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3 Fragen zu Betonschwellen und Selbstbaugleis

C120

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Das Geheimnis ist, das sich bei wechselseitigen Heraustrennen der Stege das Schwellenband auf der Außenseite dehnen lässt.
Was auf wundersame Weise sowohl dem Materialspargedanken als auch der Felexibilidingsbums entgegenkommt.
 

Mitropa

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Mich würde generell mal das Prozedere des Vorbiegens der Neusilberprofile interessieren. Um diese plastisch zu verformen muss man die ja erheblich kräftiger biegen, als nur im Zielradius. Und 1m Gleis - das wird frei Hand dann doch eher eckig?
 

TT-Poldij

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Nicht lachen, ich nehm einen ollen Seitenschneider zum Stege quetschen. Nicht den neuen, Scharfen. Der ist dran, wenn quetschen nicht ausreicht.

Poldij
 

LiwiTT

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vorwiegend hier, weniger da ; -)
Man nehme - am besten - eine Rundzange und quetsche vorsichtig die Stege zwischen den Schwellen senkrecht dazu. Das Material weicht aus und verlängert den Steg je nach Druck und genutztem Durchmesser der Zangenspitzen. Evtl. Verziehen des Kunststoffs verschwindet nach dem Einziehen der Schienenprofile.
 

iwii

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Also ich nehme für alles das Flexband. Nach ein paar Metern hat man den Bogen raus. Irgendwann habe ich begonnen, die Gleise zwischen Fixpunken (z.B. Bogenanfängen, Weichen usw.) zu verlegen und nicht fortlaufend. Bei Parallelgleisen immer erst ein Referenzgleis fertig verlegen und dann die parallelen Gleise dazu. Bei der Methode muss man nicht mal den kompletten Gleisplan übertragen und es passt trotzdem.
 

dampfbahner

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Mich würde generell mal das Prozedere des Vorbiegens der Neusilberprofile interessieren. Um diese plastisch zu verformen muss man die ja erheblich kräftiger biegen, als nur im Zielradius. Und 1m Gleis - das wird frei Hand dann doch eher eckig?
Hier wird von einem Biegerät geschrieben, das wohl wie eine Dreiwalzenbiegemaschine aufgebaut ist:
- Bau Flexweichen .
Funktionsprinzzip, etwas idealisiert:
- https://technikermathe.de/wp-content/uploads/2021/09/FT-08-Walzbiegen-Walzrunden.jpg
Das Problem ist aber, worauf @Ralf_2 in seinem Beitrag schon hinwies, daß die Enden nicht mitgebogen werden.
Vor kurzem wurde hier wohl ein ähnliches Gerät aus dem 3-D-Drucker vorgestellt. Solch Gerät sieht man in Videos z.B. aus Meiningen beim Runden von Kesselschüssen, natürlich viel größer:
- https://upload.wikimedia.org/wikipe...zmaschine.JPG/1280px-Blecheinwalzmaschine.JPG .
Von Hand geht es natürlich auch, wie im oberen Link zu lesen oder auch hier z.B.:
- Alte DDR-Platte auf Modellgleis umrüsten .
 

Ralf_2

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Na dann schneidet man die geraden Enden eben ab. Solche Verluststellen gibt es bei einigen technischen Verfahren - selbst beim Kaltwalzen gibt es eine Art „Mittelstrahlprinzip“, wenn es um sehr hohe Qualität geht.

Modellbahnschienen kriegt man auch freihand hin - nur Mut. Aber auch da sich die Enden problematisch, weil der Hebel immer kürzer wird.

Grüße Ralf
 

amazist

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Natürlich in Thüringen
Weichen in grau gibt es bei Tillig auch.
Also ich habe einige Schwellenbänder EW 3 und EW 2 in grau
Fielen mal beim Tag der offenen Tür aus der Plastspritzmaschine.
Haben aber Holzschwellen - halt nur in Grau.

Ich habe beim festen Schwellenband wechselseitig die Verbindungsstege zwischen den Schwellen rausgeknipst mit einem kleinen Seitenschneider. So kann man die ähnlich Flexgleisen in freien Bögen legen. Nur sind die weniger labrig als die Flexgleisschwellenbänder.
Guter Nebeneffekt, in den Lücken kann man die Versorgungskabel von unten an die Schiene löten.
War ursprünglich aus der Not geboren, weil mir mal am Sonntag noch 2 Flexschwellenbänder fehlten und ich noch einige gerade Schwellenbänder liegen hatte.
Gruß Tino!
....kann man auch mit gebogenen Schwellenbändern machen.
Um ein gebogenes Stück in eine Gerade auslaufen zu lassen die bogeninneren Stege einfach trennen.
Um einen Bogen herzustellen oder zu ändern die äußeren trennen oder die inneren entfernen.
Wenn man nicht wechselseitig trennt/herausschneidet bleibt das Schwellenband stabiler.

Beachte, dass sich Schienenfuß und -kopf aufgrund der Breite unterschiedlich biegen können. Das Profil steigt dann an wenn man ein Ende auf die Unterlage presst.
(wie eine große Spirale)
Daher presse man das Profil beim Biegen mit dem Schienenfuß auf eine feste glatte Unterlage oder baue sich einen "Bieger" aus kleinen Kugellagern.
 
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F-Rob_S

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@amazist
Betonschwellen mit Holzmaserung ? Sieht man denn die Maserung stark? Und wie ist es bei nachträglich grau gestrichenen Holzschwellen?

Also ich könnte mir vorstellen, wenn man EPIV ab Ende der 70er darstellen möchte, dann könnte man. Beton- und Holzschwellen prima mischen. Also die viel befahrenen Strecken in Beton, Weichen und Nebengleise in Holzausführung.
 
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