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Modellbau Holgers Reste-Rampe - Dies und das (um)gebaut

Dieses Thema im Forum "Anlagengestaltung" wurde erstellt von vozmistr, 24. Juli 2020.

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  1. vozmistr

    vozmistr Foriker

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    Wenn ich mich selbst einschätzen sollte, würde ich mich nicht gerade als einen typischen sparsamen und sammelwütigen Modellbauer bezeichnen. Ich werfe auch gern mal schnell etwas weg. Bei Dingen, denen ich ein gewisses Potenzial zubillige, verhält es sich anders. Die hebe ich auf und hole sie zum passenden Zeitpunkt zur Wiederverwertung hervor. Davon möchte ich fortan in loser Folge berichten.

    Burg Lauterstein total runiert
    Beginnen möchte ich mit der als Hintergrundmodell gepriesenen, wohlbekannten Burg Lauterstein. Diese thronte einst auf meiner alten Anlage unübersehbar unmaßstäblich auf einem Kaninchenhügel. Dieser wurde abgetragen und die Burg archiviert. Nun habe ich sie in Bearbeitung genommen. Dazu habe ich die oberen Stockwerke abgetragen und mit dem Seitenscheider zu Plastebröseln zerkleinert. In die nun offenen Gebäude habe ich in Höhe des Hofes Fußböden eingezogen. Da die Gebäude natürlich nicht für eine Offendarstellung vorgesehen waren, mussten zum Beispiel die Teilenummern entfernt und die Montageanschlagswinkel als Hohlkehlen überspachtelt werden. Nach innen offen gestaltete Mauerstützen wurden ausgefüllt. Die Plastebrösel wurden als Trümmer im Innenraum verwendet und nach einer Farbgebung mit Naturgestein angereichert.
    Mir ist bewusst, dass man die Ruine wegen geringer Mauerstärken nicht als Burgruine ausgeben sollte. Aber als einstiges Festes Haus (Sitz eines niederen Adels) oder einstiges Vorwerk könnte sie schon durchgehen. Zur Abrundung schildert der nächste Beitrag was aus dem Turm entstand (falls den schon jemand vermisst hat).
     

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  2. HolgerH

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    Schicke Ruine!
     
  3. hm-tt

    hm-tt Foriker

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    Meisterlich! An Ruinen kann man sich kreativ auslassen, wenn man sie ins Modell umsetzt.

    Helge
     
  4. IoreDM3

    IoreDM3 Foriker

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    @#1 hübsche Ruine,
    feine Bauausführung gefällt mir gut.
    Ein Tip bei der nächsten könnten die Mauern der Gebäude etwas dicker sein.
    Das waren ja schließlich Massivbauten für militärische Schutz-Zwecke.
    Ist bitte nur als Hinweis, nicht als Kritik zu verstehen.
    Mir fällt sowas nunmal ins Auge.

    ;)
    IoreDM3
     
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  5. Frontera

    Frontera Foriker

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    Das ist ihm bewusst .... deswegen hat er es auch in seinem Beitrag extra erwähnt. :ja:
    Nach dem ansehen der Bilder (vor dem lesen) wollte ich auch sofort auf die viel zu dünnen Mauern verweisen. Nach dem ich dann aber den Text gelesen hatte, wusste ich das ich mir das sparen kann. :happy:
     
  6. TT-Poldij

    TT-Poldij Foriker

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  7. vozmistr

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    Ja so ähnlich wie im Link hat der zusammengebaute Bausatz ausgesehen, nur das ich ihn nicht so fein gealtert und detailiert hatte.
    Durch die Verwendung eines fertig gebauten Modells kann man natürlich kein konkretes Original abbilden. Aber da ich unterwegs öfter auf Ruinen und "alte Buden" treffe, hab ich ein gutes Bild davon, wie es ungefähr aussehen müsste. Hier mal ein Beispiel. Die hohe Schule wäre jetzt noch, wie im Bild zu sehen, Ziegelausbesserungen in den Natursteinverband einzufügen...
     
  8. TT-Poldij

    TT-Poldij Foriker

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    Kommt drauf an, wann das Gebäude zur Ruine wurde. Vielleicht kam der gebrannte Ziegel erst später auf, Grünlinge überdauern die Jahrhunderte ja nicht.
    Ich klöppel ja was Ähnliches mit einzelnen Bruchsteinmauern von Busch und Preiser, Stürze aus dem Baukasten von Auhagen ergänzen das Ganze gut.

    Poldij
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Juli 2020
  9. vozmistr

    vozmistr Foriker

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    Ich glaube gebrannte Ziegel gibt es schon ein paar Tage länger. Kuck Dir mal die Liste der Deutschordensburgen an, da wurden viele schon ganz oder teilweise aus Ziegeln gebaut. So was wie Bischöflich Papau schwebt mir noch mal vor - mit korrekter Wandstärke, Ziegeln und bunten Steinen :steinigun
     
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  10. Frontera

    Frontera Foriker

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    Gebrannte Ziegel kannten schon die alten Ägypter. Die Römer z.B. haben gebrannte Ziegel für das Kolosseum verwendet. Die gibt es also schon sehr lange, jedenfalls sehr viel länger als die mittelalterlichen Burgen.
     
  11. TT-Poldij

    TT-Poldij Foriker

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    :versteck:
     
  12. hm-tt

    hm-tt Foriker

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    Dann den Dremel angesetzt und Ziegelstücken aus AUHAGENs Ziegelwandbastelplatte eingeklebt...
    ;)Helge
     
  13. vozmistr

    vozmistr Foriker

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    Ein neuer alter Aussichtsturm
    Der Turm der Burg Lauterstein wurde seines Daches beraubt und die Zinnen wurden moderat aufgeweitet. Am Fuße wurde eine Rundbogentür samt improvisierter Einfassung montiert. Die Fenster der unteren Etage wurde mit Läden verschlossen und die Plattform erhielt einen Dachausstieg. Als Grundlage dazu diente ein Herzelhäuschen. Des Weiteren wurde eine Wetterfahne montiert. Nun steht einer Nutzung als Aussichtsturm nichts mehr im Wege.
     

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  14. TT-Poldij

    TT-Poldij Foriker

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    Eine hübsche Alternative zum fertig käuflichen Aussichtsturm. Auch hier fällt wieder die Wandstärke ins Auge, allerdings nicht wirklich störend.

    Poldij, der genau andersrum baut und den Vero-Ausguck in eine Wehranlage integrieren wird :irre:
     
  15. vozmistr

    vozmistr Foriker

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    Innen läuft am Mauerfuß der Plattform noch ein kleiner Absatz um, wenn ich mal Langeweile habe, könnte ich die Mauerstärke daher mit einem Wechsel von quadratischen und rechteckigen Plastestücken noch aufdoppeln. Über jeweils einen Querstab als Absturzsicherung zwischen den Zinnen und einen Blitzableiter denke ich nochmal nach...
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. August 2020 um 18:42 Uhr
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