Hallo,
Nee, das ist keine Machbarkeitsstudie, das ist wahr, weshalb es mal kurz skizziert werden soll. Dazu hab ich den Haltepunktsgleisplan stark verkürzt und die Bögen weggelassen, die beiden Startsignale Esig C (Start1) und Esig A (Start2), 8 Ziele und die Asig in Richtung D,C,B und A, sowie alle möglichen Fahrwege mittels Pfeilen eingezeichnet. Die Senkrechte teilt die Stellwerksbereiche.
Das Asig L steht blöd, ich weiß - da ist aber das Holz zu Ende. Vielleicht geht noch etwas mit Signalschacht. In dem Fall wäre es dann ein Zwischensignal für Gl.4A und Gl.4B, sowie das Asig für Gl.4
Ein ganz großer Dank auch an den Siggi, der hat schon Löcher im Bauch.
Am EsigC (Start1, Starttaste1) steht ein Zug. Dieser soll nach Gl.4A (Ziel1) fahren. Mittels gleichzeitigem Tastendruck des linken Zeigefingers auf die Zieltaste " Ziel Gl.4A" und des rechten Zeigefingers auf die Starttaste "Start1 EsigC" (Platine von oben), erfolgt die Fahrsstraßenauswahl.
Die gn LED der Starttaste verlischt, die gn LED der Fahrstarßennummer leuchtet. Das könnte man auch zur Fahrstraßenausleuchtung nutzen.
(Jede Start - Ziellogikansteuerung erhält ihre eigene Platine mit ihren zugehörigen Tastern.)
Genau jetzt ist die Ansteuerlogik verriegelt. Es ist nicht möglich, vom selben Start eine anderes Ziel anzuwählen.
Drückt man die Taste "Handreset", dann wird die Straße gelöscht, bis in die Tiefen der Nachfolgeschaltungen (FS-Reset) aber nur solange, wie der Zug steh. Wenn er rollt, dann rollt er.
Der Befehl von der Logik geht über einen stehende H Pegel (+12V) an diverse ODER Gatter, welche die Weichen "scharf" für die richtige Stellung machen (Fahrstraßenmatrix). Das eigentliche Umlegen beginnt mit einem kurzen H Pegelping vom Monoflop1 (M/A-FF1 - gelber IC) - WSI (Weichenschaltstartimpuls).
Dieser "Ping" setzt wiederum FlipFlop`s und bringt im Takt von 1Hz nacheinandner die Weichen zum Umlauf, also seriell. (Plan und Platine = Weichenumlaufsteuerung). Sind die Weichen umgelaufen, sind sie nicht mehr umstellbar.
Parallel werden die einzelnen Blöcke fahrstrommäßig umgepolt.
Nachdem die Weichen umgelaufen sind, wird dieser "Ping" wiederum einen FlipFlop zurücksetzen, welcher den Umlauf beendet.
Meldet nun Gl.4A "frei", alle Blöcke ihre richtige Fahrstrompolung und alle Weichen ihre richtige Lage (Weichensicherungsplan) dann wird am EsigC das entsprechende Signalbild erscheinen und sich kurze Zeit später der Zug automatisch oder per Zwischentaster (Hand) in Bewegung setzen.
In dem Moment, wo diese Fahrstarße gesetzt ist, muß der gesamte linke Haltepunkt für alle anderen möglichen Fahrstarßen, die den Weg kreuzen würden, gesperrt sein.
Und das ist auch so. Alle anderen Start-u.Zieltasten der kreuzenden Fahrstraßen, egal aus und in welche Richtung, sind ohne Funktion und erloschen (Sperre).
Außerdem sind alle Weichen im Fahrweg gegen manuellen Umlauf gesperrt.
Hieraus eribt sich eine Kreuzverdrahtung, bei der man verdammt obacht geben muß.
Halt - eine Straße geht noch:
Von Gl.301 oder Gl302 kann über D nach AsigH als Ziel 6 oder von AsigD nach Gl.301 oder Gl.302 als Ziel gefahren werden. Dieser Weg kreuzt nicht.
Wenn der letzte Wagen mit seinem Magneten das Zielgleis erreicht hat, sicher im dortigen Block steht (oder durchfährt), dann wird die Fahrstraße durch den Magneten mittels SRK oder Hallsensor gelöscht.
Wenn man unterwegs SRK`s oder Hallsensoren einbaut, ist auch eine Teilauflösung möglich.
Das Spiel beginnt von vorn.
Verschiedene gleichzeitig mögliche Fahrstraßen:
Esig C nach Asig H
Esig A nach Asig K
Esig C nach Asig I
Esig A nach Asig L
Esig 301 (D) nach Asig H ODER Asig D nach Gl.301 oder Gl.302
Esig A nach Gl.4A
Asig C nach Bk19 ODER Bk500 (Sbhf)
Asig D nach Gl.301 oder Gl.302
Alle gegenseitig sich nichtkreuzenden Wege sind möglich.
Es ist längst nicht alles umgesetzt, das dauert.
Es muß auch immer so sein, daß etwas fährt ohne die komplette Bestückung, sonst verliert man die Lust. Außerdem - immer langzeittesten.
Die Weichenmatrix ist im entstehen:
Eine Wahrheitstabelle sollte man erstellen und dann einkürzen. Im Moment sieht das eben ein bissel viel aus. Es sind alle Weichen des Haltepunktes einbegriffen.
Die Matrix soll auf einer Grundplatine Start - Ziel Steckkarten via Sockel erhalten aber das geht jetzt noch zu weit.
Die Sockel, die Achim empfahl, sind angekommen - die passen.
Sodala - weitermachen...
