• Hallo TT-Modellbahner, schön, dass du zu uns gefunden hast.
    Um alle Funktionen nutzen zu können, empfehlen wir dir, dich anzumelden. Denn vieles, was das Board zu bieten hat, ist ausschließlich angemeldeten Nutzern vorbehalten. Du benötigst nur eine gültige E-Mail-Adresse und schon kannst du dich registrieren.
    Deine Mailadresse wird für nichts Anderes verwendet als zur Kommunikation zwischen uns.
    Die Crew des TT-Boardes

Eine Modulnorm bei chronischem Platzmangel

Hallo Felix,

Wir (Beer, 243DRler u. ich) haben uns beraten (ein kleines Ausschusskomitee sozusagen :D ), und sind zu dem Kopfstück im Anhang gekommen.

Lohnt sich da eine hier öffentlich geführte Diskussion überhaupt noch oder ist es nicht besser, Ihr macht das einfach auf dem kurzen Dienstweg unter euch aus?

Hintergrund: die Normfindung im FKTT war ein Prozess von vielen Monaten. Es wurde so lange diskutiert, bis alle Leute ihre Zweifel ausgeräumt hatten und von dem Entwurf überzeugt waren. Das führte dazu, das die Norm seit nunmehr 5 Jahren unverändert Bestand hat und sich die damaligen Diskussionen gelohnt haben.

Ihr solltet euch also durchaus Zeit nehmen und nicht nur das Kopfstück im Fokus haben.

Bei der Elektrik haben wir uns darauf geeinigt, das wir an/hinter den Kopfstücken für Fahrstrom und Zubehör pro Leitung einen Bananenstecker/ eine -buchse erhalten. Beim Fahrstrom in Fahrtrichtung rechts einen Stecker und auf der Gegenseite eine Buchse.

Das geht runter wie Öl....

Beim Zubehör ist das auch genau festgelegt.

Die Verbindung von Zubehörleitungen ist aus Sicherheitsgründen heftigst umstritten und nicht ohne Grund aus den ganzen Normen rausgeflogen. Folgendes Szenario:


220V-Trafo-16V -> Modul1 <-> Modul2 <- 16V-Trafo-offenes Kabelende

Am Modul 1 hängt ein Zubehörtrafo mit 16V~ und er ist primärseitig an 220V angeschlossen. Auf dem Modul geht das Zubehör. Der Nachbar verbindet sich nun mit seinem Modul 2 über die Zubehörleitung mit Modul 1. An seinem Modul hängt auch ein Trafo mit 16V~, nur das der Modulist vergessen hat, diesen Trafo in die Steckdose zu stecken.

Am offenen Ende (Schukostecker) des Trafos für Modul2 liegen jetzt offene 220V an, da ein Trafo eben in zwei Richtungen funktioniert. Der 2. Trafo bekommt die 16V vom 1. Trafo und transformiert sie auf 220V hoch.

Macht es nicht!!! Ein guter Rat an Euch, bevor etwas schief geht. Und rechnet immer mit dem dümmsten anzunehmenden User - dem DAU. Für Zubehörspannung hat jeder selber zu sorgen, da gibt es prima Steckernetzteile für wenig Geld, die da helfen.

@Wismarer, die Idee ist im prinzip Genial, aber bei Analog, wie Torsten schon schreibt, nicht gut einsetzbar. :(

Wenn ein Fdl die Oberhand hat (kann ja ein Shoeboxer sein), liese es sich organisieren, vgl. meine Zeilen.
 
@ Torsten

Um mal deine Bedenken, wegen dem Trafo aus dem Weg zu räumen:
Es ist eher dazu gedacht, das mehrere Boxen eine Betriebliche, also auch elektrische Einheit bilden !können!. Das soll heißen sie werden zusammen von nur einem Trafo gesteuert und mit Strom versorgt. Wenn alle paar cm ein neuer Stromkreis mit Trafo sein würde, könnte das, bei doch größeren Gruppierungen doch etwas nervend werden wenn man mal durchfahren will.

PROST!
 
@Torsten
Die Sache mit einen FDL hatte ich vorausgesetzt. Denn soweit ich es verstanden habe, besteht der Sinn von Modultreffen nicht darin, einen Zug von A über B nach C zu bringen und dort die Lok umsetzen und wieder zurück. Sondern richtigen Betrieb zu machen, wie beim Vorbild und ich dachte, dass das die Schuboxer auch wollen.

Aber meine Idee scheint nicht so richtig einzuschlagen. Na gut dann werde ich mich wieder anderen Projekten zuwenden. Ich schaue ab und zu noch mal hier rein, wie sich die ganze Sache so entwickelt.
 
Ich halte es für relativ einfach, sich einfach aus dünnem Sperrholz eine Art Rampe zu bauen,
Bei 10 cm Gleisoberkante des Moduls? Da fände ich es sinnvoller, die Aorta aufgeständert zu betreiben. Muss (kann aber!) ja kein vollwertiges Modul sein.
 
@ Torsten


Nein es lohnt sich noch die Diskusion hier weiter zu führen. Die Beratung dient lediglich dazu das wir Shoeboxer mit einer geschlossenen "Meinung" da stehen, damit nicht noch mehr Varianten an Kopfstücken hier eingestellt werden. Zudem mussten wir uns mal auf etwas einigen, denn wenn wir hier nur viel Vorschlagen aber nichts daraus machen, bringt das ja auch nichts. :)
 
Nun ist ein ganzes Jahr vergangen, seid dem letzten Beitrag. Jetzt will ich den Fred mal wieder hoch holen. Ich hab mich damals ja ganz schön reingehangen, in eure Idee und hab immer schon mal hier reingeschaut ob es was neues gibt.

Also Jungs, wie sieht es aus, mit eurer Shoebox-Modulnorm? Schreibt mal was draus geworden ist, oder ein paar Fotos wären auch nicht schlecht.
 
@Wismarer

Ja ein Jahr ist ja nun vergangen wo aber auch etwas passiert ist. Leider sind zwar ein paar Leute vorübergehend abgesprungen, aber naja. Ich war auch nicht untätig, die Modulnorm ist soweit in Worten verfasst, ich arbeite nur noch an Feinheiten. Da natürlich in diesem Jahr auch mein Horzont erweitert wurde, habe ich auch schon die konkrete Vorstellung eines zweiten Kopfstückes, wo das Gleis auf einem Bahndamm mit Korkunterlage verlegt ist. Auch bin ich jetzt davon überzeugt das es wahrscheinlich doch besser ist, am Übergang zweier Betriebsstellen die Blindleitung nach AKTT zu verwenden. Kann jemand diese Blindleitungsschaltung ausführlich (wenn es geht auch mit einem verständlichen Schaltplan) erklären? Denn Schlau werde ich aus der Zeichnung bei der AKTT-Norm nicht. :(
Außerdem bin ich schon stark am Überlegen, ob ein späterer Digitalbetrieb doch möglich ist. Was dazu alles Nötig weiß ich noch nicht.

mfg
 
@94 2105

Och schade. ich habe gehofft ein paar schöne Bilder von euch zu sehen. Aber ich werde mich gedulden und immer mal wieder reinschauen. Es wäre schön von euch, wenn ich hier ab und zu mal was von euch lesen bzw. sehen könnte.

MfG Wismarer
 
@Wismarer

Es ist schade, ich weiß. Ich wollte ja schon im alten Jahr ein zwei weitere Module mit zwei vollkommen unterschiedlichen Themen machen, ein Modul hat mit dem Buch "Bahnhwärter Thiel" von Gerhart Hauptmann zu tun. Aber leider ist aus beruflichen Gründen (meine Aubsildung nimmt mich voll ein) bisher alles nur auf dem Papier geblieben. Das wichtigste Baumaterial ist ja auch schon eingekauft. Ich hoffe das ich die nächsten Wochen anfangen kann, zumindest mit den Streckenmodulen "Bahnwärter Thiel".

Falls du möchtest kann ich dir ja auch mal die Modulnorm zukommen lassen. :)

mfg
 
Da ich ja ähnliche Projekte hab, ein kleiner Tip. Die weiter vorn vorgestellten Bösner-Malkörper sind super verarbeitet, aber müssen nach dem Kauf gut lackiert werden. Die verziehen sich nämlich durch Luftfeuchte....

mfg Poldij
 
...der hat schon eine Schablone der Übergänge in Planung (abgeschlossen????)

Nach etwas längerer Zeit in der ich mehr oder weniger intensiv mit dem Thema beschöftigt habe, melde ich mich wieder hier.

Ja ich habe vor einigen Wochen eine Bohrlehre aus massiven Stahl (10mm Materialstärke zur Besseren Führung des Bohrers) enworfen die jetzt zur Zeit in Arbeit ist. In den nächsten zwei Wochen müsste ich sie dann in den Händen halten, bin selber gespannt ob das was wird.

mfg
 
Hallo Leuts,

vor ein paar Tagen habe ich nun die Bohrlehre bekommen. Nach einer kleinen Anpassung (eine Passbohrung war nich genau gefertigt) passt alles perfekt. Auch die Probe aufs Exempel habe ich gemacht.

Aber nun lasse ich die Bilder sprechen.

mfg
 

Anhänge

  • S5001980.JPG
    S5001980.JPG
    113,6 KB · Aufrufe: 341
  • S5001984.JPG
    S5001984.JPG
    134,3 KB · Aufrufe: 361
  • S5001987.JPG
    S5001987.JPG
    111,5 KB · Aufrufe: 332
Diorama

Hallo Shoeboxer,
Ich plane ein Diorama ca. 20x30cm um ein paar Gestaltungstechniken auszuprobieren. Dabei bin ich auf eure Norm gestoßen. Wie sieht euer Kopfstück aktuell aus. Vllt. kann ich das als Grundlage nehmen.
Gruß,
tuborg​
 
@tuborg @all

Ja seit meinem letzten Beitrag ist etwas Zeit vergangen und habe die Sache erstmal "etwas setzen lassen". Da ich nun wieder etwas Abstand habe, betrachte ich die Sache wieder anders und bin am zweifeln ob das bisher ausgearbeitete Konzept, was ja einer normalen "0815-Modulnorm" in etwa gleicht, wirklich das richtige ist. Gerade der Übergang zwischen den Modulen (schon wegen der Kürze der Shoeboxes), ist da kritisch bei Analog.
Darum rückt für mich die Idee von "Wismarer" mit der Aorta (http://www.tt-board.de/forum/showpost.php?p=326020&postcount=66) in den Vordergrund. Ein sehr Intressantes Konzept.
In wie weit der Übergang dann zwischen Shoebox und Aorta erfolgt müsste natürlich ersteinmal dieser Übergang konzipiert werden. Ideen sind da, die müssen aber noch konkrete Formen annehmen.

mfg
 
@tuborg @all

In wie weit der Übergang dann zwischen Shoebox und Aorta erfolgt müsste natürlich ersteinmal dieser Übergang konzipiert werden. Ideen sind da, die müssen aber noch konkrete Formen annehmen.
Seitdem die Bettungsgleise auf dem Markt sind, spiele ich mit dem Gedanken, sie dafür zu nutzen, Dioramen, die ursprünglich nicht betriebsfähig konzipiert wurden, durch Anschluss temporärer Gleisanlagen in betriebsfähige Minianlagen zu verwandeln. Wenn es hier eine Standard-Anschluss gäbe, würde dies für Dioramen- und Micro-Modulbauer wirklich sehr interessante Möglichkeiten eröffnen.

Jörn
 
Da kommt mir gleich noch ein Gedanke: Hat schon einmal jemand überlegt, die T-Trak-Modulnorm für TT zu übernehmen? T-Trak basiert auf Modulen im A4-Format, entstand ursprünglich in Japan für Nenngröße N, ist inzwischen aber auch in den USA und Australien recht populär und wurde auch für die Nenngrößen H0 und 00 übernommen. Hier mal ein paar Links:

http://de.wikipedia.org/wiki/T-Trak
http://t-trak.cincy.home.insightbb.com/TTOC/New.Index.htm?AAO
http://groups.yahoo.com/group/australian_t-trak/

Da es sich bei dem Tillig-Bettungsgleis um das originale Kato-Unitrack handelt, das Kato im Auftrag von Tillig in TT fertigt, ließe sich die T-Trak-Norm unmittelbar für TT anwenden. Ein gewisses Manko mag darin bestehen, dass die Module selber mit Bettungsgleis ausgeführt sein müssen. Ich habe jedoch schon Beispiele für Anlagen mit Bettungsgleisen gesehen, wo es durch farbliche Nachbehandlung und mit etwas ergänztem Schotter gelungen ist, die Bettungsgleise optisch sehr ansprechend aufzuwerten. Für wen das nichts ist, der kann ja auf dem Modul nach einem kurzen Verbindungsgleis wieder zu handgeschottertem Modellgleis übergehen.

Der Vorteil von T-Trak wäre, dass man sich in TT einer international etablierten und damit zukunftssicheren Norm für Kleinstmodule anschließen würde, für die bereits fertige Spezifikationen existieren. Ich hätte jedenfalls definitiv Interesse, Module nach dieser Norm zu bauen. Vielleicht bin ich ja nicht der Einzige.

Jörn
 
Bislang war ich eher der Ansicht, daß das Bettungsgleis in Abmessungen und Geometrie exakt dem Tillig Modellgleissystem entspricht,
Die Geometrie ist sicher nach den Wünschen von Tillig angepasst, die Gleiskonstruktion entspricht aber dem normalen Kato-Gleis. In Model Trains International erschien im Heft 91 (November/Dezember 2010) ein ausführlicher Beitrag über Kato Unitrack, wo vordergründig das N-Gleis beschrieben wurde. Aber auch die H0- und TT-Gleise werden mit Fotos vorgestellt. Zu den größeren Nenngrößen heißt es in diesem Beitrag:

"It should also be pointed out that Kato also make H0 Unitrack. This does not appear to be sold in Great Britain but has been advertised in the USA, and also in Germany where Noch is the distributor. For Tillig, the leading German TT firm, Kato also make 12 mm gauge Unitrack, and this is available in Great Britain from International Models, .... Design and materials of these larger gauge versions match the characteristics described for N gauge."

Jörn
 
Zurück
Oben