• Hallo TT-Modellbahner, schön, dass du zu uns gefunden hast.
    Um alle Funktionen nutzen zu können, empfehlen wir dir, dich anzumelden. Denn vieles, was das Board zu bieten hat, ist ausschließlich angemeldeten Nutzern vorbehalten. Du benötigst nur eine gültige E-Mail-Adresse und schon kannst du dich registrieren.
    Deine Mailadresse wird für nichts Anderes verwendet als zur Kommunikation zwischen uns.
    Die Crew des TT-Boardes

Frage? Kuriositäten und damit verbundene Fragen

ttneuling20

Foriker
Beiträge
32
Reaktionen
97
Ort
Würzburg
Hallo Gemeinde,

drei Dinge die mich interessieren da die mir neulich aufgefallen sind:
(Analogbetrieb)

1.) Ist es normal dass die BTTB Motoren 'rückwärts' also Motorgehäuse vorraus besser/ruhiger laufen als andersrum?
wenn nein, Ideen woran dies liegen könnte?

2.) Meine Tillig BR112 (04596) ist recht 'zickig' manchmal Funktioniert sie einwandfrei.. an anderen Tagen... Anfahrprobleme, häufigeres 'ruckeln', schwankende Geschwindigkeit und der Motor liegt nur recht locker drin (das an allen Tagen)... Platinenschaden? Soll der Motor locker drinn liegen?

3.) Ebenfalls Tillig.. diesmal die BR23 001 (02103) bei ihr dreht sich der Vorläufer nur sehr.. schleppend, ich hab aber nichts gefunden im Sinne von schleifenden Teilen daher ebenfalls die Frage.. ist dies normal?

MfG
ttneuling
 
Wenn ein BTTB-Motor ( also herausgenommen und laufen lassen ) solches Verhalten zeigt, dann ist zuviel Längsspiel in der Motorwelle. Abhilfe schafft nur Zerlegen und Ankerlager kontrollieren. Für einen Anfänger ist das nicht anzuraten. Besser Motor tauschen.
Ein Motor muss immer fest im Chassis sitzen.
Dir Vorläuferachse sitzt im Lager fest. Ein Rad abziehen, dann die Achse herausziehen und die Lagerbohrung säubern. Ein Bohrer mit etwas kleinerem Durchmesser kann dabei wie ein Schaber benutzt werden.
 
Okay gut zu wissen, danke, was die BTTB Motoren angeht schadet dieses Spiel in der Achse oder ist es vom Leistungsunterschied abgesehen unbedenklich?

Die Platine auf der 112er war locker, die Schrauben wirkten fest waren sie aber bei weitem nicht was auch dem Motor besseren halt gibt, spiel hat dieser aber dennoch

Und was die 23er angeht klingt eher so als müsste ich da mal mit meinem Opa drüber quatschen, alleine traue ich mich da nicht ran, ist immerhin meine erste neue Dampflok und somit 'heilig', da will ich nichts kaputt machen

Danke sehr
 
...spiel hat dieser aber dennoch..
Etwas Elastisches zwischen Platine und Motor legen!
Es gibt Verpackungsabfall unterschiedlicher Stärke, aus dem man entsprechend kleine Stücke ausschneiden kann.
 
Die Drehzahlunterschiede können aber auch am unterschiedlichen Verschleißzustand der Kohlen liegen.
Je nach Geschick und Ersatzteilvorrat, könnten auch neue Kohlen Abhilfe schaffen. Wenn das nix bring, hilft der neue/überholte Motor.

Beim Vorläufer der 23 sollte zusätzlich das Spurmaß richtig eingestellt sein.

Viel Erfolg und Spaß beim Basteln.
 
Liegt es (nur) am Motor?

Ein geringes Längsspiel des Ankers ist eigentlich bei diesen Motoren normal, je nach Drehrichtung läuft der Anker am vorderen oder hinteren Lager an. An sich kein Problem.
Nur kann er u.U. die Ritzelwelle aus Vollplast mitziehen bzw. -schieben, was wiederum Einfluss auf das Zahnflankenspiel bzw. Fluchtung von Zahnrädern zueinander Einfluss haben kann.
Eigentlich schiebt es die meisten Getriebeteile der BTTB-Loks je nach Drehrichtung etwas nach vorn oder hinten.
Bei einer V36 führte das im Extremfall dazu, dass in einer Fahrtrichtung das Ritzel der Schneckenwelle das Ritzel des ersten Radsatzes berührte und es mächtig ruckelte. Eine leichte Verschiebung des Ritzels auf der Schneckenwelle nach vorn brachte Abhilfe.

MfG
 
„die Ritzelwelle aus Vollplast mitziehen bzw. -schieben“

Meine ersten Modelle hatten noch Rietzel aus Metall.

Ich kann Anfängern / Wiedereinsteigern nur raten, zunächst neues Zeug zu nehmen.
Wenn man genug Erfahrung hat, kann man sich daran wagen, die alten Sachen wieder zu beleben.
Andersrum gibt’s evtl nur Frust und das schadet der Motivation, sich mit diesem durchaus anspruchsvollen Hobby weiter zu beschäftigen.

Und das fände ich schade.

Grüße Ralf
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann Anfängern / Wiedereinsteigern nur raten, zunächst neues Zeug zu nehmen.
Wenn man genug Erfahrung hat, kann man sich daran wagen, die alten Sachen wieder zu beleben.
Andersrum gibt’s evtl nur Frust und das schadet der Motivation, sich mit diesem durchaus anspruchsvollen Hobby weiter zu beschäftigen.
Und das fände ich schade.
Grundsätzlich ja, kann ich nachvollziehen, aaber das alte Zeug kriegste fürn Appl undn Ei wenn mans nich schon rumliegen hat.. in meinem Fall hatte ich da schon einiges an BTTB Rollmaterial bzw bekam immer mal wieder ein bisschen "Altlast" aus der Familie, die drei neuen Loks die ich habe sind entweder mehrere Monate auf jeglichen 'Luxus' verzicht oder durch Tauschgeschäfte ermöglicht worden, ist halt leider n scheiß Teures Hobby was sich u.U. nicht jeder Anfänger leisten kann/will
ist halt wie mit den meisten Dingen.. abwägungssache was einem mehr Wert ist
Liegt es (nur) am Motor?
Ein geringes Längsspiel des Ankers ist eigentlich bei diesen Motoren normal, je nach Drehrichtung läuft der Anker am vorderen oder hinteren Lager an. An sich kein Problem.
Nur kann er u.U. die Ritzelwelle aus Vollplast mitziehen bzw. -schieben, was wiederum Einfluss auf das Zahnflankenspiel bzw. Fluchtung von Zahnrädern zueinander Einfluss haben kann.
Da es bei allen Loks der fall ist Tendiere ich eher mal zu letzterem also dasses am Getriebe liegen könnte hab dahingehen aber halt kaum erfahrung daher die Fragen

MfG
 
Warum kriegst das für umsonst?
Schon mal darüber nachgedacht?

Letztlich muss jeder wissen, was er will.
Ich hab so‘n Zeug auch schon verschenkt.

Ist doch die alte Frage: Suche ich ein Problem oder möchte ich eine funktionierende Modellbahn.
Ein Fahranfänger wird mit einem Trabant auch nicht wirklich glücklich.

Wenn jemand Fahrrad fahren möchte, wird ihm/ihr das ein Fahrrad aus den Sechzigerjahren abgewöhnen. Das kriegst evtl. auch geschenkt.
Einziger Vorteil: Schloss kannst sparen, das klaut keiner freiwillig 🤣

So - und wenn Du es bis hier mit lesen geschafft hast, dann …

Bin in den 90ern bei TT hängen geblieben, weil ich da schon so einiges im Schrank hatte. Und ja, man kriegt ja auch manchmal noch was dazugestellt.
Mein altes Zeug ist größtenteils noch alles vorhanden - verwendet wird davon nix mehr.

Grüße Ralf
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein altes Zeug ist größtenteils noch alles vorhanden - verwendet wird davon nix mehr.
Ich habe 2014 angefangen und nur gebrauchtes Zeuke und BTTB gekauft, von früher hatte ich noch eine Quelle-Startpackung.
Habe zu 90% alles instandgesetzt, davon meine Anlage gebaut und fahre auch mit dem Material.
Modern habe ich eine E44 und eine 01, Gelegenheitskäufe.

Grüße Wolfgang
 
Ich habe 2014 angefangen und nur gebrauchtes Zeuke und BTTB gekauft ... und fahre auch mit dem Material.
Nix für ungut,
aber damit entsprichst Du nicht dem Profil des 'Durchschnittsmodellbahners'. So, wie Andere ihre Tinplate Modelle lieben, magst Du eben Deine BTTB-Modelle. Das ist auch nix schlimmes, aber doch recht unüblich.
 
Wenn die alten Göpel in Ordnung sind, spricht ja nichts dagegen, dass Anfänger sie benutzen. Nur leider sind zu viele unterwegs, die den Gutgläubigen Ramsch unterjubeln und sich dann auf Privatverkauf - keine Gewährleistung oder Rücknahme - berufen.
 
Warum kriegst das für umsonst?
Schon mal darüber nachgedacht?
Ganz einfach, weil meine Familienangehörigen dafür keine verwendung haben und die wissen dass ich mich über sowas freue, und das man sich von ~70tacken im Monat nur schwer was Leisten kann, wenns funktioniert.. kein Thema alles supi, wenn nicht wird vorher gefragt ob ich damit explizit was anfangen kann oder nicht..

Isses das beste fürn Anfang? meist nich.. aber es ist idr funktionabel und vorallem erschwinglich und selbst fürn Anfang machts meiner Ansicht nach mehr spaß wenn man Stück für Stück erweitern kann ohne gleich seine Lungen verticken zu müssen, wenn man der meinung ist man bleibt dabei kann man immernoch auf bessere Ware umrüsten

Grundsätzlich kann ich deine Einwände ja verstehen, aber es ist mir halt nicht möglich

mfg
 
Hallo, und bei den meißten Fahrzeugen bleibt dann nur die Hülle vom ursprünglichen Modell über, alles andere ist ausgetauscht. Alte Modelle können funktionieren, das sieht man ja auch bei der Rokalgemeinde. Nur für wenig Geld funktioniert es selten. Dazu muss man eben viel Zeit und Geduld investieren .
Ich habe bei den alten BTTB Loks die Motoren vorallem auch die Radsätze getauscht zu Teil abgefahren und viel weil sie eben nicht rund sind, zum Einsatz kommen nur noch die E94. Die haben nur noch das Äußere mit BTTB gemein.

mfg Bahn120
 
@ttneuling20
Das ist schon verstanden, man muss sich nach der Decke strecken. Ich würde dann bei BTTB-Loks versuchen, vielleicht zwei oder drei Exemplare einer Baureihe zu bekommen. Damit erhöhst Du Deine Chance, daraus ein passables Exemplar zusammenzubauen.
 
Zurück
Oben