• Hallo TT-Modellbahner, schön, dass du zu uns gefunden hast.
    Um alle Funktionen nutzen zu können, empfehlen wir dir, dich anzumelden. Denn vieles, was das Board zu bieten hat, ist ausschließlich angemeldeten Nutzern vorbehalten. Du benötigst nur eine gültige E-Mail-Adresse und schon kannst du dich registrieren.
    Deine Mailadresse wird für nichts Anderes verwendet als zur Kommunikation zwischen uns.
    Die Crew des TT-Boardes

DC-Kleinstmotoren von Faulhaber

Aber jetzt stellt sich die Frage, welche Motoren jetzt besonders gut geeignet sind?

Das wird schwierig, eine konkrete Antwort zu geben. Ich bin ja auch der Meinung möglichst alles selbst zu machen und auch probieren. Wenn Du eine Schwungmasse hast und das Getriebe ändern kannst, kann man auch mit einen Faulhabermotor experimentieren.
Den von mir in der E94 verbauten Motor habe ich rausgenommen, der wird bestimmt noch woanders verbaut und durch einen Mabuchi-Motor ersetz. TT-Umbauspezialist Barth (www.tt-barth.de) liefert da einen Bausatz. Der Vorteil ist, dass man die Schwungmasse dazubekommt. Wer keine Drehmaschine zur Verfügung hat, wird das freuen. Gegenüber den alten TT-Motor oder den zu schnell drehenden Faulhaber-Motor ist das eine Alternative. Vorläufig läuft die Maschine damit gut. Wenn das Getriebe der Lok (Ich habe die vor Jahren aus Ersatzteilen zusammengebaut und verfeinert) besser wäre, könnte man begeistert sein.
 
Möchte mich nur kurz hier einmischen. Was ich aus alten Mobazeitschriften zu den Glockenankermotoren kenne ist. Das es für Plusbreitensteuerungen extra Komponenten gab um sie für Glockenankermotoren geeingeter zu machen. Sie mögen das ständige Ein- und Ausschalten garnicht. Beim digitalen Fahren wird ja die Motorspannung auch ständig schaltet.

Ja die Motoren laufen sehr schnell an und haben dann ihre gewünschte Drehzahl, ein ständiges an/aus belastet den Motor also nur.

So kenne ich die Aussage, Glockenanker Motore sind besser für analoge Fahrspannungsregler geeignet.

Ich habe seit Jahren einen Faulie in einer BTTB BR86 zusammen mit einem Riemenantrieb. Sie fährt samtweich, und es ist reine Verschwendung für diese Lok. Heute würde ich für die Lok einfach einen Mabuchi verwenden.

Ich würde eher sagen, die Motoren die wir in der Moba einsetzen generell nicht für Pulsbreitensteuerungen entwickelt wurden. Und wir eben auf Verschleiß fahren.

mfg Bahn120
 
Ich habe mir jetzt einen in der Bucht besorgt, einen 1016M012G mit Getriebe 10/1 256:1. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, dann sollte der ideal für eine V60 passen.
 
So kenne ich die Aussage, Glockenanker Motore sind besser für analoge Fahrspannungsregler geeignet.

Genau, das ist nicht nur meine Meinung.
Ich habe beruflich in den 70/80 Jahren mit Glockenankermotoren für Werkzeugmotoren zu tun gehabt. Dort wurde zwar ganz andere Leistungen gefordert (von 100 Watt bis 2 kW). Das Kriterium für den Einsatz war die extrem schnelle Hochlauf- , Brems- und Reaktionszeit aufgrund des eisenlosen Ankers und der in Epoxidharz eingebetteten Wicklung.. Die wurden auch mit pulsierender Gleichspannung betrieben, aber natürlich mit der dazu verträglichen Schaltungstechnik.
Und noch eine Bemerkung: ein Schlag mit dem Hammer oder Fallenlassen des Motors war das Ende des Permanentmagneten.

MfG V.Kunze
 
@ Atgeros:
Leider hast Du Dich aber verrechnet!

Bei geschätzten 15000 U/min Leerlaufdrehzahl und einem Getriebe 256:1 bleiben nur noch knapp 60 U/min über. Da der Motor das Getriebe aber bereits als Last 'sieht', nichtmal diese.

Selbst, wenn Du die 60 U/min direkt auf die Radsätze bekämst, wären das nur 12 km/h...
 
60 km/h sind bei 1:120 0,5 km/h oder 8.333,33 mm/min
Dafür muss das Modell mit einem Raddurchmesser von 9,1 mm und einem Umfang von 28,59 mm 292 Umdrehungen/min schaffen.
Das Getriebe liefert aber nur 67 Umdrehungen/min bei 12 V. Am Motor sind es bei 12 V 17.028 Umdrehungen /min.
Ist das so noch richtig?
 
Zurück
Oben