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Probleme mit Tillig-Stromabnehmer an den Radsätzen

mito

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Ort
Falkensee
Hallo zusammen,

ich habe hier und da gelesen, dass einige die Stromabnehmer von Tillig bemängeln und sich eigene bauen, zum Teil aus Federdraht. Ich habe bei meinen alten Tillig-Lok`s das Problem, dass die alle nach dem Umrüsten auf Digitalbetrieb probleme mit der Stromaufnahme haben, sprich die drehen ein paar Runden und fangen dann an zu stocken und bleiben stehen. Die Roco`s haben das aber nicht, die haben auch andere Stromabnehmer. Vielleicht habt ihr ja ein Patent entwickelt und könnt mir da weiter helfen, denn es ist echt nervig wenn man nur mit Wartung an den Loks beschäftigt ist.:bruell:

Besten Dank

Torsten
 
Hallo Mito,

ich glaube nicht, das unbedingt die Stromaufnahme allein über die Schleifer als Ursache dafür in Frage kommt, wenn die Lok´s ein paar Runden gedreht haben. Ich denke eher an Überlastschutzschaltung durch den Decoder (stotterndes Fahrverhalten u. blinkende Beleuchtung). Hatten deine Roco´s schon einen Decoder und welche sind nachgerüstet worden ???


Grüße Andreas
 
Hallo!

Kann es sein, dass die Stromabnehmer in den Drehgestellen nur verdreckt, verölt und verbogen sind oder nicht an den Rädern bzw. den metallischen Radreifen anliegen? Auch prüfen ob die Räder nicht verölt oder verdreckt sind.

Daniel
 
Also an Überlastung glaube ich nicht, da die Loks weiter fahren wenn man sie anstößt und ich habe bei einer 114er mal die Drehgestelle auf gemacht und die Stromabnehmer waren nur ein bißchen verschmutzt, aber das reicht um die ganze Lok lahmzulegen. So auch bei den anderen die haben 6 Achsen und 12 Räder schaffen es aber nicht für durchgehende Stromversorgung zu sorgen. Die Roco`s habe ich auch erst jetzt mit Decoder bestückt Uhlenbrock Intelli Drive micro, die zeigen keinerlei schwäche ja und die 52er rollt auch ohne Probleme, es sind wirklich nur die drei Dieselmodelle von Tillig. Mir kommt es auch so vor, als wäre der Metalreifen auf den Rädern dünner als die Plastescheibe und deshalb liegen die Stromabnehmer nicht richtig an den leitenden Stellen der Räder an.
Hat denn von euch niemand Probleme damit?
 
Hallo,
ich hatte nur ein ähnliches Problem mit der V60 von der Manufaktur, da war aber eindeutig der Tran-Decoder schuldig. Der Lichtwechsel funzt zwar prima, aber fahren geht nur sporadisch.
Der Wechsel auf Kühn schränkt die Beleuchtungsfunktionen ein, die Lok fährt aber....
Die Stromabnahme bei meinen Tillig-Dieselloks (alle außer BR 119) war immer unauffällig.
Grüße ralf_2
 
Hat denn von euch niemand Probleme damit?
Offensichtlich nicht. :allesgut:

Was mich wundert: erst fahren die Loks ohne Probleme und nach einer kurzer Zeit bleiben sie stehen. Muss dann an den Schleifern gereinigt werden? Sprich: Siehst du im Putztuch den Dreck? Wenn nach ein paar Runden schon so viel Dreck aufgesammelt wird, dass die Lok den Kontakt verliert, würde ich an anderer Stelle ansetzen.
Umgekehrt müssten die noch fahrenden Modelle langsam sehr dünne Spurkränze haben. :wiejetzt:
 
Hallo Mika,
du hast natürlich nicht Unrecht, wenn man es so sieht sollte ich mal gucken wo der Dreck denn herkommt, Staub ist ja immer irgentwo.
Auffällig ist es halt jetzt nur geworden durch den Umbau auf Digital und die Tatsache das die Ludis dem trotzen:fasziniert:
Naja ich versuche mal zu putzen und zu saugen:allesgut:

Herzlichen Dank für euer Interresse an meinem Problemen

Euer Torsten
 
Auffällig ist es halt jetzt nur geworden durch den Umbau auf Digital
Das spricht ja dafür, dass die es keine Kontaktprobleme sind. Der Kontakt wird sich ja nicht durch den anderen Strom grundlegend verändern (= schneller verschmutzen).
 
Normalerweise sollten die Stromabnehmer ein paar Grad nach außen abgewinkelt sein, damit sie auch am Spurkranz (Radinnenseite) und nicht am Radkörper aus Plast schleifen.
Man muß halt mal genau nachsehen, wo der Stromabnehmer am Rad anliegt und ggf. etwas nachjustieren.
Theoretisch könnte sich auch einer der vier Zuführungsdrähte zur Platine gelöst haben, da die Lötstellen mitunter zu wünschen übrig lassen. Wenn dann auf einer Seite nur zwei Räder Strom abnehmen, ist es unzuverlässig.

Ansonsten gibt es m.E. bei neueren Drehgestellloks kaum Stromabnahmeprobleme.

MfG
 
Hallo Mika,
der Strom hat sich nicht geändert, aber wenn ein Decoder kurzeitig unterbrochen wird sind die Folgen auffälliger als im analogen Betrieb, da schaft die Schwungmasse am Motor die kurze Unterbrechung zu überbrücken.Klar haste da mal stottern aber der Decoder braucht irgentwie länger um den Motor wieder mit Input zu versorgen.
Ich habe mal die Schleifer gereinigt und nachjustiert, waren vielleicht ein bisl lasch am Rad würde ich sagen, jetzt läuft es erstmal. Aber so richtig zufrieden bin ich net, weil die Dinger sind ja weich wie Butter, ein Krümelchen und schon geht alles wieder von vorne los.:boeller:

Gruß Torsten
 
Hallo Torsten,
welche Dekoder hast Du verbaut? Manche Dekoder haben keinen Fahrstufenspeicher, d.h. wenn das Digitalsignal auch nur kurzzeitig weg war fährt die Lok wieder mit Fahrstufe 1 an. Andere Dekoder speichern die zuletzt eingestellte Fahrstufe - nach der Unterbrechung fährt die Lok mit der zuletzt eingestellten Fahrstufe weiter, wodurch die kurzzeitige Stromunterbrechung nicht so gravierend auffällt.
 
Hallo hobo,
ich hab 2 Decoder zum einen ESU 4.0 micro und Uhlenbrock Intellydrive micro, in den Problembehafteten Tilligs ist der ESU drin und in der Ludi von Roco der Uhlenbrock. Nach der Reinigungsaktion von heute geht es jetzt erstmal. :fasziniert:
Ich bin ja auch immer noch am probieren, von Digital habe ich noch keine große Ahnung.
Werde jetzt erstmal wieder ein bißchen Landschaftsbau betreiben, da gibts auch noch ne menge zu tun und vorallem zu probieren.

Gruß Torsten
 
Hallo,
die ESU-Decoder (auch mit Sound) habe ich als seehr empfindlich gegenüber allerlei Stromproblemen (Kontaktschwierigkeiten / Mikrokurzschlüsse) kennengelernt. Die merken sich rein gar nichts und fangen dann immer wieder mit ihrem programmierten Ritual von vorne an. Das kann besonders bei Soundloks auf den berühmten Wecker gehen.

Mach bitte mal einen Dekoder von Kühn oder ZIMO rein - und berichte.

Oder wechsel einfach mal die Decoder gegeneinander aus.

Grüße ralf_2
 
Hallo Ralf,
das mit dem wechseln ist leider nicht ganz so einfach, die Roco`s haben schon ne Steckschnittstelle und die alten Tillig`s mußte ich mit Kabel anlöten, ich hab mir am WE in der Bucht noch ne Ludi gegönnt und die hat einen Kühn schon drin, wie gesagt ich probiere noch und gern:allesgut:

Ich werde mal immerwieder einen kurzen stand der Dinge von mir geben.

Gruß Torsten
 
Tja das habe ich auch schon gehört, aber eben erst hinterher als ich ESU`s schon angelötet hatte, habe mir auch schon Buchsenleisten gekauft, wollte aber erstmal Fahrpraxis haben.
Ich muß für meine beiden Jungs (3 u. 5) ja auch immer was rollendes haben, sie sind jetzt meine Lokführer mit ihren Lokmäusen und Gott sei Dank habe ich mich damals zu einer 2 spurigen Haupstrecke mit 1 gleisiger Nebenbahn entschieden, so kann jeder seine Lieblingslok fahren ohne Chrash`s, das nur mal am Rande erwähnt.

Gruß Torsten
 
Hallo Ralf_2,

nachdem nun der 3. Decoder von ESU den Dienst bei DR aufgegeben hat, bin ich der Meinung,dass es nicht mehr an meinen Lok`s liegt, sondern ein Decoderproblem ist. Zur Erklärung, ich habe mir, im Anflug von finanziellem Größenwahn gleich ein vierer Set ESU V 4.0 micro Decoder beim Händler gekauft und diese dann in vier verschiedene Lok`s eingebaut. Der erste gab schon beim Programieren auf, der zweite legte mir die 119er nach ein paar Meter lahm und der dritte Decoder starb gestern in der 114er,der hat fast die ganze Lok zerstört, er hat mit einmal so viel Strom gezogen,dass die Zuleitungen zur Leiterplatte geschmolzen sind(also die Ummantelungen) danach hat er in eine Richtung einen Kurzschluß verursacht und in die andere fährt die Lok nur ruckweise. Alle drei zeigen die gleichen Probleme in verschiedenen Loks, dieser micro ist aber auch verdammt klein und dünn im Vergleich zu den anderen, die übrigens alle normal laufen( Uhlenbrock und jetzt auch Kühn). Das Ärgerliche an der Sache ist, ich habe bei allen den Stecker vom Kabel abgeschnitten und die fest eingelötet, jetzt ist natürlich die Garantie hin und die 114er war auch noch recht neu und Tillig sagt ja klar, dass er nicht für Schäden durch Digitalumbau haftet. Ich habe damit wohl mein erstes Lehrgeld beim Digitalen bezahlt und werde alle Lok`s mit Schnittstellenbuchse aufrüsten und dann nur noch Steckdecoder kaufen.
Danke für euer Interresse und die Aufmerksamkeit.
Ein schönes Wochenende wünscht euch

Torsten
 
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