Ich habe meine V100 aus dem Set mit 2 LOWA E5 Waggons mit einem Zimo MS500 digitalisiert.
Den Next18 Stecker hab ich entfernt, um dort Platz für den Lautsprecher (Fischer Modell 1208) mit durchsichtiger Schallkapsel (D&H 1308) zu schaffen. Passt exakt in das Gehäuse und fällt auch kaum auf, wann man die durchsichtige Schallkapsel auf die Platine klebt (also Lautsprecher in Richtung Dach, Noch Hin&Weg als Kleber).
Der Dekoder passt in Schrumpfschlauch verpackt seitlich neben den Führerstand, Anschluss an die Lötpunkte auf der Platine wie in der Anleitung für die älteren Dekoder beschrieben. AUX 1 und 2 sind an die beiden Dioden auf der Platine angeschlossen, so dass die einseitige Lichtabschaltung wie für Next18 Dekoder von Tillig beschrieben funktioniert. Am Besten vor dem Löten noch mal gegen die Pins an der Next18 Schnittstelle nachmessen, weil es auf dem Bild vermutlich schwer zu erkennen ist.
Den Staco3 kann man über einem
Drehgestell unter die Platine kleben. Je ein Goldcap passt zwischen die abgewinkelten Lichtplatinen und das Drehgestell (mit der beim Staco in der Verpackung enthaltenen "Knete" angeklebt). Ich habe sicherheitshalber zur Isolierung erst noch die Platinen von hinten mit Klebeband isoliert, bevor ich Staco und Goldcaps angeklebt habe. So funktioniert der Einbau des Staco auch ohne Tausch des Motors.

Die Kabel zum Dekoder und die Lötpunkte auf der Platine hab ich dann nach dem Test noch dunkelgrün angemalt, damit es durch die Fenster des Führerstands nicht zu sehr zu sehen ist.
Der Soundeinbau geht bei den V100 von Roco sehr viel besser, mit von außen nicht sichtbarem Lautsprecher und Platz für Staco und Goldcaps findet man auch. Auch die gesamten Zurüstteile sind bei Roco deutlich besser realisiert, insbesondere die Bügel oben an den Vorbauten. Was die Fahreigenschaften und Stromabnahme betrifft, scheint mir die Tillig V100 bis jetzt deutlich besser als Roco zu sein.