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Ummotorisierung älterer Fahrzeuge

Dieses Thema im Forum "Bastelecke und wie geht was?" wurde erstellt von tkmd2001, 14. Januar 2020.

  1. tkmd2001

    tkmd2001 Foriker

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    Hallo Bastler, ich habe mich mal der alten Gützold 242-Bauweise angenommen. Grund war die Beckmann 243, die konstruktiv auch so aufgebaut war. Diese ist ein Lieblingsstück und sollte eigentlich in der Vitrine stehen. es war die Lok, die ich mir 2000 geleistet hatte nachdem ich aufgehört habe zu rauchen (klappt bis heute). Ich hatte ihr einen Decoder verpasst, aber das Fahrverhalten war grenzwertig. Aus einem Fehlkauf hatte ich einen Motor übrig, der mit etwas Anpassung des Rahmens super passt. Die Antriebswellen aufgebohrt und press aufgesteck, los ging es. Da alles recht starr war, die Borungen nicht wirklich zentriert, lief sie im Langsamfahrbereich sehr unruhig. Habe jetzt neue Wellen geordert. Diese am Übergang zur dickeren Welle abgeschnitten, dann den Abstand zur Motorwelle mit einem abgeschnittenen Nagel ergänzt, das Ganze in einem Schrumpschlauch auf die Motorwelle geschrumpft. Die Gewichte müssen angepasst weden. Gerade eben Fahrtests gemacht. Itrain Geschwindigkeitsmessung: Vmax 300kmh, Vmin (Stufe 1) bei 8 kmh. Fast ruckelfrei, da kann man bestimmt noch was an den CV´s. Bei gut laufenden 211/242 kann man so auch den Standardmotor austauschen, und die alten Schätzchen wieder einsetzen. Geht natürlich auch analog, da sollte an die Vmax mit Widerständen begrenzen wenn nötig. Habe noch einen MMM Umbau einer 242 und einen Eigenbau der 244 auf dieser Basis, die werden jetz natürlich als erste folgen. P1030266.JPG P1030267.JPG P1030268.JPG
     
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  2. tkmd2001

    tkmd2001 Foriker

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    Heute neue Motoren erhalten, am WE gehts weiter mit der 244.
     
  3. amazist

    amazist Foriker

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    Jawoll - man hängt halt an den alten Fahrzeugen. Habe selbst noch eine dunkelrote mit Führerstandsfehldruck (diagonal 1/2 vertauscht).
    Die Kardanwellen habe ich gelassen wie sie sind. (mein Motor ist kürzer) Stattdessen die Motorwellen gekürzt und mit der Diamantscheibe einen Schlitz hineingemacht. Somit bleibt die Kardanaufnahme beweglich. Kardanwellen kann man auch kürzen indem man beide Teile in einer Messinghülse zusammenfügt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Januar 2020
  4. LiwiTT

    LiwiTT Foriker

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    vorwiegend hier, weniger da ; -)
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    Wenn die originalen 2gängigen Schnecken gegen 1gängige getauscht werden, dann ist die Gefahr geringer, dass unter Last die Zugkraft für schwerere Züge nicht mehr reicht. Und der Dekoder muss den Motor nicht im niederen Drehzahlbereich ständig bei (Drehmoment-)Laune halten.
    Übrigens wäre der aktuelle Standardmotor aus Tillig-Drehgestell-Loks bei gleichen Abmessungen mit etwas geringerer Drehzahl noch besser geeignet.
     
  5. amazist

    amazist Foriker

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    Dann ist der Schneckentausch aber Pflicht. Denn diese Motoren drehen schneller als der alte Rundmotor.
     
  6. tkmd2001

    tkmd2001 Foriker

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    Stattdessen die Motorwellen gekürzt und mit der Diamantscheibe einen Schlitz hineingemacht.

    Die Wellen haben nur 1,5 mm das war mir mit dem Schlitz zu heiß. Hatte ich aber auch im Sinn.
     
  7. tkmd2001

    tkmd2001 Foriker

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    Werd ich mal im Auge behalten
     
  8. tkmd2001

    tkmd2001 Foriker

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    So, 1.Runde erledigt. Motor ist eingepasst, die Haken für den Haltebügel fürs Gehäuse sind erhalten geblieben. Die 244 wurde mal nach einer Anleitung im ME vor 1989 gebaut. P1030271.JPG P1030272.JPG P1030273.JPG

    So ist der Ursprung. Nach dem Motorumbau und der Anpassung der Gewichte sieht es so aus
    P1030274.JPG P1030275.JPG P1030276.JPG

    Weiter gehts mit den Lötarbeiten.
     
  9. tkmd2001

    tkmd2001 Foriker

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    Heute der elektrische Teil und der Zusammenbau. Die Lok erhielt eine Schnittstelle NEM 651. Irgendwann wird noch Beleuchtung nachgerüstet, es kommen auch noch peho´s dran. Die Testfahrten verliefen zufriedenstellend.
    P1030278.JPG
     
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