie Anpassungen an den Zeitgeist.

In den frühen 1950er Jahren fand man tendenziell noch mehr lokale Bautraditionen oder Verzierungen. Oft noch in Traditionen und Entwicklungslinien, die bis weit in die Vorkriegszeit reichen. Später wurden dann einfachere, klarere Formen populärer. Auch wurden mehr flachgeneigtere Satteldächer oder Flachdächer verbaut.

Aber diese Unterschiede sind oft marginal. Solche Zeilenbauten finden sich in Hamburg, Leipzig, Zürich oder Graz. Sie sind weniger Ausdruck unterschiedlicher politischer Systeme, sondern entsprechen einem typischen gestalterischen Zeitgeist und tragen oft die Handschrift von Architekten. Man muss nicht immer die große Politik in alle Themen bringen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf der Seite von Laffont steht etwas von "Architekturmodellbau". Aber von Architektur hat man aber keine Ahnung.
Wie auf den Bilder (link vom Heizer) sehen kann, ist die Eingangstür bei Hochparterre (es sind Kellerfenster zu sehen!) nie so hoch, wie die Fenster der Wohnräume. Und die Fenster des Treppenhausen (über der Eingangstür) sitzen dann eine halbe Etage tiefer.
Diese Kisten von Laffont würde ich nicht mal geschenkt nehmen.
 
Das Highlight ist das KI-Bild bei Elriwa! Diese Trabant hätten locker als Viertürer durchgehen können. Auch die Bordeauxrote Lok im Hintergrund. Genau so ein Schenkelklopfer wie die „DDR“-Häuser. Vielleicht wurden diese gar mit oder von KI konstruiert?
Da gibt es noch mehr Unstimmigkeiten bei dem KI-Bild:
- Straßenleuchte in der Mitte der Straße
- "W-LAN"-Straßenleuchte mit Unterbrechung zum Leuchkörper
- Straßenschild in Bahnhofsschildgröße
- gestichelte Linie für Linkslenkerverkehr

Aber hier soll es mal um die Lafont-Neuheiten gehen...
 
Zuletzt bearbeitet:
In der Tat sind die Mehrfamilienhäuser nicht stimmig. Ich könnte dem Hersteller auf Anhieb Dutzende Vorbildbauten aus den 50er Jahren in meiner Heimatstadt zeigen, wo er maßnehmen könnte. Aber das Einfachste ist es, mal in der Mittagspause das Büro verlassen und 2 km zur Roermonder Straße fahren. Dann sieht man das hier: https://www.helfensankaku.com/system/wp-content/uploads/Laurensberg_RoermonderStr_1-copy.jpg. Das perfekte Vorbild für den Westen, wobei die Mehrfamilienhäuser der AWGs sich kaum unterschieden. Hier sehr schön zusehen: Arbeiterwohnungsbaugenossenschaft – Wikipedia.

Wolfgang
 
Zuletzt bearbeitet:
Tut mir leid, aber Deiner Argumentation kann ich nicht vollständig folgen.
Das von dir verlinkte Haus bekräftigt die Kritik von @Hugo_47 : Auch am von dir gezeigten Haus ist die Oberkante der Eingangstür auf Höhe des unteren Drittels der Fensterreihe im Hochparterre. Die Fenster des Treppenhauses befinden auf der Mitte zwischen zwei Etagen. Insofern wären die Mehrfamilienhäuser von Laffont wirklich unstimmig...
...wenn es nicht noch die andere Seite gäbe, auf der das genau so hinhaut. Wenn man das Haus also andersherum aufstellt, passt es wieder:

Beste Grüße
Jörg
 
Das Treppenhaus beim 3-Geschosser befindet sich doch im hinteren Teil des Hauses, vorne ist ein Fenster einer Wohnung. Genau solche Häuser gibt es sogar recht häufig und nun haltet Euch fest, genossenschaftlich gebaut in den 50er/ 60er Jahre in der DDR in meiner Heimatstadt. Ist nicht wirklich nett gleich die Beleidigungskeule herauszuholen, weil es im eigenen Erfahrungshorizont nix vergleichbares gibt.
 
Nö, zwischen OK Kellerfenster + Sturz+ Kellerdecke (ca 40cm) und Oberkante Erdgeschossfenster passt kein sinnvolles Stockwerk, würde ich schätzen.
UK Fenster sollte ca 90cm über ok Fußboden liegen, sonst gibt’s Schwierigkeiten mit den Heizkörpern.
Klar gibt und gab es Sonderlösungen - heute Fußbodenheizung - da kann das Fenster bis zum Fußboden reichen.
Es bleibt aber nach oben zu wenig Platz.
Kannst mir geduckt aus dem Fenster gucken. Das EG ist zu niedrig.
Grüße Ralf
 
Das halbhoch gesetzte Erdgeschoss wurde oft über ein vorgebautes Stufenpodest, oft mit seitlicher Rampe für Umzüge o ä, erreicht. Damit sparte man sich den Geschossversatz innerhalb des Baukörpers, was von der Statik und den Kosten auch wieder Vorteile brachte. Dann ist die Eingangstürhöhe des Modells auch wieder normal. Also, bevor man den Hersteller der Unkenntnis zeiht, erst mal in den Spiegel schauen.
 
Zurück
Oben