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Frage? Soundeinbau in Tillig 05580 Diesellokomotive BR 204

Matthias1970

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Waltershausen
Hallo, muss ich bei diesem Modell größere Umbaumaßnahmen durchführen, um einen Lautsprecher unterbringen zu können?
 
Tillig V100 mit Sound ausstatten ist immer mit Aufwand verbunden.
 
Die simpelste Möglichkeit ist, den Brüllwürfel in den Führerstand zu legen.
Etwas mehr Platz gibt es mit GA-Motor (und E24).
 
Ich kann heute Abend mal bei meiner PRESS Jahresset Lok schauen, ob unten im Tank Löcher für den Lautsprecher drin sind bzw. ob da ausreichend Platz vorhanden ist. Das ist meine aktuellste Tillig V100 und wenn das nichts möglich ist, müsstest du wohl oben im Gehäuse irgendwo Platz machen. Alternativ eine fertige Roco Sound Lok kaufen.
Aber Soundumbauten sind immer mit Arbeit verbunden, wenn es vom Hersteller nichts fertig zu kaufen gibt.
 
Ohne größere Umbauten in der Lok ist es nicht möglich in die Tillig V100 Sound rein zu bekommen. In meinen Augen ist die mit der Next18 Schnttstelle ungeeigneter als die mit der 6poligen. Weil die Next18 Schnttstelle genau im Führerhaus ist wo der meiste Platz ist für einen größtmöglichen Lautsprecher. Möglichkeiten gibt's viele die hier schon aufgeführt wurden. Geht nicht, gibt's nicht. Kommt dann immer auf die handwerklichen Fähigkeiten jedes einzelnen an.
 
Am Besten auch gleich einen Staco mit rein. Sonst ist das nächste Problem nicht weit.
 
Gibt es schon.
Problem - nicht kostenfrei.
Und bevor weitere Fragen nach Bildern etc. hier auftauchen: Nein, hier nicht.
Und noch etwas: Irgendwelche Beurteilungen gehen an mir vorbei wie die letzte Wasserstandsmeldung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe meine V100 aus dem Set mit 2 LOWA E5 Waggons mit einem Zimo MS500 digitalisiert.

Den Next18 Stecker hab ich entfernt, um dort Platz für den Lautsprecher (Fischer Modell 1208) mit durchsichtiger Schallkapsel (D&H 1308) zu schaffen. Passt exakt in das Gehäuse und fällt auch kaum auf, wann man die durchsichtige Schallkapsel auf die Platine klebt (also Lautsprecher in Richtung Dach, Noch Hin&Weg als Kleber).

Der Dekoder passt in Schrumpfschlauch verpackt seitlich neben den Führerstand, Anschluss an die Lötpunkte auf der Platine wie in der Anleitung für die älteren Dekoder beschrieben. AUX 1 und 2 sind an die beiden Dioden auf der Platine angeschlossen, so dass die einseitige Lichtabschaltung wie für Next18 Dekoder von Tillig beschrieben funktioniert. Am Besten vor dem Löten noch mal gegen die Pins an der Next18 Schnittstelle nachmessen, weil es auf dem Bild vermutlich schwer zu erkennen ist.

Den Staco3 kann man über einem Drehgestell unter die Platine kleben. Je ein Goldcap passt zwischen die abgewinkelten Lichtplatinen und das Drehgestell (mit der beim Staco in der Verpackung enthaltenen "Knete" angeklebt). Ich habe sicherheitshalber zur Isolierung erst noch die Platinen von hinten mit Klebeband isoliert, bevor ich Staco und Goldcaps angeklebt habe. So funktioniert der Einbau des Staco auch ohne Tausch des Motors.

Imagepipe_552.jpg (1).jpg
Imagepipe_552.jpg (4).jpg
Die Kabel zum Dekoder und die Lötpunkte auf der Platine hab ich dann nach dem Test noch dunkelgrün angemalt, damit es durch die Fenster des Führerstands nicht zu sehr zu sehen ist.
Imagepipe_552.jpg (6).jpg

Der Soundeinbau geht bei den V100 von Roco sehr viel besser, mit von außen nicht sichtbarem Lautsprecher und Platz für Staco und Goldcaps findet man auch. Auch die gesamten Zurüstteile sind bei Roco deutlich besser realisiert, insbesondere die Bügel oben an den Vorbauten. Was die Fahreigenschaften und Stromabnahme betrifft, scheint mir die Tillig V100 bis jetzt deutlich besser als Roco zu sein.
 
Gut gelöst 👍
Alles in allem ist die Roco- V100 diesbezüglich lohnenswerter. Es sei denn, die Tillig V100 ist nunmal da, mitsamt ihrer Murxplatinen.
Wobei auch die originale Roco- Soundlösung vom Klangerlebnis durchaus Optimierungsbedarf hat. Staco ohnehin.
Mit einem Glockenankermotor läuft die Roco- V100 mindestens so geschmeidig, wie die Tillig- Lok.
 
Habe ich auch so ähnlich gemacht.
Dazu habe ich gleich auf einen kürzeren GA-Motor mit passender Halterung und nur noch einer Schwungmasse umgerüstet.
Die Platine kam neu.
Der Decoder (MS500 mit Kabeln) ist unter der Platine platziert.
Dazu musste aber eine der Platinenstützen gekürzt werden.
Da die neue Platine seitlich verkehrte Befestigungen hat, wurden die Gewinde neu geschnitten.
Die STACO ist bei mir seitlich vom Motor platziert, die Platine dazu unter der Motorwelle, wo mal die zweite Schwungmasse war.
Für die STACO musste die Halterung des GA-Motors etwas bearbeitet werden. Auch die betr. Innenseite des Gehäuses wurde leicht bearbeitet.
Die N-18 Schnittstelle hatte ich abgelöst, und ggf. beschädigte Leiterzüge wieder überbrücken müssen. Der Decoder wurde an den auf der Platine vorhandenen Lötpins angelötet.
Der LS befindet sich jetzt am Platz der ehemaligen Schnittstelle.
Bei meiner zweiten V 100 habe ich das alles mit der Uralt-Platine gemacht (kürzerer GA-Motor mit zwei Schwungmassen).
Der Decoder (MS500N) wurde wie weiter oben im Bild gezeigt, platziert, die STACO wurde nach Fräsarbeiten im Rahmen platziert, damit die DGS voll schwenkbar bleiben konnten.
In beiden Fällen wurde das Dach des Führerhauses oben noch etwas ausgefräst, um dem LS mehr Platz zu geben, damit alles wieder saugend passt.
Das alles war ein bissel fummelig, aber machbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe meine V100 aus dem Set mit 2 LOWA E5 Waggons mit einem Zimo MS500 digitalisiert.

Den Next18 Stecker hab ich entfernt, um dort Platz für den Lautsprecher (Fischer Modell 1208) mit durchsichtiger Schallkapsel (D&H 1308) zu schaffen. ...

Kleine Korrektur von heute:
Lautsprecher 1510 von Fischer Modell mit passender durchsichtiger Schallkapsel (D&H) passt an gleiche Position und fällt wegen der durchsichtigen Schallkapsel auch nicht mehr auf als der kleinere 1208 Lautsprecher. Der Sound ist aber deutlich kräftiger.
 
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