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9) Tunneloberleitung - wie fange ich die Pantos ein

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Ein für mich sehr kniffliger und damit aufwendiger Teil ist die Installation der Tunneloberleitung. Ich hatte im Vorfeld überlegt, die Pantos meiner Loks in der niedrigsten Höhe (Durchfahrt des Überwerfungsbauwerkes) zu fixieren und den ganzen Aufwand zu vermeiden. Damit wäre aber im Restlichen sichtbaren Bereich immer ein größerer Abstand zwischen Oberleitung und Schleifstück zu sehen gewesen. Ich habe mit dagegen entschieden.

Der größte Teil der Wendeschleife ist ohne Tunneloberleitung ausgestattet um Zugriff auf die abgestellten Garnituren zu haben. Dadurch brauche ich Bereiche zum Abbügeln und Wiederanlegen der Stromabnehmer. Eine Herausforderung sind die Bereiche über den Weichen und ganz besonders die Modulübergänge. Gern entwickeln hier die Stromabnehmer ein Eigenleben (besonders die Einholmer der Kuehnschen Knödelpresse oder Tilligs ICE1).

Die gesamte Oberleitung besteht aus kupferbeschichtetem 2mm Schweissdrähten. Die Quertragwerke habe ich mit M2- Gewinden und in der Höhe ausgerichteten aufgeklebten Röhrchen in der Platte verschraubt. Nach Anzeichnen der Position des ebenfalls 2mm Fahrdrahtes am Querträger feile ich eine 0,5mm tiefe, halbrunde Kerbe in diesen. Dort lege ich den Fahrdraht ein und verlöte.

Im Übergangsbereich biege ich die die Fahrdrahtenden hoch. An den Modulübergänge schleife ich den Fahrdraht schräg mit leichter Rundung an. Damit können die Schleifstücke sanft auflaufen und das Risiko des Abreißens ist deutlich minimiert.

Kommentare

"Die gesamte Oberleitung besteht aus kupferbeschichtetem 2mm Schweissdrähten."
Gibt es mit diesem Material schon Erfahrungen? Die Kupferbeschichtung ist sehr dünn. Könnte eventuell ähnliche Probleme wie beim BTTB-Hohlprofil-Gleis geben.
 
Hallo miteinander
von Noch gab es so was mal für TT und dann die Variante das Selbstbaugleis mit einem Profil an die Tunneldecke gebaut wurde---hat beides funktioniert
fb.
 
Ich fahre seit über 30 Jahren meine E-Loks mit anliegendem Pantografen. Zum Teil, ich fahre noch analog, nehmen die Loks Ihren Fahrstrom aus der Fahrleitung. Das funktioniert sehr zuverlässig, auch im harten Ausstellungsbetrieb.
Ich habe im Tunnel über den Gleisen einfach Neusilberschienen verlegt, eingezogen in Schwellenband welches ich über den Gleisen angebracht habe. Übergänge sind schräg angeschliffen, um einen sanften Übergang zu haben.
Um bei partieller Fahrleitung (wenn man nicht den ganzen Tunnel ausrüsten will) die Pantografen einzufangen, braucht man ja nur die Schienen sanft nach oben ziehen, sodass der Pantograf "eingefangen" wird.
Der Vorteil der Befestigung mittels Schwellenband ist, es kann sich bei unterschiedlichen Raumtemperaturen ausdehnen und zusammenziehen ohne sich zu verziehen.
 

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