• Hallo TT-Modellbahner, schön, dass du zu uns gefunden hast.
    Um alle Funktionen nutzen zu können, empfehlen wir dir, dich anzumelden. Denn vieles, was das Board zu bieten hat, ist ausschließlich angemeldeten Nutzern vorbehalten. Du benötigst nur eine gültige E-Mail-Adresse und schon kannst du dich registrieren.
    Deine Mailadresse wird für nichts Anderes verwendet als zur Kommunikation zwischen uns.
    Die Crew des TT-Boardes

Fahrzeuge mit Mashima-MHK-10XX-Motor: sprunghafte Geschwindigkeitsänderung

@meininger
ich kenne den speziell in dieser Lok eingebauten Typ nicht, ich habe meine Erfahrungen mit dem FF030 und FF050, da ist nichts mit Blech wegbiegen, weil das Gehäuseblech irreversibel in das hintere Lagerschild/Bürstenträger gedrückt ist.
Aufmachen heißt Zerstören, leider.
Gruß vom Heizer
 
@ateshci:
In diesem Thread gibt es einige Bilder des MHK1024 (verbaut in 86, 56, 50, 01, 01.5, 211/242, Desiro, DB 110, was vergessen?)

Andi
 
@13

Hallo Heizer!

Das Problem mit dem 0816 kenne ich aus meiner N-Zeit. Der wird von den Dekodern als Kurzschluß interpretiert. Entweder einen Widerstand in Reihe oder, obwohl es unlogisch klingt, eine kleine Induktivität parallel zum Motor. Letzteres hatte bei mir damals zum Erfolg geführt.

Gruß Jens
 
@jf-
Induktivität parallel zum Motor? :wiejetzt:, normalerweise ist der Widerstand so kleiner Spulen doch nur im Ohm-Bereich. Also in Serie als PI-Glied oder auch die Widerstandsgeschichte habe ich bei dem Motor alles durch, ich habe ihn dann als 'unbelehrbar' :) in die Kiste getan.
Gruß vom Heizer
 
Deshalb schrieb ich ja, daß es unlogisch ist. Nachdem ich damals mit meinem Latein am Ende war, habe ich jeden denkbaren und undenkbaren Blödsinn ausprobiert. Die parallele Induktivität hat geholfen (dauerhaft). Die betreffende Maschine hat danach ca. 200 h anstandslos absolviert, wobei nur die Zeiten addiert sind, in denen gültige Fahrbefehle anlagen.

Gruß Jens
 
Klappe die Vierte

So, nun ist die vierte Lok, sprich Motor ausgefallen. Seit gestern spinnt die 56.
Es wird langsam teuer.
Wie geht das mit der paralel Induktivität ?
Gruß Holger
 
Hallo Holger,

damals habe ich leider keine Aufzeichnungen gemacht. Ich selbst würde es mal mit so etwas probieren.
Es ist kein Allheilmittel! Es hat damals bei mir funktioniert aber ich weiß bis heute nicht warum!
Aber als erstes: Deine Gleisspannung prüfen und ggf. senken! 15V sind völlig ausreichend, 18V und mehr sollten es nicht sein.

Gruß Jens
 
Was macht ihr nur mit den Motoren?

Mir ist es auch schon 2x passiert, dass ein Mashima ungleichmäßig läuft. Da lag die Schuld zur Hälfte bei mir (zu viel Schmierung), die Restschuld schiebe ich auf die zu schnelle Untersetzung des Getriebes. Der Motor dreht zu langsam, die Fliehkräfte, die den Kohlenabrieb nach aussen schleudern könnte, ist zu gering.
Der Abrieb findet logischerweise verstärkt in der Einfahrzeit statt.
Wenn sich dieser Abrieb in den Nuten des Kollektors festsetzt, das ist mit Sicherheit eine elektrische Brücke. Das ein Decoder das als Kurzschluss identifiziert, kann ich nachvollziehen.
Meine Empfehlung ist: Reinigung geht vor Neukauf, denn die Einfahrzeit ist vorbei und die Probleme werden danach kaum noch auftreten.
Ich habe noch keinen Motor gesehen den man nicht zerlegen könnte.
Vorsicht, der Kollektor kann sich leicht auf der Welle verdrehen, dann reißen die Spulenanschlüsse ab.
Als ersten Versuch empfehle ich, die ganze Lok solo mal richtig zu jagen, als zweiten, den ausgebauten Motor.
Diese Tipps gelten nicht für z.B. den 4-kant-Tilligmotor (01), wenn der überschmiert ist, dann brennt er und ist kaum noch zu reparieren.
Der Mashima kann sich durchaus "freikotzen", meine Erfahrungen.
mit Bastlergruß, Wolf
 
Hallo, den Motor analog oder digital freifahren.
Gruß Holger
 
Probleme mit Maschima-Motoren in BR50 & BR44 Digital

Habe seit letzter Zeit mit Maschima-Motoren (BR50 & BR44) Probleme im Fahrbetrieb. Die Loks fahren in der mittleren Fahrstufe eine weile normal , um dann kurz zu beschleunigen und wieder abzubremsen und dass in unregelmäßigen Abständen . Ich benutze ROCO 10764 Zentrale und Multimaus plus Kuehn-Decoder (N025). Wer kann Helfen ? Grüße TT-Mike :boeller:
 
@ TT-Mike

Wenn es an den Motoren liegen sollte, könnte ich es mir bei der 50er evtl. vorstellen, bei der 44er weniger. Die Untersetzung ist bei der 44er so langsam dass der Motor locker hochdrehen kann (Stichwort Kollektor freischleudern).
Zum Test müßten die Loks analog gefahren werden, der Fehler könnte auch in der digitalen Steuerung liegen, von der ich keine Ahnung habe.
 
@RAW-Wolf:
Wenn es sich um das gleiche Problem handelt, liegt es NICHT an der digitalen Steuerung. Mein Motor aus der 242 zeigte die Drehzahlschwankungen auch im ausgebauten Zustand.

Was für ein Mashima-Motor ist eigentlich in der 44 verbaut?

Andi
 
@Andi Wuestner

Habe aus BR44 den Motor ausgebaut ,er ist etwas kürzer und die Schwungmasse ist kleiner , ansonsten ist es der gleiche wie in der BR50 . TT-Mike:boeller:
 
Ich habe letztens auch diese Erfahrungen gemacht, allerdings bei N-Loks. Die Loks sollten gereinigt werden und einen anderen Decoder rein bekommen. Soweit sogut. Testfahrt - sprunghafte Geschwindigkeitänderungen. Daraufhin Motore auseinandergenommen. Da stellte ich fest, das der Abrieb sich um die Kohlebürsten herum ablagerte und so diese Fläche größer wurde. Bei den alten BTTB-Motoren lag er ja im Gehäuse umher. Ich kann mir gut vorstellen, das dies ein Problem Kohlebürste und digitales Fahren darstellt. Die Beanspruchung ist im Digitalen größer als im Analogen, vielleicht sogar gerade im Langsamfahren. Und die Motoren samt "Bürsten" werden immer kleiner. Kann auch sein das hier die Motorenhersteller gefragt sind und weniger die Lokhersteller.

Eine Theorie von
TT-Gerd


PS
Nach Entfernen des Abriebs liefen die Motoren wieder wunderbar.
 
... Die Beanspruchung ist im Digitalen größer als im Analogen, vielleicht sogar gerade im Langsamfahren. ...
Mich würde ja mal interessieren wer diesen Mythos erstmalig in die Welt gesetzt hat.
Vielleicht ließe sich ja die betreffende Person zum teeren und federn ausfindig machen.
 
Warum beschreibt Gerd Deiner Meinung nach einen Mythos?
Klick
 
Hallo e-fan

der Bericht über die Lagerzerstörung durch Stromfluss ist hochinteressant, bezieht sich allerdings auf Motoren und nicht auf "Motörchen".
Wenn in einer Modellbahnlok bei vielleicht 100mA Nennstrom solche parasitären Ströme zum Fliessen kommen (vmtl. im µA-Bereich), dann ist mir um die Lager nicht bange. :)

mfg

Gerd
 
Analog vs Digital

Ich bin eigentlich immer noch überzeugt, das die Betriebsart "Digital" den Motor höher belastet als das analoge Fahren. Beim analogen Fahren liegt eine Dauerspannung an, die in ihrer Größe variabel ist. Für Bürsten und Kollektoren; ich sag mal "eine runde Sache". Beim Digitalbetrieb wird der Motor durch Impulse angesteuert, die sich in ihrer Breite ändern. Und gerade bei Langsamfahrten können die Impulse wie "Nadelspitzen" aussehen. Ich glaube (weiß es leider nicht) gerade dann ist das Winkelverhältnis Kollektor - Bürste ausschlagebend (bzw. interessant). Steht eine Bürste gerade zwischen zwei Kolletoren, könnte bei den langsamen Umdrehungen (Nadelspitze aber volle Voltzahl) der Verschleiß (Abrieb) am höchsten sein. Den alten großen Motoren macht das weniger aus.
Vielleicht liege ich hier auch vollkommen verkehrt, und ein Boarder der besser in dieser Materie steht, berichtigt mich.

Gruß
TT-Gerd
 
@007:
Es gibt wohl noch mehr Faktoren die Motoren stärker beeinflussen als man denkt.
Zumindest ist es kein Mythos das man auch bei kleinen Leistungen einen Glockenankermotor im Betrieb mit einem Digitaldecoder bei zu niedriger Frequenz kaputt macht weil die Wicklungen durch die Pulse zerstört werden.
 
Klappe die Fünfte

Hallo, in Post 31 habe ich geschrieben, das bei meiner 56 der Motor die selben Probleme macht. ( Es ist bereits die 4. Lok gewesen)
Das war am 11.04. Ich habe sie dann 1. Stunde vor und 1.Stunde rückwärts laufen lassen. (Volllast) Bis jetzt läuft sie ohne Probleme.
Nun spinnt aber die 86, sie dreht bereits ihre Runden.
Ich gebe noch mal bescheid, ob sie danach wieder normal läuft.

Viele Grüße aus MD
 
Lieber öfter und kürzer?

Ich denke, dass es nicht nur Mashimas bertifft, sondern fast alle Motoren. Ich weiß nicht, wieviel Spannung du aufs Gleis kriegst.
Mir kommt 1Stunde arg lang vor, kurze Zeit bei 18V hat bei mir gute Wirkung.
 
14 V , bei der nächsten Lok probiere ich mal deine Variante
 
Zurück
Oben