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Digital Uhlenbrock Bulk-Versionen

RAL

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Guten Tag, es ist ja kein Geheimnis, dass ein großer Onlinehändler (E.) Uhlenbrockdecoder zu einem durchaus attraktiven Preis als Bulk-Versionen anbietet. Da ich nicht die Absicht habe, Sound einzusetzen, kämen für mich wohl die nachfolgenden 4 Typen in Frage:

Uhlenbrock 73349 - ID-Decoder 0,8 A, Plux 12, BULK-VERSION von 73340

Uhlenbrock 73239 - ID-Decoder 0,8 A, Next 18, BULK-VERSION von 73236

Uhlenbrock 73319 - ID-Decoder 0,8 A, NEM 651 direkt, BULK-VERSION von 73310

Uhlenbrock 73309 - ID-Decoder 0,8 A, offene Kabelenden, BULK-VERSION von 73300

Als kompletter Anfänger (mit allerdings hohem Stückzahlbedarf und dem Wunsch bei möglichst einem Anbieter zu bleiben) Frage ich mich nun, was hier empfehlenswert ist? Ich weiss dass es auch noch D&H, Zimo, Esu usw. gibt, hab aber bisher nichts schlechtes über die Firma U. gehört. Ich kapiere leider noch nicht mal die Unterschiede (plux12, next18, nem651direkt, offene Kabelenden) bei sonstiger Preisgleichheit. Bei mir würde es um das nachträgliche Digitalisieren von Loks aller Anbieter seit 2000 gehen.
Danke.

Besagter Anbieter hat zwar einige Worte dazu hinterlegt: Schnittstellen im Modellbahnbau | elriwa.de

die Entscheidung erleichtert es bisher nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na dann lies mal zuerst nach, was eine Schnittstelle ist. Auf das Problem wirst du bei allen Herstellern stoßen.
 
plux12, next18, nem651direkt, offene Kabelenden
Da sind die NEM ab Nummer 650 Dein Freund und Helfer. Steht eigentlich auch schon in der einen Bezeichnung.

 
Über den Rest musst du dir am Anfang keine Gedanken machen.
Ach naja, ein bissel schon. Z.B. ob der Decoder RailCom-fähig ist oder nicht, falls man dieses Feature später nutzen möchte.
Sonst kann es sein, dass man 2x kauft.

es passt auch nur der entsprechende Decoder
Jein, siehe das Plux Zeug. Da kannste auch einen Plux 16 oder Plux 22 auf eine Plux 12 Schnittstelle setzen, wenn der Platz dafür ausreicht.
 
Beipackzettel der Loks, ich hab so was befürchtet. Bin zwar Schachtelbahner aber das ganze über Jahre zusammengesammelte🙄, ob da Zettel sind.
Gibt es irgendwo im Netz Übersichten?
Ist es vielleicht doch eher Quatsch zu versuchen bei einem Hersteller zu bleiben?
Railcom, gerade gelesen, lieber nicht, ich will auch nur digital fahren, Rest soll analog bleiben...
 
Ist es vielleicht doch eher Quatsch zu versuchen bei einem Hersteller zu bleiben?
Nö, aber der eine Hersteller kann nicht wissen, was in Deinen Schachteln liegt und schon gar nicht, welche Schnittstellen die Loks in den Schachteln haben. Du wirst Dir doch sicher eine Datenbank für Deine Sammlung erstellt haben, in der so etwas festgehalten wird. Wenn nicht, das Sommerloch fängt gerade an.
 
Such einfach nach der Lok im Netz. Die meisten Shops und Archive listen auch die Schnittstelle mit auf. Natürlich kann es Unterschiede geben, wenn eine Lok lange produziert wurde. Da musst du halt selbst herausfinden, was du da hast. Grundsätzlich würde ich aber anders anfangen. Nimm dir 2-3 deiner Loks und sammle erst mal praktische Erfahrungen mit der Technik, bevor du irgendwelche Decoder in Massen kaufst.

Gruss, iwii
 
Hallo.

Ich habe Tabellen angelegt, wo die Loks aufgelistet sind. Mit Adresse und eingebauten Decoder und ABC. Bei Loks ohne Decoder wird der gewünschte Decoder mit roter Schrift eingetragen.

Gruß Ralf.
 
Railcom, gerade gelesen, lieber nicht, ich will auch nur digital fahren, Rest soll analog bleiben...
Spätestens wenn du irgendwas im Fahrbetrieb automatisieren willst, kann das in eine Sackgasse führen. Zumindest in das Thema "ABC-Bremsen" solltest du dich einlesen. Die Option sollten die Decoder haben, wenn du weiter analog schalten möchtest.

Gruss, iwii
 
Bei ABC Bremsen sollte man schon schauen welches Update in CV7 steht. Da die Decoder aber neu sind solten sie schon das letzte Update drauf haben. Mit denen da vor hat das ABC nicht richtig funktioniert. Jedenfalls bei mir.
Plux12-CV7 = 27
Next18-CV7 = 42
 
Bin zwar Schachtelbahner aber das ganze über Jahre zusammengesammelte🙄, ob da Zettel sind.
Gibt es irgendwo im Netz Übersichten?
Für ältere Modelle hilft z.B.: TT katalog - katalog železničních modelů ve velikosti TT Da finden sich auch Anleitungen über verschiedene Jahrgänge, falls das Modell länger im Programm war.
Ist es vielleicht doch eher Quatsch zu versuchen bei einem Hersteller zu bleiben?
Aus meiner Laiensicht: für den Decoderhersteller empfehlenswert. Ich bin gerade dabei, aus dem Wirrwarr der Anfangsjahre auf zwei zu reduzieren. Was bei Digital ab Werk u.U. schwierig wird, wenn der Hersteller eine Fremdmarke bevorzugt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Persönliche Meinung: es gibt einen Grund, warum ausgerechnet Uhlenbrock eine Preisoffensive startet. Kein anderer Hersteller hat das nötig. Wenn man eine Uhlenbrock-Zentrale hat, funktionieren die Decoder wahrscheinlich gut, in allen anderen Umgebungen habe ich nur Probleme mit diesen Decodern. Da bevorzuge ich ESU, Zimo, Lenz und D&H.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf jeden Fall wirst du nicht alle Loks mit der Bulk-Ware digitalisieren können.
A) Es fehlen 2 TT-relevante Schnittstellen: PluX16 und Next18S (Nicht kompatibel mit Next18-Decodern, auch wenn's mechanisch paßt). Und ja, man kann PluX12 Decoder in einem PluX16 Steckplatz betreiben - unter Verzicht auf Funktionen.
B) Bei NEM 651 ist die Lage des Steckers zum Decoder nicht definiert - das hat zu den unterschiedlichsten Ausführungen (gerade Stecker, abgewinkelte Stecker, Stecker an Drähten unterschiedlichster Länge) und einer entsprechenden Vielfalt an Einbauräumen geführt. Da diese Schnittstelle häufig in kleinen Fahrzeugen verbaut ist, steht machnmal nicht einmal der in der Norm vorgesehene Einbauraum zur Verfügung. Auch wenn du bei einem Hersteller bleiben möchtest, kann dich das zum Wechsel auf andere Hersteller zwingen.
 
Nochmal etwas Grundsätzliches: es ist nicht schlimm, mehrere Decoderhersteller zu verwenden. Die Vereinheitlichung dient in erster Linie der eigenen Bequemlichkeit. Man weiß einfach mit der Zeit, was man wo wie einstellen muss, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Zudem lohnt sich dann die Anschaffung von Programmiergeräten, um noch mehr Dinge einfacher zu machen. Am Ende des Tages gibt es aber nur wenige Gründe, einen funktionierenden Decoder (z.B. bei digital gekauften Loks) zu ersetzen.

Gruss, iwii
 
@golaf , @RAL
Ich hatte in der Vergangenheit ein paar Probleme mit der Programmierung eines Uhlenbrock-Decoders mit dem Lenz-Compact.
Allerdings nutze ich jetzt einen kleinen SPROG DCC - Baustein zusammen mit der Opensource-Software "DecoderPro". Seitdem läuft es jetzt auch bei den Uhlenbrocks.
 
Da er ohne Sound fahren will, benötigt er Next18S nicht.
Das hat doch gar nichts miteinander zu tun. Ich zitiere 'mal die Norm NEM 662: "Es ist nicht vorgesehen und zu vermeiden, Fahrzeuge, die für einen Decoder Next18S vorgesehen sind, alternativ mit einem Decoder Next18 zu bestücken." Das entscheidende ist also, welche Schnittstelle in der Lok vorgesehen ist.
Plux16 gibts auch, halt nicht als Bulk.
Wo habe ich etwas anderes behauptet? Extra für dich zum Nachlesen:
Auf jeden Fall wirst du nicht alle Loks mit der Bulk-Ware digitalisieren können.
 
Das hat doch gar nichts miteinander zu tun. Ich zitiere 'mal die Norm NEM 662: "Es ist nicht vorgesehen und zu vermeiden, Fahrzeuge, die für einen Decoder Next18S vorgesehen sind, alternativ mit einem Decoder Next18 zu bestücken." Das entscheidende ist also, welche Schnittstelle in der Lok vorgesehen ist.
Da steht aber auch: Die Leiterplatten der Fahrzeuge sowie die Decoder müssen so konstruiert sein, dass eine unterschiedliche Verwendung der Anschlüsse LS_A / AUX5 und LS_B / AUX6 zu keinen Schäden am Fahrzeug oder Decoder führt.

Sprich natürlich kann ich einen Next18 Decoder in eine Lok stecken, die laut Anleitung eine Next18S Schnittstelle hat. Sie macht dann halt nur keinen Krach. Siehe E77 von Tillig.
 
Hallo! Ihr macht es dem Fragesteller ja wieder schwer! Viele von Euch denken da an komplizierte Programmierung (z.B. ABC-Bremsen usw.).
Da ich den meisten möglichen Schnickschnack nicht benötige sind andere Punkte für mich wichtig:
- Programmierung nach Anleitung, ohne die Notwendigkeit eines Programmiergerätes
- Preis
- tatsächliches ordentliches Funktionieren
Anleitung ist bei def Bulk-Version ja nicht dabei. Läßt sich sicherlich im Internet laden.
Und bei Uhlenbrock, wenn hier auch mit einem tollen Preis, bin ich vorsichtig. Meine persönlich schlechten Erfahrungen damit leiten sich von Tilligs pr. T3 ab. Vielleicht ist es dort auch der Platinen- / Decodermischmasch, der verbaut wurde. ...
Und eine Anleitung für einen Uhlenbrock-Decoder habe ich bisher noch nicht gesehen, um die Einfachheit der Programmierung einschätzen zu können.
(einfaches Programmieren nach Anleitung: Kühn (leider nicht mehr verfügbar), Lenz, Tams (beidseitige Programmierung nötig), evtl. noch FlexDec (beidseitige Programmierung nötig))
 
Entscheidend ist, ob in der Lok mit 'Next18S' der Lautsprecher eingebaut ist oder nicht und ob man AUX5 bei einem 'Next18' Decoder nutzt.
 
Hier geht es wieder vom Hölzchen zum Stöckchen und wieder zurück. Ich persönlich würde folgendes tun:
1. Herausfinden, ob es überwiegend gute oder schlechte Erfahrungen mit dem Decoder gibt - Da ist das Board nützlich.
2. Keine Decoder kaufen, solange ich Schachtelbahner wäre - vielleicht kommt die Anlage ja nie oder doch erst in fünf Jahren. Da würde ich die Decoder dann aktuell kaufen und nicht alten Kram verbauen wollen.
3. Mal ein Digital-Einsteigerset beschaffen (so noch nicht in irgendeiner Schachtel vorhanden), mal einen Kreis aufbauen und mal schauen, wie sich das anfühlt. D. h. erst mal ein, zwei Decoder für meine Lieblingsloks und ab auf die Piste. Da lernt man dann auch so einiges über Schnittstellen, Fahrstufen etc. Und dann kann man langsam ausbauen in die Richtungen, die gerade interessieren. Und sich natürlich mit Fragen an das Board wenden. Ein, zwei Decoder zu ersetzen, wenn man mit der Funktion nicht zufrieden ist, geht dann auch nicht so ins Geld.
 
@RAL
Probier doch einfach mal einen von den Uhlenbrocks, wenn die so preiswert sind. Wenn Du eh nur einen kleinen Teil der Funktionalität nutzen möchtes in den bisher gesammelten "alten" Loks, reicht das vielleicht.

Wie @iwii schon schrieb - es ist nicht unbedingt nötig, sich nur auf einen Hersteller einzulassen, aber es minimiert die herstellerspezifischen Kenntnisse, die man sich erarbeiten muss und verringert die Zahl eventueller Werkzeuge zum programmieren.

Wenn Du bei der einen oder anderen Lok zusätzliche Funktionen erweitern möchtest, dann nutzt Du eben für dieses Exemplar einen anderen Decoder und gut ist!

@jucon123
Er hat schon angefangen, was zu bauen. Da möchte man schon hin und wieder einen fahren lassen ... Aber sonst stimme ich Dir voll zu !
 
erst in fünf Jahren. Da würde ich die Decoder dann aktuell kaufen und nicht alten Kram verbauen wollen.
Meinst 5 Jahre alte Decoder sind alter Kram?
Sollte ich meine 15 Jahre alten Zimos jetzt ersetzen? :fragen:
 
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