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Krauss-Maffei ML 4000

Hallo Ralf

Naja, Ansatzweise habe ich daß in Adliswill anlässlich der Convention in "N" erleben dürfen.
Immerhin waren es meiner Erinnerung nach 60 Wagen die von 6 Loks bewegt wurden.

Einer der Züge mit denen wir in Canada unterwegs waren, THE CANADIAN, hatte hinter den beiden Loks 40 Wagen am Haken.
Und ein Leerwagenzug mit Schüttgutwagen, der uns in den Rockys entgegenkam, hatte 298 O-Wagen, bewegt mit 8 Lokomotiven, 4 davon irgendwo mitten im Zug.
Ich hab' den Mund garnicht mehr zu bekommen, grins!
Anstrengend war es auf jeden Fall nicht den Überblick zu verlieren, umso erstaunter war ich als ich dachte daß das Zugende mit den mittleren Loks kam und es dann noch 2x scheinbar endlos weiterging.
 
Ich habe das Shapeways-Gehäuse mal grundieren lassen. Die Seiten fühlen sich glatt an, die Lupenbrille bzw. der Macro offenbaren aber auch dort feine Linien. Teilweise habe ich die Dachflächen vor dem Lackieren geschliffen. Die zum Dach hin abgeschrägten Seiten und die Front sind die rauesten Stellen an dem Modell. Leider lässt sich dies nicht für weitere Bestellungen bei Shapeways verallgemeinern. Etwas schade sind auch die negativ konstruierten Nieten auf den Seitenwänden, laut Vorbildfotos waren diese erhaben. Ansonsten bin ich aber von der Oberflächenqualität positiv überrascht. Etwas Nacharbeit ist also noch von Nöten.

Ein Motor mit längeren Achsen ist auch eingetroffen. Dem habe ich die Schwungmassen der Tillig-V100 spendiert.
 

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MacG war der Erstbesteller und musste leider diesen Fehler in der 3d-Konstruktion feststellen. Mein Gehäuse ist komplett.
 
Naja, ich hätte dafür plädiert überall echtes Metallgitter reinzuzangeln, gibt dem Modell wesentlich mehr optische Tiefe!?

Und nochmal, schade daß das Ding in der DB Ära entstand, hätte ich mir, wenn in der DDR hergestellt, auch gezangelt
 
Auf den Bildern sieht man es nicht so gut, aber unter den Lüftergittern ist auch das Lüfterrad gedruckt. Schön mit angestellten Flügeln.

Ich weiß noch nicht, auf was ich zurückgreife. Metallgitter mit Lüfterrad wäre schon toll,
aber dann muss ich mir noch das Ätzzeichnen anlernen, wo ich so schon wenig Zeit für´s Hobby habe. Also werden es wohl die BR119 Lüfter von fruehsen oder welche aus dem amerikanischen Zubehörprogramm des Maßstabes N.
 
Bei ausgiebigen Testfahrten mit 30 Wagen (fast alle mit NMRA Normgewicht) ist mir am Fahrwerk etwas aufgefallen. Bei dieser hohen Zuglast hebt es die erste Achse bei der Vorwärtsfahrt von der Schiene. Deren Radkranz ist etwa auf Höhe SOK. Ist die Kardanwelle für dieses Drehgestell zu kurz, oder woran liegt es?

Mir fällt nur ein, die Wirkung zu bekämpfen und die Achse mit dem Haftreifen von der hinteren Position am Drehgestell auf die vordere zu wechseln. Damit würde wohl auch die Zugkraft der Lok abnehmen.

Bei einer Rückwärtsfahrt konnte ich es nicht testen, da die Lok vorn noch keine Kupplung hat.
 
... Ist die Kardanwelle für dieses Drehgestell zu kurz, oder woran liegt es? ...

...dein Anlenkungspunkt liegt zu hoch - das Drehgestell will förmlich unter der Lok durch.
Bei Autos sieht es so aus, daß sie hinten "eintauchen" und vorn "abheben" wollen.
Dieses Problem kennt die "große Bahn" auch. Die Lösung heißt dort: Achslastausgleich.
Bei dir hilft nur, dem Drehgestell vorn keine Möglichkeit zu geben, nach oben ausweichen zu können...
 
Sind denn in dem Drehgestell alle Achsen angetrieben? Ich würde mal vermuten wenn es die in Fahrtrichtung hinteren beiden sind oder auch die äußeren beiden, dann könntest du mal versuchen den Antrieb so umzurüsten, dass die beiden vorderen Achsen angetrieben sind und die hintere nur mitläuft. So würdest du vermeiden dass die 3.Achse zu sehr schiebt und damit die vordere aushebelt.

Das ist ungefähr die selbe Wirkung wie hier: http://www.youtube.com/watch?v=oFPKX5ketw4 nur nicht ganz so übertrieben :brrrrr:

In dem Falle könnte es wirklich was bringen den Haftreifen nach vorn zu legen. Wenn die hintere Achse nicht mehr zu doll schiebt hat die vordere mehr Auflagefläche und damit auch die Chance etwas zum Antrieb beizutragen.

Das Grundproblem an der Sache sehe ich aber eher im Gesamtgewicht der Lok... Die ist einfach zu leicht für dein Einsatzgebiet, wenn sie vorn abhebt. Mehr Gewichte entweder in die Mitte unten ( Tank ) oder über den Enden der Lok so niedrig wie möglich ( niedriger Schwerpunkt )
 
Da greift man schon mal in das Tillig-Regal und dann das.

@BR 53 0001: werde ich mal ausprobieren, wie es sich auf die Zugkraft auswirkt, wenn ich die Achsen tausche.

@Berthie: Was meinst Du mit "Anlenkungspunkt liegt zu hoch"? Die Drehgestellaufnahme am Rahmen ist dort, wo sie auch bei Tillig wäre, von der Höhe her.

@Desirofreak: Auflasten kann ich sie. Nur gerade über dem Drehgestell ist es etwas eng. Die Lok hebt es aber vorne nicht hoch ;) Es werden nur die äußeren Achsen eines Drehgestells angetrieben.
 
...er ist, konstruktionsbedingt, bei fast allen Drehgestell-Loks zu hoch.
Idealerweise wäre er auf Höhe Achsmitte - geht aber nicht.
Also lastest du entweder auf (muß nicht genau über den Drehgestellen sein, aber möglichst weit ran und für beide Seiten gleichmäßig verteilt), oder du begrenzt die Höhenbeweglichkeit der vorderen Drehgestellkante, damit die erste Achse nicht aufsteigen kann.
Bei der großen Bahn (Holzroller z.B.) wurde, mittels Luftdruck, auf die Vorderkante gedrückt, damit man diesen Umstand verringerte (Achslastausgleich)...
 
Wenn ich die Höhenbeweglichkeit begrenze, verliere ich die Dreipunktlagerung. Denn ich vermute, rückwärts ist es genauso und dann müsste auch das zweite Drehgestell am Aufsteigen gehindert werden.

Rechts und links vom Schaft und von den Kardanwellen ist noch Platz für´s Auflasten. Der Tank könnte auch ein schönes Gewicht werden. Mal sehen, was sich als Gewicht einsetze.
 
Ich habe Dir mal einen Rahmen der 119 und die Drehgestelle ohne störende Bauteile geknipst.

gruss Andreas
 

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Da habe ich wohl doch eine Kleinigkeit bei der Konstruktion des Rahmens übersehen. :boeller: Das liegt wohl daran, dass ich keinen passenden Rahmen zu den vorhanden Drehgestellen besitze.

@Gruenes-Herz: Kannst Du bitte mal messen, wieviel Platz zwischen Drehgestell und Rahmen ist (ganz rechts auf Bild 2 zum Bsp.). Danke!

Ich werde es beim nächsten Rahmen berücksichtigen. Leider sind genau an diesen Stellen Löcher für den Werkstückhalter drin. Aber ich finde schon eine Lösung. ;)
 
Da es wohl mit Kopien der Zeichnungen von Krauss-Maffei nicht klappt, verzögert sich die Anfertigung der Drehgestellblenden etwas. Ich hoffe aber, dass sie trotzdem noch zur Messe in Leipzig fertig wird und dort im Farbkleid fahren wird.
 
... Ich hoffe aber, dass sie trotzdem noch zur Messe in Leipzig fertig wird und dort im Farbkleid fahren wird.

Naja die Hoffnung ...

Die Grundfarbe hat sie noch erhalten. Die Decals Bloody Nose von Microscale in N haben natürlich nicht gepasst und für die Drehgestellblenden hatte ich wegen dem Anlagenbau keine Zeit. Dafür fuhr sie aber ihre Runden auf der Messe. Die beiden hinteren Lüfter konnte ich mit Resin gut wiederherstellen. Silikon sei Dank! Der Tank entstand auf die Schnelle aus einem Abguss vom mitgeliefertem Shapeways-Teil. Die Mitte ist relativ maßstäblich und wurde nicht gestreckt. Deshalb kann man ihn einfach kürzen.

Es ist immer noch nur das Gehäuse von Shapeways. Vor dem Lackieren habe ich ganz leicht die Oberfläche (vor allem Dach und Front) mit feinem Sandpapier abgezogen. Das ging überraschend leicht und schnell.

Bild 1: die frühere schlechte Ecke
Bild 2: Seitenansicht
Bild 3: das Dach
Bild 4: ein paar Gitter - keine Ätzteile
Bild 5: auf Tour
 

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Keine Atempause, Beschichtung wird gemacht - es geht voran! ;)

Ist die auf den Fotos zu sehende Längsriffelung im oberen Bereich zwischen den Lüftergittern und Führerhausseitenfenstern mit bloßem Auge zu sehen? Ansonsten finde ich das Gebotene doch echt ermutigend... Haste jut jemacht!
 
Leider ja. Es ist aber die schlechtere Seite und ich würde es nicht mit Riffelung sondern als Wellen bezeichnen. Dort ist also mehr Arbeit vor dem Lackieren nötig.
 
Ja die Zeichnung ist gut. Die hat keine Verzerrungen wie die hier verlinkte, welche wohl abfotografiert wurde.

Es geht also weiter voran. In der Zwischenzeit habe ich auch ein "Okay" für das Modell Vom Krauss-Maffei Nachfolger Siemens Mobility erhalten. Nun bin ich am Kauf des 3D-Modelles dran. Wenn das nicht klappt, muss ein eigenes erstellt werden.

Geplant ist folgendes:
1. ein Fahrwerk produzieren, für das Gehäuse bei Shapeways in bisheriger Form, dazu noch die Drehgestellblenden und den passenden Tank anbieten
2. evtl. ein überarbeitetes Gehäuse bei Shapeways einstellen und das zugehörige Fahrwerk produzieren
3. ein Gehäuse für den Resinabguss herstellen, welches mit Ätzteilen verfeinert wird und mit passendem Fahrwerk als Bausatz verkauft wird

Bei 2 und 3 versteht es sich von selbst, dass dann immer die Drehgestellblenden und ein Tank dazu gehören.
 
Aber natürlich! Wenn es nicht gerade die Loks für die Überführungsfahrt sind, kann man an der Zurüstteilen sparen. Bei den Erprobungsfahrten waren keine Leitern, Tritte und Griffstangen montiert, wegen der Umgrenzung des lichten Raumes.

Die Pufferbohlen mit Puffer und Nachbildung der Hakenkupplung werde ich mit anbieten. Für die hintere muss ich noch ein Bild finden. An den hier vorrätigen Tillig-Drehgestellen der BR 119/219/229 ist leider die alte Bügelkupplung dran. Da muss ich mir mal das Drehgestell einer aktuellen Lok besorgen. Eventuell kann am hinteren die Kupplung für die europäischen Bahner verbleiben. Vorn würde ich auf eine Modell-Kupplung verzichten. Die Ami-Fans erhalten je vorn und hinten Platz für eine Klauenkupplung.
 
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