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Motordrehzahl - Wie hoch ist die max.Drehzahl von originalen BTTB-Motoren ?

Dirk J

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Hallo,

Ich möchte neue Motoren in meine BTTB-Lok's einbauen. Kann mir jemand sagen, wie hoch die Drehzahl der alten BTTB-Motoren ist ?


Gruß


Dirk
 
Hallo Dirk,

die projektierte Lastdrehzahl liegt bei 10.000 u/min.

Das ist die Drehzahl, die Dein neuer Motor im eingebauten Zustand bei 12V, nicht bei voll aufgedrehten Regler, erreichen muß.

Die Drehzahl der real eingesetzten Motoren streut natürlich. Insbesondere die Magnetisierung der Permanentmagneten spielt da eine Rolle. Und die schwankt beachtlich.

Du kannst die Drehzahl des Motors auch recht einfach selbst ermitteln. Man nehme eine Stoppuhr, messe die Zeit eines durchfahrenes Meters Strecke (rechnet sich einfacher), teile durch den Umfang des Rades der Lok (pie x d) und rechne sich die Zahl der Umdrehungen des Rades aus. Da alle alten BTTB Loks einstufige Zahnräder haben ist das Getriebe - Übersetzungsverhältnis (eigentlich ein Untersetzungsverhältnis) leicht zu ermitteln (Zahnzahl 1.Zahnrad/Zahnzahl 2.Zahnrad X Zahnzahl 3.Zahnrad/Zahnzahl 4.Zahnrad x ......). Die Schnecke eingängig ist ein Zahnrad mit einem Zahn, eine zweigängige Schnecke hat in der Formel zwei Zähne. Notfalls ist das in technischen Formelsammlungen nachzulesen.

Beste Grüße
Winfried
 
Jetzt habe ich noch eine Frage zu dem, in vielen Themen angesprochenen "eckigen Motor". Ich habe gestern den Umbau meiner BR56 fertiggestellt ( Riemengetriebe, Bühlermotor mit Schwungmasse, fahrtrichtungsabhängige rot/gelbe Beleuchtung, Zusatzgewichte, zusätzliche Schleifkontakte an den Tenderräder und natürlich Digitaldecoder ). Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden, die Lok läuft super leise und macht auch keine Probleme ( Stocken und Stehenbleiben ) mehr.

Wie groß ist der eckige Motor im Vergleich zum Rundmotor und wie stark ist die Geräuschentwicklung ? Der Bühlermotor ist nämlich extrem leise, hat 2 Ausgänge, ist dafür aber auch etwas hoch ( was den Einbau erschwert ).
 
Hallo Dirk,

der "eckige" Motor ist Tilligs Nachfolger für den BTTB-Rundmotor und wird in den bis jetzt nur gepflegten und nicht neu konstruierten (die haben naemlich den Bühlermotor) Varianten, also V36, BR 56,86,81,92 verwendet. Er hat keine Schwungmasse, ist ca. 13mm hoch, 20mm breit und nach vorn mit dem Abtrieb ca. 30mm lang und somit kürzer als der Rundmotor, die Kohlen sind relativ geschickt angebracht. Ihn gibts allerdings nur mit einem Abgang, alles andere eben Bühlermotor ;) Der Motor selbst ist relativ leise, sicher vergleichbar zum Bühler. Die fehlenden Schwungmassen machen sich aber bemerkbar.
Jetzt mal ein paar Fragen zu deiner 56: Welchen Bühlermotor verwendest Du denn, wo gabs ihn, was kostet der? Ebenso wuerde mich die Beleuchtung interessieren. Ich habe naemlich nur gelbe LEDs vorn untergebracht, wo ist denn der Platz fuer die roten? Gibts dazu eine Webpage?
 
Hallo Sven,



Erstmal vielen Dank für die Info's. D.h. der "eckige" Motor hat gehäusetechnisch ungefähr dieselben Maße wie der Bühlermotor. Ich möchte als nächstes eine V36, eine BR110 und eine BR86 komplett umbauen. Für die V36 ist schon alles fertig, da fehlt mir nur noch ein Motor und der Decoder. Das Riemengetriebe ist schon drin, der Bühlermotor passt auch und die Schwungscheiben ( 2Stück !!!! ) sind in der Fertigung. Die Teileanordnung habe ich schon probiert und so wie ich mir das vorstelle müsste auch alles passen. Die Lok gibt es dann natürlich auch mit der rot/gelben Beleuchtung. Bei der BR86 wird es da schon schwerer. Ich weiß noch nicht welchen Motor ich nehme, denn mit Schwungscheiben wird es da ziemlich knapp. Falls da jemand eine Idee hat würde ich mich sehr über einen Tip freuen. Könnte mir vielleicht ein Besitzer einer BR86 mit eckigem Motor ein Foto vom Innenleben schicken ( dirk_jaeschke@gmx.de )?

Jetzt ein paar Sachen zu meiner BR56.

Der Bühlermotor ist ungefähr so groß, wie der in der neuen V100 von Tillig, hat aber eine etwas andere Bauform. Den habe ich bei TT-Koch für 15 Euro gekauft ( will hier aber keine Werbung dafür machen ).
Zur Beleuchtung. Ich habe momentan noch die Lichtleiter eingebaut und an die Stelle, wo die originale Lampe sitzt eine Doppel-LED ( SMD ) von Conrad. Im Tender sitzt pro Leuchte eine Doppel-LED ( SMD ). Vielleicht werde ich die Lichtleiter noch abbauen. Dann müsste man eben eine kleine Platine ätzen und je eine gelbe und eine rote Mini-SMD anbringen. Ich habe da ganz kleine LED's gesehen. Die Größe ist 0.8 x 1.6mm und das sollte doch eigentlich passen. Die passen aber leider auf keine normale Platine.
Eine Homepage habe ich leider nicht, aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Falls Jemand Fotos braucht, einfach eine Mail an o.g. Addi und ich werde mein Bestes versuchen.


Gruß


Dirk
 
Hallo Dirk,

danke für die Info mit dem Bühlermotor. Werde Herrn Koch mal befragen.
Bei meiner 56er habe ich mit dem Riemengetriebe auf den Eckmotor umgerüstet, aber nicht die originale Halterung benutzt sondern ihn etwas tiefer eingesetzt, so daß man jetzt zumindest in Höhe der Fenster freie Durchsicht hat. Die Frontbeleuchtung habe ich über 1,8mm LED's direkt in den Laternen, also ohne die Lichtleiter, realisiert (deswegen die Frage nach dem wechselnden Licht).
Bei Thomas Bormann gibt es recht interessante Punkte zur BR86.
http://home.t-online.de/home/corina.borrmann/frames/digital-br86.html
Dort ist auch ein Foto vom Motor zu sehen.
 
Hallo Sven,


Vielen Dank für die Info.
Wie laut ist denn die Lok mit dem eckigen Motor und wie sind die Laufeigenschaften? Ich habe schon mehrfach gelesen, dass die Leute nach dem Umbau auf Digital ziemlich Probleme hatten. Ich bin ehrlich gesagt sehr erstaunt, dass sie so gut läuft. Jetzt besteht für mich die Frage, ob das nur durch den Bühlermotor ( mit Schwungscheibe ) kommt, oder ob sie mit dem eckigem Motor genauso gut läuft. Der kostet ja auch ein paar Euro weniger und läßt sich vielleicht auch noch besser einbauen.


Gruß


Dirk
 
Hallo Dirk,

das Lautstaerkeproblem (sieh Dir mal den Thread BTTB-Modelle umrüsten) rührt mehr vom Getriebe her. Das hast Du mit dem Riemen aber schon erschlagen, der ist sensationell leise. In Sachen Lautstaerke nehmen sich Bühler und Eckmotor m.M.n. nix. Nur ist eben die Schwungmasse schoener bei Kontaktproblemen und in Sachen Auslauf.

Habe gerade mein Schmuckstück fertiggestellt: BTTB 56 mit Eckmotor, Riemengetriebe, LED-Frontbeleuchtung, ESU-Loksound im Folgewagen und vorn ein Rauchgenerator. Ist ein schoener Anblick, wenn sie losraucht und zischt. Der Folgewagen hat nochmal eine Stromabnahme bekommen. Abnehmer im Tender waren mir zu fieselig zum einbauen. Laufeigenschaften sind super. Allerdings führen insgesamt 7 Kabel vom Tender zum Folgewagen, und die sind ziemlich steif. Da muß ich wohl nochmal wegen flexiblerer Litze schauen.

mfg Jstar (bei dems jetzt immer nach Zitronenduft riecht - gibts auch anderes Raucharoma?)
 
Hallo Dirk,

anbei ein Foto von der 56 mit Rauch. In der Pufferbohle linsen die LEDs durch.

proxy.php


Im Hintergrund der Soundwagen, der 23mm Lautsprecher ist zu groß, daß der Deckel noch draufginge. Ein 15mm Gerät ist bestellt.
 
Hallo Swen,


Das sieht ja echt Klasse aus.
Woher hast du denn den Rauchgenerator und den Geräuschgenerator ?
Wie groß sind die beiden und mit welchen Kosten muss man denn rechnen ?
Was hast du denn als Begleitwagen genommen ?
Wenn man so was sieht bekommt man richtig Lust noch mal alles auseinander zu nehmen.



Dirk
 
Hallo Dirk,
Rauchgenerator ist der Seuthe Nr. 22, der kleinste ueberhaupt. Leider geht er immer noch von der Pufferbohle bis ueber den Kessel hinaus. Bei Conrad 16 EUR, bei anderen Haendlern bis zu 13 EUR.

Der Geräuschgenerator ist ein ESU Loksound 2, beim Modellbahnhof Goppeln (sehr empfehlenswert!!!) für 119 EUR *grumpf* Das ist das billigste Angebot, aber immer noch zu teuer. Tran in Oesttereich kommt gerade mit seinem GE70 (Zusatzsounddecoder, der parallel zum eigentlichen Decoder betrieben wird) heraus, der soll nur ca. 48 EUR kosten (+Lautsprecher), den werd ich mir mal zum Test herholen. Ein sehr guter Platz ist da zum Beispiel der leere Triebkopf vom ICE :)

Als Begleitwagen in diesem Falle haelt ein GGths (Tillig 15112) her. Man koennte aber auch alles andere nehmen. Der Decoder ist ca. 45*20*6mm, der (hoffentlich bald da seiende) Lautsprecher 15mm rund.
 
Hallo zusammen,

zum Thema Lautstärke im Digitalbetrieb eine kurze Anmerkung.

Sicher ist das Getriebe ein Punkt dabei, weil es ständig durchgerüttelt wird.

Den meisten Sound gibt aber der Motor ab.

Erstens sind es dort die Magnetkräfte, die dem Motor ein "Rastmoment" geben. Darunter versteht man, das der Rotor in bestimmten Stellungen im Magnetfeld hängenbleibt. Ihr könnt es feststellen, wenn Ihr den Motor mit der Hand langsam Durchdreht. Für die Größe des Rastmomentes ist die Magnetisierung der Permamentmagneten in erster Linie verantwortlich. Diese Magnetisierung ist leider bei den Rechteckmotoren sehr breit gestreut. Mitunter ist eine solch starke Magnetisierung vorhanden, daß im LE011 die Lastregelung versagt. Dann läuft die Lok echt digital: Nach dem Anfahren erreicht sie nach 2-3 weiteren Fahrstufen ihre Höchstgeschwindigkeit. Also Fahren und Stehen als die zwei digitalen Zustände.

Wenn der Strom durch die Windungen fließt, dann wird durch die Induktion (genaugenommen durch das "Fluß - Phie" (habe kein griechisches Alphabet) des Magnetfeldes, das sich in den Rotorblechen bewegt) der Brummton erzeugt. Die Stärke der Induktion hängt von den Permamentmagneten ab.

Mit dem Rastmoment wird der Rotor auch in eine der möglichen Außenlagen in seinen Lagern gedrückt. Und das ständige Wechseln der Stellungen verursacht Geräusche.

Die zweite Geräuschquelle im Motor kann der Kollektor sein. In den eckigen Motoren ist der Kollektor nicht besonders gut überdreht, womit die Kohlen zu schwingen anfangen.

Schräg genutete Anker, geringe Magnetisierungen und hohe Frequenzen der Ansteuerung können die Geräusche im Motor minimieren.

Beste Grüße,
Winfried

PS: Wenn man´s kann ist es übrigens immer einfach. Wer´s nicht kann muß die grauen Zellen trainieren. Hilft sonst nichts.
 
hallo,

ich lese hier erstmalig von "Bühlermotor mit Schwungmasse". ich bin auch gleich auf die seiten von bühler gegangen und habe festgestellt das es dort eine ganze menge an motoren gibt die in frage kommen.
redet ihr von einem speziellen?
kann mich einer aufklären?

danke römi
 
Hallo Winfried,



Vielen Dank für die tollen Infos, aber leider helfen die mir bei meinem Problem überhaupt nicht weiter.
Ich kann ja schlecht einen Motor nach Deinen Kriterien umbauen und ich werde auch kaum Informationen bekommen, welcher Motor so aufgebaut ist.
Mir hilft auf alle Fälle, dass die "eckigen Motoren" Deiner Aussage nach, nicht so leise laufen sollen, deswegen werde ich nun doch lieber die Bühlermotoren verwenden.
Falls Irgendjemand andere Erfahrungen hat, würde ich mich über einen Tip freuen.


Dann wünsche ich weiterhin viel Spaß beim Basteln.....


Dirk
 
@Winfried
danke fuer Deinen technisch tiefgaengigen Vortrag. Ich muss allerdings Dirk rechtgeben, als Aussage allein betrachtet kann man damit nicht viel anfangen. Ich vermute mal, Du willst sagen, daß der Eckmotor Schrott ist/ zum Schrott neigt/auf selbigen gehoert. Wo sind denn aber die Alternativen? Einen Fauli fuer ca. 60 EUR einzuruesten? Das ist mir dann doch zuviel des Guten. M.M.n. taugt der Eckmotor zur Umrüstung, und er verhält sich leiser als der alte Rundmotor. Er hat die selbe Leistung, die selbe Drehzahl und eben aehnliche Abmasse (wenig basteln), die gaengigen Riemengetriebe passen dazu und gut ist. Den Eckmotor hat bei mir bis jetzt eine 250, eine 56 und eine 92 von BTTB bekommen, und keine zeigt ein von Dir erwaehntes Lossprinten.

@roemi
es handelt sich wahrscheinlich um den 1.16.018, allerdings baut TT-Koch da Schwungmassen dran, die gibts dann eben nicht bei Buehler sonder bei http://www.tt-koch.de (siehe Seite 1).
 
Hallo,

war eigentlich nur gedacht, damit Ihr ein paar technische Gründe kennt, nicht zum nerven.

Leider ist der eckige Motor nicht so schön ausgewogen in seiner Streubreite. Schön für Euch, wenn Ihr keine Probleme hattet. Ich hab da ein glücklicheres Händchen - greife meistens in die Sch... .

Für die älteren BTTB Loks gibt es einen Umrüstsatz auf eckigen Motor (Motor plus Adapter). Paßt nur nicht in die Dachschräge der V180 ohne die Motorecken zu befeilen.

Der Bühler in den Tillig Loks entspringt der Autoproduktion. Ist daher auch nicht unbedingt ideal. Mit 12.000U/min (Leerlauf) aber ähnlich in der Drehzahl wie die BTTB Motoren. Und gut verarbeitet. Die Schwungscheiben werden von Tillig zugefügt.


Beste Grüße
Winfried
 
Hallo Winfried,

no hard feelings ;) Ich habe gerade so ein Problemkind. Eine BTTB V180, die gerasselt hat wie eine Staublunge mit Bleischrot. Ich dachte, ich waere ganz schlau und kaufe einen Motorumrüstsatz von SB-Modellbau, hat mich mit Versand 60 Steine gekostet. Und siehe da, es ist nur ein Fauli 1724TO15S mit einer adaptierten Schwungscheibe und einer ultralangen Welle. Der Motor mag ja gut sein, aber am Übersetzungsverhaeltnis (sprich rasen) hat sich nix geandert. Und auch nach Motoreinbau immer noch ein Rasseln sondergleichen. Wenn der Motor leerlaeuft, oder von Hand gebremst wird (Last) ist alles schoen leise. Wenn man die Kardanwellen entfernt, geht es gerade so. Wenn aber alles zusammen ist :( Dieser Lok kann man nicht zuhoeren.
Bogusch's Riemen-Umbaugetriebe ersetzt leider nur die Zahradverbindung Motorwelle auf Zwischenwelle, es ist dann immer noch Zwischenwelle auf Kardanwelle mit Zahnraedern ausgeruestet. Ich habs zwar noch nicht eingebaut (spar ich mir fuers Wochenende), will aber direkt von der Fauliwelle auf die Kardanwelle (naja, das kleine Teil mit den Flanschen fuer die Kardanstuecken im Gehäuseboden) gehen. Mal sehen, ob das klappt. Mein Exemplar scheint wohl ein typisches Beispiel fuer die Zahnrad- und Plastequalitaet von VEB BTTB zu sein...
Insofern hatte mich mit diesem Modell der doch recht teure Fauli ueberhaupt nicht weitergebracht. Aber man gibt die Hoffnung ja nicht auf...

Etwas ist mir noch eingefallen zum Adapter: Den lasse ich eigentlich immer weg und fixiere den Motor mit Stabilit Express oder anderen Konstruktionen. Der Adapter hebt den Motor doch um ca. 3mm nach oben - Deine erwaehnten Ecken der V180. Bei der 56 endet der Motor dann genau UNTER den Fenstern und man hat einen schoenen Führerstandsdurchblick.
 
Hallo jstar,


Was ist denn bitte "Stabilit Express" ?
Ich habe mir auch schon ein paar Gedanken zu den großen Loks mit Kardanwelle gemacht. Vielleicht kann man ja ein Riemengetriebe so umbauen, dass man mit der unteren Riemenscheibe direkt auf die Antriebswelle für die Räder montiert und die Zwischenwelle entfernt ( ich hoffe die Leute wissen jetzt, wo ich gerade bin ).
Ich habe aber jetzt noch an 2 anderen Loks genug zu tun und werde mich deswegen erst später darum kümmern können. Ich habe auch einen Versuch mit einer BR110 laufen, die wird mit einem Riemengetriebe, welches es nicht zu kaufen gibt, erheblich leiser. Wenn man da noch einen anderen Motor reinsetzt, wird die sicher richtig gut.
Meine BR56 ist fast nicht mehr zu hören. Das einzigste Problem sind die Räder. Hat Tillig da irgendein anderes Material ? Meine neue V100 läuft auch von den Rädern her total leise. Komisch.
 
Hallo Dirk,

Stabilit Express ist ein Zweikomponentenkleber. Ich find ihn halt persoenlich gut, weil du nicht zwei Tuben hast, sondern ein Haertepulver und ein Harz. Fest zu fluessig mischt sich m.E. besser als (zaeh-)fluessig zu selbigem.

Kardanwelle: Genau das habe ich vor, der Riemen geht dann direkt auf die kleine Welle im Lokboden, von der aus die beiden Kardanstäbe angetrieben werden. Platz ist genug. Sorry an alle anderen fuer die vielen Beschreibungen. Ich mach mal bei Gelegenheit ein Bildchen.

Für die 110 gibt es kein Riemengetriebe, aber das fuer die V36/BR81/92 sollte problemlos passen. Ich überlege halt noch am Motor hin und her, Platz für einen Bühler ist wohl weniger, ob es denn wieder ein eckiger werden soll. Der paßt zumindest rein.

Räder - leider keine Erfahrungen. Die Radscheiben kann man mit vorsichtiger Gewalt tauschen, macht aber eben nur Sinn bei Diesel-/E-Loks, bei der Dampflok haengt die Steuerung dran. Aber teste doch mal eine werksneue 56 beim Haendler, wenn sie leiser ist, bestelle die neuen Raeder als Ersatz.
 
Hallo Bttbfahrer,

Nein, es ist schon die neuere von bttb mit Plastikkardanwellen. Nun auch gleich zum Rapport: Das Riemengetriebe ist drin, etwas fräsen war im Boden erforderlich.

Bild 1 zeigt den Fauli mit dieser ultralangen Welle, auf die das Original-Bogusch-Riemenrad draufkommt.

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Bild 2 zeigt den Unterboden. Beim Pfeil musste auf beiden Seiten gefraest werden. Ich hatte von irgendeinem Getriebe noch einen recht langen Riemen, den habe ich hier verwendet, da ja im Gegensatz zu Bogusch's Anweisung die mittlere Welle entfaellt.

proxy.php


Das Laufverhalten ist jetzt super, die Geschwindigkeit optimal. Der Fauli ist noch etwas laut, da muss ich wohl auf einen Decoder mit hochfrequenter Ansteuerung wechseln.
 
Hallo jstar,

entschuldige bitte, ich möchte Dir nicht zu nahe treten.
Aber: ( man kann das Detail ja auch kaum erkennen ) ist es möglich das Du eventuell die Kardanwellen verkehrt rum eingesetzt hast.
Ich glaube auf dem unteren Bild zu erkennen das das etwas "dickere Ende" am Verteiler sitzt.
Kann natürlich sein das ich mich täusche. Wie gesagt: dieses Detail ist sehr schwer zu erkennen.

MfG
 
Hallo bttbfahrer,

danke fuer die Info. Ich wusste gar nicht, dass die zwei Enden unterschiedlich sind. Hab gleich mal nachgeguckt und gemessen, tatsaechlich. Gehört die weitere Öffnung an die Drehgestelle? Eine der beiden war dann wohl falsch rum drin. An den Geräuschen hat sich jetzt natuerlich nix mehr verändert, ist ja schon mit dem Riemen angetrieben.
 
Hallo jstar

Das "dicke" Ende gehört an's Drehgestell. Wenn Du die Winkel der Wellen, jeweils zur benachbarten, bei voll eingeschlagenem Drehgestell beobachtest, weißt Du auch weshalb.

MfG der bttbfahrer
 
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