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Frage? Blockstellen / Rückmeldung Digital

Frank1409

Foriker
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2
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Oranienburg
Hallo,
ich habe folgende Frage: Bislang wurde immer gesprochen das ich als Beispiel im Bahnhof, um einen Zug entsprechend langsam anzuhalten, ich zwei Trennstellen benötige und dafür 2 Anschlüsse für den Belegtmelder (z.B. DR4088) brauche. Nun habe ich irgendwo gehört, dass die eigentlich nicht mehr notwendig wäre, da dies auch eine Software erledigen kann. Kann mir jemand etwas dazu sagen? Bin ziemlich neu hier und fange gerade an viele Informationen zu sammeln, um meine Anlage aufzubauen. Gruß Frank
 
Jeder Belegtmeldeabschnitt benötigt zwei Trennstellen. Am Anfang und am Ende. Nur so ist es möglich, die Belegtmeldung über einen Stromverbraucher zu messen und zu melden.

Ich denke, Du solltest Dich erst einmal mit den Griundlagen der Materie befassen, damit bei den Begrifflichkeiten keine Verständnisschwierigkeiten auftauchen.
Z.B. die von Dir erwähnten "2 Anschlüsse". Kann es sein, dass Du zwei Belegtmeldeabschnitte meinst? Anschlüsse gibts an dem Teil nämlich zuhauf (S88, Stromversorgung etc.)

Ansonsten unterstützt fast jede aktuelle Steuerungssoftware die Zeit-Wege-Berechnung und kann daher mit einem Melder pro Block auskommen, vorausgesetzt, die Loks sind entsprechend eingemessen.
 
Ich denke, Du solltest Dich erst einmal mit den Griundlagen der Materie befassen, damit bei den Begrifflichkeiten keine Verständnisschwierigkeiten auftauchen.
Genau. Rückmelder sind nicht automatisch Belegtmelder und auch diese brauchen je nach Funktionsweise nicht zwangsläufig Trennstellen.

Kurz: jeder Block braucht mindestens einen Eingangs- und einen Haltmelder. Gerade letztere können dank eingemessener Züge auch virtuell (Timer) sein.
Viele "Punktmelder" arbeiten ohne Trennstellen, "Streckenmelder" hingegen meist mit, weil sie als Stromfühler arbeiten. Dazu müssen sie zumindest einseitig (eine Schiene) vom Rest der Anlage (wenn es kein Stumpfgleis ist) am Anfang und am Ende isoliert sein (Trennstelle).

Die isolierte Gleisseite bekommt den Strom über einen sogenannten Belegtmelder (Stromfühler), bei dir (@Frank1409) der DR4088.
Jeder als BM braucht seinen eigenen Kanal im RM, also hier 2.
 
Kleiner Hinweis Per, Haltemelder sind zumindest bei iTrain nicht mehr erforderlich. Man kommt also mit einem Melder aus. Mehr Melder verbessern bei schlecht eingemessenen Loks lediglich das präziese Anhalten.
Klassische Haltmelder gibt es in iTrain nur noch, wenn man expliziet "verwende Positionen" ausschaltet.

Wir haben mit zwei kleinen digitalen, mit iTrain gesteuerten TT-Anlagen auf unseren letzten Ausstellungen Betrieb gemacht. Beide sind mit nur einem Belegtmelder pro Block ausgestattet. Haltemelder sind definitiv nicht mehr notwendig. Selbst auf kurzen Abstellgleisen mit Prellbock klappte das Halten davor (fast) immer.:)
 
Mehr Melder verbessern bei schlecht eingemessenen Loks lediglich das präziese Anhalten.
Oder ersparen einem das aufwendige und zeitintensive Einmessen. Da sich die Fahreigenschaften einer Lok im Laufe des Betriebs ständig ändern, muss man das Einmesen auch ab und an wiederholen.
Daher sind 2 Melder einfacher und sicherer. Der Erste stellt fest, dass die Lok/der Zug im Block ist und starte nach einer gewissen Strecke den Bremsvorgang bis auf Kriechgeschwindigkeit. Die Länge der Strecke ist so zu wählen, dass alle Loks im Fuhrpark am Ende des Bremsvorgangs halbwegs bei der Kriechgeschwindigkeit angekommen sind. Der Zweite Melder veranlasst, dass die Geschwindigkeit des Zuges/der Lok auf 0 gesetzt wird. Er sollte sich ungefähr auf Höhe von 1,5-2x Loklänge vor Ende des Blockes befinden (für Punktmelder) bzw. 1,5-2x Loklängen lang sein und sich am Ende des Blockes befinden. So sollten alle Loks/züge halbwegs an der selben Stelle anhalten und das auch ohne Einmesen. Wird das Gleis in beiden Richtungen befahren, dann braucht es halt noch einen Melder mehr am anderen Ende des Blockes.
 
Ich würde es so formulieren: Fährt man in festen Zugverbänden, ist ein Melder pro Block kein Problem. Wesentliche Abweichungen vom ursprünglichen Einmessen sollten rechtzeitig durch die Haltepunkte der Züge auffallen, so dass man ggf. Nachjustieren kann. Ist man jedoch ein Freund des Rangierens und stellt die Zugverbände immer wieder neu zusammen, sind Mehrmelderlösungen sicher von Vorteil. Die Unterschiede können trotz Motorsteuerung je nach Last erheblich sein, was u.U. nicht nur ein optischer Makel ist, sondern auch technische Probleme bereiten kann, wenn der Zug z.B. aus dem Block heraus ragt.

Gruss, iwii
 
Ich habe nur im Schattenbahnhof zwei Rückmelder pro Block: Rückmeldung 1 = Einfahrt/Bremsen und Rückmeldung 2 = Halt (Fahrt nur in eine Richtung), um mal in der iTrain Nomenklatur zu sprechen.
Man kann sich in iTrain auch mit einem RM pro Block begnügen. Bei rund 30 Gleisen in mehreren Schattenbahnhöfen habe ich das so eingerichtet und es läuft seit Jahren perfekt. Die Stoppposition stelle ich passend zum Zug ein, weil jeder Zug sein "Stammgleis" hat.
 
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