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Modellbau Alterung von Personenwagen hier die Tillig Rekos

von Kalle · 16. Oktober 2018 · ·
Kategorien:
  1. Hier mal etwas aus der Alterungsabteilung oder Neudeutsch „Weathering“.
    Der Begriff trifft es aber ganz gut, da es sich ja tatsächlich um eine Verwitterung handelt.
    Opfer der Behandlung sind die 3-achsigen Rekowagen von Tillig.

    Verwendete Materialien:
    Elitafarben
    Verdünnung von Elita
    Pulverfarben
    Feuerzeugbenzin
    Speisesalz
    Haarlack

    Das Altern von Modellen ist gar nicht so schwierig. Etwas probieren an älteren Modellen hilft natürlich.
    Hier macht Übung tatsächlich den Meister.

    Grundsätzlich sollte jedes Modell komplett zerlegt werden. Alle Fensterscheiben ausbauen.
    Um den Lack der Wagen verblichen aussehen zu lassen verwende ich extrem stark verdünnte Elitafarbe im Farbton lichtgrau. Mit der Airbruschpistole mehrfach über den Wagenkasten sprühen bis sich der gewünschte Effekt eingestellt hat. Lieber mehrere Sprühgänge durchführen. Mit den Elitafarben geht das sehr gut, da diese extrem schnell trocknen und wieder grifffest sind.
    Auf dem Dach sollen Rostnarben dargestellt werden. Hierzu habe ich mir eine Rostfarbe angemischt und die Dächer der Wagen komplett lackiert. Ist die Farbe getrocknet, werden die Dächer mit Haarlack eingesprüht und sofort etwas Speisesalz darüber gestreut. Achtung, jedes Salzkörnchen ist später ein Rostpunkt ………….. also lieber nicht so viel. Ist der Haarlack trocken, werden die Dächer mit grauer Dachfarbe lackiert.

    Die Wagenkästen sollen noch Schmutzspuren von heruntergelaufenem Regenwasser erhalten. Hier wird eine „Schmutzbrühe“ angemischt und wieder mit Elitaverdünnung stark gestreckt. Mit einem dünnen Pinsel wird nun etwas Schmutzbrühe auf dem Dach und an den Wagenkästen aufgebracht und sofort mit einem etwas härteren, breiten trockenen Pinsel von oben nach unten ausgestrichen. Einfach ausprobieren, ihr werdet schnell das richtige Gefühl dafür entwickeln. Probiert aber vorher aus, ob die Bedruckung der Modelle der Elitaverdünnung standhält.
    Im nächsten Arbeitsschritt verwende ich Pulverfarben, welche ich in Feuerzeugbenzin auflöse. Stark verdünnt laufen diese Farben in alle Fugen hinein. Das ist gerade an den Fahrwerken von Modellen sehr vorteilhaft. Korrekturen können ebenfalls mit einem trockenen Pinsel vorgenommen werden. Alternativ pures Feuerzeugbenzin verwenden. Warum Feuerzeugbenzin? Das Feuerzeugbenzin “ verfliegt“ extrem schnell und löst die Farben nicht an.
    Jetzt können die im Lack eingeschlossenen Salzkörner entfernt werden. Mit dem Daumen werden die Salzkörner vom Dach geschoben. Abschließend erhalten die Wagen noch eine Airbrushbehandlung mit verdünnter Schmutzbrühe und einen Überzug mit Mattlack.
    Das Ganze sieht dann so aus.
    20181001_152847.jpg 20181001_152858 (2).jpg 20181001_152858.jpg 20181001_152847 (2).jpg
    Nachahmung empfohlen.

    Über den Autor

    Kalle
    ist in den hohen 40ern, seit 30 Jahren vom Mobavirus befallen und hat immer noch Spaß daran
    tomtonne, AG_2_67, railfan2000 und 22 anderen gefällt das.

Kommentare

  1. Simon
    Kalle,
    von deiner Anlage darfst du aber auch sehr gerne mal mehr zeigen. Die scheint auch ziemlich ansehnlich zu sein. :top:
      legolukas gefällt das.
    1. Kalle
      Kann ich mal machen. Passt das dann in den Blog?
      Simon gefällt das.
    2. Simon
      Vielleicht nicht direkt, aber was spricht gegen einen zweiten......? ;-)
      jasch gefällt das.
  2. Stedeleben
    Bei den Innenenrichtungen meiner Reko-Wagen habe ich die Fußböden in braunes Linoleum verwandelt, damit das Licht warm wird und nicht so eklig grünstichig ist. Kann ich sehr empfehlen für Deine schönen Modelle.
      AG_2_67 gefällt das.
    1. Kalle
      Die Fußböden sind auch behandelt. Als Beleuchtung dient noch eine Platine mit gelben runden LED´s. War glaube ich mal von TT-Koch. Die sind bestimmt 15 bis 20 Jahre alt. Stromabnahme über alle Achslager mittels Pehobuchsen und Kupferlackdraht.
  3. Rene Köppe
    und die Fahrgäste fehlen auch noch
  4. Kalle
    Rene, da irrst du. Der Zug ist nur nicht so stark ausgelastet.
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