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Umfrage Neue Loks auf alten BTTB Gleisen ?

Die Neuliberlegierung, die ich bisher mal getestet habe mit Magnet, war wirklich nur schwach magnetisch im Vergleich zu Ferrometall.
Also sollte man es merken welche Schiene man da an den Magneten hält.
Gruß Tino
 
...Das Hohlprofilgleis ist aus Weißblech (Eisenblech mit Zinnüberzug, wie Konservendose) tiefgezogen...
Es gab wohl auch Bemühungen, gemeinsam mit der Technischen Hochschule Magdeburg, Lehrstuhl Umformtechnik - unter Leitung von Prof. Neubauer:
- Adolf Neubauer (Ingenieur) – Wikipedia ,
für die Schienen das Profilieren (heute Walzprofilieren genannt - es ist im Prinzip ein fortlaufendes Biegen eines Blechstreifens beim Durchlaufen einer Walzengasse - es wird nicht gewalzt) einzuführen. Zum Walzprofilieren:
- Profilierverfahren – Wikipedia ,
- https://www.ingenieurkurse.de/assets/courses/media/027-schema-einer-walzprofilierung-print.jpg ,
- Was ist Walzprofilieren - data M Sheet Metal Solutions GmbH ,
- Walzprofilier Software - data M Sheet Metal Solutions GmbH .

Es exisierte bis vor wenigen Jahren noch eine Vesuchanlage (ca. 1,2 m x 0,5 m) zum Profilieren der TT-Schienen an der Otto-von-Guericke-Universität. Ob dieses Verfahren in der Serienfertigung eingesetzt wurde, ist mir nicht bekannt.
Nebenbei: Auf einer Profilieranlage in Magdeburg wurden auch Grundlagenuntersuchungen zum Profilieren der Trabant-Stoßstange (siehe auch den Link zu Prof. Neubauer) durchgeführt. Die Soßstange:
- trabitechnik.com
ist ein längsgekrümmtes Bauteil - eine Verfahrensmodifikation.
 
Aber wie hat man dann die Biegelaschen an das Hutprofil gewalzt?...
Meiner Erinnerung waren es nur etwa 6 mm breite Blechstreifen, die zum "U" geformt wurden. Waren an der letzten Ausführung der Schienen noch diese Biegelaschen? Hab selber solche Schienen nicht. Auf den Bildern im Internet scheinen diese Biegelaschen aber immer vorhanden zu sein. Wenn die Biegelaschen vorhanden sein mußten, dann mußte das Blech entsprechend ausgeschnitten werden. Aber ob das dann auch noch mit dem Profilieren funktionierte? Kann die in Magdeburg Beteiligten leider nicht mehr befragen.
...Oder geht es eher um ein Schienenprofil in angenäherter Doppel-T-Form?...
Nein, es geht um die Schienen aus Blech.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gab eine Ausführung ohne Biegelaschen. Die waren sozusagen nur an den Plastiknasen festgeklemmt. Hielt nicht wirklich gut.

Luchs,
 
Ich besitze noch Schwellenbänder für Profile aus vergangener Zeit. Bei denen ist die Profilaufnahme (Kleineisen ) breiter als heute üblich, das bedeutet dass heutige Profile darin klappern und es mit alten BTTB Fahrzeugen ein Rattern gibt, da diese die Kleineisen berühren. Das Profil lässt sich auch nicht mit heutigen Verbindern verbinden, manmuss H0 Verbinder nehmen. Profile gab es entweder Neusilber oder Eisen verkupfert.

Vor der Wende war ich überracht als ich einmal lange Gerade Standardgleise kaufte - die hatten plötzlich keine Laschen mehr und waren auf das Schwellenband nur aufgepresst.
Damit ähnelte die Außenseite entfernt einem Schienenprofil. Es ließ sich nicht kürzen, denn dazu trennte ich Blech und Schwellenband. (auch Standardgleis habe ich zuweilen an den Biegelaschen gekürzt, da ich keine Passstücke verwendet habe) Wenn man das Profil eimal abnehmen wollte um Platz für den Steckverbinderstift oder Trennstifte zu schaffen bekam man es sehr schlecht wieder auf den Schwellenrost. Es war eine Verschlimmbesserung. Standardgleis war stets aus Blech und somit magnetisch. Mal mehr oder weniger gut Oberflächenbehandelt - das merkte man daran ob sich Rost bei unsachgemäßer Lagerung bilden konnte.
 
Wenn Du die Schwellenbänder um 1990 meinst, klappern zumindest bei mir die heutigen Schienenprofile darin nicht.
Vielmehr war es ein Kraftakt, die damaligen Schienenprofile mit breiterem Fuß dort hinein zu bekommen.
Dazu hatten die Profile eine nicht gar so glatt gefräste Unterseite und auf den einen Meter Länge beinahe eine Umdrehung in Längsrichtung.
Es gab damals auch Weichen mit Metallherzstück, die dieses Profil hatten.

Die Schwellenbänder habe ich mit neuem Profil im Schattenbahnhof verbaut und dort keine Probleme mit BTTB-Fahrzeugen.

MfG
 
Die verkupferten Stahlschienen waren von grauenhafter Qualität.
Gefräst, alle ca. 150 mm ein Absatz, der (stumpfe?) Fräser verdrückte den Steg der Schiene so daß er zum Schienenfuß keinen rechten Winkel hatte. Dazu kam die Verdrehung über die Längsachse.
 
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