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Schließen von Modellbahnläden (u.a. Radio Hoffmann Oederan)

Daran, dass der vielbejubelte SM das Fachhändlersterben massiv förderte, gibt es keinen Zweifel!
Die Supermärkte und Kaufhäuser haben den Einzelhandel platt gemacht, die Discounter haben es den Supermärkten und Kaufhäusern gegeben, danach haben die Onlinehändler das Feld übernommen und am Ende sorgen KI und Lobbyarbeit dafür, dass nur noch wenige Monopolisten über bleiben und die kegeln die Hersteller letztlich raus. Die gallische Modellbahnbranche hält sich wacker. Wenn wir Glück haben und die Protagonisten schlau sind, ist sie zu klein und nicht profitabel genug, um gefressen zu werden.
 
Die gallische Modellbahnbranche hält sich wacker.
Oder auch nicht: Lima, Rivarossi, Trix, Fleischmann, LGB, Kibri, Vollmer und viele andere sind längst nur noch Marken der wenigen großen Hersteller. Diesem Konzentrationsprozess könnte sich die Branche entziehen und viele würden bereits gefressen. Bei den Händlern ist neben der Konkurrenz von Discountern und online die Suche nach Nachfolgern ein Killerkriterium. Selbst wenn das überwunden ist, sind Ladenmieten für die Modellbau/-bahnhändler nicht eingefroren.
 
Mieten sind sicher entscheidend. Wer eine eigene Hütte hat, ist kaum zu verdrängen.
 
Um mal zum Ursprungsthema zurück zu kommen:

Auch hier im Magdeburger Umland gibt es einen Laden weniger...Modellbahn-Sonnemann in meiner Geburtsstadt Wolmirstedt schloss seine Pforten pünktlich zu Weihnachten aus Altersgründen.
Der Lauf der Zeit. :confused:
 
Was nützt mir ein Einzelhändler, wenn er auch erst bestellen muß. Beraten konnte mich ohnehin noch kein Händler.
 
Wenn der Händler selbst Modellbahner ist, wird er natürlich eher in die Richtung seiner eigenen Interessensgebiete beraten und seine persönliche Vorliebe zu bestimmten Modellen und Herstellern einbringen. Am Ende kann man sich nicht in jedem Detail der Modellbahnerei auskennen. Wenn man dann mit viel eigener Erfahrung den Laden betritt, wird der Händler nur selten in der Lage sein, Wissenslücken in Spezialgebiet des Kunden zu schließen. Das ist natürlich aus Kundensicht enttäuschend, liegt aber letztlich eher am eigenen Erwartungshaltungsmanagement und weniger am Händler.

Gruss, iwii
 
Wenn man dann mit viel eigener Erfahrung den Laden betritt, wird der Händler nur selten in der Lage sein, Wissenslücken in Spezialgebiet des Kunden zu schließen. Das ist natürlich aus Kundensicht enttäuschend, liegt aber letztlich eher am eigenen Erwartungshaltungsmanagement und weniger am Händler.
Das ist sehr reflektiert gedacht und formuliert. Das sollt man sich immer zu Herzen nehmen, wenn man über vermeintlich negative Erfahrungen spricht. Oft liegt die (auch) in der eigenen Erwartungshaltung begründet. Nicht immer ist die realistisch, nicht immer wird die überhaupt kommuniziert.
 
Stationärer Modellbahnhandel - geht nur wenn man diese 3 Grundregeln erfüllt:

1. Laden/Haus Eigentum (ABBEZAHLT)
2. Langeweile
3. Keine Gewinnabsicht

alles andere ist wirtschaftlicher Selbstmord

Salud
Butzler
 
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