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TT-Polymatic

MatthiW

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Guten Tag, liebes Forum!

Ich habe begonnen, die alte Bahn zu reinigen und verrostetes Gleismaterial gegen neues auszutauschen. Dabei sind mir für mich absoluten Elektro-Noob folgende Sachen aufgefallen:
1. Entgegen der Beschreibung in den alten Zeuke/BTTB-Heften, man solle die Außenschiene mit Fahrstrom I und II beschalten und die Innenschiene mit 0, ist es bei mir genau umgedreht.
2. In den Heften wird immer beschrieben, dass man I und II direkt an die Schiene anlegt und den gemeinsamen 0 zum Trennen, Zuschalten und auch SChalten von Signalen etc. benutzt. Auch das ist bei mir anders herum.
3. Auch beim Zubehör: das, was laut Schaltplan an R anliegen sollte, geht bei mir an das gemeinsam 0. Das Kabel (mit R beschriftet) schaltet alles (geht auf die Tastenpulte usw..
4. Einige Schienen waren nicht mit Metall, sondern mit irgendeinem Kunststoff verbunden. Diese Gleis-Abschnitte waren unter der Platte allerdings mit Kabeln wieder miteinander an ein gemeinsames Kabel (mit I oder II) angelötet.

Ergibt sich daraus irgendein Problem? Außer, dass es für mich Noob das Lesen der Pläne und dann Übersetzen in meine Anlage erschwert?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
1. Das ist völlig egal, das dient der besseren Übersicht.
2./3. Dann wäre der Vorteil der gemeinsamen Nutzung der Tastenpulte dahin, daher glaube ich das weniger. Zudem kann ich das Zubehör nicht auf R Seite schalten! Schau dir die Verkabelung nochmal genauer an!
4. Das waren mal abschaltbare Abschnitte oder als solche für die Zukunft vorbereitete. Kannst du so lassen. Wobei bei der Zuordnung zu I/II das Gleiche gilt wie bei 2.
 
schau mal ob du das alte Gleisplanheft von Zeuke TT oder Bttb findest
dort wird auch die verkabelung und das Prinzip der Polymatik erklärt
angefangen von einem ganz einfachen Kreis mit Trafo bis hin zu superkomplexen Mehrzugsystemen mit mehreren Trafos
wenn man das ganze Schritt für Schritt nachvollzieht (auch mal als Testkreis aufbaut) erklärt es sich von allein
--! wichtig! bei Schaltplänen mit mehreren Trafo soll man genau auf die Verkabelung achten und keine Stromkreise zusammenklemmen

fb.
 
Zu 1:
Das ist grundsätzlich gleich, ob 0 innen oder außen ist. Spätestens bei einer Acht als Gleisplan wäre die Definition der Innenschiene schwierig.

Zu 2:
Wenn die Einspeisung für Trennabschnitte (Signale, Abstellgleise) "zentral" vom Trafo/ den Trafos abgegriffen wird, macht es sich besser, diese in den gemeinsamen 0-Leiter zu legen. Denn dieser geht durch beide Fahrkreise und ist zwischen diesen nicht getrennt.

Wird die Einspeisung für die Trennabschnitte aber direkt neben der Trennstelle abgegriffen, ist es eigentlich egal, ob I/II oder 0 dort unterbrochen ist.

Zu 3: Wenn die mit "R" beschriftete Leitung sowohl auf die Polklemme der Tastenpulte (bei den BTTB-Pulten mit sechs Tasten die ganz linke Klemme) und auch auf 0 der Gleisanlage geht, ist das im Prinzip richtig, nur die Bezeichnung "R" falsch. R wäre dann der andere Pol von Weiche direkt zum Trafo.

MfG
 
@MatthiW:
Zu 1. bis 3. wurde ja schon geschrieben, (fast) alles nur eine Frage der Definition.
Ich habe als Teeny viel beim Teppichbahning mit der Polymatic experimentiert. Das ist wie mit dem rechtwinkligen Dreieck: Wenn Du das Prinzip einmal verinnerlicht hast, ist es ganz einfach.
Zu 4.:
Einige Schienen waren nicht mit Metall, sondern mit irgendeinem Kunststoff verbunden.
'Irgendeinen Kunststoff' nennt man in dem Fall Isolierschienenverbinder. Die werden eingesetzt, wenn das Gleis durchgehen, 'der Strom' aber unterbrochen werden soll. Wenn ein Gleisabschnitt links und rechts isoliert ist, bleibt er stromlos. Eine Lok, die 'von außen' darauf fährt, hält an. Sie fährt erst weiter, wenn der Gleisabschnitt - z.B. über einen Schalter - mit 'Strom' versorgt wird.
 
Danke für Eure Hilfe!!


Wow, umfrangreiches Archiv!!! Danke!!!


zu 1: super!

zu 2./3.: ich hab mal die Skizze aus einem BTTB-Heft genommen.
Links das originale Schaltbild. I geht direkt an die Schiene, R an die Rückleitungsanschlüsse des Zubehörs. Mit der 0 wird geschaltet.
Rechts das bei mir verwendete Schaltbild.. 0 der Schiene und R sind miteinander verbunden. I geht an ein Schaltpult, der zweite Leiter vom Zubehranschluss an ein anderes Schaltpult. Beide Pulte sind nicht verbunden


1776332942567.png
 
Zu 1. bis 3. wurde ja schon geschrieben, (fast) alles nur eine Frage der Definition.
Ich habe als Teeny viel beim Teppichbahning mit der Polymatic experimentiert. Das ist wie mit dem rechtwinkligen Dreieck: Wenn Du das Prinzip einmal verinnerlicht hast, ist es ganz einfach.
Zu 4.:

'Irgendeinen Kunststoff' nennt man in dem Fall Isolierschienenverbinder. Die werden eingesetzt, wenn das Gleis durchgehen, 'der Strom' aber unterbrochen werden soll. Wenn ein Gleisabschnitt links und rechts isoliert ist, bleibt er stromlos. Eine Lok, die 'von außen' darauf fährt, hält an. Sie fährt erst weiter, wenn der Gleisabschnitt - z.B. über einen Schalter - mit 'Strom' versorgt wird.

Ich werde mir auch mal eine Teppichbahn aufbauen und das ausprobieren... hab noch einige unbenutzte Gleise, Kontaktstellen und Relais rumliegen...

Das Prinzip der Isolierschienen ist mir klar. Was mir nicht klar ist: warum unterbricht man beide Seiten des Gleises, setzt in die einzelnen Blockabschnitte Anschlussgleise und verbindet deren Kontakte dann alle unter der Platte miteinander. Hat man hier einfach Abschnitte "vorbereitet", um sie im Bedarfsfall mal einsetzen zu können? Und wenn ja - warum unterbricht man dann beide Schienen und nicht nur eine Seite?
 
Beidseitige Unterbrechungen sind entweder "Zufall" (weil zwei Stromkreise und eine Abschaltung zusammentreffen) oder dienen automatischer Umpolung.
Natürlich kann man es auch sicherheitshalber machen und außerhalb verbinden oder für die Zukunft vorsehen. Oder beim Rückbau belassen.

Hat man hier einfach Abschnitte "vorbereitet", um sie im Bedarfsfall mal einsetzen zu können? Und wenn ja - warum unterbricht man dann beide Schienen und nicht nur eine Seite?
Das wirst du wohl den Erbauer befragen müssen, wir können nur noch mehr spekulieren als du, denn wir kennen es nur von deiner Beschreibung.
 
Hallo miteinander
wer noch den übergroßen TT Katalog aus den 90zigern hat-dort waren die Polymatikbausteine mit Schaltplänen erklärt

fb.
 
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