• Hallo TT-Modellbahner, schön, dass du zu uns gefunden hast.
    Um alle Funktionen nutzen zu können, empfehlen wir dir, dich anzumelden. Denn vieles, was das Board zu bieten hat, ist ausschließlich angemeldeten Nutzern vorbehalten. Du benötigst nur eine gültige E-Mail-Adresse und schon kannst du dich registrieren.
    Deine Mailadresse wird für nichts Anderes verwendet als zur Kommunikation zwischen uns.
    Die Crew des TT-Boardes

Ende der Produktion von ASOA-Schotter

Wäre mir generell ein bisschen zu bunt und halbtransparent. Ansonsten nett :happy:
Ja, zu bunt / rund. Kenne Schotter neu oder „liegt schon länger“.
Durcheinander? Sicher gibts das auch irgendwo.
Das „Runde“ fällt mir nur unter der Vergrößerung auf. Liegt das an meiner Brille?

Was machen die eigentlich mit dem gebrauchten Schotter?
Gibt ja Bilder, wo bei uns der Bahnhof abgeräumt wurde. Der Schotter hat doch normalerweise keinen Verschleiß … oder liege ich da falsch?
Grüße Ralf
 
Zuletzt bearbeitet:
Schotter verschleißt intensiv. Nur ein scharfkantiger ausreichend grobkörniger Schotter taugt für die Lagerung von Gleisen. Daher muss dieser regelmäßig durchgearbeitet werden, Eintragungen entfernt werden und teilweise oder komplett ersetzt werden.
Der nicht mehr geeignete Schotter findet dann z.B. im Straßenbau neue Verwendung.
 
Wobei "ausreichend grobkörnig" weiterer Erläuterung bedarf. Damit ausreichend Lastabtragung, Lagestabilität und Drainage gewährleistet sind, bedarf es einer Mischung verschiedener Korngrößen zwischen ca. 22 mm und 63 mm.
Und da der Schotter sich unter Lasteinwirkung bewegt, vetschleißen die für ausreichenden Formschluss erforderlichen Kanten. Deshalb dürfen nur bestimmte, feste Gesteinsarten verwendet werden. Neuschotter wird chargenweise dem sogenannten Los-Angeles-Test unterzogen, um eine ausreichende Schlag-Abriebfestigkeit sicherzustellen.
 
1. Liegt das an meiner Brille?

2. Was machen die eigentlich mit dem gebrauchten Schotter?

1. ja 🙈

2. Recyceln. Dazu werden erst die Feinanteile abgesiebt, dann wird der Schotter angeprallt (sprich den Dreck ab und wieder „anspitzen“) und danach auf Sieblinie ausgesiebt und wieder eingebaut.

Der nicht mehr geeignete Schotter findet dann z.B. im Straßenbau neue Verwendung.
Das ist Quatsch………………..
 
@PaL also genau das was ich schrieb.

Der nicht mehr geeignete Schotter findet dann z.B. im Straßenbau neue Verwendung.

Nicht mehr geeignet, weil zu klein. Natürlich hätte man noch groß referieren können, dass man Schotter mit zu kleiner Körnung nicht mehr Schotter nennt und er dann seinen Namen wechselt. Aber es ging nur um die grobe Beantwortung der Frage von Ralf_2. Eigentlich hätte es einer Entschuldigung für dein "Quatsch" bedarf, aber lieber bis aufs Messer Recht haben, obwohl wir beide einen ähnlichen Wissensstand haben. Macht es bestimmt angenehmer hier für alle anderen zu lesen.
In dem Sinne sollten wir das Thema beenden, da es hier im die Einstellung des ASOA-Schotters geht und du bekommst einen Platz auf meiner Troll-Liste.
 
Mit steigenden Achslasten musste man ja umgehen lernen.
Der Schotter verteilt den Druck unter der Schwelle in den Untergrund. Die Fachleute wissen da besser, in welchem Winkel das Schotterbett das kann.
Kies hält da weniger - und wenn der nass wird, noch schlimmer.
Feuchtigkeit hat auf Bahnschotter recht wenig Einfluss …

zum Ende der Reichsbahnzeit gab es aber hin und wieder solche Modderstellen, wo unter dem Schotter der Sand nachgegeben hatte. Schienendurchbiegung im cm Bereich.
Solche Stelle war bei uns am Bahnsteig Richtung Hütte.
Als Reisender hab ich da Abstand genommen, wenn es nass war - der Dreck hat auch ordentlich gespritzt …

Der Bahnunterbau ist schon nicht ganz trivial.
Grüße Ralf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das nannte mein Vater (er war mal Gleisbauer in jungen Jahren) Schlammstelle. Da wird das feinkörnige Material unterhalb des Schotters (z.B. bindiges Material wie Lehm oder Ton) nach oben gedrückt weil sich der Schotter durch die Verkehrslast nach unten verdrückt.

Kann man selber einfach nachmachen indem man z.B. in eine Zuckerdose Zuckerwürfel kippt und anschließend rüttelt. Irgendwann sind die Würfel von feinem Zucker bedeckt.
 
Beim vollständigen entleeren der Dose ist das so.
Aber es geht mir um den Einsinkeffekt der Würfel beim rütteln.
 
Zurück
Oben