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Herzstückpolarisation, EW1 oder EW2?

:hallo:

@Michael,
welche Antriebe benutzt Du. Habe bis jetzt 4 Tillig- und 1 Fulgurexunterflurantriebe.
Selber tendiere ich auch zur EW1. Da brauch ich nicht anfangen zu löten.
Bei den Bogenweichen von Minitrix gab es auch Schwierigkeiten. Funktion
war einwandfrei, aber die Loks (gr.Dampfloks, z.B. BR 03/05 Stromlinie) rumpelten oder entgleisten bei der Überfahrt der Weichen.

Warum sind die IBW/ABW so prblematisch. Packen es die Lok's nicht?
 
Hallo!

@harzer: Die Frage ging zwar nicht an mich, aber ich würde die "Hoffmänner" nehmen. Die kosten bei Conrad bei Abnahme von 10 Stk. nur ca. 5 Euro! Ist weniger als die Hälfte des Tillig-Antriebspreises oder der Fulgurex-Teile. Ein Freund von mir hat auf seiner H0-Anlage gute Erfahrungen gemacht. Der Aufbau ist wesentlich unkomplizierter als der von Tillig und damit natrülich entsprechend preisgünstiger zu gestalten. Er hat über die Rückmeldung seine Herzstücke polarisiert. Zudem kann man dadurch, dass es eine Stellschwelle unter der Platte gibt, zur Not (bei Not) auch mal von Hand schalten! Diese Vorteile würden mich jedenfalls überzeugen, wenn ich jetzt vor der Wahl stünde!

Viele Grüße

Daniel
 
Hi allemann,

@dharzer,
die Antriebe von Hoffmann scheinen nicht schlecht zu sein. Ich werde sie auch benutzen. Die ähnlichen von Conrad sind nur abgekupfert (Made in China), wie man hört gibt es schwere Qualitätsmängel. Bei

http://www.hoffmann-antrieb.de/index_start.htm

findest Du einige Antworten. ;)
 
@ Daniel,

ich werde mir das gut durch den Kopf gehen lassen. War eben mal kurz auf Hoffmann's HP. Er bietet ja einen Neuen (EW 02a) an.
Ich hatte früher immer Probleme mit der HP von Hoffmann. Musste immer den Netscape nehmen, um alle Bilder zusehen. Ist auch noch, nach seiner neuen Gestaltung. Wenn ich z.B. beim Neuen auf das Bild klicke, rührt sich gar nichts. Allerdings habe ich eine höhere Auflösung. Ideal wäre bei seiner HP 800x600. Mein Browser ist der Explorer. Gehst Du auch mit dem oder mit einem anderen Browser auf Hoffmann's HP :?:

Aber wenn die Unterflurantriebe problemloser sind für die EW2, werde ich bei Herrn Hoffmann bestellen.
 
Hi Ihr LIeben,


hab nun alle Beiträge verfolgt und von den Fragen profitiert, die ich mich nicht zu fragen getraut habe, weil mir nicht klar war, ob sie besonders blöde sind. Gott sei dank gibt es noch andere, die das mit den Antrieben, Decodern, Beschaltungen und so weiter nicht ohne weiteres sortiert kriegen. Zumal ich von Elektrik so furchtbar wenig Ahnung hab. Ich kann zwar nen Rechner zerlegen und wieder so zusammenbauen, dass er funktioniert, kann auch löten, und schraub meine Loks munter auseinander, aber habe ne Sperre, was das Verständnis von Volt und Ampere angeht. Es beruhigt mich kolossal, dass ich erstmal Decoder für die Loks anschaffen und einbauen (lassen) kann, und nicht sofort in die digitale Zubehörsteuerung muss. Kenne das von näherem Ansehen auch nur von dem HNuller, mit dem ich beinahe zusammenlebe. Der hat C-gleise, da sind die WEichendecoder schon in der Weiche drin. Aber dann muss man mit diesem Schaltpultimitat irgendwie steuern, und da setzt es dann bei mir aus, weil ich mir diese blöden Nummern nicht merken kann... dann schon lieber Handweichen. Dass man bei hundert Weichen sich nicht immer über die Platte werfen kann, um das Hebelchen zu drücken, hab ich aber auch schon festgestellt- lange Rede, kurzer Sinn: Danke, Jungs!
Regina
Und dass bloß keiner anfängt, mir den Unterschied zwischen Stromspannung und -Stärke zu erklären: Das haben Generationen von Leuten schon aufgegeben.
 
@dharzer

über die IBW ist hier wohl schon geschrieben worden, es ist sicherliche diejenige Weiche, deren Konstruktion/Geometrie am meisten entgleisungen provoziert. Gerade wenn man im Innenbogen fahren will, fahren manche Loks (und Waggons im Schiebebetrieb) zwischen beiden Gleisen weiter.
Auch das wurde hier schon beschrieben. Man muß das Herzstück etwas abschleifen, dann wird es besser. Außerdem liegt die Weichenzunge nicht gut an und ist vom Material her etwas zu dick. Gerade mit den Oberflurantrieben(die wenig Stellkraft haben), drückt manch ein Radsatz die Zunge einfach zur Seite weg und fährtl dann doch geradeaus. Auch hier heißt es anschleifen - und ggf etwas präziser auf Spurmaß biegen.

und noch ein paar sonstige Anmerkungen :
Ich denke, solange man nicht per PC-schalten will, ist es durchaus sinnvoll digital zu fahren und analog zu schalten. Zwei Schaltdrähte pro Weiche sind einfach zu durchblicken, ein Gleisbildstellpult mit Tastern aus dem Elektronikmarkt kostet nur wenige 'Cent pro Weiche'. Selbst komplexe Fahrstraßen lassen sich (zur Not mit recht Preiswerten Relais) verschalten..... schon die diversen Weichendecoder wären mir zu teuer. und ein Schaltpult, auf dem ich entsprechend dem Gleisplan meine Weichen 'sehe' kostet digital ein kleines Vermögen.

und die Hoffmann - Motoren werde ich wohl doch zumindest mal probieren.

mfg
Michael
 
Hallo!

@ Michael,

werde meine IBW nicht auf die Anlage bringen. Das wäre mir zu riklant, wenn ich mal rangieren will. Werde die Hoffmänner bevorzugen. Fulgurex ist mir einfach zu teuer und die Unterflurantriebe von Tillig sind mir nicht ganz geheuer. Sehen schon so anfällig aus. Hab mal einen ausgepackt. sieht sehr kompliziert aus.
Ich habe von Fleischmann das GBS. Werde damit erstmal versuchen die Weichen und etc zu schalten. In analog natürlich. Die Weichendecoder kosten ja auch über € 50,. und man kann nur je nach Decoder 4 oder ein paaar mehr Weichen anschliessen.
 
Hi allemann,
auch ich bin der Meinung daß sich der hohe finanzielle Aufwand für das digitale Schalten nur bei Anschluß eines Computers zur Steuerung einigermaßen rechtfertigt. Mit analoger Technik kann man auch Fahrstraßen schalten und verriegeln, wenn man weiß wie's geht, ist es garnicht mal so schwierig. Deutlich billiger ist es auf jeden Fall!
 
@ Stardampf und all die anderen!

Es ist bedeutet billiger analog zu schalten, auch wenn man viele Kabel verlegen muss. Hab ja über 5000 mtr. verschiedene Litzen in der Garage liegen :D
 
Hallo Leute,

heute mal wieder was von mir. War jetzt am WE zur Ausstellund des MEC Pirna bei uns in Pirna (es gibt darüber einen extra Beitrag mit Bildern!)und hab da ff. intressante Anordnung der EW2 und EW3 mal auf einer Platte gesehen:

http://www.tt-pics.de/details.php?image_id=1795

sieht doch alles schön schlank aus und irgendwie elegant, oder? Ich denke, ich werde dann wohl im sichtbaren Bereich meiner z.Zt. noch im Kopf existierenden Anlage keine EW1 einsetzen... :/ hm...das sieht sonst irgendwie komisch aus...

und weil ich gerade am Basteln war, hab ich mal schnell 'ne EW1 am Herzstück verändert

http://www.tt-pics.de/details.php?image_id=1794 ...ähnlich wie es schon mal jemand beschrieben hatte

....geht einwandfrei ohne Probleme und hat ca. 20 min. gedauert...alles mit einer billigen "Dremel"-Kopie gemacht, gabs bei uns im Baumarkt für 19,95...ist völlig ausreichend...man reduziert dadurch den isolierten Teil auf 1/3!!!

und dann hab ich bei der Gelegenheit noch mal den Weichenantrieb von CONRAD alias Hofmann :D getestet....hm....ich weiß nicht....bin sehr skeptisch....irgendwie alles wacklig und nicht präzise....muß überlegen, ob ich den einsetzen werde....kaufe erst mal einen von Tillig...zum Vergleich ;)

@stardampf: kannst Du mal näher auf die beschriebenen Probleme der Conrad-Antriebe eingehen? Immerhin sind die bei Hofmann fast doppelt so teuer, da muß es sich schon richtig lohnen...
 
Hi dampflok,
allzu tief kann ich das Thema leider nicht beleuchten, da ich hier zum großen Teil auch nur gelesenes weitergebe. Die Antriebe von Conrad ähneln so stark den Hoffmann-Antrieben einer früheren Generation, daß Herr Hoffmann meines Wissens Klage eingereicht hatte. Die jüngere Generation der Antriebe aus Halle sind, laut HP Hoffmann, auch patentiert. Es sollen bei den Conrad-Antrieben aus ostasiatischer Produktion Probleme mit der Qualität aufgetreten sein, andere hier im Board waren wohl zufrieden...
Leider kann ich die HP von Hoffmann nicht zuende lesen, da der Zugriff (scrolling) bei mir (IE 6.x) nicht richtig funktioniert. Das habe ich Herrn Hoffmann auch gepostet und bekam recht schnell die Antwort, daß er die Funktionseinschränkungen nicht nachvollziehen könne.
Doch zurück zum Thema, wir haben auf unserer Clubanlage bisher ca. 20 Hoffmänner eingebaut, weitere 100 werden folgen. Bisher sind im Probebetrieb keine Probleme aufgetaucht. Noch werden die Antriebe über Kippschalter mit Dauerstrom versorgt, ein 'Rauchbit' habe ich noch nicht gesehen. Die Durchzugskraft ist o.k., das Geräusch leiser als beim Tillig-Antrieb, der Einbau simpel und der Preis ist in Ordnung. Bei der EW 2 sollte die Plattendicke möglichst 25mm nicht überschreiten (Federkraft der Zungen). Leider liefert Hoffmann neuerdings keinen harten Federdraht mehr als Stelldraht, aber der ist (bei Bedarf) in jedem Modellbaugeschäft zu haben. Je dicker die Platte, um so dicker sollte auch der Stelldraht sein, um die Federkraft der Weichenzungen (bei EW 2 und 3) auch sicher zu überwinden.

Kauf einfach mal einen originalen Hoffmann-Antrieb zum Vergleich, ich denke Du wirst sehen, daß er seine Vorteile hat.
Für Digitalfahrer: im Falle der Nutzung des internen Umschalters zur Polarisation des Herzstücks empfehle ich den Umweg über ein Relais, da die eingebauten Kontakte einer Kurzschlußstrombelastung von mehreren Ampere nicht gewachsen sein werden.

Das ist meine Meinung dazu, ich hoffe , ich konnte Dir helfen. ;)
 
:hallo: zusammen!

@Thomas,

ich würde Dir auch raten die Hoffmann-Antriebe zu nehmen. Bei einer grösseren Abnahme kann man mit dem Preis handeln. Conrad-Antriebe würde ich nicht empfehlen. Was ist, wenn sie kaputt gehen? Herr Hoffmann muss sie reparieren. Aber das habe ich ja schon mal geschrieben.
Es gibt auch Antriebe für Digitalsteuerung. Sind natürlich teurer.
===============================================

@Ditmar,
was das Scrolling bei der HP von Herrn Hoffmann betrifft. Versuch mal nicht mit dem IE die HP aufzusuchen. Nimm mal den Netscape oder einen
anderen Browser. Früher konnte ich mit dem IE nicht mal die Animationen
und das Bestellformular aufrufen. Mit dem Netscape ging es. Frag mal Herrn Hoffmann, ob er die HP nicht auf den IE eingestellt hat.
 
@stardampf, dHarzer: sorry, komme erst heute zum antworten.

anscheinend sind eurer Meinung nach die Original-Hofmann-Antriebe besser, als die Nachbauten von Conrad. Hm...muß ich mal testen, also die von Conrad machen mir einen sehr miserablen Eindruck! Ich hab mal auf ein Testbrettchen eine Weiche mit Antrieb aufgebaut....das konnte mich nicht befriedigen....ich werde erst mal einen original-Tillig-Antrieb probieren, aber der ist ganz schön teuer und geht auch recht laut.

bis später
 
Hi dampflok,

anscheinend sind eurer Meinung nach die Original-Hofmann-Antriebe besser, als die Nachbauten von Conrad.

Meiner Meinung nach trifft das zu. Probier doch mal einen aus. Federdraht solltest Du aber unbedingt extra besorgen. bei den EW 1 und nicht zu dicker Platte reichen 0,5mm Durchmesser, bei dickem Holz und Weichen mit Federzungen empfehlen sich 0,8 bis 1mm, je nach Stärke der Unterlage (Gleisbettung!).
 
tach auch!

help
Wollt schnell mal eine kleine Anlage aufbauen. So mit 3-4 Weichen (EW1).
Die haben noch den Handantrieb. Baue schön zusammen. Versuche die Weichen mit der Hand zu stellen. eek Rührt sich nix. Der blöde Draht rutscht jedesmal aus dieser komischen Halterung.
Jetzt bin ich ganz confused , weil ich nixweiss . Wollte eigentlich später die Roco-Oberflurantriebe benutzen. gruebel tue ich auch schon. Hab mir mal die kleinen Löcher für den Stelldraht angeschaut. Soll da wirklich ein dünner Draht durchpassen ? lach lach

So nun zur Frage wie kann man vermeiden, dass der kleine Draht bei der Weiche immer rausflutscht?
 
Ich hab mir nun auch ein paar EW2 zugelegt und werden Fulgurex-Antriebe einsetzen. Sehe ich das richtig, bei EW2 (und vermutlich EW3 auch) muß man 3 Sachen polarisieren, wenn man's richtig machen will:
- das Herzstück und
- die 2 Federzungen.

In Stellung rechts muß das Herzstück auf Gleis-links geschalten sein, die linke Federzunge auf Gleis-links und die rechte Federzunge auf spannungslos.
In Stellung links muß das Herzstück auf Gleis-rechts geschaltet sein, die linke Federzunge spannungslos und die rechte Federzunge auf Gleis-rechts.

Reicht für sowas ein normaler Fulgurex-Antrieb oder muss man da schon zusätzliche Umschalter anbringen (ich brauche keine Rückmeldung)?

Tom
 
Ein bißchen Überlegen hat schon geholfen: mit einem Umschalter polarisier ich das Herzstück (außen die Spannung der beiden Schienenseiten, inne Herzstück). Und das Herzstück verteile ich zusätzlich mit dem 2. Umschalter auf die beiden Schienenzungen (außen die beiden Schienenzungen, inne Spannung von Herzstück).

Tom
 
Für alle die noch welche brauchen:
Den Weichenantrieb gibts hier für elffünfzig das Stück + Versand. Dürfte kaum zu toppen sein!
 
Hallo
Sorry, wenn ich diesen Fred nochmal hochhole. Aber, ich kann noch so viel suchen und lesen, bei mir bleiben Fragen offen. Ich formuliere diese mal ganz simpel und hoffe, ihr könnt meine Neugier stillen.
Was ich möchte, ist, eine neue Anlage bauen, Modellgleis, klar. Schattenbahnhof EW1 und im Sichtbereich je nach Platz und Ort 1,2 oder 3. Evtl auch Bogenweichen. Gefahren wird ausschließlich analog. Antriebe ist für mich nicht das Thema, dazu stand hier genug geschrieben. Radsätze gehe ich mal davon aus, passen, Kupplungen neu oder steiff.
Und jetzt mal meine Fragen:
MUß ich zwingend Drähte anlöten, polarisieren etc., auch wenn ich rein analog fahre? (EW 2 und 3)
Wo liegt der Nachteil, wenn ich es nicht mache?
Welche Weichen "fördern" das Entgleisen, und warum? Kann man da einfach Abhilfe schaffen, oder sollte man dazu versierter Feinmechaniker sein?
Welche Weichen sollte ich auf keinen Fall verbauen, wenn ich Betriebssicherheit haben möchte?
Lassen sich Weichen "aufschneiden", oder gibt das Probleme? Hebelt mir evtl eine Federzunge der Ew2/3 leichte Waggons aus?
Wie gesagt, ich fahre rein analog, Digitalisierung ist für mich uninteressant. An Fahrzeugen läuft bei mir alles quer-Beet, von Altzeuke bis Tillig. Achsen werden nach und nach alle auf Metall von Modmüller umgestellt, also sollte das Radsatzinnenmaß dann stimmen und nix eiern.
für Antworten wäre ich dankbar
Bis denne
Stephan
 
Moin Leichti!

Einen kleinen Teil deiner Frage will ich dir mal beantworten:

Bei EW 2 und 3 muß man Drähte anlöten, da sonst die Schienen hinter dem Herzstück, die ja am Herzstück leitend aufeinanderstoßen und an ihrem anderen Ende ja einen Isolierschienenverbinder besitzen, um Kurzschlüsse zu vermeiden, überhaupt keinen Strom bekommen. Und diese Strecke dürfte für das ungehinderte Befahren reichlich zu lang sein. Und da du das Umschalten mußt, mußt du's polarisieren.

@t-singer:

Warum machst du das so kompliziert? Die Zungen kannst du doch elektrisch direkt mit den dazugehörigen Backenschienen verbinden. Dann schließt du sogar zusätzlich noch das Problem eines Kurzschlusses bei in der Weiche entgleisenden Fahrzeugen aus.

Felix
 
Hallo TT-Bahner!

Nach dem die EW2 und 3 hier immer so hochgelobt wurden und von EW1 abgeraden wird,
habe ich mir auch zwei EW2 gekauft und eingebaut. Also ich muß sagen das diese
Herzstückpolarisation eine elende "Lötfummelei" ist, sich also der Verdrahtungsaufwand
und Zeitaufwand extrem erhöht. Auch die Weichenzungen gehen sehr straff . Bei einer
Weiche konnte ich z.B. den Motorantrieb nicht direkt unter die Weiche montieren, so
das ich mit den Federdrähten ganz schöne Probleme hatte. Dann muß die Weiche gut
fixiert werden (wobei Befestigungslöcher fehlen), da sonst die Außenwangen mit
verschoben werden können und so die Kontaktierung zw. Zunge und Außenwange
nicht 100%-ig funtioniert. Jedenfalls sind díes meine Erfahrungen.
Ich habe ansonsten EW1 und auch eine Menge IBW verbaut und kann die schlechten
Erfahrungen, die hier vielfach geäußert wurden, nicht teilen. Bei mir gibt es mit diesen
Weichen, bis jetzt zu mindestens, keine nennenswerten Probleme. Obwohl ich zur Zeit
nur an einer Stelle einspeise und meine ganzen Trennstellen nur provisorisch mit
Drahtstücken zw. Gleis und Schwellenkörper überbrücke (Anlage noch in Bau) und
sogar teilweise noch die Antriebe under den Weichen fehlen, fahren alle Lok (sogar die
Kö) klaglos drüber.
Natürlich sehen EW2 und EW3 besser aus und kommen dem Original näher als die
EW1. Das bestreite ich auch nicht, aber im Bezug zum Einbauaufwand schlägt die
EW1 die EW2 und 3 um Längen.
Bitte jetzt nicht steinigen, es sind nur meine Erfahrungen als ein Modellbahner,der
es mit der Vorbildtreue nicht so genau nimmt!
 
Halloooooooooooo, mein Thema!

Hab ich Weichen und Antriebe gelesen??? Keine Angst, ich meckere nicht mehr - die Zeit brauch ich jetzt zum Löten.

Meine Erfahrungen der letzten zwei Bauwochen:

22 EW2 - Weichen verbaut und mit Conrads Billigantrieben versehen. Pro Weiche ca 30 min. Arbeit (inkl. Anschluß)
Gefahren wird digital, geschaltet wird analog.

Richtig funktioniert hat alles erst, nachdem die Weichen fest mit dem Untergrund verbunden waren, da sich die Stellkraft des Antriebs tatsächlich auf die ganze Weiche überträgt. Die Löterei ist schon nervig, aber wenns dann funktioniert - isses prima.

Zum Test schiebe ich einen Zug von 6 OOt aus jeder Richtung über die fertiggestellte Weiche.
Fürchterlich ist es natürlich, wenn man bei diesen Weichen das "Stellen" vergisst. Dann blinkt die Lokmaus :dead:
Also bekommen alle Weichen zur Sicherheit einen Schaltkontakt spendiert.

Ein Prob mit den Conrad-Antrieben:

die Schaltleitungen haben bereits Dioden integriert, so das es problemlos möglich "sein sollte", Fahrstrassen zuverlässig zu schalten.

Funzt bei mir nicht (besser - noch nicht)

Die Rückmeldung wollte ich mittels LED`s über die Herzstückpolarisation bewerkstelligen. Einen Nachteil vermutet ich da aber im zusätzlichen Stromverbrauch. Wer gibt schon gerne etwas vom kostbaren Digitalstrom ab?
 
Licht und Schatten bei der EW 2

In einem Punkt werden alle übereinstimmen: EW 2 & Co sehen fantastisch aus und können es von der Optik locker mit jeder H0- Weiche aufnehmen.
Doch beim Einbauen trennt sich die Spreu vom Weizen: Für die geübten Bastler alles kein Problem, für die weniger geübten schon eine elendige Fummelei, aber noch möglich - und der Rest? Der schaut im wahrsten Sinne des Wortes in die Röhre. Deshalb frage ich mich, warum überläßt es Tillig nicht dem Modellbahner, welchen Antrieb er benutzen und ob er löten will und bietet wenigstens die EW 2 auch in einer für Magnetantriebe kompatiblen Ausführung an? Es kann doch nicht so aufwendig sein, 2 Drahtbrücken unter der Weiche sowie eine Zunge mit Gelenk vorzusehen und die Halterungen für die Antriebsbefestigung anzuklipsen?! Aber auf diesem Ohr ist Tillig bisher taub - leider. Darin wird auch der jüngst neu entwickelte (aber nach ersten Erfahrungen auch nicht besser funktionierende) Magnetantrieb nichts ändern. Dadurch schafft man bei einem Teil der Kunden Frust, der nicht sein müßte! Wieviele potentielle Kunden werden sich wegen dieser und anderer Probleme schon von TT verabschiedet haben? Ich will nicht den Teufel an die Wand malen, aber es ist sicher nicht nur mir aufgefallen, dass es um einen Foriker, der definitiv die von mir beschriebenen Probleme hatte, schon seit einem halben Jahr auffallend ruhig geworden ist. Und das bei mehr als 1000 Beiträgen auf dem Zähler....
Etwas Hoffnung macht der Beitrag über das Bettungsgleis im TT- Kurier 2/05. Dort schreibt der Autor: "Was bleibt sind Wünsche nach weiteren Gleiselementen. Schlankere Weichen, DKW und IBW würden die Gestaltung umfangreicherer Gleispläne erleichtern.... Dessen ist man sich bei Tillig bewusst. Doch bis die Gleiselemente in den Handel kommen, werden wohl noch einige Monate vergehen." Soweit der leicht gekürzte Originaltext. Schön wäre es, wenn der Peer Hauschild damit uneingeschränkt Recht hätte. In einem Punkt irrt er allerdings: Statt "Monate" müßte es richtig "Jahre" heißen - schade eigentlich....
....meint sicher nicht nur der General
 
Der Altersdurchschnitt der jetzigen TT-Bahner würde mich interessieren. Sehr überrascht wäre ich, wenn er unter 30 liegt. Dazu haben aber nicht nur mangelnde Elektronikkentnisse und Geldsorgen beigetragen.
Das Angebot für unsere Jüngsten ist einfach größer.

Warum sollten die Produkte also einfacher zu bedienen, aufzubauen, etc. sein, wenn sowieso nur "Wir alten Säcke" damit klarkommen müssen.

Arbeit alle am Nachwuchs!!!!! Sonst fehlt in dieser Spurweite bald eine Generation.

Und nun zurück zu den Weichen.

P. S. Wenns die noch nicht gibt, wäre eine Umfrage nach dem Altersdurchschnitt nicht schlecht, noch besser wärs, wenn auch die Forumsgäste mit abstimmen könnten.
 
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