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Spannungsstabilisierung für Mehrzugbetrieb

Anlage

Foriker
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7 1
Ort
oberes Erzgebirge
Hallo Freunde!
Wer hat für mich einen nachbaubaren Tip oder den Hinweis zum Erwerb eines Stabis, wie ich die Spannungsstabilisierung für den Anlagenbetrieb hinkriege?
Mal fährt nur einer, dann aber bis zu 8 Züge gleichzeitig. Ich benutze den FZ1 und den alten Trafo von Piko, den mit den beiden Lampen, gelb und grün. Fahren in Halbautomatik, teilweise löst ein Zug den anderen aus.
Klar, dass die Züge auf die Spannungsschwankung unterschiedlich, manchmal aber heftig reagieren.
Grüße Volk
 
Kauf Dir einen fetten Trafo und digitalisiere.
Experimente in Sachen 1 bis unterschiedlich 6 Züge habe ich jahrelang versucht, Du wirst hier nicht das Ergebnis erreichen was Du möchtest. Ich habe dabei sogar fast jeden einzelnen Gleisabschnitt mit extra Spannung für das Anfahren bzw. Anhalten versorgt. Allerdings muß ich dazu schreiben ich bin mit Anfahr - und Bremsbausteinen von Conrad bzw. Eigenbauten gefahren. Die Loks hielten jedesmal an einer anderen Stelle. Es war einfach nur grausig.
Welche Lösungen hier andere Foriker auf Lager haben musst Du mal sehen.

MfG


Roland TT
 
Wenn Du mit unter 8 Züge gleichzeitig fahren hast, kannst Du doch unmöglich nur einen FZ1 besitzen. Das Ding ist unverwüstbar, aber auch der hat Grenzen. Teile Deine Anlage in mehrere Abschnitte auf und speise jeden Abschnitt mit einem eigenen Trafo ein. Die Trafos stimmst Du dann nach Geschwindigkeiten ab, so dass Du keinen merklichen Unterschied zwischen den Einspeisungen hast. Somit wirst Du dann weniger Züge im Abschnitt haben und Dein Problem wird sich enorm reduzieren. Zum Thema DIgital kann ich dahingehend auch nur zur Vorsicht raten. Je nach Verbrauch benötigst Du eine entsprechende Anzahl an Verstärkern. Demnach hast Du auch irgendwann das gleiche Problem (wenn Du z.B.: Waggons beleuchten willst)
 
Hallo Freunde

Danke erst mal für die Antworten.
Digitalisieren kommt vorerst gar nicht in Frage. Zum eine der Kosten wegen, zum anderen des Standartgleises. Dies kann ich nicht einfach ersetzen, dann passen weder Bögen noch Weichenradien. Und mache ich nur Stücke davon, wird das erste Problem noch größer.
Mal noch zur Erläuterung. Die Einspeisung erfolgt schon etwa jeden Meter. Und sie fahren nicht immer alle gleichzeitig. Der Abfall der Geschwindigkeit hält sich immer noch im Rahmen, nur, es fällt eben auf!
Ja, die beiden Trafos schaffen das mühelos, aber mit besagtem Effekt.
Die Sache mit der unterschiedlichen Nutzung von mehrereren Trafos, gefällt mir ganz gut. probiere ich aus.
Grüße Volker
 
@Roland:
Deine Idee kostet im ersten Moment nur richtig viel Geld. Einfach einen großen Trafo anstelle des alten in die Stromversorgung schrauben erfordert noch einige Sachen die man beachten muss.
Als ultimative Lösung seh ich das nicht an.

@Anlage:
Was soll ich unter "teilweise löst ein Zug den anderen aus" verstehen? Du drückst Dich da etwas undeutlich aus.
 
Hallo,

da Prinzip ist bei mir genauso, 1-5 Züge im Blockbetrieb mit FZ1.
Früher ruckten die anderen Züge bei mir auch, wenn einer anhielt oder losfuhr.
Irgendwann habe ich dann einen Spannungsstabilisator (als Bausatz von Conrad) zwischen Trafo und Anlage gebaut, der sorgt jetzt für konstante 8 Volt (kann man auf der Platine einstellen) auf der Blockstrecke. Dazu muß man den FZ 1 nätürlich auf mehr als die 8 Volt aufdrehen, was über ist, setzt der Stabilisator in Wärme um (Kühlkörper). Das funktioniert einwandfrei.
Bei der Auswahl des Spannungsstabilisators mußt du auf seine Leistung achten, bei 8 Zügen müßten das sicher mehr als 2 Ampere sein. Dann wäre allerdings auch eine elektronische Sicherung angebracht, sonst ist so eine Lok im Kurzschlussfall auch mal schnell verschmolzen.

Gruß Frank

Hallo Freunde!
Wer hat für mich einen nachbaubaren Tip oder den Hinweis zum Erwerb eines Stabis, wie ich die Spannungsstabilisierung für den Anlagenbetrieb hinkriege?
Mal fährt nur einer, dann aber bis zu 8 Züge gleichzeitig. Ich benutze den FZ1 und den alten Trafo von Piko, den mit den beiden Lampen, gelb und grün. Fahren in Halbautomatik, teilweise löst ein Zug den anderen aus.
Klar, dass die Züge auf die Spannungsschwankung unterschiedlich, manchmal aber heftig reagieren.
Grüße Volk
 
Hi,

Ja, die Beschreibung von Frank hat mich auch schon beschäftigt. So könnte ich mir das vorstellen. Welches Bauteil hast Du da verwendet? Und die Kurzschlusssicherung?
Trotzdem darf gestaunt werden, dass die alte Trafotechnik dies alle so kompromisslos und direkt mitmacht. Heute muss alles elektronisch sein oder wenigstens sehr oft. Mit dem alten und bewährten Analogfahren, läßt sich nicht alles bewerkstelligen, aber sicher bleibt es doch! Und lamgsam fahren kann ich auch, sogar mitt BTTB- Modellen. Die haben anstatt des Keramikkondensators solche MKT (ungepolte Elkos) mit ca. 0,5µF erhalten - und das geht TOP!
- Und die Frage des "Auslösen der Züge" sollte für meine Automatik stehen, wo mittels Reed-Kontakte der nächste Zug zum Fahren "angeregt" wird.
Sorry fürs Missverstehen!
volker
 
@anlage
Nur der Ordnung halber - MKT-Kondensatoren sind keine ungepolten Elkos, solche heißen Tonfrequenzkondensatoren und können auf kleinem Raum mehrere 10..100µF an Kapazität bereitstellen, der Metallisierte Kunststoffolien Kondensator stellt bis zu ~ 1µF zur Verfügung.
Und leider :) ist der Spannungsstabilisator ein elektronisches Bauteil.
Du kannst natürlich versuchen, irgendwo noch einen Transduktor ( Trafo mit Gleichstromvormagnetisierung ) zum Stabilisieren zu bekommen, der ist vollkommen unelektronisch, schafft aber dafür auch nur auf 5% stabilisierte Spannung.
Grins vom Heizer
 
Hallo,
Irgendwann habe ich dann einen Spannungsstabilisator (als Bausatz von Conrad) zwischen Trafo und Anlage gebaut, der sorgt jetzt für konstante 8 Volt (kann man auf der Platine einstellen) auf der Blockstrecke. Dazu muß man den FZ 1 nätürlich auf mehr als die 8 Volt aufdrehen, was über ist, setzt der Stabilisator in Wärme um (Kühlkörper). Das funktioniert einwandfrei.
Bei der Auswahl des Spannungsstabilisators mußt du auf seine Leistung achten, bei 8 Zügen müßten das sicher mehr als 2 Ampere sein. Dann wäre allerdings auch eine elektronische Sicherung angebracht, sonst ist so eine Lok im Kurzschlussfall auch mal schnell verschmolzen.
Gruß Frank
Genau sowas könnte ich gebrauchen, weiß zufällig jemand die Art.- Nr. des Bausatzes?
 
Naja, Du kannst den Bausatz bei Conrad oder Pollin für ca. 5 Euro kaufen.

Pollin 810 029

Oder schnitzt ihn Dir selbst.
Der Chip ist ein Dreibein und heißt 3170 bzw. 317 (LM317)und kann üblicherweise 1,5A. Es gibt aber auch Varianten für höhere Ströme.
Besser wäre jedoch Aufteilung in 2 oder 3 Bereiche je 1,5A ...

Schaltungen siehe Internet - google mal, ist einfach.
Davor die Graetzbrücke zum Gleichrichten und 'nen fetten Elko - irgendwas zwischen 2200 und 10000 µF. Zum Regeln ein einfaches Trim-Poti. Dahinter noch ein Elko. Kühlkörper drauf undf dicker Trafo davvor (z.B. Roco oder Conrad 40VA). Ferdsch.
 
Das lasse ich mir gefallen, danke für den Tip. Das könnte die Lösung sein.
Zwischenzeitlich habe ich das so "umorganisiert", dass nur noch max. 3 Züge gleichzeitig auf einem Trafo fahren. Das macht sich auch gut, da eben die anderen sich "ausruhen" bis sie wieder ins Fahrgeschehen eingreifen müssen.
Wenns neue Jahr ruhiger angeht, probiere ich das aus.
Danke nochmals und schöne Feiertage!
 
Von mir auch Dank für den Tipp. Ich nehme an, dass man mit der Regelung nicht rückwärts fahren kann, also noch Dioden davor, dahinter und dran vorbei zum zurückfahren?
 
mit Schalter

Auch keine schlechte Idee. Damit werde ich die Schaltung nicht umpolen, sondern bei Bedarf abschalten. Z.B. bei Lokwechsel zw. Bahnsteig und BW, da muß 1/2m Hauptstecke benutzt werden.
Ich hoffe es macht der Schaltung nichts aus wenn am Ausgang Spannung anliegt, Höhe und Polarität variabel.
 
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